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Fluggäste spenden für Afrika: TUIfly Passagiere spenden 80.000 Euro für Afrika
TUIfly Passagiere haben 80.000 Euro für die Afrika-Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes gespendet. Das Geld wurde im Spätsommer 2009 an Bord der 38 Flugzeuge der zum Reisekonzern TUI gehörenden TUIfly gesammelt. Es ist mittlerweile die vierte Spendenaktion seit Beginn der Kooperation zwischen dem DRK und TUIfly im Jahr 2005. Mit den Spenden werden Gesundheitsprojekte im Süd-Sudan gefördert.
Drei bis vier Wochen im Jahr wird an Bord der TUIfly Flugzeuge um Spenden für die Afrika-Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes gebeten. Auch mit drei Hilfsflügen, die mit Medikamenten, Moskitonetzen und anderen Hilfsgütern ausgestattet waren, hat TUIfly die Afrika Hilfe schon unterstützt. Destination: Sudan, wo TUIfly und ihre Passagiere den Aufbau einer Gesundheitsstation finanziert haben.
„TUIfly übernimmt mit ihrem humanitären Engagement eine vorbildliche Rolle für andere Großunternehmen. Die Hilfe ist langfristig angelegt, regelmäßig und zuverlässig. Mit solchen Freunden können wir richtig helfen“, sagt DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil.
„Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder eine beachtliche Spendensumme zusammengekommen ist und unsere Fluggäste damit den Menschen im Sudan helfen können. Dafür bedanken wir uns bei allen TUIfly Passagieren, “ ergänzt Friedrich Keppler, TUIfly Geschäftsführer.
Am 30. Oktober 2009 überreichte Friedrich Keppler, TUIfly Geschäftsführer, einen symbolischen Scheck an DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil in Berlin. Die 80.000 Euro werden für den Betrieb von zehn DRK-Gesundheitsstationen im Sudan verwendet.
„Die anhaltende Kreditklemme zeigt, dass die Bankenrettung der Bundesregierung komplett gescheitert ist“, erklärt Sahra Wagenknecht zu einer Umfrage des ifo-Instituts, der zufolge sich knapp 42 Prozent der Unternehmen über eine zu restriktive Kreditvergabe beklagen. „Statt dafür zu sorgen, dass die Banken staatliche Hilfen in Form günstiger Kredite an die Kunden weitergeben, hat man auf Kosten der Steuerzahler einfach neues Spielgeld ausgegeben. Mit diesem Spielgeld wird nun fröhlich weiter gezockt, so als wäre nichts geschehen – wie die steigenden Gewinne im Investment-Banking belegen.“ Die Wirtschaftsexpertin der Fraktion DIE LINKE weiter:
„Statt die größten Zocker durch einen tiefen Griff ins Staatssäckel freizukaufen, hätte man besser das gesamte Bankensystem in öffentliche Hand überführt. Dafür ist es noch nicht zu spät. Sollten die privaten Banken weiterhin unfähig sein, die Realwirtschaft mit ausreichend Kredit zu versorgen, muss die Regierung handeln und das gesamte Finanzsystem grundlegend umbauen. Ein funktionsfähiges Bankensystem braucht keine privaten Banken. Es braucht Banken, die dem Gemeinwohl verpflichtet sind und die sinnvolle Investitionen finanzieren, statt sich auf globalen Märkten zu verspekulieren.“
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