Platz 2 für Nordrhein-Westfalen bei ausländischen Direktinvestitionen (FDI) in Europa

(pressebox) Düsseldorf/London, 17.02.2011 – Das Londoner Fachmagazin für ausländische Direktinvestitionen, fDi Magazine, Tochterunternehmen der renommierten Financial Times, untersuchte die Entwicklung ausländischer Direktinvestitionsprojekte in Europa zwischen 2006 und 2010. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Frage, wie sich die verschiedenen europäischen Investitionsstandorte während der Rezession und bis heute entwickelten. Unter insgesamt 46 Regionen belegt Nordrhein-Westfalen Platz 2 hinter Schottland.

Das fDi Magazine verglich die Entwicklung der einzelnen europäischen Regionen zwischen 2007 und 2008 sowie zwischen 2009 und 2010. Die Untersuchungsdaten von fDi Magazine belegen, dass die Anzahl der Investitionsprojekte auf der „Grünen Wiese“ in den vergangenen zwei Jahren deutlich abnahmen. Nordrhein-Westfalen hingegen entwickelte sich in diesem Zeitraum deutlich gegen den Trend und erzielte eine Platzierung nur knapp hinter dem Spitzenreiter Schottland.

Mit dem zweiten Platz landete Nordrhein-Westfalen klar unter den Top-Investitionsstandorten Europas, deutlich vor allen übrigen deutschen Regionen. „Das Ranking des fDi Magazine zeigt erneut Nordrhein-Westfalens Ausnahmestellung in Deutschland als Investitionsstandort Nummer 1 für ausländische Direktinvestitionen“, betont Harry K. Voigtsberger, Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Wie die Untersuchungsergebnisse von fDi zeigen, konnte Europa seine Position als Top-Region für ausländische Direktinvestitionen halten. Rund 34 Prozent aller ausländischen Direktinvestitionen auf der Welt fließen derzeit nach Europa. Allerdings führte die weltweite Rezession dazu, dass Projekte mit ausländischen Direktinvestitionen in Europa 2009 um 27 Prozent abnahmen und sich 2010 immerhin noch um weitere 15 Prozent reduzierten. Noch zwischen Oktober 2006 und September 2008 investierten ausländische Investoren rund 640 Milliarden US-Dollar und schufen zirka 1,17 Millionen Jobs europaweit. Doch durch die Rezession nahm die Anzahl der Projekte um 17 Prozent ab, die Investitionssumme reduzierte sich um über 30 Prozent und die Anzahl der neuen Arbeitsplätze sank sogar um über 40 Prozent. In diesem Wettbewerb um weniger Investoren setzte sich Nordrhein-Westfalen deutlich durch. „Für das Ansiedlungsgeschäft in Nordrhein-Westfalen hat sich die Krise nicht bemerkbar gemacht. In 2009 hatten wir bis dahin unser bestes Jahr. Auch 2010 konnten wir das Ergebnis nochmals steigern“, unterstreicht Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW.INVEST.

Das fDi Magazine zeichnete Nordrhein-Westfalen auch schon in früheren Jahren aus: So erhielt das Land bei dem fDi-Ranking „European Regions of the Future 2004/05“ den Titel „Best Economic Potential“. 2006/2007 bekam Nordrhein-Westfalen den Titel „Regions Transport – Runner up: North Rhine-Westphalia“. Und 2010/2011 erzielte das Land im Gesamtranking der „European Regions of the Future“ sogar den dritten Platz.

Über fDi Magazine

fDi Magazine ist eine Tochter der Financial Times Limited, London. Das 2-monatlich erscheinende Fachmagazin bezeichnet sich selbst als Premium-Publikation für die globale Wirtschaft. Ziel des Magazins ist es, Unternehmensentscheider mit einer topaktuellen Datenbasis über die Entwicklung der weltweiten ausländischen Direktinvestitionen zu informieren. Dabei entwickelte das Unternehmen mit FDi markets die weltweit einzige Echtzeit-Datenbank zu ausländischen Direktinvestitionen auf der „Grünen Wiese“. Das Magazin verfügt über eine Auflage von 15.000 Exemplaren.