(lifepr) Bremen, 15.04.2011 – Die private Krankenversicherung punktet beim Versicherer mit guten Leistungen und niedrigen Beiträgen. Allerdings gehen die aktuellen Schlagzeilen in eine andere Richtung. Die Unzufriedenheit einiger Mitglieder der PKV ist erschreckend. Und auch auf dem politischen Parkett zieht gerade die Opposition in letzter Zeit wieder Ideen aus dem Hut, die der PKV gar nicht schmecken. Dazu gehört das Modell der Bürgerversicherung und die Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze, wie das Onlineportal www.pkv-private-krankenversicherung.net/ meldet.
SPD will der PKV ans Leder
Insbesondere das neue Modell der Bürgerversicherung, erst vor Kurzem von der SPD der Öffentlichkeit vorgestellt, wirft Sorgenfalten auf die Stirn der privaten Krankenversicherer. Darin ist unter anderem vorgesehen, dass auch Beamte und Selbständige – wichtige Beitragszahler der PKV – in die Bürgerversicherung einzahlen sollen. Was der privaten Krankenversicherung bliebe, wäre das Geschäft mit den Zusatzversicherungen. Die Reaktionen der Branche auf die Bürgerversicherung sind entsprechend eindeutig.
Die Linke will Zugang zur PKV einschränken
Aber auch die Linkspartei scheint mit ihrem Vorstoß gegen Zuzahlungen und Praxisgebühr die private Krankenversicherung ins Visier zu nehmen. Parallel zu deren Abschaffung soll unter anderem die Versicherungspflichtgrenze, ab derer Arbeitnehmer in die PKV wechseln können, angehoben werden. Die Folge: Es strömen weniger Neukunden in die Reihen der privaten Krankenversicherung. Der PKV-Verband hat sich bereits gegen die Pläne der Linkspartei ausgesprochen.
Bislang hat die PKV hier wenig zu befürchten. Allerdings sitzt die schwarz-gelbe Regierung auf einem wackeligen Stuhl. Was sich nach der nächsten Bundestagswahl für die private Krankenversicherung entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Allerdings sind die aktuellen Überlegungen der Opposition alles andere als ein positives Signal für die Branche und die Zukunft der PKV.
