Werterhalt plus Spareffekt: Holzfaserdämmstoffe beschleunigen die Energie-Trendwende

Wuppertal (pressrelations) –

Werterhalt plus Spareffekt: Holzfaserdämmstoffe beschleunigen die Energie-Trendwende

Den privaten Energieverbrauch im Zaum zu halten, fällt vielen Bundesbürgern offenbar leichter als gedacht: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ging der Verbrauch fossiler Brennstoffe zum Beheizen der rund 39 Millionen Wohnungen in Deutschland zwischen 2000 und 2006 um deutlich mehr als ein Zehntel zurück! Zu dieser erfreulichen Entwicklung haben nach Einschätzung des Verbandes Holzfaser Dämmstoffe (VHD) mehrere Faktoren beigetragen, zu denen neben einem bewussteren Umgang mit fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas auch das verstärkte Interesse vieler Wohneigentümer an nachhaltigen Maßnahmen zur Wärmedämmung zählt. Dadurch konnte sich der Marktanteil ökologischer Holzfaserdämmstoffe seit der Jahrtausendwende bis heute mehr als verdoppeln.

„Die Bundesbürger haben längst erkannt, dass mit Öl und Kohle auf Dauer kein Staat zu machen ist. Auf erneuerbare Energien und Holzfaserdämmstoffe bei Neubau- und Sanierungsvorhaben zu setzen, gilt heute mehr denn je als Ausdruck ökologischer und ökonomischer Vernunft“, betont Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer des Verbandes Holzfaser Dämmstoffe (VHD) in Wuppertal.

Natürlich bauen, besser dämmen

Vornehmlich das Angebot immer besser gedämmter Eigenheime – von Niedrigenergie- über Passiv- und Energieeffizienzhäuser bis hin zu Gebäuden, die mit ihrer innovativen technischen Ausstattung sogar Energieüberschüsse erzielen ? hat seit Beginn dieses Jahrtausends zu einer erheblichen Verringerung des Energiebedarfs von Neubauten geführt. Dabei spielt die bereitwillige Nutzung beispielsweise von Solarthermie, Photovoltaik und Wärmepumpen ebenso eine Rolle wie die ungebremste Nachfrage nach natürlichen Dämmstoffen vor allem aus Holzfasern. Als Wegbereiter dieser Energieeffizienzbewegung sind das Zimmererhandwerk sowie die Fertigbauindustrie zu nennen, deren Offerten andere Anbieter zum Mitziehen bewegen. So waren es zunächst größere Fertigbauunternehmen, die ihre Produktionsanlagen auf die Beplankung mit Holzfaserdämmplatten umgerüstet haben. Heute ziehen viele kleinere Hausbaufirmen und Handwerksbetriebe nach und bieten namentlich für Sanierungsvorhaben den Einsatz ökologischer Holzfaserprodukte an.

Sünden der Vergangenheit

In den letzten fünf Jahren vor der Jahrtausendwende war der Energieverbrauch fürs Heizen bundesweit noch mit unschöner Regelmäßigkeit gestiegen. Insgesamt gibt es in Deutschland zirka 39 Millionen Wohnungen, von denen mehr als die Hälfte zwischen 30 und 60 Jahre alt sind. Das Aufdämmen dieser Bestandsgebäude im Dachbereich sowie an der Fassade gegen Raumwärmeverluste, der Austausch ihrer oftmals maroden, manchmal sogar noch einfach verglasten Fenster sowie die Erneuerung technisch überkommener Brenner gelten als vordringliche Maßnahmen, um den Energiebedarf weiter zu senken. Umweltfreundliche Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand werden von der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) deshalb mit zinsverbilligten Darlehen gefördert. Der anhaltende Trend hin zu natürlichen Dämmmaterialien dürfte sich im Zuge energetischer Sanierungsmaßnahmen daher auf Bestandsgebäude in ganz Deutschland ausweiten. Ähnliche Tendenzen sind auch in anderen europäischen Ländern wie Österreich, Ungarn, Italien (vornehmlich Südtirol), Frankreich und Tschechien zu beobachten.

Eine Sache für Sanierungsprofis

Bei anstehenden Reparatur- und Verschönungsarbeiten rund ums Haus sowie bei der energetischen Modernisierung lohnt es sich zumeist, an den Werterhalt der Immobilie zu denken und einen qualifizierten Fachbetrieb hinzuzuziehen. Soll der Energiebedarf des Hauses dauerhaft verringert werden, ist im ersten Schritt das Dämmen von Dach und Außenwänden mit ökologischen Holzfaserprodukten zu empfehlen. Ein Fachbetrieb des Zimmererhandwerks führt die erforderlichen Dämmarbeiten mit gebotener Sorgfalt aus und ermittelt auch den Energiebedarf des Hauses vor und nach Durchführung der Sanierung. An der Differenz beider Kennwerte kann man leicht erkennen, wie sehr sich die Ausgaben für eine Holzfaserdämmung rechnen. Schließlich sinkt der Energiebedarf des Eigenheims erheblich, während der merkantile Wert der Immobilie umso stärker steigt, sofern die Dämmmaßnahmen fachgerecht erledigt wurden.

Weitere firmenneutrale Informationen über die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Holzfaserdämmstoffen im Neubau und Immobilienbestand finden sich ebenso wie die Adressen aller VHD-Mitglieder im Internet auf www.holzfaser.org

Pressekontakt: Achim Zielke M.A. c/o Medienbüro TEXTIFY.de, Box 18 52, 53588 Bad Honnef, Fon 0 22 24/96 80 21, Fax 0 22 24/96 80 22, Mail info@textify.de, Web www.textify.de (im Auftrag des VHD e.V., Verband Holzfaser Dämmstoffe, Elfriede-Stremmel-Str. 69, 42369 Wuppertal, Mail info@holzfaser.org, Web www.holzfaser.org)

Bebilderungshinweis: Zahlreiche mediengerechte Fotos und Infografiken in druckreifer Auflösung zu berichtenswerten Themen rund um das Dämmen mit natürlichen Holzfaserprodukten finden sich unter dem Menüpunkt PRESSE auf www.holzfaser.org. Der Abdruck zu redaktionellen Zwecken ist honorarfrei; um Zusendung eines Veröffentlichungsbelegs an das beauftragte Medienbüro TEXTIFY.de, Box 18 52, 53588 Bad Honnef, info@textify.de, wird gebeten. Vielen Dank!

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Nie mehr die Richtung verlieren – Business Intelligence auf der Landkarte

Koblenz (pressrelations) –

Nie mehr die Richtung verlieren – Business Intelligence auf der Landkarte

In unserem von technologischem Fortschritt bestimmten Zeitalter gelingt es Unternehmen immer besser, ein ganzheitliches Datenmaterial über ihre Kunden zu sammeln und es gewinnbringend einzusetzen. Die Datenfluten, die noch vor wenigen Jahren zur Informationsüberladung bei Entscheidungsfindungen im Management geführt haben, werden mittlerweile durch systematische Datenverarbeitung in umfangreiches Wissen überführt. Das allbekannte Schlagwort zur Beschreibung der intelligenten Verdichtung von Unternehmensdaten zu Unternehmenswissen ist Business Intelligence (BI).

Durch die Konsolidierung von Markt-, Unternehmens- und Kundendaten können im Rahmen von BI Muster und Strukturen über Kunden extrahiert und darauf aufbauend Profile erstellt werden. So können bspw. Telekommunikationsunternehmen feststellen, welche Kampagnen für welches Kundenprofil am erfolgversprechendsten sind. Versicherungen sind in der Lage, über den so genannten Kundenwert das Potential eines jeden Kunden zu berechnen und dementsprechend wertvolle Kunden mit besonders gutem Service und ansprechenden Produkten zu binden. Auf der anderen Seite ist es zum Beispiel Banken möglich, Kündiger schon bevor diese das Kündigungsschreiben aufsetzen zu identifizieren und mit entsprechenden Maßnahmen entgegenzuwirken. Damit seien nur wenige Beispiele für drei auszughafte Branchen genannt.

Die Macht, die ein funktionierendes BI verleiht, hat die Mehrzahl der Unternehmen mittlerweile erkannt und verarbeitet tagtäglich Millionen von Daten in gewinnbringendes Wissen. Eine wertvolle Komponente bleibt beim klassischen BI jedoch unberücksichtigt. Der Raum! Wo sind die Kunden, die über Kampagnen angesprochen werden sollen, die zukünftig wertvoll sind oder die vom Kündigen abgehalten werden müssen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Disziplin Geomarketing.

Aufgrund des technologischen Fortschritts, der Entwicklung vom Verkäufer- zum Käufermarkt sowie der so genannten „Quantitative Revolution“ der Geographie in den 60er und 70er Jahren nimmt die Rolle des Geomarketing seit Jahren zu. Dabei analysiert Geomarketing aktuelle sowie potentielle Märkte nach räumlichen Strukturen und extrahiert die für diese Strukturen existierenden besonderen Zielgruppeninformationen. So nutzt die Fachrichtung den räumlichen Bezug von Markt- und Unternehmensdaten, um bspw. den Absatz von Produkten an Zielgruppen effektiver planen und messbar steuern zu können. Um diese räumlichen Zusammenhänge und Auffälligkeiten zu erkennen, werden unternehmenseigene sowie externe Daten mit Unterstützung von Geoinformationssystemen (GIS) und digitalen Landkarten konsolidiert, analysiert und visualisiert.

Geomarketing basiert auf dem Raum-Prinzip, wonach der Markt sich räumlich differenziert (räumliche Heterogenität). Dabei ist das Haus die kleinste Einheit und kann über Straßenabschnitte, Wohnquartiere und Bezirke auf Postleitzahlen verschnitten werden. Auf Basis von rund 22 Mio. Haushalten in Deutschland arbeitet Geomarketing ferner nach dem Cluster-Prinzip, welches von einer räumlichen Segmentierung ausgeht und nach dem Nachbarschaftsprinzip „Gleich und Gleich gesellt sich gerne“, weiß Christin Koch, Consultant bei ALTRAN im Bereich analytisches CRM. Danach ziehen sich „ähnliche“ Personen in Nachbarschaften zusammen, während „unähnliche“ Personen wegziehen. Die Ähnlichkeit zwischen den Nachbarschaften nimmt hierbei mit geringerer Distanz der Nachbarschaften zu (Entfernungsprinzip). Um räumliche Zusammenhänge für den Menschen besser darzustellen, wendet das Geomarketing ferner das Visualisierungsprinzip an, wonach ein Bild mehr sagt, als 1000 Worte. Durch das Abbilden der Geomarketing-Ergebnisse auf Karten, ist der Mensch in der Lage, die wichtigsten Aussagen auf den ersten Blick zu erkennen und darauf aufbauend richtige, strategische Entscheidungen zu treffen.

Grundsätzlich betreibt jedes Unternehmen Geomarketing, ob bewusst oder unbewusst. Hierbei werden die vier klassischen Bereiche des Marketings (Produkt, Preis, Distribution und Kommunikation) durch das Geomarketing auf räumlicher bzw. geografischer Basis durchleuchtet. Darunter fallen Fragestellungen im Bereich Sortimentspolitik, Logistik, die Wahl von lukrativen Standorten, die Selektion von affinen Regionen für Werbung, angemessene Preisstrukturen und vieles mehr. Als unterstützende Funktion in allen strategischen Fragestellungen von Unternehmen berührt Geomarketing somit nahezu alle Unternehmensbereiche von Management und Vertrieb über Produktentwicklung, Expansionsplanung und Werbung bis hin zum Einkauf, Controlling und CRM.
Aufgrund der Fülle von Unternehmensbereichen, mit denen das Geomarketing gekoppelt ist, sind auch die Anwendungsfelder sehr weitreichend, sowohl innerhalb als auch entlang einzelner Branchen.

Fragestellungen, die das Geomarketing klären kann sind folgende:
Wo wohnt meine Zielgruppe?
Wo lohnen sich demnach umfangreiche Marketingaktivitäten?
Wo ist Potential für einen neuen Standort? (Gesamtmarkt – Bestand = Potential)
Wo ist die Kaufkraft für welches meiner Produkte am höchsten?
Wo sind die Einzugsgebiete meiner Shops?
Wo bin ich stark im Markt vertreten und wo nicht?

Grundsätzlich ergänzt das Geomarketing die typischen Fragestellungen des BI nach dem Wer, Was und Wann um das Wo und bietet damit die räumliche Erweiterung der Problemstellungen. Betreibt man Geomarketing unter Einsatz von GIS, so spricht man nicht zuletzt deshalb auch von Spatial Business Intelligence (räumliches BI). Die Verbindung zwischen BI und Geodaten kann dabei leicht hergestellt werden, da sämtliche Data Warehouses, Data Marts, Operational Data Stores (ODS), OLAP Cubes und alle anderen Datenbanken in Unternehmen, auf deren Basis BI bereits betrieben wird, zahlreiche räumliche Daten besitzen. Diese Daten sind in den Adressen der Kunden, der Vertriebsstandorte, der Büros und weiteren Subjekten, welche mit einer Adresse assoziiert werden, enthalten. Um im heutigen Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können gilt es für Unternehmen, sich diese vorhandenen Daten über bekannte BI-Verfahren zu Nutze zu machen und künftige strategische Entscheidungen auf dem extrahierten Wissen zu fundieren.

Zusammenfassend kann das große Potential des Geomarketing bzw. des Spatial BI unterstrichen werden. „Räumliche Analysen bieten zum Ersten konkrete Zahlen und damit Planungssicherheit bei strategischen Entscheidungen. Sowohl Chancen als auch Risiken von Vorhaben können zudem über Karten visualisiert und daraus Handlungsoptionen abgeleitet werden. Dabei kann die visuelle Aufbereitung der Ergebnisse aus dem Geomarketing als einheitlich verständliche Kommunikations-grundlage zwischen der Geschäftsführung, Vertrieb und Marketing dienen.“, berichtet Dr. Jörg Reinnarth ? Senior Manager bei ALTRAN CIS. Geomarketing verwandelt hochkomplexe Strukturen in aufschlussreiche Analysen und ist dabei vielfältig, detailliert und überraschend einfach. Das Know-how zur Umsetzung von Geomarketing ist durch die Ausübung von bekannten BI-Verfahren in Unternehmen vorhanden und es gilt lediglich, diese Erfahrung auf räumliche Fragestellungen zu übertragen.

ALTRAN CIS ist die Beratungs- und IT-Consulting Business Line der ALTRAN Group.
Wir sind auf die Themen Customer Relationship Management (CRM) und Business Intelligence (BI) fokussiert. Unsere Kernkompetenzen liegen in der Konzeption, Umsetzung und Management von IT-Lösungen für CRM und BI. Mit innovativen Konzepten unterstützen wir unsere Kunden in den Branchen Automotive, Finance, Industry, Life Sciences, Retail, Public und Telecommunications. Als Unternehmen der ALTRAN Group sind wir Teil des größten Innovations- Consulting-Netzwerks Europas mit 18.500 Consultants. http://www.altran-cis.de

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