SWISS Flüge im September infolge Kapazitätsreduktion weiterhin gut ausgelastet

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SWISS Flüge im September infolge Kapazitätsreduktion weiterhin gut ausgelastet

In den ersten neun Monaten dieses Jahres erreichte SWISS eine durchschnittliche Sitzauslastung (SLF) von 79.2%. Das sind 1.7 Pro-zentpunkte weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode (2008: 80.9%). Im Interkontinentalverkehr lag der SLF 2.9 Prozent-punkte tiefer bei 81.6% (2008:84.5%). Auf dem europäischen Stre-ckennetz stieg die Auslastung um 1.3 Prozentpunkte auf 74.5% (ge-genüber 73.2% in 2008). SWISS beförderte von Januar bis Septem-ber dieses Jahres 10’259?111 Passagiere (2008: 10’128?048). Dies entspricht einem Passagierzuwachs von 1.3%. SWISS führte von Ja-nuar bis September 101’689 Flüge durch (2008: 100’227).

Im Europa Streckennetz lag das Angebot an Sitzkilometern (ASK) 4.3% über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig konnte SWISS den Absatz an Sitzkilometern (RPK) um 6.2% steigern.

Auf den Interkontinentalstrecken sank der Absatz in verkauften Sitzkilometern (RPK) um 6.7% bei einer um 3.5% reduzierten Kapazi-tät an Sitzkilometern (ASK).

Das von Swiss WorldCargo betriebene Frachtgeschäft verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2009 einen Rückgang von 13.3 Prozent-punkten. Der volumenmässige Frachtladefaktor betrug 67.0% (2008: 80.3%).

Im September betrug die durchschnittliche Auslastung der SWISS Flüge 83.8%. Dies entspricht einer leichten Steigerung gegenüber Vorjahr (82.8%). Innerhalb Europa lag der SLF bei 78.5% und damit 2.0 Prozentpunkte über dem Vorjahresmonat (2008: 76.5%). Die In-terkontinentalflüge waren mit 86.8% um 1.1 Prozentpunkte besser ausgelastet als 2008 (85.7%). Auf dem gesamten Streckennetz be- förderte SWISS im September 1’205’958 Passagiere (2008: 1’178’362).

Im September verzeichnete Swiss WorldCargo im Frachtgeschäft einen um 4.3 Prozentpunkte höheren, volumenmässigen Frachtlade-faktor von 73.8% (2008: 69.5%).

Die vollständige Verkehrsstatistik kann auf der Homepage SWISS.COM abgerufen werden (Rubrik „Über SWISS“ > „Finanzin-formationen“ > „Verkehrszahlen“).

SWISS Corporate Communications
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Weihnachten 2009: Nicht kleckern ? klotzen! Schenken Sie Porsche statt Krawatte

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Weihnachten 2009: Nicht kleckern ? klotzen! Schenken Sie Porsche statt Krawatte

Schnäppchenjagd auf Luxus- und Lifestyleartikel bei hammerdeal.de

Die Liebste mit einer nagelneuen Rolex für 5,32 Euro zum Fest überraschen? Dem Ehemann großzügig einen Porsche für 143,12 Euro spendieren? Für die Kids eine Spielkonsole für 12,13 Euro ersteigern? Mit etwas Geschick, strategischem Denken und ein bisschen Ausdauer kann genau das Wirklichkeit werden ? beim Entertainment-Shopping-Portal www.hammerdeal.de erhält der Niedrigstbieter den Zuschlag auf hochwertige Marken- und Lifestyleprodukte und kann unterm Weihnachtsbaum mächtig Eindruck machen.

„Alle Auktionsartikel sind fabrikneue, originalverpackte Markenware. Flachbildfernseher, Laptops, Smartphones, mp3-Player, Spielkonsolen, luxuriöse Uhren, professionelle Kameras oder wertvolle Einkaufsgutscheine werden gerade vor Weihnachten besonders gefragt sein,“ so Geschäftsführer Klaus Gräff, der als außergewöhnliche Besonderheit bei hammerdeal.de auch fabrikneue Autos unter den Hammer bringt. Bislang wurden insgesamt zwölf Autos zur Versteigerung gebracht, der letzte Porsche ging für 321,62 Euro weg, die nächste Porsche Auktion läuft bereits und endet am 26. November 2009.

Das Prinzip der Internetplattform für Niedrigstgebot-Auktionen ist verblüffend einfach: Bei hammerdeal.de erhält nicht der Meistbietende den Zuschlag, stattdessen fällt nach Ablauf der Auktionszeit der Hammer beim niedrigsten alleinstehenden Gebot. Also genau bei dem Gebot, das nur ein einziges Mal abgegeben worden ist und dem nur noch Gebotsschritte folgen, auf die entweder mehrere Bieter oder keine Bieter geboten haben. Geboten wird in Schritten von einem Cent. Die Gebühr beträgt pro Gebot jeweils 0,50 Euro. Der besondere Reiz einer hammerdeal.de-Auktion: Es werden ausschließlich Premiumprodukte zur Versteigerung gebracht. Spannung und Spaß ist garantiert ? der Entertainment-Mehrwert ist bei dieser ungewöhnlichen Auktion besonders hoch. hammerdeal.de macht das Schnäppchen-Shopping zum Erlebnis und das auch noch zu Hammer-Preisen.

Das Internetportal hammerdeal.de wurde im April 2008 gelauncht und wird von Bidster UK Ltd. (London) betrieben und von der RBC GmbH – Business to Media Consumer (Hamburg) in Deutschland vermarktet.

Kontakt:
hammerdeal.de
Frauke Constantin
constantin@constantin-pr.de

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Zehn Produktionen für den Deutschen Kurzfilmpreis 2009 nominiert

Berlin (pressrelations) –

Zehn Produktionen für den Deutschen Kurzfilmpreis 2009 nominiert

Am 29. Oktober 2009 wird Staatsminister Bernd Neumann in Ludwigsburg den Deutschen Kurzfilmpreis 2009 verleihen. Kooperationspartner ist in diesem Jahr die Filmakademie Baden-Württemberg.

Filmpreise in Gold werden vergeben für Spielfilme mit einer Laufzeit bis 7 Minuten und von mehr als 7 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit, für Animations-/Experimentalfilme und für Dokumentarfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten. Die Kurzfilmpreise in Gold sind mit einer Prämie bis zu jeweils 30.000 Euro verbunden. Weiterhin ist ein Sonderpreis für Filme mit einer Laufzeit von mehr als 30 bis 78 Minuten Laufzeit vorgesehen, der mit einer Prämie bis zu 20.000 Euro verbunden ist.

Aus 253 wettbewerbsfähigen Filmvorschlägen sind von den Jurys Deutscher Kurzfilmpreis (Spielfilm) und Deutscher Kurzfilmpreis (Animations-/Experimentalfilm, Dokumentarfilm, Sonderpreis) insgesamt 10 Filme nominiert und ein Sonderpreis vergeben worden. Mit der Nominierung ist eine Prämie von 15.000 Euro verbunden. Die Nominierungsprämie wird auf den Filmpreis in Gold angerechnet.

Die Jury Deutscher Kurzfilmpreis (Spielfilm) entschied in der Zusammensetzung Frank Becher, Nürnberg/Berlin (Produzent), Alexandra Gramatke, Hamburg (Geschäftsführerin der KurzFilmAgentur Hamburg), Andrea Hohnen, Berlin (Programmleiterin First Steps), Stefan Kornatz, Berlin (Vorsitzender, Autor/Regisseur) und Anke Lindenkamp, Hamburg/Mainz (Redakteurin ZDF/ARTE).

Die Jury Deutscher Kurzfilmpreis (Animations-/Experimentalfilm, Dokumentarfilm, Sonderpreis) setzte sich wie folgt zusammen: Ute Badura, Berlin (Vorsitzende, Regisseurin/Kamerafrau), Petra Felber, München (Redakteurin Bayerischer Rundfunk), Meike Martens, Köln (Produzentin), Steffen Reiche, Bergholz-Rehbrücke/Berlin (Mitglied des Deutschen Bundestages) und Ulrich Wegenast, Stuttgart (Künstlerischer Geschäftsführer der Film- u. Medienfestival GmbH Ludwigsburg).

Für den Deutschen Kurzfilmpreis 2009 sind folgende Filme nominiert worden:

Spielfilme mit einer Laufzeit bis 7 Minuten

„Kokon“
Hersteller: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin in Koproduktion mit ARTE Regie u. Drehbuch: Till Kleinert
Laufzeit: 7 Minuten

Ein Oberstufenschüler lässt sich seine schulterlange Haarpracht auf Nackenlänge stutzen. Er überrascht damit seine Mitschüler. Anhand dieser geradezu banalen Handlung entfaltet „Kokon“ mit großem Gespür für menschliche Innenwelten seine bemerkenswerte Poesie.

Der dialogfreie Film ist so komponiert, dass die titelgebende Gemütslage des Protagonisten für den Zuschauer erfahrbar wird, ohne dass sie auserzählt werden muss. Die Macher erzeugen mit einfachen filmischen Mitteln gewinnbringend ein Gefühl, das sich irgendwo, irgendwann zwischen Pubertät und Adoleszenz verorten lässt, und das eigentlich jeder so oder anders mal erlebt hat. Lesbar als coming of age Geschichte aber auch als coming out, konzentriert sich der Film auf die subjektive Innenwelt seiner Hauptfigur, um diese sichtbar sowie hörbar aufzubrechen und aus ihr herauszutreten. Eine Genese, mit der filmisches Handwerk sehenswert unter Beweis gestellt wird, und ein zartes Erlebnis, das sich mit anderen teilen lässt. Bravo!

Spielfilme mit einer Laufzeit von mehr als 7 bis 30 Minuten Laufzeit

„Antje und wir“
Hersteller: Felix Stienz, Berlin
Regie u. Drehbuch: Felix Stienz
Laufzeit: 12 Minuten

Antje gerne hätten wir diese Frau kennengelernt. Diese offensichtlich so verführerische Frau, die in keinem einzigen Bild des Filmes zu sehen und doch in jeder Sekunde so präsent ist. Acht Ex-Geliebte, Frauen wie Männer, erzählen in Felix Stienz Film über ihre Begegnung mit Antje. Eine Begegnung wie ein Urknall, der ihr Leben veränderte und ebenso schnell verschwand wie er kam.

Kurzfilme eröffnen dramaturgische und gestalterische Freiheiten. Stienz nutzt diese Freiheiten und wählt eine zwar einfache, aber umso wirkungsvolle Form: Vor schlichtem Weiß gedreht, erzählen die acht Protagonisten in der immer gleichen Kameraeinstellung die immer gleiche Geschichte ihrer Liebe von der ersten romantischen Begegnung, über die wilden ekstatischen Tage des Glücks bis zum schmerzvollen Abschied von Antje. Getragen von hervorragenden Darstellern und der klugen, präzisen Konstruktion des Films wird „Antje und wir“ zu einem spannenden, unterhaltenden und überraschenden Kino, das sich vor allem im Kopf des Zuschauers abspielt.

„Birthday“
Hersteller: Fachhochschule Dortmund in Koproduktion mit Andrzej Król Regie u. Drehbuch: Andrzej Król
Laufzeit: 17 Minuten

Der Inhalt dieses Films ist schnell erzählt: Ein betrunkener Vater wollte seinem Sohn ein Fahrrad zum Geburtstag schenken; ein Jahr später versucht er es nochmals.

Aus dieser einfachen Geschichte macht „Birthday“ eine außerordentliche, sinnliche Kino-Erfahrung. Labyrinthische Zeitschleifen und -sprünge, Gedächtnislücken und „Filmrisse“, verdrängte Bilder von Schuld und Gewalt die verzweifelten Erinnerungsversuche eines Betrunkenen entstehen hier in bedrängender Plastizität.
Virtuos und souverän ist die Bildsprache des Kameramanns Andrzej Król, der neben allem anderen auch für den Ton verantwortlich zeichnet zu unserem Glück. Denn statt erklärender Dialoge und untermalender Musik gibt es in dieser 16-minütigen Höllenfahrt „nur“ Töne: Mit einer ausgefeilten, der Bilderwelt ebenbürtigen Wucht und Entschiedenheit steuern sie auf eine erschütternde Schlusspointe zu. Kino für alle Sinne!

„Fliegen“
Hersteller: Carsten Strauch Filmproduktion, Offenbach
Regie: Piotr J. Lewandowski
Drehbuch: Finn-Ole Heinrich, Jan Oberländer
Laufzeit: 26 Minuten

„Fliegen“ erzählt die Begegnung zweier Menschen aus unterschiedlichen Welten, die sich gegenseitig von Nutzen sind. Zwei Spieler, denen die Kontrolle über ihr Spiel entgleitet. Dargestellt von zwei großartigen Schauspielern. Jacob Matschenz gibt den unwiderstehlichen Dima, einen jungen Kleinkriminellen, dem die Abschiebung nach Russland droht. Er macht keinen Hehl aus seinem Interesse an Sarah und sprüht dabei vor Charme und Selbstironie bis er von seinen Gefühlen überholt wird. Sarah, verkörpert von der großartigen Sandra Hüller, ist eine junge ambitionierte Filmemacherin, die Dima für ihren Dokumentarfilm benutzt. Sie genießt seine Spontaneität und Leidenschaftlichkeit aber verliert die Kontrolle erst, als es zu spät ist. Piotr J. Lewandowski hat mit „Fliegen“ einen wunderbaren, einen bitteren Film über den Traum von Liebe gemacht. Einen Film, dessen Bildebenen und Dramaturgie virtuos von dem Unterschied erzählen zwischen dem Kino und einer Realität, wo Träume selten wahr werden.

„Polar“
Hersteller: Kunsthochschule für Medien Köln in Koproduktion mit Kinomaton München und Dschoint Ventschr Zürich
Regie: Michael Koch
Drehbuch: Juliane Großheim, Michael Koch
Laufzeit: 30 Minuten

Diese Familiengeschichte hat uns von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt. Ein erwachsener Sohn, der sich nach längerer Trennung vom Vater unverhofft in dessen neuer Familie wiederfindet und verzweifelt um seine Aufmerksamkeit kämpft. Ein Vater, der ihn immer wieder ins Leere laufen lässt und sich der Situation mit versteinerter Miene zu entziehen versucht. Das Ganze in einer einsamen Berglandschaft, in der es keinen Himmel zu geben scheint und die mit ihren steilen Hängen und Nebelwänden seltsam klaustrophobisch anmutet.

An dem leisen Film über die Sehnsucht nach Nähe und die Schwierigkeit, sie zu erlangen, hat uns alles überzeugt: die sparsamen Dialoge kein Wort zu viel , die subtile Schauspielführung keine überflüssige Geste und eine insgesamt reduzierte Erzählweise, die vieles aus- und offenlässt, damit aber umso mehr Raum für feine und mehrdeutige Zwischentöne schafft. Die souveräne Kamera bleibt konsequent bei den Figuren und setzt die karge Landschaft so ins Bild, dass sie deren Seelenzustände zu reflektieren scheint. Reduktion auf allen Ebenen also. Herausgekommen ist ein Film von großer atmosphärischer Dichte, der tief berührt, ohne im Geringsten sentimental zu sein.

„Wüste/Außen/Tag“
Hersteller: Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“, Potsdam, in Koproduktion mit dem RBB Regie u.
Drehbuch: Mia Grau
Laufzeit: 30 Minuten

Während einer Drehpause unternehmen eine Schauspielerin und ihr Kollege einen Ausflug. Er zeigt ihr in der Gegend einen Ort aus seiner Vergangenheit, danach gehen sie schwimmen. „Wüste / Außen / Tag“ ist ein fein justiertes Katz-und Maus-Spiel zwischenmenschlicher Erwartungen und (Ent-)Täuschungen.

Man kann dem Film eine Verhaftung in gewissen Filmkunstklischees vorwerfen. Doch innerhalb dieses Rahmens entfaltet sich ein von schauspielerischem Nuancenreichtum geprägtes Vexierspiel, ein Kennenlernen, das außerordentlich gelungen und sehenswert ist! Kathleen Morgeneyer und Stefan Rudolf spielen zwei Menschen, die sich während ihres Ausflugs aufeinander zu bewegen und dennoch abstoßen. Sie sind eitel und ängstlich. Sie suchen beim Anderen nach Verständnis und Anerkennung, doch gleichzeitig verstecken sie sich voreinander. So schinden sie Eindruck und enttäuschen sich gegenseitig. Allein darin sind sie wahrhaftig!
Ein großartiges Stück über Sprache, Schauspiel und Selbsttäuschung.

Animations-/Experimentalfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten

„Der Conny ihr Pony“
Hersteller: Robert Pohle, Halle
Regie: Robert Pohle
Drehbuch: Gabriel Vetter
Laufzeit: 5 Minuten

Conny hat sich zu ihrem 11. Geburtstag ein Pony gewünscht. Nun passt es nicht in den Niederflurgelenkbus. Die Schweizer Rentner schon. Hätte sie sich doch nur etwas anderes gewünscht!

Connys Frust bricht sich in bitterbösen und urkomischen Fantasien den Weg. Die Zuspitzung des Generationenkonfliktes durch die demografische Entwicklung wird aberwitzig in weniger als fünf Minuten und in bester Kurzfilmdramaturgie in Szene gesetzt. Die Textvorlage stammt von dem vielfach ausgezeichneten Schweizer Slam-Poeten Gabriel Vetter. Robert Pohle und Martin Hentze haben diese adaptiert und einen Collagenfilm geschaffen, der Zeichnungen, Grafiken, Fotografie und 3D-Animation mit Nadel, Faden, Papier und Stofftieren verbindet. Illustration, Animation, Tricktechnik und Vetters Wortkaskaden, dessen Performance den Rhythmus und Fluss des Films anpeitscht, werden in zeitgemäßer Ästhetik kombiniert.

„Please say something“
Hersteller: David OReilley Animation, Berlin Regie u. Drehbuch: David OReilley
Laufzeit: 10 Minuten

„Please Say Something“ von David OReilley ist eine universelle Parabel über Liebe, Einsamkeit und Verlust, die in ihrer originellen Bildgestaltung den Zuschauer in ein einzigartiges Universum und eine dennoch nachvollziehbare moderne Lebenswelt hineinzieht. Trotz der reduzierten grafischen Gestaltung, die in ihrer Flächigkeit an frühe Computerspiele erinnert, und den Brüchen einer optionalen Erzählweise, entfaltet die Animation eine emotionale Intensität und eine glaubwürdige Humanität. Die Computeranimation, die bewusst auf fotorealistische Effekte verzichtet, verkommt nie zum Selbstzweck, sondern ermöglicht die Verdichtung einer komplexen Handlung, wie man es sich von einem Kurzfilm wünscht. Die Zeichenhaftigkeit der Animation und die perspektivische Verfremdung des Stadt- und Wohnraums wirken zunächst kühl und abstrahiert wie ein Edward Hopper-Gemälde, schaffen jedoch den idealen Rahmen einer leidenschaftlichen Liebesromanze. Auch die Tonebene erscheint zunächst mit ihrem niedlich-minimalistischen Duktus absolut inadäquat, dieses anrührende Beziehungsdrama zu transportieren. Aber auch hier stellt sich schnell der gegenteilige Effekt ein. So lässt einen diese eigentümliche kleine Pixel-Lovestory zwischen Katze und Maus weitaus berührter zurück als manch eine hochkarätig besetzte Großproduktion.

Dokumentarfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten

„Radfahrer“
Hersteller: Marc Thümmler, Zeuthen
Regie u. Drehbuch: Marc Thümmler
Laufzeit: 28 Minuten

,,Radfahrer, ein dokumentarischer Fotofilm über den systemkritischen Berliner Fotografen Harald Hauswald, ist ein Meisterwerk aus Konserven: Fotografien aus dem Ost-Berlin der 80er Jahre, unterlegt mit von der Staatssicherheit verfassten Texten. Diese sind so gut auf die Fotos abgestimmt und eingebunden, dass der Eindruck entsteht, die Fotos seien gerade gemacht und die Berichte von der Stasi im Moment dazu ersonnen worden. Nur Hauswaldbilder, nur Stasitexte. Ein Experiment, das in faszinierender Weise umgesetzt worden ist. Die aus dem Off gesprochenen Passagen aus 1500 Seiten sprödem Stasitext belegen, wie das „Subjekt Hauswald“ der Stasi aus der Kontrolle gerät. Der Film gerät nicht außer Kontrolle, schafft aber geradezu unkontrollierbare Einsichten und Stimmungen.
Marc Thümmler ist ein gleichsam bedrückender wie unterhaltsamer Film über Opfer und Täter im Überwachungsstaat DDR gelungen.

„Wagah“

Hersteller: Detailfilm Gasmia Kamm GbR, Hamburg, in Koproduktion Perspective SPC, Kalkutta
Regie: Supriyo Sen
Drehbuch: Supriyo Sen, Henning Kamm, Fabian Gasmia
Laufzeit: 14 Minuten

„Wagah“ ist der einzige Grenzübergang zwischen Pakistan und Indien. Die Schließung der Grenztore durch Soldaten beider Länder ist ein allabendliches Spektakel. Die martialische Choreographie dieses simplen Vorganges lockt täglich Tausende von Zuschauern an die Grenze. Singend und tanzend wird von beiden Seiten der bis ins kleinste Detail inszenierte Aufmarsch der eigenen Soldaten angefeuert. Der Regisseur erzählt dieses Schauspiel über den auf indischer Seite lebenden Jungen Manpreet Singh, der durch den Verkauf von DVDs dieses Ereignisses seine Familie unterstützt.

Die große Leistung des Dokumentarfilmes „Wagah“ ist es, den politischen Konflikt zwischen Indien und Pakistan an diesem Ort ohne große Erklärungen facettenreich darzustellen. Die kluge Montage des Filmes führt den Betrachter langsam von Drachen spielenden Kindern an der Grenze über die volksfestartige Stimmung der Zuschauer zu der absurd anmutenden Vorstellung der Soldaten. Der Rhythmus der Drohgebärden der Soldaten verbindet sich mit dem nationalen Enthusiasmus der Zuschauer auf pakistanischer Seite ebenso wie auf indischer. Wenn die Fahne eingezogen ist, ist das Spektakel vorbei und es herrscht langsam wieder Ruhe. Eine gefährliche Ruhe, die die Bedrohung im Zusammenhang mit dieser seit 1947 existierenden Grenze spürbar macht, obwohl oder gerade weil die Bevölkerung auf beiden Seiten oft eng miteinander verbunden ist.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.deutscher-kurzfilmpreis.de

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
E-Mail: InternetPost@bundesregierung.de
Internet: http://www.bundesregierung.de/
Dorotheenstr. 84
D-10117 Berlin
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Telefax: 03018 272 – 2555

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fairkehr-Titelthema »Die Zukunft des Güterverkehrs«

Berlin (pressrelations) –

fairkehr-Titelthema »Die Zukunft des Güterverkehrs«

Kommt die Umwelt unter die Räder?

Berlin, 09.10.09 – Butter Anfang der 1970er Jahre noch aus der regionalen Molkerei, hat sie heute in der Regel einige tausend Transportkilometer hinter sich, ehe sie im Supermarktregal landet. Auch Nordseekrabben fahren zum Pulen einen Umweg über Marokko, bevor sie hinterm Deich verkauft werden. An wenigen Orten, mit wenig Personal und oft für geringen Lohn wird extrem effizient Massenware produziert. Das rechnet sich aus betriebswirtschaftlicher Sicht, denn für die Unternehmen schlagen die langen Wege mit nur wenigen Cent pro Krabbe oder Butterpäckchen zu Buche. Laut Bundesverkehrsministerium soll der Güterverkehr trotz Wirtschaftskrise und langfristig steigendem Ölpreis sogar weiter zunehmen. Sicher ist, dass er umweltfreundlicher gestaltet werden muss. Wie das aussehen kann, zeigt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr auf.

Lkw belasten die Umwelt. Seit Mitte der 1990er Jahre steigen die klimaschädlichen CO2-Emissionen durch den Schwerlastverkehr europaweit jährlich um zwei Prozent an. Weniger Leerfahrten, Spritsparschulungen für Fahrer und effizienteren Motoren sind einige der Maßnahmen, mit denen die Bundesregierung den Güterverkehr sauberer machen will. Doch auch Telematik und der achtspurige Ausbau von Autobahnen sind vorgesehen. Dabei deckt die Lkw-Maut schon heute nicht einmal die von den schweren Fahrzeugen auf den Autobahnen verursachten Infrastrukturkosten. Eine Erhöhung, wie vom EU-Parlament vorgesehen, um externe Kosten zu mindern, wird von deutscher Seite bisher erfolgreich blockiert. Auch Verbrauchsgrenzwerte für Lkw oder das generelle Tempolimit, wie vom VCD seit Jahren gefordert, fehlen weiterhin.

Um den Güterverkehr insgesamt umweltverträglicher zu machen, müssen mehr Güter auf der Schiene statt auf der Straße transportiert werden. Doch die Kapazitäten der Bahn sind auf wichtigen Hinterlandverbindungen wie der Rheinschiene bereits jetzt mehr als ausgelastet. *Für die prognostizierten Verkehrszuwächse reicht das, was gemäß offizieller Planung derzeit in der Pipeline ist, bei weitem nicht aus“, urteilt Thomas Rössler von der Hamburger Unternehmensberatung HTC, in der fairkehr. Ausbau der Infrastruktur, Elektrifizierung und die Entlastung wichtiger Knotenpunkte seien unumgänglich, um der Verkehrsverlagerung auf die Schiene eine echte Chance zu geben.

Dass »klimaneutraler« Warenverkehr auch für Geschäftskunden als Wettbewerbsvorteil immer interessanter wird, haben einige Transportunternehmen bereits erkannt. So gleicht etwa die Deutsche Post CO2-Emissionen, die durch den Transport entstehen, bei Bedarf durch unternehmensinterne oder externe Klimaschutzprojekte aus. *Unsere Kunden werden von ihren Kunden gefragt, was sie denn für den Klimaschutz tun“, erläutert Michael Lohmeier, GoGreen-Experte der Deutschen Post, im fairkehr-Interview. Die Deutsche-Bahn-Tochter DB Schenker Rail ersetzt die für den Transport benötigte Energie auf Wunsch des Kunden durch teureren Öko-Strom. Hier bemängelt der VCD jedoch, dass die DB nicht aus eigenem Antrieb den Strommix, den sie nutzt, grüner macht, sondern die Kunden dafür zahlen lässt.

Alle Artikel zum Titelthema »Die Zukunft des Güterverkehrs« lesen Sie in der Ausgabe 05/2009 der VCD-Mitgliederzeitschrift fairkehr, dem Magazin für Umwelt, Verkehr und Reisen. Interessierten senden wir ein Rezensionsexemplar gerne kostenfrei zu. Weitere Informationen auch unter www.fairkehr-magazin.de.

ei Rückfragen:
Anna Fehmel, VCD-Pressestelle
Fon 030/280351-12, Fax 030/280351-10, Mobil 0171/6052409
E-Mail presse@vcd.org Internet www.vcd.org.

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Schlammlawinen auf den Philippinen – Rotes Kreuz im Dauereinsatz

Berlin (pressrelations) –

Schlammlawinen auf den Philippinen – Rotes Kreuz im Dauereinsatz

Berlin, 9. Oktober 2009 – Seit fast zwei Wochen wird die Inselgruppe der Philippinen von Naturkatastrophen heimgesucht. Nun haben Unwetter mit Dauerregen dafür gesorgt, dass im Nordosten der Hauptinsel Luzon ein Damm gebrochen ist und Schlammlawinen knapp 60 Häuser unter sich begraben haben. Die Rettungskräfte, unter ihnen die Helfer des Philippinischen Roten Kreuzes, haben bisher über 160 Tote geborgen.

Die beiden DRK-Experten, Dieter Mathes und Katja Laudemann, sind in der Hauptstadt Manila, um den Katastropheneinsatz der Schwestergesellschaft zu unterstützen. Im Norden des Landes versuchen die philippinischen Helfer von sechs Wasser-Rettungseinheiten (WATSAR) per Boot Menschen von Hausdächern zu bergen und aus dem Schlamm zu befreien. Der Präsident des Philippinischen Roten Kreuzes Richard Gordon hat um Unterstützung durch Hubschrauber gebeten, damit noch mehr Familien geborgen werden können.

In Manila hatte der Tropensturm „Ketsana“ 300 Menschen das Leben gekostet, zeitweilig stand die Millionenstadt beinahe komplett unter Wasser. Da in Überschwemmungsgebieten sauberes Wasser Mangelware ist und sich Seuchen rasch verbreiten können, hat das Deutsche Rote Kreuz Mathes und Laudemann zur Unterstützung geschickt. „Wir können überall helfen, wo unser Wissen gebraucht wird“, sagt Dieter Mathes. Zurzeit werden Hilfsgüter (finanziert von der Bundesregierung) verteilt.

Zusammen mit dem Philippinischen Roten Kreuz arbeitet das DRK vor Ort seit langem in der Katastrophenvorsorge: So üben zum Beispiel Schulkinder Evakuierungen und Erste Hilfe und lernen, welche Orte im Katastrophenfall sicher sind.

Das DRK bittet um Spenden für die Hilfe auf den Philippinen:
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: „Philippinen“

Dieter Mathes steht auf den Philippinen für Interviews zur Verfügung. Die DRK-Pressestelle vermittelt gerne den

Kontakt.
Ansprechpartner
DRK-Pressestelle
Svenja Koch
Tel. 030 85404 158
kochs@drk.de

Fredrik Barkenhammar
Tel. 030 85 404 155
barkenhf@drk.de

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