fairkehr-Titelthema »Die Zukunft des Güterverkehrs«

Berlin (pressrelations) –

fairkehr-Titelthema »Die Zukunft des Güterverkehrs«

Kommt die Umwelt unter die Räder?

Berlin, 09.10.09 – Butter Anfang der 1970er Jahre noch aus der regionalen Molkerei, hat sie heute in der Regel einige tausend Transportkilometer hinter sich, ehe sie im Supermarktregal landet. Auch Nordseekrabben fahren zum Pulen einen Umweg über Marokko, bevor sie hinterm Deich verkauft werden. An wenigen Orten, mit wenig Personal und oft für geringen Lohn wird extrem effizient Massenware produziert. Das rechnet sich aus betriebswirtschaftlicher Sicht, denn für die Unternehmen schlagen die langen Wege mit nur wenigen Cent pro Krabbe oder Butterpäckchen zu Buche. Laut Bundesverkehrsministerium soll der Güterverkehr trotz Wirtschaftskrise und langfristig steigendem Ölpreis sogar weiter zunehmen. Sicher ist, dass er umweltfreundlicher gestaltet werden muss. Wie das aussehen kann, zeigt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr auf.

Lkw belasten die Umwelt. Seit Mitte der 1990er Jahre steigen die klimaschädlichen CO2-Emissionen durch den Schwerlastverkehr europaweit jährlich um zwei Prozent an. Weniger Leerfahrten, Spritsparschulungen für Fahrer und effizienteren Motoren sind einige der Maßnahmen, mit denen die Bundesregierung den Güterverkehr sauberer machen will. Doch auch Telematik und der achtspurige Ausbau von Autobahnen sind vorgesehen. Dabei deckt die Lkw-Maut schon heute nicht einmal die von den schweren Fahrzeugen auf den Autobahnen verursachten Infrastrukturkosten. Eine Erhöhung, wie vom EU-Parlament vorgesehen, um externe Kosten zu mindern, wird von deutscher Seite bisher erfolgreich blockiert. Auch Verbrauchsgrenzwerte für Lkw oder das generelle Tempolimit, wie vom VCD seit Jahren gefordert, fehlen weiterhin.

Um den Güterverkehr insgesamt umweltverträglicher zu machen, müssen mehr Güter auf der Schiene statt auf der Straße transportiert werden. Doch die Kapazitäten der Bahn sind auf wichtigen Hinterlandverbindungen wie der Rheinschiene bereits jetzt mehr als ausgelastet. *Für die prognostizierten Verkehrszuwächse reicht das, was gemäß offizieller Planung derzeit in der Pipeline ist, bei weitem nicht aus“, urteilt Thomas Rössler von der Hamburger Unternehmensberatung HTC, in der fairkehr. Ausbau der Infrastruktur, Elektrifizierung und die Entlastung wichtiger Knotenpunkte seien unumgänglich, um der Verkehrsverlagerung auf die Schiene eine echte Chance zu geben.

Dass »klimaneutraler« Warenverkehr auch für Geschäftskunden als Wettbewerbsvorteil immer interessanter wird, haben einige Transportunternehmen bereits erkannt. So gleicht etwa die Deutsche Post CO2-Emissionen, die durch den Transport entstehen, bei Bedarf durch unternehmensinterne oder externe Klimaschutzprojekte aus. *Unsere Kunden werden von ihren Kunden gefragt, was sie denn für den Klimaschutz tun“, erläutert Michael Lohmeier, GoGreen-Experte der Deutschen Post, im fairkehr-Interview. Die Deutsche-Bahn-Tochter DB Schenker Rail ersetzt die für den Transport benötigte Energie auf Wunsch des Kunden durch teureren Öko-Strom. Hier bemängelt der VCD jedoch, dass die DB nicht aus eigenem Antrieb den Strommix, den sie nutzt, grüner macht, sondern die Kunden dafür zahlen lässt.

Alle Artikel zum Titelthema »Die Zukunft des Güterverkehrs« lesen Sie in der Ausgabe 05/2009 der VCD-Mitgliederzeitschrift fairkehr, dem Magazin für Umwelt, Verkehr und Reisen. Interessierten senden wir ein Rezensionsexemplar gerne kostenfrei zu. Weitere Informationen auch unter www.fairkehr-magazin.de.

ei Rückfragen:
Anna Fehmel, VCD-Pressestelle
Fon 030/280351-12, Fax 030/280351-10, Mobil 0171/6052409
E-Mail presse@vcd.org Internet www.vcd.org.

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Schlammlawinen auf den Philippinen – Rotes Kreuz im Dauereinsatz

Berlin (pressrelations) –

Schlammlawinen auf den Philippinen – Rotes Kreuz im Dauereinsatz

Berlin, 9. Oktober 2009 – Seit fast zwei Wochen wird die Inselgruppe der Philippinen von Naturkatastrophen heimgesucht. Nun haben Unwetter mit Dauerregen dafür gesorgt, dass im Nordosten der Hauptinsel Luzon ein Damm gebrochen ist und Schlammlawinen knapp 60 Häuser unter sich begraben haben. Die Rettungskräfte, unter ihnen die Helfer des Philippinischen Roten Kreuzes, haben bisher über 160 Tote geborgen.

Die beiden DRK-Experten, Dieter Mathes und Katja Laudemann, sind in der Hauptstadt Manila, um den Katastropheneinsatz der Schwestergesellschaft zu unterstützen. Im Norden des Landes versuchen die philippinischen Helfer von sechs Wasser-Rettungseinheiten (WATSAR) per Boot Menschen von Hausdächern zu bergen und aus dem Schlamm zu befreien. Der Präsident des Philippinischen Roten Kreuzes Richard Gordon hat um Unterstützung durch Hubschrauber gebeten, damit noch mehr Familien geborgen werden können.

In Manila hatte der Tropensturm „Ketsana“ 300 Menschen das Leben gekostet, zeitweilig stand die Millionenstadt beinahe komplett unter Wasser. Da in Überschwemmungsgebieten sauberes Wasser Mangelware ist und sich Seuchen rasch verbreiten können, hat das Deutsche Rote Kreuz Mathes und Laudemann zur Unterstützung geschickt. „Wir können überall helfen, wo unser Wissen gebraucht wird“, sagt Dieter Mathes. Zurzeit werden Hilfsgüter (finanziert von der Bundesregierung) verteilt.

Zusammen mit dem Philippinischen Roten Kreuz arbeitet das DRK vor Ort seit langem in der Katastrophenvorsorge: So üben zum Beispiel Schulkinder Evakuierungen und Erste Hilfe und lernen, welche Orte im Katastrophenfall sicher sind.

Das DRK bittet um Spenden für die Hilfe auf den Philippinen:
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: „Philippinen“

Dieter Mathes steht auf den Philippinen für Interviews zur Verfügung. Die DRK-Pressestelle vermittelt gerne den

Kontakt.
Ansprechpartner
DRK-Pressestelle
Svenja Koch
Tel. 030 85404 158
kochs@drk.de

Fredrik Barkenhammar
Tel. 030 85 404 155
barkenhf@drk.de

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TÜV NORD Prüfzeichen hilft beim Lebensmittelkauf

Hannover (pressrelations) –

TÜV NORD CERT: TÜV NORD Prüfzeichen hilft beim Lebensmittelkauf

Nicht erst seit den jüngsten Lebensmittelskandalen sind die Verbraucher verunsichert über die Qualität der Lebensmittel. Zudem setzen immer mehr Kunden auf eine gesunde Lebensweise, die qualitativ hochwertige Nahrungsmittel in den Mittelpunkt stellt. Das Prüfzeichen „Kontrollierte Qualität“ von TÜV NORD CERT bietet jetzt eine Orientierungshilfe für qualitätsbewusste Verbraucher. Die können sich sicher sein: Produkte, die mit dem entsprechenden Prüfzeichen ausgezeichnet sind, erfüllen hohe Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit und die Qualität. Vom TÜV geprüft und zertifiziert.

Der fachkundige Einkauf ist für die Verbraucher der erste und wichtigste Schritt zur bewussten und gesunden Ernährung, die derzeit erfreulicherweise im Trend liegt. Beim Kauf von Lebensmitteln zählt für gesundheitsbewusste Kunden nicht allein ein günstiger Preis, sondern vor allem die hohe Qualität der Produkte. Und die ist oftmals trotz guter Grundkenntnisse nicht unmittelbar zu erkennen.
Hier setzt ein neues Prüfzeichen für „Kontrollierte Qualität“ an, das TÜV NORD CERT an Hersteller vergibt, die die hohen Anforderungen der Lebensmittelsachverständigen erfüllen.

Dazu wird zunächst eine Basiszertifizierung nach anerkannten Standards durchgeführt. Darüber hinaus gilt es, die strengen Anforderungen der Zertifizierung „Kontrollierte Qualität“ umzusetzen. Diese orientieren sich an den Vorschriften des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuches, den Verordnungen und Richtlinien des Lebensmittelrechts sowie den Vorgaben aus der „Guten Hygienepraxis“ und „Guten Herstellpraxis“.

Einen Schwerpunkt bildet dabei die lückenlose und transparente Rückverfolgbarkeit der Produkte und Rohstoffe inklusive der Verpackungsmaterialien. Zusätzlich werden die Produkte hinsichtlich Deklaration und Kennzeichnung geprüft. Außerdem muss sich das zertifizierte Unternehmen mit regelmäßigen unangekündigten Betriebsstättenaudits und mit Rohstoff-Monitorings einverstanden erklären. Ebenfalls verpflichtend ist die Teilnahme an einem Point-of-Sale-Monitoring mit anschließender Produktanalyse.

Nach erfolgreichem Abschluss der anspruchsvollen Kontrollmaßnahmen und der Zuteilung des Prüfzeichens verfügt der Hersteller und Lebensmittelproduzent über ein effektives Instrument zur Kundenbindung und Neukundengewinnung, das ihm im Markt einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann.

Der Verbraucher kann aufgrund des Prüfzeichens auf einen Blick erkennen, dass das ?ausgezeichnete? Produkt außerordentlich hohen Anforderungen an Lebensmittelqualität entspricht. Schließlich ist TÜV NORD CERT eine anerkannte Institution für Zertifizierungsdienstleistungen und setzt hochqualifizierte und unabhängige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese Aufgaben ein, die objektiv und neutral urteilen können.
Zum Nutzen für Verbraucher und Hersteller.

Über die TÜV NORD Gruppe
„Wir machen die Welt sicherer“: Die TÜV NORD Gruppe (www.tuev-nord.de ) ist mit über 8.400 Mitarbeitern, davon mehr als 6.600 mit technisch-naturwissenschaftlichem Hintergrund, einer der größten technischen Dienstleister in Deutschland und im Norden die Nummer eins. Darüber hinaus ist sie in über 70 Staaten Europas, Asiens und Amerikas tätig. Die führende Marktposition verdankt die Gruppe der technischen Kompetenz und einem breiten Beratungs-, Service- und Prüfspektrum in den Geschäftsbereichen Mobilität, Industrie Services, International, Rohstoffe sowie Personal und Bildung.

TÜV NORD CERT (www.tuev-nord-cert.de ) ist innerhalb der TÜV NORD Gruppe mit über 250 Mitarbeitern allein in Deutschland der kompetente Ansprechpartner für alle Fragen rund um Prüfung und Zertifizierung von Systemen, Produkten und Personal. Weltweit beschäftigen sich an über 40 Standorten Mitarbeiter der TÜV NORD Gruppe mit diesen Themen.

Pressekontakt:
Rainer Camen
Tel. 0201 825 2331,
rcamen@tuev-nord.de

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Spritpreise im Ausland – ADAC: Vor dem Start in die Herbstferien Preise vergleichen

München (pressrelations) –

Spritpreise im Ausland – ADAC: Vor dem Start in die Herbstferien Preise vergleichen

Die Herbstreisewelle in die Herbstferien rollt in vielen Bundesländern jetzt an. Wer den Urlaub am Mittelmeer, in den Alpen oder auch an der Nord- und Ostsee verbringt und mit dem eigenen Auto unterwegs ist, sollte vor Reiseantritt die Spritpreise vergleichen. Denn in vielen europäischen Ländern ist das Tanken billiger als in Deutschland.

Damit Urlauber auf dem Weg in die Ferien die Preisvorteile nutzen können, hat der ADAC eine Tabelle mit den durchschnittlichen Spritpreisen zusammengestellt:

Diesel
Superbenzin
(bleifrei)
Belgien 1,02 EUR 1,31 EUR
Dänemark 1,13 EUR 1,30 EUR
Deutschland 1,11 EUR 1,29 EUR
Frankreich 1,01 EUR 1,23 EUR
Italien 1,16 EUR 1,26 EUR
Niederlande 1,05 EUR 1,39 EUR
Österreich 0,98 EUR 1,08 EUR
Schweiz 1,05 EUR 1,02 EUR
Spanien 0,93 EUR 1,03 EUR

Deutsche Autofahrer, die in Richtung Italien unterwegs sind, sollten ihren Tank vor allem in Österreich füllen. Denn gegenüber Deutschland ist Superbenzin dort über 20 Cent günstiger, Diesel ist immerhin noch 13 Cent billiger.
Wer eine Reise nach Spanien plant, sollte beim Grenzübertritt ebenfalls viel Platz im Tank haben. Spanien ist nach der ADAC-Erhebung mit einem Dieselpreis von 0,93 Euro und einem Benzinpreis von 1,03 Euro eines der billigsten Autoreiseländer.

Teurer wird es dagegen für Autofahrer, die Richtung Nordwesten unterwegs sind. Die Niederlande haben mit 1,39 Euro den höchsten Spritpreis beim Superbenzin und Dänemark verzeichnet mit 1,13 Euro den höchsten Dieselpreis.

Rückfragen:
Andrea Piechotta
Andrea.Piechotta@adac.de
089/7676-3475

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Literaturnobelpreis an rumäniendeutsche Herta Müller sensationell

Berlin (pressrelations) –

Literaturnobelpreis an rumäniendeutsche Herta Müller sensationell

Literarische Aufarbeitung von Deportation oder Zwangsarbeit der deutschen Minderheiten nach 1945

Anlässlich der Verleihung des diesjährigen Nobelpreises für Literatur an die deutsche Schriftstellerin Herta Müller erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jochen-Konrad Fromme MdB:

Der Literaturnobelpreis an die rumäniendeutsche Herta Müller ist eine sensationelle Wahl des Stockholmer Komitees. Laut der Begründung hebe sich die 56jährige Schriftstellerin dadurch hervor, dass sie „mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit“ zeichne.

Herta Müller, in Nitzkydorf südlich von Temeschburg in Rumänien geboren, hat sich ein Leben lang mit ihrer Banater Heimat auseinandergesetzt und eindringlich wie niemand zuvor die verbrecherischen Methoden und den Unterdrückungsapparat eines kommunistischen Staates Osteuropas beschrieben.

Es ist zu hoffen, dass ihr neuer Roman „Atemschaukel“ über in sowjetische Arbeitslager verschleppte Rumäniendeutsche Schule macht und sich weitere Autoren endlich der literarischen Aufarbeitung von Deportation oder Zwangsarbeit der deutschen Minderheiten nach 1945 annehmen. Die Unionsbundestags Fraktion beglückwünscht Herta Müller zu dieser außergewöhnlichen Ehrung.

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
mailto:fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de

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