Dauerhafte Sicherheit des Luftverkehrs durch nachhaltigen Waldumbau am Airport Nürnberg

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Dauerhafte Sicherheit des Luftverkehrs durch nachhaltigen Waldumbau am Airport Nürnberg

Für mehr Sicherheit im Luftverkehr und eine ökologische Aufwertung des Waldes am Airport Nürnberg sorgt ein breit angelegtes Forstprogramm, in dessen Rahmen der Kiefernbestand ab Mitte Oktober 2009 auf einer Fläche von zunächst maximal fünf Hektar in ökologisch hochwertigeren Mischwald umgebaut werden soll. Grund für die Maßnahmen sind die aktuellen internationalen und nationalen Sicherheitsbestimmungen für den Luftverkehr, die eine Hindernisfreiheit in den Anflugbereichen vorschreiben. Das Projekt ist über einen ausgedehnten Zeitrahmen anlegt und erfolgt in enger Abstimmung mit den zuständigen Bundes- und Staatsministerien, der Nürnberger Umweltbehörde, der Forstverwaltung sowie der Deutschen Flugsicherung.

Sicherheit genießt im Luftverkehr absoluten Vorrang. Sie ist unter allen Umständen zu wahren und wird daher durch eine Vielzahl von Gesetzen und Vorschriften national und international geregelt. Demnach müssen Flughäfen wie der Airport Nürnberg mit Instrumenten-Lande-System, das auch Landungen bei schlechten Wetterverhältnissen wie Regen, Schnee oder Nebel erlaubt, einen exakt definierten Flächenbereich von Hindernissen freihalten. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) stellte durch regelmäßig stattfindende Messflüge fest, dass überwiegend im östlichen Bereich des Flughafens Bäume diese Sicherheitsflächen durchdringen und in Zukunft sogar noch weitere, neue Hindernisse entstehen werden, die die Sicherheit gefährden könnten.

„Aufgrund der uns übertragenen Verantwortung für die Sicherheit des Flugverkehrs und unseres Anspruchs, dies möglichst im Einklang mit den Belangen der Natur und unseren Nachbarn zu realisieren, entwickelten wir gemeinsam mit allen maßgeblichen Behörden ein verantwortungsvolles Konzept für den nachhaltigen Waldumbau der betroffenen Gebiete vom schnell und hochwachsenden Kiefern- und Fichtenwald zum artenreichen Mischwald im Sinne des waldbaulichen Leitbildes der Bayerischen Staatsregierung“, erläutert Geschäftsführer Karl-Heinz Krüger die Hintergründe.

Die beteiligten Behörden sind das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, das Umweltreferat und die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Nürnberg, die Bayerischen Staatsforsten und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth.

Die genannte Zielsetzung wird auch vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten landesweit verfolgt, um die zunehmend spürbaren Folgen des Klimawandels auf den Wald zu kompensieren. Denn gerade bei Monokulturen wie reinen Kiefernbeständen lassen sich bereits heute erhebliche ökologische und ökonomische Schäden durch Sturm, Windbruch und Schädlingsbefall beobachten.

Der Umbau des Nadelbaumbestands durch gezielte Pflegeeingriffe, Verjüngungs-maßnahmen sowie Neupflanzungen von stabileren, klimaresistenten heimischen Baumarten wie Eiche, Buche, Ahorn und Linde kann klimabedingte Risiken beträchtlich verringern und durch ihr langsameres Wachstum das Gefährdungspotenzial für den Luftverkehr langfristig minimieren. „Dabei wird selbstverständlich der bereits vorhandenen ökologischen Vielfalt von Flora und Fauna größtmögliche Schonung zuteil“, so Krüger.

Die dafür erforderlichen detaillierten Kenntnisse des Bestandes wurden durch umfangreiche Untersuchungen bereits im Vorfeld ermittelt und von den zuständigen Fachleuten der Behörden gewichtet: Demnach werde sich das Erscheinungsbild des gewohnten Kiefernwaldes zwar zugunsten des Mischwaldes verändern, die ökologische und konomische Qualität, der Erlebniswert und die klimatische Stabilität aber verbessert.
Geschäftsführer Krüger spricht von einer „nachhaltigen und zukunftsfähigen Maßnahme“.

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120 Berater informierten sich zu Gewässerschutz in Theorie und Praxis

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120 Berater informierten sich zu Gewässerschutz in Theorie und Praxis

Pflanzenschutz-Industrie zieht positives Fazit nach zwei Symposien

(Münster, 7. Oktober 2009) Mehr als 120 Pflanzenschutz-Berater aus Behörden, Verwaltung und Privatwirtschaft nahmen an zwei Symposien zum Gewässerschutz teil, die der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) in Kooperation mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Rheinland-Pfalz und der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen veranstaltet hat. Die zweite Ver¬an¬staltung mit dem Schwerpunkt „Gewässerschutz in Feldkulturen“ fand heute in Münster statt.

Die beiden ganztägigen Symposien verbanden Theorie und Praxis. Neben Vorträgen zu den rechtlichen Anforderungen, die sich aus der europäischen Wasserrahmen¬richtlinie und der in diesem Jahr beschlossenen EU-Richtlinie zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ergeben, führten die Referenten den Teilnehmern auch in der Praxis vor, wie Pflanzenschutzgeräte fachgerecht gereinigt werden oder Abdrift vermieden werden kann.

„Wir sind sehr zufrieden, dass unsere Berater-Symposien zum Gewässerschutz so stark nachgefragt worden sind. Die deutsche Pflanzenschutz-Industrie hat sich ausdrücklich zu einer ganzheitlichen Verantwortung bekannt und leistet ihren Beitrag, um Umwelteinwirkungen durch ihre Produkte auch in der Anwendung weiter zu minimieren. Der Gewässerschutz wird dabei auch im kommenden Jahr einer unserer Schwerpunkte sein“, sagte Volker Koch-Achelpöhler, Hauptgeschäftsführer des IVA.

Hinweis an die Redaktionen: Eine Pressemappe mit allen Vorträgen können Sie anfordern per E-Mail an baumbach.iva@vci.de

Der Industrieverband Agrar e. V. mit Sitz in Frankfurt am Main vertritt die Interessen der agrarchemischen und agrarbiologischen Industrie in Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern der 47 Mitgliedsunternehmen gehören Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biotechnologie.

Pressekontakt:
Industrieverband Agrar e. V., Pressestelle
Martin May
Tel. +49 69 2556-1249 oder +49 151 54417692
Fax +49 69 2556-1298
E-Mail: may.iva@vci.de
http://www.iva.de

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