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Fantastische Welten in Klagenfurt – Europäische Freundschaft über die Kunst

Die Galerie De La Tour in Klagenfurt zeigt Werke von Angerer der Ältere und seinen polnischen Künstlerfreunden Marcin Kolpanowicz und Krzysztof Izdebski-Cruz.

Wieder einmal ist es die Fantastische Kunst, die Europa verbindet. Zeitlose gegenständliche Kunst, ewig neu und modern.

Angerer der Ältere stellt in diesem Rahmen auch seine christlichen Gemälde aus: http://www.angerer-der-aeltere.de/wp-content/uploads/2016/03/Maria_Himmelfahrt_oR_mh-e1457369252368.jpg

Link zum Polenjournal mit weiteren Details zu den ausstellenden Künstlern: http://polenjournal.de/kultur-lifestyle/1381-handwerkliches-koennen-das-verbindet

Ort: Lidmanskygasse 8, 9010 Klagenfurt am Wörthersee (Innenhof)

Dauer der Ausstellung 17.03. bis 10.05.2017

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr

Wichtige Besucherinformation: Da in der Galerie de La Tour temporär auch Seminare abgehalten werden, ist während dieser Zeit ein Besuch leider nicht möglich. Unter der Telefonnummer 0463/512337 vom zum Ensemble gehörenden Stadtcafé wird Ihnen gerne Auskunft gegeben, wann solche Veranstaltungen geplant sind.

Prometheus © Angerer der Ältere

 

Pressemitteilungen

Angerer der Ältere in der VHS Weiterbildungsakademie Kelheim – Autorenlesung

Es war wie alle Ausstellungen und Lesungen von Angerer der Ältere eine besonders persönliche individuelle  Veranstaltung im schönen Sitzungssaal im Deutschen Hof im November 2016. Diesmal wurden sehr viele von Angerers Bildmotiven auf Videoleinwand gezeigt, erläutert und mit Anekdoten bereichert. So gibt es die Geschichte, als das Gemäldetriptychon „Die Seele Europas“ durch Vermittlung unseres Europaabgeordneten Manfred Weber im Europäischen Parlament in Brüssel ausgestellt wurde, daß ein englischer Kommissar sich empörte, weil Angerer der Ältere alle europäischen Flaggen im Gemälde aufzeige, aber nicht die englische Flagge. Gefragt warum, kam die visionäre Antwort des Künstlers: Weil ihr ja sowieso Europa verlassen werdet, wenn es nichts mehr zu holen gibt! Als Angerer dann doch auf Drängen die englische Flagge nachträglich malte, sieht man bei genaueren Hinsehen in der Mitte der Flagge einen Totenkopf, eine Anspielung auf das „alte Seeräubervolk“. Nun, und heute gibt es den Brexit.

Bilder haben immer eine Geschichte in ihrer Entstehung. Anbei einige Beispiele dieser Werke ausschnittsweise aufgelistet (Fotos im Anhang):

Das Gemälde „Ikarus V“ erzählt von einem Albtraum, der so lange andauerte, bis er gemalt wurde…….dann war er vorbei. Das Gemälde „Trojanisches Pferd“ zeigt die entsetzliche Gefahr, der sich die Menschheit aussetzt, wenn sie wider die Natur, also die Schöpfung handelt.

Wie schön die Technik sein kann, war zu sehen an der „Getriebe-Burg“. Entdeckt auf einem Container wurde das VW/Audi Getriebe nur bemalt und nicht verändert. Es ähnelt nach seiner Bemalung einer phantastischen Burg, fast einem neuartigen Wolkenkratzer mit den lebendigen Details in seiner Fassade. Die energetischen Kräfte eines Autogetriebes haben viel Ähnlichkeit mit den statischen Voraussetzungen eines hohen Gebäudes. Hier eine weitere Erklärung

„Es ist ein Getriebe………….und eine Burg.

Ein GETRIEBE bündelt Kräfte, muß sich bewähren, bürgt für Sicherheit und ist ein technisches Kunstwerk unserer Zeit.

Eine BURG bündelt Kräfte, muß wehrhaft sein, bürgt für Sicherheit und ist ein architektonisches Kunstwerk bis in unsere Zeit.

Die GETRIEBE – BURG soll diese sich ähnelnden Kräfte und ihre Schönheit verdeutlichen.“

Es gäbe noch etliche Beschreibungen zu den entstandenen Kunstwerken, vielleicht in weiteren Volkshochschulen? Angerer der Ältere sieht seine Arbeit und sein Werk als Mission, um der Kunst wieder Schönheit, Phantasie, Geheimnis und Mythos zurückzugeben und insbesondere die Jugend dafür empfänglich zu machen.

Sein Dank gilt dem Team der VHS Weiterbildungsakademie Kelheim, das sich mit großem Engagement für diese Veranstaltung eingesetzt hat und trotz intensiver Tagesarbeit bis zum Schluß blieb, um an diesem kulturellen Erlebnis teilzuhaben.

Der bekannte Bestsellerautor E.W.Heine ließ es sich nicht nehmen, seinem Künstler- und Rotaryfreund solidarisch an diesem Abend bei dessen Autorenlesung zuzuhören und interessiert seine Fragen zu stellen. Kunst und Kultur sind auch ihm ein besonderes Anliegen. Aus der Münchner Region reiste ein Dokumentarfilmer und Projektmanager an, der mit Angerer ein kulturelles Projekt plant, das in seiner Auswirkung epochal sein könnte.

Aus dem neuen Märchenroman wurden ebenfalls einige Passagen vorgelesen. In diesem wieder „schönen Buch“ fallen einem sofort die vielen farbigen Abbildungen auf, die auf den 264 Seiten gezeigt werden. Passend zur kommenden Adventszeit las Angerer der Ältere den Prolog, der zur Weihnachtszeit handelt und von einem kleinen Mädchen, das seinen Wunsch Wahrheit werden ließ und zum Alten Kaiser in den Untersberg, genannt Wunderberg, ging. Was aus diesem kleinen Mädchen wurde und was sie an Wunderbarem in die Welt zurückbrachte, davon erzählt diese Geschichte. „Janus und Sunaj“ ist der 1. Teil, der 2. Teil dieses Märchenromans folgt später.

Hier die Links zu den Büchern von Angerer der Ältere. Kunstband: https://kastner.de/?StoryID=402&ViewID=1874

Phantastikmärchen: http://www.angerer-der-aeltere.de/wp-content/uploads/2016/08/Janus_Sunaj_mh.jpg

 

 

 

 

Pressemitteilungen

Magical Dreams III – Können wie die Alten Meister – Große Kunstausstellung

Völkerverständigung hat einen Namen: Kunst und Kultur verbindet

Im Deutschen Hopfenmuseum in Wolnzach findet eine meisterliche Kunstausstellung statt. Großes künstlerisches Handwerk vereint diese Künstler. Es ist die Technik der Alten Meister, die diese Werke als Grundvoraussetzung auszeichnen. Sozusagen Neue Meister schaffen wieder altmeisterliche Kunst. Die Galerie Bator in Szczyrk (http://www.galeria.szczyrk.pl/) in Polen vereint alle zwei Jahre internationale Kunstschaffende zu MAGICAL DREAMS. Als Wanderausstellung sind die Werke der Künstler dann in den europäischen Kunstzentren zu sehen.

Diese Ausstellung in Wolnzach (nahe München) steht unter der Schirmherrschaft des Generalskonsuls von Polen in München.

Die Ausstellung läuft vom 24. September bis 16. Oktober 2016 zu den Öffnungszeiten des Deutschen Hopfenmuseums. Dienstag bis Sonntag 10 -17 Uhr, Elsenheimerstr. 2, 85283 Wolnzach. Es wird empfohlen, bei einem Besuch sich vorab telefonisch zu erkundigen, ob im Hopfenmuseum eine weitere Veranstaltung stattfindet. Tel. 08442-7574.

Hier die Liste der teilnehmenden Künstler auf der Webseite des Medienhauses Kastner. Das Medienhaus Kastner ist der Veranstalter dieser großen Wanderausstellung. http://kastner.de/?StoryID=546

Der bayerische Künstler Angerer der Ältere hat diese Ausstellung vermittelt und freut sich schon sehr auf seine 16 polnischen und 16 internationalen Künstlerkollegen. Für anspruchsvolle Kunstsammler eine seltene Gelegenheit, wieder anspruchsvolle Kunst zu erwerben im Gegensatz zum heutigen Kulturschrott.

Angerer der Ältere stellt zwei Gemälde aus: 1. „Das Licht der Welt – Moderne Kreuzritter“ 2. „Karneval in Venedig“

Der Kunstband von Angerer der Ältere „Die Rückkehr des Menschen in die Kunst“ wird auf dieser Ausstellung präsentiert. Anbei ein Auszug aus dem Interview mit dem Verleger Eduard Kastner, den Kulturschrott betreffend:

Angerer d.Ä.: ……..“Es werden ohnehin erst spätere Zeiten über Wert und Unwert heutiger Kultur richten. Mein Wirken zielte immer auf die Überwindung der fragwürdigen heutigen Phantom-Kultur und ihrer Machtinstrumente ab. Es geht mir darum, einen Grundstock des guten Erbes unserer „christlich-abendländischen Kultur“ zu erhalten, damit später, wenn der heutige Kulturspuk verweht ist, daran angeschlossen werden kann und dann wieder neue Triebe sprießen können. Nur deshalb halte ich meine Fahne hoch. Ich bin mir gewiss, dass nach diesen leviathanischen Zeiten eine neue Weltordnung einkehren wird – dank der göttlichen Schöpferkraft, die in allem ist………“

 

 

Karneval_in_Venedig_sepia

Pressemitteilungen

Kunstausstellung der Gruppe Kunst der Weltenburger Akademie

Seit vielen Jahren stellt Angerer der Ältere mit der Gruppe Kunst der Weltenburger Akademie aus.

Schirmherr der Ausstellung und Begrüßung durch Landrat Dr. Hubert Faltermeier.

Die Eröffnung findet statt am Donnerstag, den 25 August 2016, 19 Uhr in der Aula des Donau-Gymnasiums, Rennweg 61, 93309 Kelheim.

Angerer der Ältere stellt ein paar seiner Bildmotive aus der Region aus, es sind gerahmte, handsignierte, nummerierte und limitierte Giclée-Drucke von Originalgemälden. Zudem kann am Tag der Eröffnung sein neu erschienener Kunstband „Die Rückkehr desMenschen in die Kunst“ signiert werden. Der Künstler ist anwesend.

Der Eintritt ist frei.

Kloster Weltenburg phantastisch-Angerer der Ältere
Kloster Weltenburg phantastisch-Angerer der Ältere
Gesellschaft/Politik Pressemitteilungen

Kunstausstellung der Gruppe Kunst der Weltenburger Akademie – Kloster Weltenburg

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Angerer der Ältere
Kloster Weltenburg phantastisch – Angerer der Ältere

Seit vielen Jahren stellt Angerer der Ältere mit der Gruppe Kunst der Weltenburger Akademie aus.

Schirmherr der Ausstellung und Begrüßung Landrat Dr. Hubert Faltermeier.

Die Eröffnung findet statt am Donnerstag, den 25 August 2016, 19 Uhr in der Aula des Donau-Gymnasiums, Rennweg 61, 93309 Kelheim.

Angerer der Ältere stellt ein paar seiner Bildmotive aus der Region aus, es sind gerahmte, handsignierte, nummerierte und limitierte Giclée-Drucke von Originalgemälden. Das gezeigte Bildmotiv zeigt „Kloster Weltenburg phantastisch“. Zudem kann am Tag der Eröffnung sein neu erschienener Kunstband „Die Rückkehr des Menschen in die Kunst“ signiert werden. Der Künstler ist anwesend.

Der Eintritt ist frei.

Weitere tägliche Öffnungszeiten bitte erfragen unter: 09441-9500
Ende der Ausstellung am Sonntag, den 4. September um 18 Uhr.

Bildung/Schule Kunst/Kultur Pressemitteilungen

Lügenkunst – Lügenpresse – Interview

angerer der ältere
Angerer d.Ä. ist Ehrengast bei der Kunstbiennale in St.Leonard de Noblat (Auvergne, Frankreich)

Ein Auszug aus dem Kunstband „Die Rückkehr des Menschen in die Kunst“ – Das Interview zur Lügenkunst

………„Und der Kunstmarkt?

Der Erwerb von Kulturschrott verläuft nach demselben Muster. Jeden Tag unterstützen TV-History-Sendungen gelungenes, fast kostenloses Brainwashing. Ob betrügerisches Finanz-Rating oder das Kultur-Rating der Pseudo-Kulturberater, im Hintergrund herrscht doch immer wieder das Wallstreet-System mit seiner plutokratischen Finanz-Lobby als Basis. Wir haben es hier mit einem in dieser Ausprägung noch nie dagewesenen brutalen und perfiden Angriff gegen die menschliche Gesellschaft zu tun, denn sein Gift der Unfreiheit sieht der Freiheit so täuschend ähnlich wie tödliche Pilze den harmlosen.

Aber liegt hier nicht eine große Chance auf Zurückgewinnung der Freiheit liegt in der weltweiten Vernetzung der noch freien Geister durch moderne Kommunikationssysteme?

Nur über sie kann die Monopolstellung der gesteuerten Medien, sei es in gesellschaftspolitischen oder kulturellen Bereichen, gebrochen werden. Nur durch die nicht kontrollierten sozialen Netzwerke des Internets ist Freiheit zu erwarten, und nur durch sie kann der einzelne Mensch direkt erreicht werden. Nur durch die freie Kommunikation ist „Die Rückkehr des Menschen in die Kunst“ möglich. Immer wieder wird von den Hohepriestern der Wall Street und ihren oft ahnungslosen Helfershelfern der Versuch unternommen, dieses Medium mithilfe scheinbar moralischer Zwänge zu kontrollieren, denn darum geht es letztlich: um das Erlangen der uneingeschränkten öffentlichen Meinungshoheit als Machtinstrument. Deshalb bewegt sich die aktuelle Kunstszene in einem für die meisten unverständlichen theoretisch-abstrakten Gebilde ohne wahr- hafte Anschauung. Vielmehr ist sie eine Formung und Züchtung durch Mentizid*-Institutionen …

Mentizid, was heißt das?

Gehirnwäsche jener, die für sich alleinige Gültigkeit in Anspruch nehmen. Ich hingegen vertraue mehr der metaphorischen Anschauung, denn von ihr geht höhere Sicherheit aus. Sie schafft den Grundstock für jene Erinnerung, die das Geistige belebt. Als Quelle erster Ordnung ist sie auch für alles Theoretische und dessen sekundäre Nachfolge bedeutsam.

Sie sprechen davon, dass unser Grundgesetz zum gebeugten Rätselbuch geworden sei?

Was steht im Grundgesetz? „Jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu äußern, und die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Doch leider ist dieses solide Werk zum gebeugten Rätselbuch degradiert worden. Unsere Demokratie verspricht Freiheit. Sie spricht vom aufgeklärten Menschen, den man dazu gebracht hat, den christlichen Gott zu überwinden, dafür aber neue Glaubensdogmen schafft. Monarchie und Diktatur leben von der Tabuisierung einer Person oder ganzer Personenkreise; geschähe dies aber in einer Demokratie, könnte man von einer verkappten Diktatur sprechen.

Was sagt der Hl. Augustinus: „Was sind Staaten anderes als große Räuberbanden, wenn es in ihnen keine Gerechtigkeit gibt.“ Herr Angerer, Sie glauben doch nicht im Ernst, in der heutigen Zeit – Sie nennen sie abgenutzte Spätzeit – viel ausrichten zu können?

Es werden ohnehin erst spätere Zeiten über Wert und Unwert heutiger Kultur richten. Mein Wirken zielte immer auf die Überwindung der fragwürdigen heutigen Phantom-Kultur und ihrer Machtinstrumente ab. Es geht mir darum, einen Grundstock des guten Erbes unserer „christlich-abendländischen Kultur“ zu erhalten, damit später, wenn der heutige Kulturspuk verweht ist, daran angeschlossen werden kann und dann wieder neue Triebe sprießen können. Nur deshalb halte ich meine Fahne hoch. Ich bin mir gewiss, dass nach diesen leviathanischen Zeiten eine neue Weltordnung einkehren wird – dank der göttlichen Schöpferkraft, die in allem ist. Ich halte es mit Hölderlin:

Ich duld es nimmer! ewig und ewig so Die Knabenschritte, wie ein Gekerkerter Die kurzen, vorgemeßnen Schritte Täglich zu wandeln, ich duld es nimmer!

 

 

Kunst/Kultur

Bad Bank und Bad Museum dasselbe?

Textausschnitt aus dem Kunstband „Die Rückkehr des Menschen in die Kunst„:
„Antipodische Kräfte wie der unbedingte lineare Fortschrittsglaube hier und die Meinung jener dort, die Fortschritt unter dem Aspekt des Fortschreitens, also Wegschreitens aus der Mitte ins Ungesonderte sehen, sind im ständigen Widerstreit. Die Modernisten bilden sich ein, sie wären die progressiven positiven Kräfte, dabei sind sie nur mentizide Figuren des kulturellen Verfalls. Wie doch Architekten das moderne Lebensgefühl einer Zeit in ihren Werken widerspiegeln! Die demoskopische Entwicklung weist auf zukünftige Aussterben, insbesondere der deutschen Nation, hin. Es ist wie ein Menetekel: Die Vertotung und Amorphität unserer Außen- und Innenräume ist auf Menschenleere konzipiert. In einer kalten Stahl-Glas-Ästhetik, falls es die wirklich gibt und sie nicht nur eingebildet ist, stört nur der nicht kristalline Mensch als organisches, lebendiges Wesen. Apodiktisch wird jungen angehenden Architekten eingeredet, dass die kalten Lehren des langweiligen Bauhauses mit seinem beschränkten Auswahlkatalog die sinnvolle Entwicklung am Ende einer langen Kulturgeschichte seien, sozusagen als essenzielles Produkt langer Entwicklungsphasen. Empfehlenswert für Architekturstudenten: Der Film „Mon Oncle“ von Jacques Tati.

Besitzt ein Künstler und Architekt der so genannten Moderne das spezifische Leichtgewicht unserer Zeit, so trägt sie ihn ohne Mühe.

Spezifischen Schwergewichten jedoch bleibt es nicht erspart, in dieser postkulturellen Ära angesichts der Substanzlosigkeit des zeitgemäßen Trägermaterials untergehen zu müssen. Diese versunkene Schwergewichtigkeit ruht nun, dem Schatz des Priamos gleich, im Verborgenen. Erst wenn die Zeit reif ist, kann dieser Fundus von jenen Zukünftigen ohne Tiefenangst gehoben werden. Bauhaus-Leichtgewichtigkeit hingegen stellt nur den Gestaltungskatalog für Unbegabte als Lehrmaterial zur Verfügung. Kulturhistorisch gesehen eine vorübergehende Episode der Langeweile und Uninspiriertheit.

Kunst von heute als Erinnerungskultur der Zukunft könnte in einer Art von „Bad Museum“ gleich den „Bad Banks“ deponiert werden, angesichts des gewaltigen Kulturschrotts, der sich in den Museen der Moderne angesammelt hat.“

Kunst/Kultur Pressemitteilungen

Manierismus in der Malerei – Maniera

Im künstlerischen Werk von Angerer der Ältere sind manieristische Züge erkennbar. Er hat sich intensiv mit dem Manierismus beschäftigt, angeregt von dem Manierismus Kenner Gustav René Hocke und dessen Hauptwerk „Die Welt als Labyrinth“. Diesem Titel hat Angerer der Ältere zwei Gemälde gewidmet.
Als Kennzeichen für den Ausdruck manieristischer Malerei kann man diese Kunstform auch als intelligente Künstlichkeit bezeichnen.
Hier einige Auszüge aus dem Kunstband „Die Rückkehr des Menschen in die Kunst“, ((https://kastner.de/?StoryID=402&ViewID=1874) die sich mit der Thematik des Manierismus beschäftigen.
Gustav René Hocke dazu in „Die Welt als Labyrinth“: Die Klassik braucht die „magnetomotorische Kraft“ des Manierismus, will sie nicht erstarren, der Manierismus braucht „den Widerstand“ der Klassik, will er sich nicht auflösen. Klassik ohne Manierismus wird Klassizismus, Manierismus ohne Klassik wird Manieriertheit.
„Die Atlanten (Atlas), titanische Himmelsträger aus der griechischen Mythologie, haben auch im Manierismus, von dem ich mich durchaus inspiriert fühle, ihren Platz. Anstelle lebloser Säulen tragen jene Titanen in diesem Bild die Erde. Es ist eine archaische Welt voller Fremdartigkeiten und magischer Wunder. Das Bild „Die Atlanten“ ist ein Traumgebilde der Nacht, genauer des Morgengrauens. Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen Traum der „tiefen Nacht“ ins Bewusstsein des Tages herübergerettet zu haben. Es sind die Gesichte der frühen Morgenstunden, die geheimnisvoll aus den dunklen Wäldern der Phantasie hervortreten. Ihre Inspirationen lassen uns unerklärliche, wundersame Wege gehen, die die Ratio des Tages verbieten würde. Diese augenblicklich festzuhalten, sie zeichnerisch oder schriftlich zu fixieren, ist unabdingbar, denn sofort sind diese luziden Visionen wieder weggewischt.
Dieses Bild „Die Atlanten“ (siehe Foto) war eine solche nächtliche Vision. Ich habe keine Erklärung hierzu, wie so oft für meine Träume.“
„Jagt ein Fabeltier wie das Einhorn (siehe Foto) daher, dann entsteht der Eindruck der vollkommenen Harmonie, denn dort, in der vielleicht wilden, unberührten Natur, wird man dieses Wesen am ehesten vermuten. Doch was hat ein Einhorn in dieser artifiziellen Welt kosmischen Charakters verloren? Ist es nicht fehl am Platze? Vielleicht ist es die Spannung zwischen der festen Form der Architektur und der dynamischen Bewegung des Fabeltiers, die mich reizte, es so zu malen. Das „Unicorn magique“, so natürlich und romantisch es uns erscheinen mag, ist eben ein erfundenes, artifizielles Wesen, das Künstler des Manierismus in ihren komplizierten Gehirnen ausgebrütet haben. Es ist geradezu das Lieblingstier dieser Kunstform, und dennoch durch seine Abartigkeit ein deformierter Mythos aus einem „manieristisch-erotischen“ Märchenbuch. Dieses Tier, geboren in einer Vorzeit unserer Erdenwelt, liebt die Einsamkeit; es ist eine Kombination aus Anmut und Geheimnis.
In unserer Zeit hat dieses Tier keinen Platz, höchstens im dekorativen Sinne. In früheren Zeiten gab es den Widerstreit von „Klassik“ und „Manierismus“. Beide Stile sind in ihrem Wirken für die Bewusstseinserweiterung des Menschen gleichermaßen wichtig, vielleicht gerade deshalb, weil sie so gegensätzlich wie Tag und Nacht sind. In ihrer Entartung erstarrt die Klassik zum imperialen, gesteigerten Neoklassizismus und der Manierismus endet im bloßen Interessant-sein-Wollen ohne Inhalte – eben in der wirklich hässlichen Deformation heutiger Kunst. Es ergreift mich geradezu ein bedrohlicher Schauer, wenn ich in den sterilen Hallen heutiger hoch polierter Stahl-Glas-Architektur-Vorzeigeräume stehe. Die sonderbaren, vereisten Materialien des blutarmen, seelisch ausgedörrten Gestalters erwecken Unsicherheit, als würde alle Lebenskraft aus einem schwinden. Dieses Zerbrechen des äußeren Erscheinungsbildes eines leblosen Interieurs macht mir Todesangst. Würde hier plötzlich ein Einhorn daherstürmen, erschiene einem dieses Phantasiegebilde menschlicher Erfindung geradezu als Rettung in tiefster Not.“
Bedeutende Vertreter des Manierismus aus WIKIPEDIA entnommen:
Baukunst und Plastik
Michelangelo, Giulio Romano, Baldassare Peruzzi, Giorgio Vasari, Giambologna, Benvenuto Cellini, Alessandro Vittoria, Cornelis Floris II., Adriaen de Vries, Bartolomeo Ammanati, Giacomo della Porta, Ludwig Münstermann, Hendrick de Keyser, Antonio Abondio
Malerei und Grafik
Jacopo Tintoretto, Giorgio Vasari, Pontormo, Parmigianino, Giuseppe Arcimboldo, El Greco, Rosso Fiorentino, Simone Peterzano, Francesco Primaticcio, Federico Zuccari, Virgil Solis, Hendrick Goltzius, Cornelis van Haarlem, Maarten van Heemskerck, Giovanni Stradanus, Denis Calvaert, Joachim Wtewael, Bartholomäus Spranger, Agnolo Bronzino, Antoine Caron, Frans Floris, Orazio Grevenbroeck (1670–1730) , Domenico Beccafumi, Lelio Orsi (1508–1587), Albrecht Altdorfer, Hans Bock der Ältere, Giovanni Battista Bracelli (1616 – 1649), Luca Cambiaso, Lorenz Stöer, Erhard Schön (1491-1542), Jacob Isaacsz van Swanenburgh, Veronese, Joseph Heintz der Ältere, Michele Tosini (1503-1577), Francesco del Brina

Bücher/Zeitschriften

Kunstband – Die Rückkehr des Menschen in die Kunst – Art Book

Der Kunstband „Die Rückkehr des Menschen in die Kunst“ von Angerer der Ältere ist nun nach 4-jähriger Planung fertig. Der Titel korrespondiert mit dem weltberühmten Buch des spanischen Kulturphilosophen Ortèga y Gasset „Die Vertreibung des Menschen aus der Kunst“.
Die Gestaltung der 2 Bände mit Schuber lehnt sich auch an die Tradition des „Schönen Buches“ an. Es wird das Gesamtwerk von Angerer der Ältere sein, das sich im Programm des Verlagshauses Kastner wiederfindet. Es ist ein großes Oevre geworden. Anbei die Titelbilder und das Vorwort als erste Information. Und hier der Link zum Shop des Verlagshauses Kastner: https://kastner.de/?StoryID=402&ViewID=1874

„Die Rückkehr des Menschen in die Kunst“: Ein noch nie da gewesener wunderschöner und aufrüttelnder Kunstband mit brisanten, höchst scharfen, zeitkritischen Texten. Der überzeugte Christ und Europäer Angerer der Ältere, Architekt, Maler, Bildhauer und Schriftsteller ist einer der vielseitig begabtesten Künstler dieses Jahrhunderts. Er sieht seine Aufgabe darin, der Kunst wieder Schönheit, Phantasie, Geheimnis und Mythos zurückzugeben.

Das Nachrichtenmagazin ‚Der Spiegel’ setzte seine Kunst gezielt als Covertitel ein.

Ephraim Kishon schreibt an Angerer der Ältere:“…..dass ich Ihre Kunst sehr schätze und bewundere. Vom Titelbild Ihres Prospekts kann ich meine Augen nicht lassen.“

Angerer der Ältere erhielt mit seinen kreativen Ideen zu Michael Endes Die Unendliche Geschichte II“ (Warner Bros.) den Bayerischen Filmpreis und konnte nachhaltig ein Millionen Publikum begeistern. Ebenso gestaltete er das Grab von Michael Ende.

 Papst em. Benedikt XVI schreibt über die von Angerer dem Älteren in Eigeninitiative erbaute Erlöserkapelle: „Ich beglückwünsche Sie zu dem Kunstwerk, das endlich einmal wieder wirkliche sakrale Kunst darstellt im Gegensatz zu so Vielem, das nur den Verfall der Seele im Unglauben sichtbar macht.“ Wie kaum ein anderer Künstler erhält Angerer der Ältere internationale Ehrungen und Auszeichnungen wie die Silbermedaille bei Art en Capital im Grand Palais Paris, sowie zahlreiche Kulturpreise. Seine fantastischen Bilder verkaufen sich weltweit

Der von Jean Cocteau, Dali und Ernst Fuchs hochbewunderte deutsche Bildhauer Arno Breker erkennt in den Werken von Angerer der Ältere Überirdisches: „Was Angerer der Ältere in seinem unverwechselbarem Werk ausdrückt, das kann man nicht erlernen. Das muss vom Anbeginn in seiner seelischen Existenz vorhanden sein. Es ist nicht nur eine Gnade der Vorsehung sondern auch ein Glück, dass diese Genialität im Leben des Angerer des Älteren zum Durchbruch und damit zum Ausdruck gelangt. Er ist zurecht ein gesalbter der Götter!“

Es ist Zeit für „Die Rückkehr des Menschen in die Kunst“.

Vorwort

Der eine oder andere, der sich der Mühe unterziehen wird, diesen Kunstband meiner Bilder-Welt und den Text meines Welt-Bildes aufmerksam anzuschauen und zu lesen, wird sich vielleicht fragen: Warum schreibt er, der Künstler selbst, und warum zitiert er immer wieder Hölderlin?

Kunsthistoriker vom Schlage Gustav René Hockes („Phantastik der Sehnsucht“), die meinem Werk gerecht werden könnten, sind nicht mehr in unserer nivellierten Kulturwelt. Jedes Gespräch mit einem eventuellen Autor scheitert bereits an zeitgeistbedingter moralischer Vorzensur. Ich sehe einen Automatismus kultureller Vereinheitlichung der heutigen Kulturschreiber mit ihrer genormten Kritik als dramatisch geistige Mangelerscheinung, der ich mich nicht beugen kann. Lieber eine etwas holprige Sprache als diese Negativ-Auslese Mentizidgeschädigter!

In der solitären Turm-Welt hölderlinscher Einsamkeit sehe ich hingegen kein trostloses Leiden, sondern eher heiteres Kapital reiner Anschauung und der Wiederverzauberung der Welt. Es sind die Tiefen archaischer Gelüste, aber auch die helle Geistigkeit des griechischen Mythos und des christlichen Glaubens mit seiner orientierungsstiftenden Kraft, die immer wieder mein Innerstes tief bewegen.

„Und immer wieder drängt es sich uns auf, dass es etwas Einfaches, Unzerlegbares gibt, ein Element des Seins“.

WITTGENSTEIN