Schnelles Internet für Thüringens Dörfer

Erfurt (pressrelations) –

Schnelles Internet für Thüringens Dörfer

Mit Rothenstein und Hummelshain erhalten die ersten thüringischen Dörfer für schnelles Internet Zuschüsse vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt. „Ich bin erfreut, dass der Knoten nun geplatzt ist“, so Staatssekretär Stefan Baldus.

Die erste Maßnahme wird schon am 15.10. in Rothenstein im südlichen Saaletal abgeschlossen.

Anfang September hatte der Vorsitzende der VG Südliches Saaletal, Rainer Franke, die Anträge für die Gemeinden Rothenstein und Hummelshain gestellt, die beim Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera eingereicht und zusammen mit dem Thüringer Wirtschaftsministerium im Breitbandkompetenzzentrum geprüft wurden.

Noch im September erteilte das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera die Fördermittelzusage. Die Gemeinde Rothenstein setzt nun im Zusammenhang mit dem privaten Anbieter, der das kostengünstige und beste Angebot abgegeben hat, die Maßnahme umgehend um.

Rothenstein und Hummelshain werden beim Aufbau ihrer Breitbandversorgung durch das Land und den Bund mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ unterstützt.

In Ostthüringen wurden bereits 13 Machbarkeitsstudien für die Breitbandversorgung bewilligt. Effizient geht der Landkreis Greiz mit einer Machbarkeitsstudie für das gesamte Kreisgebiet vor. „Machbarkeitstudien auf Kreisebene sind sinnvoll, um die notwendigen Vorarbeiten für die eigentliche Breitbandversorgung der Gemeinden zu leisten, die weiteren Schritte zu koordinieren und zu vollständigen Anträgen zu kommen“, so der Staatssekretär.

Madlen Domaschke
Stellv. Pressesprecherin

Thüringer Ministerium für Landwirtschaft,
Naturschutz und Umwelt
stellvertretende Pressesprecherin Madlen Domaschke
Beethovenstraße 3
99096 Erfurt
Tel.: +49 361 37 99930
Fax: +49 361 37 99950

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NABU startet Protestaktion gegen Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken

Bonn (pressrelations) –

NABU startet Protestaktion gegen Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken
Miller: Jeder kann „Koalitionsvertrag für den Atomausstieg“ unterzeichnen

Berlin – Als Reaktion auf die laufenden Koalitionsverhandlungen hat der NABU eine Protestaktion im Internet gegen die von Union und FDP geplante Aufhebung des Atomausstiegs und gegen die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke gestartet. Auf www.NABU.defindet sich ein Entwurf zum „Koalitionsvertrag für den Atomausstieg“, den jeder mit seiner Unterschrift unterstützen kann. „Wir wollen Union und FDP damit deutlich machen, dass sich die Mehrheit der Menschen gegen längere Laufzeiten der Atomkraftwerke ausspricht. Wer eine Koalition für alle Bürger bilden will, muss den Atomausstieg in den Koalitionsvertrag aufnehmen“, erklärte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Der vom NABU für den Koalitionsvertrag vorgeschlagene Passus lautet:
„Wir halten an dem seit 2002 gesetzlich verankerten Atomausstieg fest und schalten die ältesten und unsichersten Atommeiler so bald wie möglich ab. Um ein geeignetes Endlager für den hochradioaktiven Atommüll zu finden, werden wir ein ergebnisoffenes Suchverfahren durchführen.“ Dieser Text kann von der Internetseite des NABU aus als persönlicher Beitrag zum Koalitionsvertrag per E-Mail an die Verhandlungsteams von CDU, CSU und FDP versandt werden. „Je mehr Menschen diese Koalitionsvereinbarung unterstützen, desto größer wird der Druck, dass auch Union und FDP unterschreiben“, forderte Miller zum Mitmachen auf.

Als Gegenleistung für das Festhalten am Atomausstieg und die Suche nach einem wirklich geeigneten Atommüll-Endlager sichern die Unterzeichnenden Merkel, Westerwelle und Co. ihre Unterstützung in der Auseinandersetzung mit den großen Energiekonzernen zu.

„Die Aktion des NABU baut der künftigen Koalition eine Brücke – weg von der Atomlobby hin zur gesellschaftlichen Mehrheit in Deutschland“, so NABU-Energieexperte Elmar Große Ruse. Auch alle atomkritischen Wähler von Union und FDP seien daher zum Mitmachen aufgerufen.

Für Rückfragen:
Elmar Große Ruse, NABU-Energieexperte, Tel. 030- 284984-1611, mobil
0173-3522872

Im Internet unter www.nabu.de/themen/energie/atomkraft/11616.html

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Junge Fußballer fordern: ‚Runter vom Gas!‘

Berlin (pressrelations) –

Junge Fußballer fordern: „Runter vom Gas!“

BMVBS, DVR und DFB-Landesverbände starten Fotowettbewerb

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben heute den Startschuss für den Fotowettbewerb „Fußballmannschaften fordern: Runter vom Gas!“ gegeben.
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ruft bundesweit A-Jugend-Fußballmannschaften auf, mit einem kreativen „Runter vom Gas!“-Mannschaftsfoto und einem kurzen Statement ein Zeichen für mehr Verkehrssicherheit zu setzen.

„Gemeinsam mit den Landesverbänden des DFB möchten wir die besonders gefährdeten jungen Fahrer motivieren, sich mit der Sicherheit im Straßenverkehr zu beschäftigen“, so der Bundesverkehrsminister. „Die 17- und 18-jährigen Fußballer setzen damit ein klares Signal für eine vorausschauende und angepasste Fahrweise. Die Teilnahme am Wettbewerb fördert nicht nur den Teamgeist. Sie nützt der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.“

Unter allen Teilnehmern des Fotowettbewerbs wird ein professionelles Fotoshooting verlost – jeder Spieler der Gewinnermannschaft erhält persönliche Autogrammkarten sowie wertvolle Mannschafts- und Stadionposter. Die besten Einsendungen werden zudem auf der Kampagnenwebsite www.runter-vom-gas.de in einer Bildergalerie veröffentlicht.

„18- bis 24-Jährige führen die Unfallstatistik an – alle zehn Stunden stirbt ein Jugendlicher auf deutschen Straßen. Junge Fahrer sind daher ein besonderer Schwerpunkt unserer Kampagne. Bei ihnen vereinen sich Unerfahrenheit, Selbstüberschätzung, Risikobereitschaft, ein Faible für Geschwindigkeit und der Gruppenzwang oftmals zu einem hoch gefährlichen Risikomix“, so DVR-Präsident Walter Eichendorf.

Bis zum 30. Oktober 2009 können interessierte A-Jugend-Mannschaften beim „Runter vom Gas!“-Kampagnenbüro telefonisch (030 – 700 186 676) oder per E-Mail (kampagnenbuero@runter-vom-gas.de) ein kostenloses Aktionsbanner anfordern. Die Mannschaftsfotos mit dem „Runter vom Gas!“-Banner können dann gemeinsam mit einem kurzen Statement zum Thema Verkehrssicherheit bis zum 27. November 2009 eingereicht werden.
Das Fotoshooting mit der ausgelosten Gewinnermannschaft findet am Wochenende 12./13. Dezember 2009 statt.

DFB-Vizepräsident Hermann Korfmacher: „Die DFB-Landesverbände beteiligen sich sehr gerne an der Kampagne ‚Runter vom Gas!‘.
Verkehrssicherheit ist für uns ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen und gerade für unsere jugendlichen Fußballer von großer Relevanz. Und natürlich spielt für uns auch die sichere Mobilität unseres Publikums zu den Spielen eine wichtige Rolle.“

Unangepasste Geschwindigkeit ist die Hauptursache für Unfälle mit Todesfolge auf deutschen Straßen. Fast ein Drittel aller tödlichen Unfälle passiert aufgrund zu hoher Geschwindigkeit. Besonders gefährdet im Straßenverkehr sind junge Fahrer: Jeder fünfte Verunglückte und Getötete gehört zu der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen.

Die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ wurde im März 2008 gemeinsam von BMVBS und DVR initiiert und macht in Kooperation mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) mit Autobahnplakaten auf die Folgen unangepasster Geschwindigkeit aufmerksam. Zudem umfasst die Kampagne Anzeigen, Fernseh-, Kino- und Radiospots sowie umfangreiche Öffentlichkeits- und Facharbeit.

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an:
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Bürgerservice Invalidenstraße 44
10115 Berlin
E-Mail: buergerinfo@bmvbs.bund.de

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