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Joachim Herrmann gratuliert BRK-Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis ?“Freistaat ist verlässlicher Partner des Roten Kreuzes ? Zivildienstkonzeption vom Bund gefordert“
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat vom Bund eine verlässliche Zivildienstkonzeption gefordert, um die Einsatzbereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes und anderer Hilfsorganisationen in gleichbleibender Qualität sicherzustellen. Herrmann sagte auf der 33. Landesversammlung des Bayerischen Roten Kreuzes in Fürth, der Zivildienst sei für das Bayerische Rote Kreuz unverzichtbar. Wenn nun parallel zur Verkürzung des Wehrdienstes eine Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate erfolge, müsse es entsprechende Ausgleichsmaßnahmen geben. Die Einsatzkapazitäten des BRK dürfen nicht unter der Verkürzung des Zivildienstes leiden.
Der Freistaat Bayern werde auch künftig ein verlässlicher und unverzichtbarer Partner des Bayerischen Roten Kreuzes mit seinen mehr als 100.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie 6.000 Angestellten sein, betonte Herrmann. „Bereits im Doppelhaushalt 2007/2008 haben wir aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds rund 2,5 Millionen Euro für Förder- und Beschaffungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Im aktuellen Doppelhaushalt 2009/2010 werden es sogar rund vier Millionen Euro sein. Wir können damit unter anderem 30 dringend benötigte Krankentransportwagen beschaffen, die bereits Mitte Dezember und Anfang Januar ausgeliefert werden. Für die Rot-Kreuz-Wasserwacht stehen zusätzlich rund 1,3 Millionen Euro etwa für Rettungsboote und Tauchausrüstung und für die Bergwacht rund eine Million Euro zum Beispiel für Geländewagen und Motorschlitten zur Verfügung. Herrmann: „Damit wird der hohe Stellenwert klar, den die Staatsregierung der Arbeit des Bayerischen Roten Kreuzes beimisst.“
Herrmann gratulierte der Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes, Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, zu deren Wiederwahl: „Bereits in den vergangenen sechs Jahren haben Sie sich mit enormem persönlichen und zeitlichen Einsatz um das Wohlergehen des Verbandes, um seine vielen tausend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und seine hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verdient gemacht. Ihre Entscheidungskraft und Ihr leidenschaftliches Engagement tun dem BRK gut. Vor Ihnen liegen aber jetzt weitere große Herausforderungen, denke ich nur an die Reform des Bayerischen Roten Kreuzes. Hierfür wünsche ich Ihnen wie auch bisher eine glückliche Hand.“
Bei der Landesversammlung zeichnete der Innenminister auch den Landesschatzmeister des BRK, Matthäus Paulus, wegen seiner besonderen Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz mit dem Steckkreuz zum Ehrenzeichen aus.
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KUKA hat im dritten Quartal 2009 nach vorläufigen Ergebnissen einen Auftragseingang von 206,9 Mio. Euro (drittes Quartal 2008: 292,1 Mio. Euro), einen Umsatz von 217,7 Mio. Euro (drittes Quartal 2008: 343,1 Mio. Euro) und ein positives Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 1,2 Mio. Euro (drittes Quartal 2008: 26,2 Mio. Euro) erwirtschaftet. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug minus 5,1 Mio. Euro (drittes Quartal 2008: 20,0 Mio. Euro). Darin enthalten sind Sonderaufwendungen in Höhe von 4,4 Mio. Euro, davon 2,7 Mio. Euro in Verbindung mit Veränderungen im Vorstand der Gesellschaft. Der freie Cashflow erreichte im dritten Quartal 7 Mio. Euro, so dass die Nettoverschuldung zum 30. September 2009 im Vergleich zum 30. Juni 2009 von 94,4 Mio. Euro auf 87,5 Mio. Euro reduziert werden konnte.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2009 erwartet KUKA nunmehr vor außerordentlichen Restrukturierungsaufwendungen ein Betriebsergebnis (EBIT) von minus 10 Mio. Euro bis minus 15 Mio. Euro. Hinsichtlich der anfallenden Restrukturierungsaufwendungen erwartet KUKA für das Gesamtjahr 2009 aus heutiger Sicht Belastungen in Höhe von mindestens 25 Mio. Euro, wovon 17,4 Mio. Euro im Ergebnis der ersten neun Monate 2009 bereits enthalten sind. Das laufende Kostensenkungsprogramm erzielt zwar weiter Fortschritte im geplanten Umfang, jedoch wird der operative Verlust der ersten neun Monate (EBIT in Höhe von minus 10,6 Mio. Euro) in den verbleibenden drei Monaten des Geschäftsjahres nicht kompensiert.
Der freie Cashflow für das Gesamtjahr 2009 wird in einer Größenordnung von minus 40 Mio. Euro bis minus 50 Mio. Euro erwartet. Vor allem die erheblichen Rückgänge bei den Lieferantenverbindlichkeiten im laufenden Geschäftsjahr (Rückgang um 73,4 Mio. Euro per 30. September 2009 bei einem sehr hohen Bestand an Lieferantenverbindlichkeiten zum 31. Dezember 2008 von 149,1 Mio. Euro) sind hierfür mit verantwortlich.
Die weitere Ergebnisentwicklung im vierten Quartal bleibt mit Risiken behaftet. Abhängig von möglichen weiteren Entscheidungen zur Anpassung der Kostenstruktur des Konzerns können sich vor allem die Restrukturierungsaufwendungen noch erkennbar erhöhen. Den Zwischenbericht zum dritten Quartal 2009 wird KUKA am 03. November 2009 veröffentlichen.
Mainz (pressrelations) – ZDFneo zeigt mehrfach ausgezeichnete US-Sitcom „Seinfeld“ Ausstrahlung im Zweikanalton Am Montag, 2. November 2009, 14.30 Uhr, startet…
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