Verkehrsfreigabe A 94 Malching-Tutting

München (pressrelations) –

Verkehrsfreigabe A 94 Malching-Tutting

Verkehrsfreigabe der A 94 – Umgehung Malching Innenminister Joachim Herrmann: „Fast die Hälfte der Strecke zwischen München und Pocking ist fertig gestellt ? Bund muss finanzielle Voraussetzungen für weitere Streckenabschnitte schaffen“

„Von den 150 Kilometern der Autobahn A 94 zwischen der Landeshauptstadt München und der A 3 bei Pocking sind mit dem heutigen Tag nun 74 Kilometer und damit bereits fast die Hälfte fertig gestellt. Das ist eine beachtliche Leistung“, so Innenminister Joachim Herrmann bei der feierlichen Verkehrsfreigabe der Umgehung Malching. „Malching wird nun wirksam vom Durchgangsverkehr und vor allem vom Schwerverkehr entlastet. So geben wir den dort lebenden Menschen ein großes Stück an Lebensqualität zurück.“

„Die A 94 zählt zu den vordringlichsten Straßenbauprojekten in Bayern“, so Herrmann. „Für den südostbayerischen Wirtschaftsraum stellt sie die künftige verkehrliche „Lebensader“ dar. Sie ist zwingend erforderlich für die Anbindung des Chemiestandortes in Südostbayern und für die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Raumes entlang der künftigen A 94. Mit der Umfahrung Malching kommen wir einer angemessenen Verkehrserschließung dieser Regionen einen Schritt näher.“

Entsprechend der Einstufung im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen wurde der rund sechs Kilometer lange, 29 Millionen Euro teure Abschnitt Malching ? Tutting zunächst nur einbahnig gebaut. Das erforderliche Baurecht für die zweite Fahrbahn sei aber bereits vorhanden, betonte Herrmann. Damit sei der Freistaat Bayern bestens vorbereitet, die zweite Fahrbahn schnellstmöglich zu realisieren. „Doch vorher muss der Bund die notwendige Zustimmung erteilen und die finanziellen Voraussetzungen schaffen. Jetzt ist der Bund am Zug. Die A 94 wächst stetig Stück für Stück. Ich kann Ihnen versichern, dass wir uns auch weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen werden, die Planungen voranzutreiben und die Finanzierung sicherzustellen, so dass ein zügiger Bau möglich ist.“

Wie Herrmann mitteilte, sind weitere 10 Kilometer der A 94 in Bau: Die Bauarbeiten im Abschnitt Forstinning ? Pastetten (6,3 Kilometer; 41,5 Millionen Euro) laufen seit März 2008 und sollen bis Ende 2011 abgeschlossen werden. Baubeginn im Abschnitt Heldenstein ? Ampfing (4,3 km; 70 Millionen Euro) war am 7. August 2009. Eine Fertigstellung wird hier Ende 2012 angestrebt.

Pressesprecher: Oliver Platzer
Telefon: (089) 2192 -2114
Telefax: (089) 2192 -12721
E-Mail: presse@stmi.bayern.de

Weiterlesen

IBM erweitert Speicherlösungsangebot mit neuem High-End-Speicher-Array

Stuttgart (pressrelations) –

IBM erweitert Speicherlösungsangebot mit neuem High-End-Speicher-Array

Neues System Storage DS8700 bietet Leistungsverbesserung von bis zu 150 Prozent gegenüber Vorgänger

Somers/Ehningen – 23 Okt 2009: IBM (NYSE: IBM) hat neue und verbesserte Speichersysteme angekündigt, um die Anforderungen von Kunden an ihre Informationsinfrastruktur zu bedienen. Unter anderem ist jetzt das neueste Modell der IBM System Storage DS8000-Familie für Unternehmenskunden verfügbar.

IBM kündigt das System Storage DS8700 an, das gesteigerte Leistungsfähigkeit, Verlässlichkeit und Robustheit sowie verbesserte Energieeffizienz bietet. Die DS8700 beinhaltet neue, duale IBM POWER6-basierte Controller, einen neuen internen Fabric-Interconnect und verbesserte Device-Adapter, die eine Leistungssteigerung von bis zu 150 Prozent im Vergleich zu den leistungsstärksten Vorgängermodellen ermöglichen. Damit kann die DS8700 anspruchsvolle Geschäftsanwendungen und die Anforderungen von Business-Analytics-Lösungen noch besser unterstützen.

Das System Storage DS8700 ermöglicht Kunden ein unterbrechungsfreies Upgrade von Basismodellen auf High-End-Modelle. Dadurch können Unternehmen ihre Systeme den Anforderungen entsprechend erweitern, ohne in komplett neue Systeme investieren zu müssen. Zusätzlich zu diesem flexiblen und skalierbaren Design können Kunden mit der DS8700 von den Investitionen, die sie in Vorgängergenerationen getätigt haben, profitieren. Die DS8700 ist zum Beispiel kompatibel mit den Festplatten, Festplattengehäusen, Werkzeugen, Tools, Scripts und Kopierservices des Vorgängermodells. Das neue System Storage DS8700 ist zudem energieeffizienter und bietet eine Steigerung der IOPS pro Watt um über 50 Prozent gegenüber den vorhergehenden DS8300-Modellen.

Das System Storage DS8700 ist der jüngste Zuwachs in der DS8000-Familie der High-End-Plattenspeichersysteme. Vor kurzem hat die IBM als erster und bisher einziger Anbieter selbstverschlüsselnde Festplatten für ihre Speicher-Arrays der Enterprise-Klasse eingeführt. Ebenfalls dieses Jahr hat IBM Solid-State-Disk-Drives (SSDs) für die DS8000 eingeführt. Heute hat das Unternehmen seine Absicht bekannt gegeben, SSD-Technologie bereitzustellen, die SSDs auf dem System Storage DS8700 im Sinne von Smart-Data-Placement nutzt, einer Initiative, die IBM im Mai angkündigt hat. Um Vorteile aus SSDs in einem klassifizierten DS8700-System zu ziehen, wird IBM die Fähigkeit der DS8700 verbessern, wichtige Daten zu identifizieren und diese Daten automatisch auf und von Solid-State-Drives zu migrieren. Diese automatisierte Daten-Relokation kann dazu beitragen, die Verteilung von Daten über Festplatten verschiedener Speicherklassen mit unterschiedlichen Preis- und Leistungsmerkmalen hinweg zu optimieren. So können Kunden die richtige Balance zwischen Preis und Leistung finden. Wenn Kunden zum Beispiel nur 10 Prozent ihrer wichtigsten Daten von Fibre-Channel-Drives auf Solid-State-Drives legen, können sie bei Workloads mit einer hohen Zahl an Transaktionen voraussichtlich eine Leistungssteigerung um bis zu 300 Prozent erreichen.

Erweitertes Information-Infrastructure-Portfolio

IBM hat heute auch Verbesserungen der N-Series-Linie angekündigt. Hierzu gehören die neuen Performance-Accelerator-Module (PAM II)-Karten, die 16 bis 32 mal größer als die vorherige Version sind. Sie bieten einen vergrößerten Cache-Speicher, um die Antwortzeiten über alle N-Series-Systeme hinweg um bis zu 30 Prozent zu verkürzen. Gleichzeitig können sie den Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Festplattenlaufwerken beinahe halbieren. IBM kündigt zudem neue IBM System Storage EXN3000-Expansion-Disks (SAS) an, die hohe Leistungsfähigkeit und Resiliency bieten und die Einteilung der Racks um bis zu 22 Prozent effizienter machen. So können mehr Disks auf weniger Einlegeböden bereitgestellt werden. Mit dem neuen N series SnapManager für Microsoft Hyper-V stellt IBM Kunden ein Managementwerkzeug für Virtualisierung zur Verfügung, das automatische Datensicherung und Disaster Recovery für Microsoft Hyper-V-Umgebungen ermöglicht.

Die heutigen Ankündigungen ergänzen die Roadmap, die IBM im Speicherumfeld mit Ankündigungen in den letzten Wochen aufgezeigt hat. Hierzu gehört zum Beispiel die Ankündigung, dass die IBM mit ihrem Speichervirtualisierungsangebot, dem SAN Volume Controller (SVC), nun als erster Anbieter integrierten SSD-Support bereitstellt. Die nahtlose Integration von SSD mit SVC ermöglicht es Unternehmen, von dem enormen Datendurchsatzpotenzial von Solid State zu profitieren und bis zu 800.000 Operationen pro Sekunde durchzuführen.

Gerade hat IBM zudem ein Smart Business System angekündigt: IBM Information Archive ist eine integrierte Hardware- und Softwarelösung, die Unternehmen dabei unterstützt, den Anforderungen an ihre gesamte Datenvorhaltung gerecht zu werden. Hierzu ermöglicht es die Lösung Unternehmen, verschiedene Speicherklassen für ihren Speicher zu nutzen, darunter Platten- und Bandspeicher. Ein Managementsystem, das auf den Unternehmenspolicies für die Datenhaltung basiert, bewegt automatisch weniger häufig benötigte Informationen auf kosteneffizientere Speichersysteme. Auf die archivierten Daten kann in einer Private-Cloud-Umgebung zugegriffen werden, sogar wenn sie auf Band gespeichert sind. Damit hält IBM Information Archive eines der Versprechen von Cloud Computing: den nahtlosen Zugang zu Informationen unabhängig von ihrem Aufbewahrungsort.

Das System Storage DS8700 wird voraussichtlich ab 23. Oktober verfügbar sein.

Contact(s) information
Mike Darcy
IBM Media Relations
914-766-4777
mdarcy@us.ibm.com

Hans-Juergen Rehm
IBM Kommunikation/Communications
E-Mail: hansrehm@de.ibm.com
Tel: +49-7034-15-1887
Mob: +49-171- 55 66 940

Weiterlesen

Bundesbürger vernachlässigen Berufsunfähigkeitsvorsorge

München (pressrelations) –

Bundesbürger vernachlässigen Berufsunfähigkeitsvorsorge

Nur jeder Sechste ist abgesichert

Allianz sieht Handlungsbedarf bei Berufsstartern / Annahme- und Leistungspraxis besser als ihr Ruf / Bürgerentlastungsgesetz erleichtert 2010 Berufsunfähigkeitsschutz für jedermann / Marktführer senkt Tarife und vereinfacht Bedingungen

Die meisten Bundesbürger unterschätzen das Risiko, berufsunfähig zu werden. Seit 2002 ist die Zahl der Versicherten mit einer Berufsunfähigkeitsvorsorge kaum gestiegen. Dies schließt die Allianz aus einer repräsentativen Studie von TNS Infratest im Auftrag mehrerer Versicherungsunternehmen. Danach haben nur 15 Prozent aller Deutschen über 14 Jahren eine oder mehrere private Berufsunfähigkeitsversicherungen. 11,1 Prozent sind mit einer Zusatzversicherung, 5,6 Prozent mit einer selbständigen Police vor den Folgen des Verlusts ihrer Arbeitskraft geschützt.

200.000 Berufsunfähige pro Jahr

Jedes Jahr werden 200.000 Erwerbstätige in Deutschland berufsunfähig. Jeder Fünfte, so das Statistische Bundesamt, scheidet vorzeitig aus dem Erwerbsleben aus. Nicht Unfälle, sondern Krankheiten sind der häufigste Grund für eine Berufsunfähigkeit, in der Hälfte der Fälle psychische Störungen und Erkrankungen des Skeletts. „Dies zeigt, dass zunehmend auch Büroberufe dieses Risiko bergen“, warnt Olaf Hottinger, Leiter des Risikomanagements bei Allianz Leben. Insbesondere ab dem Jahr 1961 Geborene sollten sich nicht auf staatliche Hilfe verlassen. Denn wer nur zwischen drei und sechs Stunden täglich arbeiten kann, erhält lediglich eine schmale staatliche Leistung von derzeit durchschnittlich 750 Euro im Monat. Arbeitnehmer, die mehr als sechs Stunden arbeiten können, gehen leer aus.

Früher Einstieg gleich mehrfach sinnvoll

Wer früh in die Berufsunfähigkeitsvorsorge einsteigt, erhält den Schutz einfacher, weil junge Leute selten Zuschläge oder Leistungsausschlüsse wegen Vorerkrankungen hinnehmen müssen. Und günstiger, weil die Prämien nach dem Alter kalkuliert werden. Ein 25-jähriger Bürokaufmann ohne Vorerkrankungen, der sich bis zum 65. Lebensjahr absichern will, zahlt für eine Allianz Berufsunfähigkeitsrente von 1.000 Euro monatlich 38,50 Euro. Aber auch Ältere und Kunden mit Vorerkrankungen könnten versichert werden. „Das hängt natürlich immer vom individuellen Fall ab“, sagt Olaf Hottinger. Die Annahmequote bei der Allianz sei sehr gut, bestätigt die Ratingagentur Morgen Morgen, rund neun von zehn Interessenten erhalten eine Police. Auch die Leistungspraxis ist viel besser als ihr Ruf. Morgen Morgen bescheinigt der Allianz, dass sie zuletzt bei mehr als zwei Drittel aller Fälle, in denen Berufsunfähigkeit angemeldet wurde, Leistungen gewährt hat. Die niedrige Beschwerde- und Prozessquoten beweisen, dass die Kunden mit der Leistungspraxis ihres Anbieters zufrieden sind.

Bürgerentlastungsgesetz bietet finanzielle Spielräume

Allianz Leben Vorstand Markus Faulhaber, verantwortlich für Privatkunden, Produktentwicklung und Controlling, sieht jetzt einen besonders günstigen Zeitpunkt in die private Berufsunfähigkeitsversicherung einzusteigen: „Das Bürgerentlastungsgesetz bietet ab Januar 2010 nahezu jedem größeren finanziellen Spielraum.“ Denn dann können Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge nahezu vollständig steuerlich geltend gemacht werden. Gesetzlich Versicherte sparen mehrere hundert, Privatversicherte zum Teil mehr als 1.000 Euro pro Jahr. Für viele ist deshalb der Abschluss einer BU-Versicherung ohne Zusatzaufwand möglich.

Allianz erleichtert Einstieg in Berufsunfähigkeitsvorsorge

Seit wenigen Wochen erleichtert die Allianz den Einstieg in die Berufsunfähigkeitsvorsorge. So wurden in der selbständigen Berufsunfähigkeitsvorsorge über alle Berufsgruppen hinweg die zu zahlenden Beiträge deutlich gesenkt. Die Kunden können den Berufsunfähigkeitsschutz auch einfacher erhöhen. Die Regelung, wonach die Versicherungsleistung nur innerhalb von zehn Jahren nach Vertragsabschluss angehoben werden kann, wurde gestrichen. In den ersten drei Versicherungsjahren kann die BU-Rente auch unabhängig von Anlässen wie Heirat, Geburt eines Kindes oder Gehaltszuwachs nachträglich und ohne erneute Gesundheitsprüfung angepasst werden. Die Höchstgrenzen für Nachversicherungen wurden verdoppelt: Die jährliche BU-Rente darf um 6.000 Euro (bislang 3.000 Euro) steigen, die Summe mehrerer Erhöhungen wurde auf insgesamt 12.000 Euro (bisher 6.000 Euro) angehoben. Der durchschnittliche Allianz-Kunde hat derzeit eine monatliche BU-Rente von 800 bis 900 Euro versichert.

Kontakt für Presse
Udo Rössler
Allianz Deutschland AG
Phone +49.711.663-2220

Weiterlesen