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Marktanalyse: In Frankfurt werden Büroflächen knapp

Gewerbemieten erreichen 2016 Spitzenwerte von über 300 Euro pro Quadratmeter

Marktanalyse: In Frankfurt werden Büroflächen knapp

Büros konkurrieren mit Wohnflächen – ein Ergebnis der aktuellen Teilmarktstudie von ImmoConcept

Frankfurt, 23. Mai 2017 – Die Mieten für Gewerberäume in Frankfurt am Main sind im vergangenen Jahr auf monatlich zum Teil über 300 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Auch die Büromieten haben im vergangen Jahr mit bis zu 39 Euro pro Quadratmeter einen neuen Höchststand erreicht. Das ist das Ergebnis einer Marktanalyse, die das Immobilien- und Beratungsunternehmen ImmoConcept heute vorgestellt hat.

Demnach wurden im vergangenen Jahr in Frankfurt Büros mit insgesamt 552.000 Quadratmetern neu vermietet, in den meisten Fällen weniger als 1.000 Quadratmeter. Hier zeige sich „der deutschlandweite Trend zu kleineren Büros“, betonte Bernd Lorenz, Geschäftsführer der ImmoConcept GmbH. Der Markt gebe diese Flächen aber nicht her, das Angebot gehe seit 2013 zurück, während gleichzeitig die Preise stiegen.

Die nach Fläche größte Mietergruppe war einmal mehr die Banken- und Finanzbranche mit einem Anteil von 23 Prozent am Gesamtmarkt. Im ersten Quartal 2017 habe jedoch die Kommunikations- und Informationsbranche erstmals die Finanzdienstleister als größte Mietergruppe in Frankfurt abgelöst. Bernd Lorenz sieht hier eine Verschiebung am Markt. „Die Digitalisierung sorgt dafür, dass IT- und Technologieunternehmen mehr Platzbedarf haben, Banken und der Handel hingegen große Flächen seltener benötigen und sich auch nicht mehr leisten können.“ In den Städten sei eine deutliche Verkleinerung und Spezialisierung von Büro- und Verkaufsflächen zu beobachten.

Insgesamt stehen auf dem Frankfurter Büromietmarkt 11,5 Millionen Quadratmeter zur Verfügung, von denen 2016 gut 11 Prozent leer standen. „Das ist die niedrigste Leerstandquote der Mainmetropole seit 2002, aber immer noch die höchste in den deutschen BIG-5-Märkten“, betonte Lorenz. Für das laufende Jahr erwartet er, dass der Leerstand auf unter 10 Prozent fällt.

Bei Einzelhandelsflächen lagen im vergangenen Jahr die Spitzenmieten bei rund 310 Euro pro Quadratmeter, in zwei Fällen sogar bei 450 Euro. Neue Mietverträge seien aber zu günstigeren Preisen und in vielen Fällen mit Zugeständnissen an die Mieter abgeschlossen worden. Entgegen des deutschlandweiten Trends seien in Frankfurt im vergangenen Jahr 28.300 Quadratmeter neu vermietet worden, 54 Prozent mehr als im Vorjahr. In den ländlichen Gegenden und Randlagen des Rhein-Main-Gebietes zeichne sich jedoch ein Wegfall von Einzelhandelsflächen ab. „Die Kaufkraftzahlen liegen unter dem Durchschnitt, die Bevölkerung altert. Schon heute stellt sich in diesen Gebieten die Frage, wie die künftige Strukturierung des Einzelhandels aussehen könnte“, heißt es in der Studie. Die Zukunft des stationären Einzelhandels in der Peripherie sei daher ungewiss.

Bei der Markterhebung wurden „überall Wandlungsprozesse“ festgestellt. So soll in den kommenden Jahren das ehemalige Deutsche-Bank-Areal am Goetheplatz für Wohnungen und Geschäfte erschlossen werden. Auch in der Bürostadt Niederrad sollen zunehmend leere Büroflächen durch Wohnflächen ersetzt werden. Dies werde möglicherweise Investoren freuen, denn bei Büro- und Handelsflächen haben steigende Mieten und sinkenden Leerstände zu einem Rückgang bei der Rendite geführt. Die Nettoanfangsrendite bei Frankfurter Büroimmobilien sank von 5,3 Prozent Anhang 2010 auf nur noch 3,75 Prozent im ersten Quartal 2017, bei Handelsimmobilien auf nur noch 3,55 Prozent.

In Zukunft werde der Bedarf an Büroflächen stärker mit dem Wohnraumbedarf konkurrieren. Dies gelte vor allem, wenn durch dem Brexit mehr Arbeitsplätze nach Frankfurt verlagert werden. Hier werde dann mehr Arbeitsfläche gebraucht, zugleich aber auch Wohnfläche, denn – so ein Ergebnis der Marktanalyse – die Menschen ziehen verstärkt aus der Peripherie in die Stadt.

Die ImmoConcept GmbH wurde 1989 als Lorenz & Klaehre GmbH gegründet und erhebt seit 2004 regelmäßig Daten für den Frankfurter Immobilienmarkt. Das Unternehmen hat bis heute Immobilien im Wert von über 700 Millionen Euro vermittelt. Die Schwerpunkte liegen im Neubauvertrieb und im Investmentgeschäft.

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Wer schützt unsere Mitglieder vor den Verbraucherschützern?

Wer schützt unsere Mitglieder vor den Verbraucherschützern?

Verbraucher zu schützen ist ein hohes Gut und erfordert ein hohes Maß an Integrität.

Viele Berufsbezeichnungen, von denen ein hohes Maß an Integrität vorausgesetzt wird, wie z.B. bei Steuerberatern, Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern, haben deswegen eine berufsvorbereitende Ausbildung sowie ein kompliziertes Prüfungsverfahren, das sie zur Ausübung ihrer Tätigkeit berechtigt.

Verbraucherschützer kann sich jeder nennen.

So ist es auch zu erklären, dass die Verbraucherzentralen die Protectum eG auf ihre Warnliste gesetzt haben.

Grund dafür ist nicht, dass wir Fehler gemacht hätten, sondern die Unkenntnis darüber, was der unmoderne Begriff der Genossenschaften rechtlich und wirtschaftlich bedeuten soll.

Unsere Genossenschaft ist eine Gesellschaft von nicht geschlossenen Mitgliederzahlen, deren Zweck darauf gerichtet ist den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder oder deren soziale oder kulturelle Belange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern (Genossenschaften erwerben die Rechte einer eingetragenen Genossenschaft nach Maßgabe des GenG).

Dies sind bei der Protectum:

1. Freie Auszahlung der Geschäftsanteile ohne Zweckbindung
2. Förderung bei der Miete einer genossenschaftseigenen Wohnung.
Mitglieder haben Anspruch auf Sonderkonditionen im Rahmen des
genossenschaftlichen Fördermodells
3. Mitgliedsbeiträge als Kautionsersatz. Die Mitgliedsbeiträge können ebenfalls
im Rahmen des 5. VermBG und des WOP gefördert werden.
4. Nutzung unseres Internetkaufhauses
5. Förderung nach dem Wohnungsbauprämiengesetz in Höhe von 8,8%
6. Förderung nach dem 5. VermBG mit 20 % Arbeitnehmersparzulage. Diese
Förderung ist die Höchste unter den Rahmenbedingungen des 5.
Vermögensbildungsgesetzes
7. Berechtigung an der Dividendenverteilung
8. Jährliche Prüfung durch den Prüfungsverband

Der Förderauftrag wird jährlich durch den unabhängigen Genossenschaftsverband geprüft.

Jedes Jahr erhalten wir hierüber ein Testat. Vereinfacht ausgedrückt ist dies die Rechnungslegung gegenüber den Mitgliedern, dass die eG ihren Förderauftrag erfüllt.

Zu diesem Zweck werden im Auftrag der Mitglieder die Buchhaltung, die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung, die Einhaltung der einzelnen Förderleistung, die geschlossenen Verträge, die Bauleistung, der Satzungszweck der Wohnungsversorgung u.v.m. durch mehrwöchige Prüfung kontrolliert.

Prüfungen dürfen nur durch staatlich geprüfte und zertifizierte Wirtschaftsprüfer durchgeführt werden.

In den nunmehr 20 Jahren des Bestehens der Protectum eG wurde immer ein sogenanntes uneingeschränktes Testat erstellt. Dies bedeutet, dass die Genossenschaft geprüft ihrem Förderzweck vollumfänglich nachkommt.

Dies ist auch relativ einfach, da man dies in Zahlen messen und Gebäude sehen kann.

Der Staat hat in den 70-er Jahren ein Gesetz erlassen, dass es Arbeitnehmern ermöglicht, am sogenannten Produktivvermögen teilzuhaben.

Der Gedanke war, Arbeitnehmer nicht nur in unselbstständiger Form zu entlohnen sondern sie auch an Unternehmen zu beteiligen.

Und aus dem einfachen Arbeiter einen Mitunternehmer, mit allen Chancen und Risiken zu machen und ihm somit auch Stimmrecht einzuräumen.

Dazu wurde das VermBG geschaffen. Im Zuge der Jahre wurde durch Lobbyistenverbände aus dem Mitunternehmersein oftmals ein einfacher Sparplan.

Arbeitnehmer mussten sich nicht mehr an Unternehmen beteiligen sondern konnten z.B. durch Sparpläne bei Banken Vermögenswirksame Leistungen ansparen.

Dies hat der Gesetzgeber so nicht gewollt und deswegen durch eine Novelle des Vermögensbildungsgesetzes in den 1990-er Jahren unterbunden.

Neben den Beteiligungen an eigenen Unternehmen werden nur noch Beteiligungen an Aktiengesellschaften, sogenanntes Aktiensparen sowie die Beteiligungen an eigentumsorientierten Wohnungsbaugenossenschaften, mit der höchsten Arbeitnehmer-sparzulage vom Staat gefördert.

Die Beteiligung an einer Aktiengesellschaft ist ein hinreichend bekanntes Modell.

Die Beteiligung an einer eigentumsorientierten Wohnungsbaugenossenschaft nicht.

Die Verbraucherzentralen bewerten die Beteiligung in der Protectum eG als unsicher und sehr risikoreich, da die Protectum Moderne Wohnungsbaugenossenschaft eG den Förderzweck -die Erstellung und den Kauf von Wohnungen- betreibt.

Dieser Förderzweck ist ihrer Meinung nach zu unsicher. Dass gerade diese Ursache den Gesetzgeber veranlasst hat eine Förderung zu gewähren, wird hierbei nicht berücksichtigt.

Es mag durchaus ein legitimes Mittel sein, Verbraucher zu schützen. Dies sollte aber mit nachvollziehbaren Gründen geschehen.

Begründungen, dass sich die Protectum eG auf einer Warnliste wiederfindet konnten nicht gegeben werden.

Auch halten wir Aufrufe zur Einstellung von Zahlungen für unseriös, da sie die Mitglieder nicht schützen sondern schädigen.

Warum sollte ein Mitglied, das eine Wohnung von der Genossenschaft gemietet hat und seine Kaution in monatlichen Zahlungen erbringt, seine Zahlung einstellen?

Die Folge daraus wäre, dass die Kaution sofort in voller Höhe fällig wäre und das Mitglied seinen Verpflichtungen aus der Mitgliedschaft nicht nachkommt und somit die Gemeinschaft der Genossen schädigt.

Wir verstehen, dass die moderne Art der Mitgliedergewinnung in Form des gesetzlich erlaubten Telemarketings auf Kritik stößt. Jedoch rufen wir nur an, wenn eine Anruferlaubnis vorliegt.

Dies aber umzudeuten in eine zu warnende „Kapitalanlage“ die wir sowieso nicht sind, kann nicht dem gewollten Auftrag der Verbraucherschützer entsprechen.

Protectum Moderne Wohnungsbaugenossenschaft eG
Die Protectum Wohnungsbaugenossenschaft hat als Investitionsschwerpunkt Mehrfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser. Die Wohnungen und Häuser sind für eine familienfreundliche Nutzung ausgelegt.

Kontakt
Protectum Wohnungsbaugenossenschaft eG
Thomas Lischka
Seeblick 3
63868 Großwallstadt
0 60 22 – 26 46 41 0
0 60 22 – 26 46 41 9
t.lischka@ccmgmbh.de
http://www.protectumeg.de/

Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

WKZ Wohnkompetenzzentren: Reicht der Neubau von Wohnungen?

Spitzenwerte bei Neugenehmigungen könnten über Druck hinwegtäuschen, der weiterhin auf Metropolen lastet

Ludwigsburg, 04.04.2017.„Der Auftragsbestand in der deutschen Bauwirtschaft ist so hoch wie seit Jahren nicht mehr und könnte darüber hinwegtäuschen, dass die Metropolen nun entlastet werden“, sagt Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Tatsächlich hat die deutsche Bauwirtschaft das Jahr 2016 mit Erfolgszahlen abgeschlossen. Insgesamt wurden 375.400 Wohneinheiten bewilligt. Dies entspricht 21,6 Prozent oder rund 66.700 Baugenehmigungen mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt bestätigt. Diese Zahlen zeigen auch, dass sich die seit dem Jahr 2009 anhaltende positive Entwicklung weiter fortsetzt. Lediglich 1999 wurden laut Statistischem Bundesamt mehr, nämlich 440.800 Wohneinheiten genehmigt. „Hierfür gab es seinerzeit besondere Umstände, auch ausgelöst durch staatliche Förderungen“, so der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren.

Interessant ist ein Blick auf die genauen Zahlen: So handelt es sich bei den insgesamt bewilligten Wohneinheiten um 316.600 Neubauwohnungen in Mehrfamilienhäusern. Dies entspricht einer Steigerung von fast 20 Prozent zum Vorjahr. Massiv gestiegen ist mit 52.300 Wohnungen allerdings auch die Zahl aus der Kategorie Flüchtlingsunterkünfte. „Zieht man diese ab, relativiert sich das bestehende Angebot für den freien Markt erkennbar“, meint der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren.

Dieser Ansicht sind auch die Präsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie bzw. des Zentralverbandes des deutschen Baugewerbes. Danach betrug das Auftragsvolumen per September 2016 nahezu 37 Milliarden Euro. Für das Jahr erwarten die Verbände eine Zunahme an neuen Wohneinheiten von 310.000 bis 320.000. „Dieses Ergebnis deckt allerdings nicht den tatsächlichen Bedarf von 350.000 Wohnungen pro Jahr“, so beide Verbände. Und die werden zu einem erheblichen Teil eben nicht da gebaut, wo sie benötigt werden: in den Metropolen.

Dies zeigen auch Erhebungen, wie beispielsweise von Immoscout24. So spielt es im Hinblick auf die erzielbare Mietrendite kaum eine Rolle, ob man in guten oder mittleren Lagen der Metropolen kauft. „Der Grund besteht in der Tatsache, dass die Nachfrage in Städten wie Berlin, München, Stuttgart und Frankfurt inzwischen auch in mittleren Lagen derart groß ist, dass auch hier die Mieten steigen, während gleichzeitig die Preise der Immobilien kaum niedriger sind als in guten Lagen“, so Jens Meier. Handlungsbedarf bestehe also immer noch in alle Richtungen – so insbesondere im Bereich der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, wie er durch die WKZ Wohnkompetenzzentren ermöglicht wird.

 

Weitere Informationen unter: http://www.wohnkompetenzzentren.de

 

Die bundesweit vertretenen WKZ Wohnkompetenzzentren beraten Immobilien-Interessenten bei allen Fragen zum Kauf, zur Vermietung und zur Finanzierung. Die Beratung umfasst daneben neue Finanzierungsformen wie Optionskauf oder Mietkauf-Modelle. Neben eigenen Angeboten können die WKZ Wohnkompetenzzentren auf ein breites Partnernetzwerk zugreifen.

 

WKZ WohnKompetenzZentren

Wöhlerstraße 21
71636 Ludwigsburg

Ansprechpartner: Mario Waldmann

Telefon: 07141-1469-800
E-Mail: presse@wk-z.de

 

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Kreativ-Agentur allynet lädt zu Location Days in der Düsseldorfer Altstadt

Kreativ-Agentur allynet lädt zu Location Days in der Düsseldorfer Altstadt

(Bildquelle: @allynet)

Am 15. und 16. Februar 2017 öffnet allynet, die Agentur für innovatives Arbeiten, die Türen des Düsseldorfer Standorts zu den Location Days. Interessierte werden nicht nur durch die neuen Räumlichkeiten im historischen Haus zum Kurfürsten geführt, sondern erleben in Workshops auch gleich, wie diese zum inspirierenden Ort für Corporate Events und innovative Arbeitsformen werden können.

Bei perfekter Lage inmitten der Düsseldorfer Altstadt bietet das Gebäude ausreichend Raum für Begeisterung – ganz nach dem Motto von allynet. Auf einer großzügigen Fläche von 800 Quadratmetern verteilen sich auf zwei Stockwerken Tagungs- und Seminarräume von 45 bis 185 Quadratmetern Größe, Meeting-Zonen, Innovation Labs, Team- und Einzelbüros sowie Coworking-Plätze für ein- oder mehrtägige Kreativsessions. Weiterhin stehen diverse attraktiv designte Aufenthaltsbereiche, eine Kitchen Lounge und eine Außenterrasse für Kreativpausen zur Verfügung. All das bekommen die Gäste von der Geschäftsführung persönlich gezeigt.

Ein Showroom gibt Beispiele, wie simple Räume in ein ultimativ-kreatives Office verwandelt werden können. Geschäftsführerin Pamela Kelbch bestärkt: „Konzernmitglieder, Vorstände, Manager kleiner und mittelständischer Unternehmen, Agenturen oder Startups – Führungskräfte und Mitarbeiter aller Unternehmensarten sind mit Veranstaltungen in unserem Haus in der zentral gelegene Flinger Straße hervorragend beraten. Denn egal ob es darum geht, in Meetings oder Tagungen neue Konzepte und Strategien zu entwickeln oder die Teamfähigkeit, Motivation und den kreativen Output von Mitarbeitern durch Trainings, Seminare oder Events zu fördern, wir bieten die richtige Raumarchitektur zusammen mit einer ganzheitlichen inhaltlichen Gestaltungskonzeption für jeden Anlass.“ Der zweite allynet Geschäftsführer Benjamin Koch ergänzt: „Räume für Begeisterung und menschbezogene Methoden schaffen die grundlegende Atmosphäre für neues, innovatives Arbeiten.“

Anregungen hierzu geben an den Location Days eine Reihe von offenen Workshops. Angeboten werden Sessions zu Design Thinking, einer der zurzeit beliebtesten Arten der Lösungsfindung mit Fokus auf den Anwender, oder zu Work Space Architektur für kreative Mitarbeiter. Die Cafe-Lounge ist der ideale Ort, eben Gelerntes auszutauschen. Am Abend des 15.02.2017 lockt ein Afterwork-Get Together mit Düsseldorfer Spezialitäten (u.a. Altbier vom Fass und Currywurst) auch diejenigen in das historische Gebäude, die tagsüber keine Zeit finden.

Auch das geräumige Style-Loft im Herzen Münchens (Bayerstraße, nahe Hauptbahnhof) besteht weiterhin und kann von Interessenten gerne nach Absprache besichtigt werden.

allynet GmbH ist eine Agentur für neuartige MICE-Konzepte (Meetings, Incentives, Conventions, Events), die sich auf inspirierende Orte für Corporate Events und Innovation spezialisiert hat. „ally“ bedeutet „der Alliierte“, „der Bündnispartner“. Der Name allynet symbolisiert ein Netzwerk aus Partnern, Helfern, Verbündeten, Alliierten. Er steht für eine inspirierende Lernkultur, die Unternehmen mit Kreativität, Innovation, Agilität, Kollaboration, Ko-Kreation und Wissenstransfer nach vorne bringt. Neben den kreativen Arbeitsumgebungen werden auch Inhalte wie Design Thinking, Beratung oder Innovation Labs angeboten.

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze: Mietrecht

Mietrückstand: Rechtzeitige Zahlung bewahrt vor Kündigung

Mieter können eine fristlose Kündigung wegen Mietrückständen noch in letzter Minute ungeschehen machen, indem sie den ausstehenden Betrag komplett begleichen. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) der Bundesgerichtshof.
BGH, Az. VIII ZR 261/15

Hintergrundinformation:
Mietrückstände gehören zu den besonderen Gründen, aus denen ein Vermieter den Mietvertrag fristlos kündigen darf. Diese Möglichkeit besteht, wenn der Mieter mindestens an zwei aufeinander folgenden Zahlungsterminen mit der Zahlung der ganzen oder eines erheblichen Teils der Miete in Verzug kommt – oder in einem längeren Zeitraum mit einer Summe, die insgesamt die Höhe von zwei Monatsmieten erreicht. Für Mieter ist besondere Vorsicht geboten, wenn sie unberechtigt die Miete mindern oder eine Mieterhöhung verweigern. Der Fall: Ein Vermieter hatte an seinem Haus umfangreiche energetische Modernisierungen durchführen lassen. Er erhöhte im Anschluss die Miete. Ein Mieter hielt die Erhöhung für nicht gerechtfertigt und zahlte monatlich nur einen Teil der neuen Miete. Nach einiger Zeit kündigte der Vermieter ihm fristlos wegen Zahlungsverzuges. Aus seiner Sicht hatte sich über einen längeren Zeitraum ein Zahlungsrückstand angesammelt, der deutlich über zwei Monatsmieten lag. Im Rahmen der Räumungsklage verteidigte sich der Mieter mit dem Argument, dass er mit diversen Betriebskosten-Guthaben der letzten Jahre gegen die Forderung des Vermieters aufgerechnet habe. Dadurch sinke sein Mietrückstand auf unter zwei Monatsmieten und der Vermieter habe nicht mehr das Recht, ihm fristlos zu kündigen. Das Urteil: Der Bundesgerichtshof bestätigte die Kündigung. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice erläuterte das Gericht, dass Mieter mit Zahlungsrückstand mehrere Möglichkeiten hätten, eine Kündigung zu verhindern: Zum Beispiel sei eine fristlose Kündigung wegen Zahlungsverzuges ausgeschlossen, wenn der Mieter die Forderung noch vor Erhalt der Kündigung begleiche. Auch könne der Mieter eine bereits erfolgte Kündigung unwirksam machen, indem er sich von seiner Schuld durch Aufrechnung mit Gegenforderungen befreie. Die Aufrechnung müsse er gegenüber dem Vermieter unverzüglich nach Erhalt der Kündigung erklären. Alle Varianten hätten aber eines gemeinsam: Der Mieter müsse den kompletten Betrag bezahlen, den er dem Vermieter schulde. Es reiche nicht aus, die Schuld nachträglich unter die Grenze von zwei Monatsmieten zu drücken.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 24. August 2016, Az. VIII ZR 261/15

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Trendsetter & Wachstumschance: IT-Miete

IT-Komplettpakete mieten statt kaufen – am Beispiel der Solutive AG

Trendsetter & Wachstumschance: IT-Miete

Erfolg bringt Wachstum, Wachstum bringt Erfolg: Da Unternehmen – gerade bei starkem Personalwachstum – immer auf die Kosten achten müssen, setzte die Solutive AG aus der Nähe von Hockenheim bei der Ausstattung der rasch auf 30 angewachsenen digitalen Arbeitsplätze zunächst auf moderne, aber günstige PC-Modelle unterschiedlicher Anbieter. Die unterschiedliche Hardware brachte allerdings schnell Probleme mit sich, die Solutive wertvolle Zeit und Ressourcen raubten. So musste jedes neue Endgerät für die Freischaltung der Garantielaufzeit mühevoll selbst registriert werden. Die interne Verwaltung und auch das Einrichten neuer Arbeitsplätze waren mit großem Aufwand verbunden. Bei Ausfällen musste aufgrund der unterschiedlichen Gerätehersteller, Kaufzeiträume und Garantielaufzeiten jeweils langwierig geprüft werden, ob noch Garantie bestand, wer für die Reparatur zuständig war und mit welchem Gerät der Mitarbeiter in der Zwischenzeit weiterarbeiten sollte. Denn eine Reparaturphase und zur Untätigkeit verdammte Mitarbeiter verursachen Produktivitätsminderungen. „Manche Arbeitsplätze hatten bis zu drei Docking-Stationen, weil wir Hardware verschiedener Hersteller bezogen hatten“, beschreibt Solutive-Vorstand Tobias Moosherr die ungute Ausgangslage. Kurz: Der stark durchmischte Gerätepool wurde zum echten Kopfschmerz- und Kostenfaktor.

Da man alle Kapazitäten und das Kreativpotenzial für den Ausbau des Kerngeschäftes und nicht für das leidige Herumschlagen mit IT-Mängeln einsetzen wollte, entschied sich Solutive, in Sachen Hardware einen Neustart-Knopf zu drücken – und zwar zusammen mit dem IT-Systemhaus Aluxo. Aluxo vereinheitlicht nun die Hardware-Basis, indem jeder alte oder ausfallende Arbeitsrechner sukzessive mit Surface Pro 4 oder dem Surface Book ersetzt wird. Doch nicht in Form gekaufter Hardware, sondern durch gemietete Geräte. „Workplace as a Service“ heißt dieses neue Angebot, beim dem der Distributor ALSO Deutschland GmbH die Miete von individuell konfigurierbaren Hard- und Softwarepaketen ermöglicht. Marcus Rieck, Geschäftsführer der Aluxo IT GmbH kommentiert zufrieden: „Durch die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Distributor ALSO war es uns möglich, erste Geräte schon binnen 48 Stunden auszuliefern.“

Essentiell am Workplace as a Service-Paket ist, dass Versicherung und Garantie im Rahmen eines Schutzbriefes enthalten sind. Falls ein Gerät beschädigt werden sollte, gestohlen wird oder schlichtweg nicht mehr funktioniert, kümmert sich ALSO binnen 24 Stunden um den Austausch. Und durch die Speicherung der Daten in der Cloud sind die Firmendaten stets gesichert und der Austausch eines Geräts ändert nichts an deren Verfügbarkeit. Neuen Mitarbeitern kann umgehend ein moderner digitaler Arbeitsplatz bereitgestellt werden, eine E-Mail an Aluxo und eine Unterschrift unter den Mietvertrag reichen aus. Optional kann Aluxo den Arbeitsplatz auch bereits im Vorfeld installieren.

Auch finanziell rechnet es sich, die Geräte zu mieten, teilweise hat man einen Preisvorteil von bis zu 30% im Vergleich zum Kauf. Dazu kommt zu vergünstigten Konditionen das Office 365-Paket, das alle produktiven Werkzeuge für die tägliche Arbeit enthält. Die Geräte müssen auch nicht langjährig abgeschrieben werden und sind vollständig steuerlich als Betriebsausgabe absetzbar.

Die Beschäftigten sind begeistert, von nun an mit der neuesten Hard- und Software flexibel arbeiten zu können und auch die Kunden der Solutive AG sind von den leistungsstarken und schicken Geräten beeindruckt. „Durch die Nutzung von Workplace as a Service lösen sich alle Probleme in Wohlgefallen auf: eine Geräteklasse für alle Mitarbeiter, Vor-Ort-Austausch für jedes Gerät und ein toller Service von Aluxo“, zeigt sich Tobias Moosherr vollauf zufrieden. Ein innovatives und wendiges Unternehmen wie die Solutive AG passt eben einfach perfekt zum modernen und innovativen IT-Mietmodell!

Aluxo ist ein IT-Systemhaus mit Fokus auf Microsoft Cloud Services und Surface as a Service mit Sitz nahe Heidelberg. Aluxo verfolgt den Full-Service-Ansatz und bietet Lösungen auf Basis von Microsoft Azure. Das Systemhaus unterstützt Kunden auch bei der Implementierung von Microsoft Dynamics CRM. Mehr Informationen unter www.aluxo-it.de und unter www.surface-as-a-service.com

Die Solutive AG mit Sitz in Neulußheim ist seit vielen Jahren im internationalen SAP Software- und Servicegeschäft vertreten. Mit dem Ansatz des Enterprise Software Management und der zugehörigen Standardsoftware ermöglicht die Solutive AG eine schnelle und nachhaltige Digitalisierung des Release-, Change- und Transportmanagements im SAP Application Lifecycle. Mehr Details, auch zu Leistungen unter www.solutive.ag

Die ALSO Deutschland GmbH bringt Anbieter und Abnehmer der ITK-Industrie zusammen! Aus einer Hand bietet das Unternehmen Leistungen auf allen Stufen der ITK-Wertschöpfung. Im europäischen B2B-Marktplatz bündelt ALSO Logistics Services, Financial Services, Supply Services, Solution Services, Digital Services und IT Services zu individuellen Leistungspaketen. In seinem Portfolio hat ALSO mehr als 160000 Artikel von rund 350 Herstellern.

WaaS ist ein Angebot der ALSO Deutschland GmbH. ALSO verkauft nicht an Endabnehmer, sondern ausschließlich an qualifizierte Händler.

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Trend IT-Leasing

Flexibel, sicher, clever: Hard- und Software lieber mieten statt kaufen!

Trend IT-Leasing

Nicht nur das täglich genutzte Fortbewegungsmittel auf vier Rädern, sondern auch die IT sollte modern, schnell, sicher und komfortabel in der Bedienung sein – und ultramobil. Schließlich kann man heute nicht mehr nur ausschließlich vom Schreibtisch aus arbeiten. Die Daten sollen rundum geschützt vor Fremdzugriffen genau da verfügbar sein, wo man sie braucht, ob im Büro, zu Hause oder unterwegs.

Wenn bislang gerade kleine und mittelständische Unternehmer den Gesamtaufwand für die Anschaffung neuer Hardware und einer modernen Infrastrukturlösung fürchteten und Investitionen immer wieder aufschoben, bietet nun das neue Modell „Workplace as a Service“ (WaaS) schon kleineren Firmenkunden die Möglichkeit, die eigenen Arbeitsplätze mit individuell konfigurierbaren Paketen aus aktuellster Hard- und Software auszustatten. Durch den IT-Mietservice, den Microsoft aktuell über Partner und den Distributor ALSO anbietet, profitieren Unternehmen durch eine stets aktuelle IT, eine geringere Kapitalbindung sowie planbarere Kosten und weniger Unterhaltungsaufwand durch einen ausgelagerten Service.

„Mit WaaS brechen wir den Investitionsstau auf. Die Bereitschaft, auf das Mietmodell umzuswitchen ist sehr hoch“, erklärt Malte Wigger, Leiter der Workplace as a Service Business Unit bei der ALSO Deutschland GmbH und führt fort: „Die Kosten sind überschaubarer und vor allem planbar!“

Der WaaS-Service funktioniert sogar noch besser bzw. schneller als eine Vollkasko beim PKW – ein verlorenes, kaputtes oder gar gestohlenes Gerät wird binnen 24 Stunden ausgetauscht! Auch in Sachen Budget überzeugt WaaS: Die Leasinggebühr eines Gesamtpakets aus Microsoft Surface inkl. Programmen und IT-Infrastruktur beträgt gerade einmal 50,95 EUR pro Monat und Benutzer (Beispielkalkulation für Surface Pro 4 inkl. Type Cover, Surface Dock und Office 365 Business).

Wer weiß besser als Mobilitätsprofis, dass mieten statt kaufen eine gute Chance für die kontinuierliche Modernisierung eines Unternehmens bietet? Mehr Infos unter www.microsoft.de/workplace-as-a-service

Die ALSO Deutschland GmbH bringt Anbieter und Abnehmer der ITK-Industrie zusammen! Aus einer Hand bietet das Unternehmen Leistungen auf allen Stufen der ITK-Wertschöpfung. Im europäischen B2B-Marktplatz bündelt ALSO Logistics Services, Financial Services, Supply Services, Solution Services, Digital Services und IT Services zu individuellen Leistungspaketen. In seinem Portfolio hat ALSO mehr als 160000 Artikel von rund 350 Herstellern.

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Verstöße des Vermieters gegen Mietpreisbremse – was können Mieter tun?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Berlin und Essen.

Verstöße des Vermieters gegen Mietpreisbremse - was können Mieter tun?

Mietrecht

Deutschlandweit sind bisher kein Dutzend Klagen von Mietern in Zusammenhang mit der Mietpreisbremse eingereicht worden. Wie können sich Mieter wehren, wenn sie annehmen, dass der Vermieter gegen die Mietpreisbremse verstößt?

Zunächst selbst nachforschen: Mieter sollten sich zuerst darum bemühen, den Vormieter der entsprechenden Wohnung zu finden, um von diesem Auskunft über Höhe und Zusammensetzung der letzten Miete zu erlangen. Mit den so gewonnenen Informationen kann dann überprüft werden, ob die Mietpreisbremse eingehalten wurde. Hat man auf diesem Weg keinen Erfolg, sollte man den Vermieter kontaktieren.

Auskunftsanfrage: Vom Vermieter sollte man dann umfassende Auskunft über die Miethöhe und die Zusammensetzung der Miete (Nettomiete und Betriebskostenvorauszahlungen) des Vormieters und die aus seiner Sicht vorzunehmende Einordnung in den Mietspiegel und die hierfür erforderlichen Daten sowie aus seiner Sicht bei der Preisbildung zu berücksichtigende Ausnahmen (Modernisierungskosten usw.) verlangen. Zu diesem Zweck sollte man ihm eine Frist von mindestens 14 Tagen setzen.

Vorsorglich Rüge und Vorbehalt: Wenn sie zusätzlichen Druck aufbauen wollen, können Mieter auch erklären, dass sämtliche Mieten ab sofort unter dem Vorbehalt der Rückforderung im Hinblick auf einen möglichen Verstoß gegen die Mietpreisbremse erfolgen. Außerdem sollte ausdrücklich eine „Rüge wegen Verstoßes gegen die Mietpreisbremse“ erklärt werden. Verweigert der Vermieter die Auskunft, muss zunächst Klage auf Auskunftserteilung erhoben werden.

Berechnung der zulässigen Miete und gegebenenfalls Klage: Erteilt der Vermieter die Auskunft, muss diese überprüft werden. Stellen sich Verstöße gegen die Mietpreisbremse heraus, sollte im Klagewege zum einen die Rückforderung der überzahlten Beiträge (seit der Rüge) und zum anderen Feststellung begehrt werden, dass die Miete nur in der zulässigen Höhe geschuldet wird.

9.11.2016

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Mietrecht: www.mietrechtler-in.de

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Die Mietpreisbremse ist ein großer Bluff – woran liegt das?

Ein Interview von Maximilian Renger mit Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck.

Die Mietpreisbremse ist ein großer Bluff - woran liegt das?

Mietrecht

Seit dem 1.6.2015 gilt die Mietpreisbremse in Deutschland. Dort, wo die Mietpreisbremse eingeführt wurde, sind die Mietpreise allerdings Statistiken zufolge stärker angestiegen, als dort, wo sie nicht gilt. Woran liegt das? Dazu ein Interview von Maximilian Renger mit Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck.

Maximilian Renger: Vorab mal eine grundsätzliche Frage: Was hältst du von derartiger staatlicher Regulierung, wie zum Beispiel der Mietpreisbremse?

Fachanwalt Alexander Bredereck: Ich glaube eher nicht an die Sinnhaftigkeit einer gesetzlichen Bewirtschaftung von Mangellagen. Letztendlich lassen sich die erhöhte Nachfrage nach Wohnungen in den Ballungszentren und damit einhergehende Preissteigerungen nur über den Bau neuer Wohnungen lösen.

Maximilian Renger: Das ist aber auch nicht so einfach. Viele Neubauprojekte in Berlin scheitern gerade am Widerstand der Bevölkerung.

Fachanwalt Alexander Bredereck: Dann soll die Politik das aber auch ehrlich zugeben und nicht Augenwischerei mit wirkungslosen Instrumenten betreiben. Außerdem glaube ich, dass gerade im Bereich der Bürokratie noch einiges getan werden kann. Wozu brauchen wir zum Beispiel in jedem Bundesland eine eigene Bauordnung? Mein Problem ist aber hauptsächlich, dass die Politik mogelt, wenn sie gesetzlichen Käse, an dessen Wirksamkeit kein Mensch ernsthaft glaubt, als „Mietpreisbremse“ verkauft, um dann nach über einem Jahr angeblich überraschend festzustellen, dass das Instrument nicht gewirkt hat.

Maximilian Renger: Dann wurden auch noch die Mieter beschuldigt, sich nicht genug zur Wehr zu setzen.

Fachanwalt Alexander Bredereck: Ja, kein Dutzend Klagen im ganzen Bundesgebiet. Das kann doch aber nicht der Ernst unser Politiker sein. Gesetze sind dazu da, Rechtsfrieden zu schaffen und nicht Mieter gegen Vermieter aufzuhetzen. Die Gesetze müssen so beschaffen sein, dass sie auch Wirksamkeit erlangen, wenn keine großen Klagewellen losbrechen. Daran fehlt es den Regelungen zur Mietpreisbremse überwiegend.

Maximilian Renger: Es ist ja nicht alles schlecht. Das Bestellerprinzip im Maklerrecht hat funktioniert.

Fachanwalt Alexander Bredereck: Das ist zutreffend. Im Bereich der Wohnungsmakler zahlt heute der, der den Makler beauftragt. Soweit von mir beobachtet, funktioniert dieser Teil der Mietpreisbremse gut. Allerdings wird dadurch der Anstieg der Mieten nicht gebremst. Es werden auf Mieterseite lediglich Zusatzkosten gespart. Es darf getrost vermutet werden, dass die Vermieter zusätzliche Kosten, die ihnen hierdurch entstehen, langfristig auf die Miete aufschlagen werden.

Maximilian Renger: Was regelt die Mietpreisbremse denn sonst noch?

Fachanwalt Alexander Bredereck: Seit dem 1.6.2015 gilt in verschiedenen Städten (unter anderem Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg und München) die so genannte Mietpreisbremse. Anders als früher darf der Vermieter auch bei einer Neuvermietung nicht mehr unbegrenzt die Miete erhöhen. Die Miete darf nur noch auf maximal 10 % über dem aktuellen Mietspiegelwert erhöht werden.

Maximilian Renger: Hört sich doch erstmal gut an. Warum funktioniert die Mietpreisbremse trotzdem nicht?

Fachanwalt Alexander Bredereck: Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum die Mietpreisbremse in der Praxis nicht funktioniert. Da sind zunächst einmal die vielen Ausnahmen: Der Vermieter darf immer die zuletzt mit dem Vormieter vereinbarte Miete verlangen.

Maximilian Renger: Alles andere wäre ja wahrscheinlich auch verfassungswidrig.

Fachanwalt Alexander Bredereck: Wahrscheinlich. Allerdings ist in der Praxis das Problem, dass der Mieter ja nicht weiß, welche Miete der Vormieter zuletzt gezahlt hat. Es gibt aber auch noch weitere Ausnahmen. Ausgenommen von der Mietpreisbremse sind auch alle Neubauten. Das sind solche Wohnungen, die nach dem 1.10.2014 erstmals vermietet wurden.

Maximilian Renger: Diese Ausnahme ist doch sinnvoll, damit weiter Wohnungsbau stattfindet. Gibt es nicht auch noch bei Modernisierungen Ausnahmen?

Fachanwalt Alexander Bredereck: Ausgenommen von der Mietpreisbremse sind auch Wohnungen, die vom Vermieter vor Neuvermietung umfassend modernisiert werden. Hierbei müssen die Investitionen in Höhe eines Drittels der Neubaukosten oder höher liegen. Der Vermieter darf auch bei Modernisierungen, die diesem Umfang nicht erreichen, die tatsächlichen Modernisierungskosten auf die neu zu berechnende Miete aufschlagen. Es können also 11 % der Modernisierungskosten auf die jährliche Miete umgelegt werden. Das gilt auch dann, wenn die Grenze von 10 % über dem Mietspiegel damit überschritten wird.

Maximilian Renger: Welche Sanktionen gibt es eigentlich bei Verstößen des Vermieters gegen die Mietpreisbremse?

Fachanwalt Alexander Bredereck: Die bisherigen gesetzlichen Regelungen enthalten keine strafrechtlichen oder ordnungsrechtlichen Sanktionen für den Vermieter bei Verstößen. Schlimmstenfalls muss der Vermieter die überzahlte Miete zurückzahlen. Das bedeutet, dass der Vermieter es, ohne Schaden befürchten zu müssen, einfach mal probieren kann. Wie viel Steuern würden eigentlich noch gezahlt werden, wenn man im schlimmsten Fall befürchten müsste, die Steuern nachzahlen zu müssen?

Maximilian Renger: Was müsste passieren, damit die Mietpreisbremse Wirkung zeigt?

Fachanwalt Alexander Bredereck: Statt Fälle umfassender Modernisierung von der Mietpreisbremse vollständig auszunehmen, sollte lediglich eine Umlage der gesetzlich anerkannten Modernisierungen entsprechend einer Modernisierungsmieterhöhung auf die Miete zulässig sein. Das ist ausreichend, um die Wohnungen auf modernen Stand zu erhalten und verhindert unnötige Luxusmodernisierungen. Der Vermieter sollte außerdem verpflichtet werden im Mietvertrag die Miete des Vormieters zu dokumentieren und außerdem etwaige Ausnahmen von der Mietpreisbremse zu berechnen. Der neue Mieter kann dann von Anfang an nachvollziehen, ob der Vermieter sich an die Mietpreisbremse gehalten hat. Vermietern müssen empfindliche Sanktionen für Verstöße gegen die Mietpreisbremse angedroht werden. Der Verstoß darf sich wirtschaftlich nicht mehr rechnen. Das betrifft sowohl Verstöße gegen die oben angeregte Dokumentationspflicht, als auch Verstöße gegen die Mietpreisbremse an sich.

Maximilian Renger: Ist damit zu rechnen, dass der Gesetzgeber hiervon etwas umsetzt?

Fachanwalt Alexander Bredereck: Soweit mir bekannt hat die jetzige Regierung das Thema erstmal auf Eis gelegt. Ich nehme aber an, dass die Mietpreisbremse wieder zum Gegenstand verschiedener Wahlkampfversprechen wird. Die spätere Umsetzung ist dann allerdings wieder eine andere Frage.

9.11.2016

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