
(BSOZD.com-NEWS) Berlin. Anlässlich der Ankündigung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Warnhinweise auf Alkoholflaschen gesetzlich durchzusetzen erklärt der sucht- und drogenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Detlef PARR:
Bloße Symbolik hält nicht vom Trinken ab. Das Anbringen von Piktogrammen auf Flaschen, die Alkohol enthalten, kann den Konsum von Alkohol leider nicht verhindern. Auch ist die Wirksamkeit von Bildwarnhinweisen nicht bewiesen. Per Gesetz Hersteller und Brauereien zu verpflichten, Warnhinweise auf die Flaschenetiketten zu drucken, ist nicht zielführend.
Das Verhindern des Griffs zur Alkoholflasche muss schon viel früher ansetzen. Die Entscheidung, Alkohol zu trinken, fällt nicht erst vor dem Regal im Supermarkt. Wer in der Schwangerschaft zu Alkohol greift, ist sich nicht darüber im Klaren, was dies für das ungeborene Kind bedeutet.
Präventionskampagnen und Aufklärungsmaßnahmen müssen auf die Gefahren des Alkoholkonsums für sich, andere und noch ungeborenes Leben hinweisen.
Die FDP-Bundestagsfraktion fordert die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing auf, sinnvolle zielgruppenspezifische Aufklärungsprogramme und Informationskampagnen zu entwickeln. Gezielte Information und Aufklärung sind angebrachter als bloße Symbolik.
[ad#co-1]
FDP-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Platz der Republik
11011 Berlin
Telefon: 030/227-52378
Fax: 030/227-56778
E-Mail: pressestelle@fdp-bundestag.de
www.fdp-fraktion.de
