USB Port Sperren: Nutzen Sie die Speicherexplosion ohne Sicherheitsalbträume
Am externen USB-Flash-Speicher kommt niemand mehr vorbei. PC- und Laptopmodelle weisen mit jeder Generation mehr USB-Slots auf. Mit jedem neuen USB-Standard wächst die Übertragungsgeschwindigkeit enorm an. Die leistbaren Speicherkapazitäten steigen ins bisher Unvorstellbare. Diese Trends bringen viel Potenzial mit sich und sollen genutzt werden, ohne für Systemadministratoren zum Sicherheits-Albtraum zu geraten. Hier helfen USB Port Sperren, die durch spezielle Überwachungssoftware zentral konfiguriert und auf vorhandene Anforderungen abgestimmt sind. Die Funktionen reichen von der vollständigen Stilllegung von Anschlüssen über die Freischaltung bestimmter Gerätetypen wie Drucker bis zur Freischaltung oder Sperre ganz bestimmter Geräte. Außerdem können Transfers protokolliert und der Administrator kann automatisch benachrichtigt werden. Sie können zentral steuern, dass nur auf verschlüsselte USB-Laufwerke kopiert werden darf. Die Sperre von Ports erfolgt wahlweise für Lesen oder für Schreiben. Die Software überprüft alle diese Maßnahmen in Echtzeit und sendet auch Warnungen und Alerts sofort. Der PC-Anwender und, falls gewünscht, ein Administrator erhalten entsprechende Hinweise und Alerts.
Lange haben sich Millionen von PC-Benutzern mit CDs abgequält, wenn zum Beispiel schnell einmal die Urlaubsfotos mit den Freunden auszutauschen waren. Spezialisten präsentierten stolz ihre Zip- oder Jaz-Laufwerke, aber hier war es schon zweifelhaft, ob der andere etwas damit anfangen konnte. Heutzutage hingegen ist die Frage „hast n’ Stick dabei?“ das anerkannte Kürzel für „Ich habe hier interessante Daten, die könnte ich dir kopieren. Gib mir doch einen USB-Stick zum Speichern, wenn du einen dabei hast“. Das Rangieren mit Daten ist freilich so leicht geworden, dass daraus ein Problem entsteht. Die Lösung lautet „USB Port Sperren“.
Der USB-Flash-Speicher, volkstümlicher als USB-Stick bezeichnet, ist angesichts seiner fantastischen Speicherkapazität und des kleinen Preises längst auf der Siegerstraße beim persönlichen Datenaustausch. Diese Schlacht ist geschlagen. In bestimmten Kreisen gehört ein Mini-Stick an jeden Schlüsselring.
Was für Privatanwender ein Segen ist, kann für Unternehmen leicht zur Sorge werden. Werden Kundendaten oder Gehaltstabellen schnell mal vom Firmen-PC auf den Stick gepumpt, ist das meist kein Segen – genau wie umgekehrt die Infektion mit einem Computervirus vom Stick.
Mit Hilfe von USB Port Sperren können Private und Unternehmen die Risiken steuern und kontrollieren. Natürlich wäre es auch möglich, seinen Mitarbeitern ganz einfach Geräte ohne USB-Anschluss hinzustellen. Aber damit entfiele auch ein Produktivitätsfaktor, nämlich der erwünschte, schnelle und unkomplizierte Austausch. Die smarte Lösung ist ein PC mit vorinstallierter Überwachungssoftware, und die am Markt befindlichen Lösungen dafür haben es durchaus in sich.
So können alle Vorgänge von und zu externen USB-Speichern protokolliert werden. Diese Funktion wird zentral eingestellt und ist nicht von der Zustimmung des PC-Bedieners abhängig. Alle abwegigen Datenübertragungen sind damit – für den Fall der Fälle natürlich nur – leicht nachvollziehbar.
Der USB-Anschluss kann für bestimmte Geräte geöffnet, für andere geschlossen werden – gesteuert über zentrale und durchschaubare Strategien. So kann man die Zugriffe auf die von den Mitarbeitern registrierten Geräte beschränken. Die Weitergabe von Daten kann beispielsweise auf verschlüsselte Flash-Speicher erlaubt, auf unverschlüsselte verboten werden. Es ist also eine große Bandbreite an Maßnahmen möglich, die sowohl Sicherheit als auch kontrollierten Datenaustausch bringen.
Eine solche Überwachungssoftware verhindert, dass Angst vor Datenmissbrauch zu größeren Einschränkungen führt: Was soll die Benutzer daran hindern über den USB-Anschluss zu drucken? Was spricht dagegen, dass ein lokaler Scanner angeschlossen wird? Was macht das Anstecken eines Keyboards oder einer Maus gefährlich? Die Antwort lautet meist: „Nichts“. Unbedenklicher Gebrauch soll natürlich möglich sein. Die entsprechende Überwachungssoftware leistet genau dies: Den normalen, unbedenklichen Gebrauch zu ermöglichen und gleichzeitig die Sicherheit zu garantieren. Beide Gruppen, Endbenutzer und Sicherheitsbeauftragte, müssen schließlich eine für beide Seiten befriedigende Lösung finden.
Der Grundsatz „Alles oder Nichts“ ist in der modernen EDV überholt. Die Technik wird immer besser. USB Port Sperren sind eine Möglichkeit, die Explosion der Technik mitzumachen und ihren Gebrauch in gewünschte Bahnen zu lenken. Für die das Unternehmen und fast alle Mitarbeiter, die ja ohnehin keinen Datenmissbrauch im Sinne haben, ein einzigartiger Gewinn.
