Aufklärungsarbeit im Königreich

Weitnau (pressrelations) –

Aufklärungsarbeit im Königreich

Englische Wohnungsbau-Gruppe engagiert Herz Lang als Berater für energieeffizientes Bauen

Weitnau (jm) – Das Planungsbüro Herz Lang ist künftig auch in England aktiv. Die Spezialisten für energieeffizientes Bauen aus Weitnau informierten Bauträger und Investoren aus London bei einem Besuch im Allgäu über Möglichkeiten, die Qualitätsstandards im britischen Wohnungsbau deutlich zu erhöhen. Herz Lang sollen die Firmengruppe, die derzeit über 17.000 Wohneinheiten verfügt, beim Bau neuer Wohnanlagen und der Sanierung bestehender Gebäude beraten und Mitarbeiter schulen.

Tief beeindruckt zeigten sich die Delegationsmitglieder von Inspace Partnerships und der Catalyst Housing Group am Ende ihrer Besichtigungstour durch das Allgäu. „Wir sind in England noch sehr weit von diesem Niveau entfernt“, meinte Brendan Ritchie, der Inspace-Managing Direktor. Unter anderem sprachen Ritchie und seine Kollegen mit den Besitzern eines Passivhauses in Weitnau über ihre Erfahrungen. Zudem stand ein Besuch bei der Solux GmbH in Kempten auf dem Programm, wo sich die Gruppe über Bayerns erstes Gewerbepassivhaus mit Energieüberschuss informierte. Zum Abschluss sahen sich die Entscheidungsträger aus England noch die neuen Mitarbeiterunterkünfte der Hotel Sonnenalp in Ofterschwang an. Die beiden Gebäude, die kurz vor der Fertigstellung sind, werden ebenfalls in Passivhausbauweise ausgeführt.
Laut Passivhaus-Experte Dieter Herz liegt England beim Thema energieeffizientes Bauen um Jahre zurück. „Wir sind hier, um von Spezialisten wie Dieter Herz zu lernen“, betonte Julia Moulder, Entwicklungsleiterin der Catalyst Housing Group. Unter anderem gehe es darum, die Luftdichtigkeit der Catalyst-Wohnhäuser deutlich zu erhöhen. „Was die Luftdichtheit angeht, ist der Standard in Deutschland um den Faktor drei besser als in England“, erklärte Dieter Herz, den staunenden Besuchern. „Reden wir vom Passivhaus, liegen wir bei Faktor 20.“

Aber auch in Großbritannien setzt sich laut Herz mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass sich eine energieeffiziente Bauweise finanziell lohnt und aus Gründen des Klimaschutzes unerlässlich ist. Er warnte allerdings davor, nur auf einzelne Details wie Fenster oder Dämmung zu achten. „Es braucht ein ganzheitliches Gebäudekonzept und eine exakte Planung“, gab er den englischen Geschäftsleuten mit auf den Weg.
Letztere wollen künftig auf das Know How von Herz Lang setzen. Die Fachplaner für energieeffizientes Bauen sollen Detaillösungen erarbeiten, bei Projekten beratend zur Seite stehen und Mitarbeiterschulungen durchführen.

Dieter Herz spricht von „einer interessanten Herausforderung“ in England. Gerade haben er und sein Team in Tirol ein Großprojekt abgeschlossen. Im sogenannten Lodenareal in Innsbruck sind unter der fachlichen Aufsicht von Herz Lang zwei Wohnblöcke mit insgesamt 354 Wohneinheiten in Passivhausbauweise fertiggestellt worden. „Mit dem Bau des Athletendorfs für die ersten Olympischen Jugendspiele in Innsbruck läuft bereits der nächste Großauftrag“, erklärt Herz. „Dass die Engländer auf uns aufmerksam geworden sind, ist der beste Beweis dafür, dass wir uns beim Thema energieeffizientes Bauen über die Grenzen Deutschlands hinaus einen Namen gemacht haben.“

Bildunterschrift:
Dieter Herz (Zweiter von rechts) klärte eine Delegation aus England über das Thema energieeffizientes Bauen auf. Unter anderem stand die Besichtigung des neuen Solux-Firmengebäudes in Kempten auf dem Programm, bei der Solux-Geschäftsführer Josef Rist (Erster von rechts) viele Fragen beantworteten musste. Foto: jensen media

Weitere Informationen:
Dipl.-Ing. (FH) Dieter Herz, Herz Lang, Die Fachplaner für energieeffizientes Bauen, Ritzensonnenhalb 5a, 87480 Weitnau, Telefon 08375/921133-0, Fax 921133-55, E-Mail: florian.lang@herz-lang.de , Internet: www.herz-lang.de

Pressekontakt:
Jensen media GmbH, Hemmerlestraße 4, 87700 Memmingen, Telefon 08331/99188-0, Fax 99188-80, E-Mail: info@jensen-media.de , Internet: www.jensen-media.de

Ansprechpartner: Roland Wiedemann (Telefon Homeoffice 0831/9602213, roland.wiedemann@jensen-media.de

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Barrierefreier Ausbau im Werdenfels hat begonnen

Berlin (pressrelations) –

Barrierefreier Ausbau im Werdenfels hat begonnen

Fertigstellung pünktlich zur Alpinen-Ski-WM 2011 geplant – Insgesamt werden über zehn Millionen Euro bereit gestellt

München, 28. Oktober 2009 – Im Werdenfels haben jetzt die Bauarbeiten für den barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe Mittenwald, Murnau und Garmisch-Partenkirchen begonnen. Pünktlich zur Alpinen-Ski-WM 2011 sollen die Stationen so ausgebaut sein, dass sowohl mobilitätseingeschränkte Reisende als auch Fahrgäste mit schwerem Gepäck, Fahrrad oder Kinderwagen bequem und ohne Stufen zum Zug kommen. Insgesamt werden für den Ausbau über zehn Millionen Euro bereit gestellt. Die Finanzierung erfolgt aus Bundes- und Landesmitteln.

Mittenwald
In Mittenwald wird der Mittelbahnsteig von derzeit 0,38 Meter auf 0,76 Meter erhöht. Reisenden wird damit der Einstieg in den Zug erleichtert. Außerdem wird die Bahnsteigunterführung neu gebaut und mit Treppen und Aufzügen erschlossen. Die Treppenaufgänge erhalten Einhausungen. Außerdem werden die neuen Bahnsteige mit einer neuen Beleuchtungs- und Beschallungsanlage sowie einer modernen Bahnsteigausstattung inklusive Wetterschutz ausgestattet. Für den barrierefreien Ausbau in Mittenwald werden rund vier Millionen Euro bereit gestellt.

Murnau
In Murnau werden die Bahnsteige von derzeit 0,34 Meter auf 0,76 Meter erhöht und in die bestehende Unterführung Aufzüge eingebaut. Zusätzlich werden die Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen erneuert. Die Bahnsteige erhalten moderne Vitrinen, eine neue Beschilderung und überdachte Wartebereiche. Gemeinsam mit dem Markt Murnau wird der Bahnsteig am Gleis 1 zu einem Kombibahnsteig für Bahn und Bus ausgebaut. Für den barrierefreien Ausbau in Murnau werden rund vier Millionen Euro bereit gestellt.

Garmisch-Partenkirchen
In Garmisch-Partenkirchen muss die bestehende Unterführung abgesenkt werden, um eine Durchgangshöhe von 2,50 m zu erreichen. Anstelle der nördlichen Treppen werden drei Aufzüge eingebaut, die Beleuchtung erneuert und die Bahnsteigdächer saniert. Für den barrierefreien Ausbau in Garmisch-Partenkirchen werden rund 2,4 Millionen Euro bereit gestellt.

Aufgrund der Bauarbeiten kann es zu Behinderungen, Bauschmutz und einer erhöhten Lärmentwicklung kommen. Die Deutsche Bahn entschuldigt sich dafür bereits vorab bei den Fahrgästen und den Anwohnern.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

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