Schavan und Wintermantel zufrieden mit Studienplatzbörse

Berlin (pressrelations) –

Schavan und Wintermantel zufrieden mit Studienplatzbörse

Neues Verfahren macht den Studierenden die Zulassung deutlich leichter

Das Verfahren bei der Vergabe von Studienplätzen ist in Deutschland deutlich effizienter geworden. Zu diesem Schluss kommt die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), nachdem die erste bundesweite Studienplatzbörse nun nach dem Start des Wintersemesters geschlossen hat. „Die Börse hat die Suche nach einem Studienplatz erheblich einfacher gemacht“, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Freitag in Berlin. „Den Studentinnen und Studenten steht jetzt ein gutes Werkzeug zur Verfügung.“ Die Ministerin hatte im März dieses Jahres in einem Gespräch mit der HRK und der Kultusministerkonferenz (KMK) die Einrichtung der Studienplatzbörse vereinbart. Ihr Zweck ist es, die Studienzulassung so lange zu verbessern, bis zum Wintersemester 2011/2012 ein völlig neues Zulassungsverfahren zur Verfügung stehen soll. Kernstück dieses Verfahrens wird ein Webportal sein, das die bundesweite Koordinierung der Studienwünsche der Bewerber übernimmt.

Auch HRK-Präsidentin Margret Wintermantel war mit dem Erfolg der Studienplatzbörse sehr zufrieden. „Die Situation hat sich gegenüber dem letzten Wintersemester signifikant verbessert. Es hat sich gelohnt, dass wir auf Basis des HRK-Hochschulkompass dieses neue Angebot entwickelt haben“, sagte Wintermantel. „Erstmals haben Studierwillige die Möglichkeit, sich tagesaktuell einen Überblick über noch freie Studienplätze in ihren Wunschstudiengängen zu verschaffen. Die Hochschulen konnten die verbliebenen Angebote schnell und einfach bekanntmachen.“

Laut einer Umfrage der HRK bei den Hochschulen wurden die Studienplatzkapazitäten deutlich besser ausgeschöpft als zuvor. Die Mehrzahl der Hochschulen konnte ihre freien Studienplätze restlos vergeben, die übrigen meldeten eine wesentlich verbesserte Ausnutzung ihrer Kapazitäten. Die Studienplatzbörse verhindert zwar nicht das Problem der Mehrfachbewerbungen; sie hilft aber dabei, den Nachrück-Prozess schneller und effektiver zu organisieren. Insgesamt ist es also gelungen, die Zulassungskapazitäten deutlich besser auszunutzen.

Die Studienplatzbörse war am 1. September eröffnet worden. Insgesamt besuchten mehr als 460.000 Nutzer die Website. Es waren zwischenzeitlich bis zu 2000 Studiengänge im Angebot. Besonders stark war die Nachfrage in der ersten Septemberhälfte mit täglich bis zu 18.000 Besuchen.

Eine Neuauflage der Studienplatzbörse ist für das nächste Sommersemester geplant.

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Nord Stream-Pipeline gibt Gas

Berlin (pressrelations) –

Nord Stream-Pipeline gibt Gas

Die Union begrüßt die Entscheidung der schwedischen und der finnischen Regierung

Anlässlich der Genehmigung Schwedens und Finnlands für den Bau der Nord Stream-Pipeline erklärt der Koordinator für Energiefragen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Joachim Pfeiffer MdB:

Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Nord Stream-Projekts. Die Union begrüßt die Entscheidung der schwedischen und der finnischen Regierung. Diese beiden Genehmigungen sind ein weiterer bedeutender Schritt für die Versorgungssicherheit Europas. Die Ausbeute der EU-eigenen Gaslagerstätten wird in den nächsten Jahren kontinuierlich zurückgehen. Gleichzeitig wird der Gasbedarf zunehmen. Schreibt man die derzeitige Entwicklung fort, so wird die europäische Importquote bei Gas bis 2030 voraussichtlich auf über 80 Prozent ansteigen. Um eine sichere, bezahlbare und saubere Energieversorgung gewährleisten zu können, brauchen Europa und Deutschland eine Vielzahl von Energieträgern, Transportrouten und Lieferländern.

Mit den Genehmigungen der finnischen und schwedischen Regierung haben nunmehr drei der fünf involvierten Länder dem Bau der Nord Stream-Pipeline zugestimmt. Jetzt müssen noch Deutschland und Russland die Genehmigung erteilen, damit der Baubeginn der Nord Stream-Pipeline wie geplant im ersten Quartal 2010 beginnen kann. Die Nord Stream-Pipeline erhöht die Pipelinekapazität und ist daher ein wichtiger Baustein für eine höhere Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa. Allerdings darf man sich nicht auf diesem Teilerfolg ausruhen. Um die Versorgungssicherheit mit Gas gewährleisten zu können, braucht Deutschland auch die anderen Pipelineprojekte wie Nabucco und South Stream. Darüber hinaus können Liquefied Natural Gas (LNG) und Biogas ebenfalls zur Versorgungssicherheit beitragen.

Der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine hat gezeigt, dass die jederzeitige Verfügbarkeit von Erdgas und Energie in Europa allgemein keine Selbstverständlichkeit ist.

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
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mailto: fraktion@cducsu.de
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