Was beim Einstieg in den Onlinehandel zu beachten ist

von Viola Zweschke

Nürnberg, 18.11.2016. Wer in den eCommerce einsteigen möchte, benötigt eine ganzheitliche Strategie. Die sollte neben der Auswahl des passenden Shopsystems alle dafür notwendigen Geschäftsprozesse berücksichtigen und eine Perspektive für die Zukunft enthalten.

Ganzheitliche eCommerce –Strategie von Anfang an

Mittlerweile bieten die meisten Shopsysteme ähnliche Funktionen: Übersichtsseiten und Artikelunterseiten, Filterfunktionen, frei gestaltbare Designvorlagen, Cross-Selling-Möglichkeiten und vieles mehr. Egal, ob es sich um Gambio, Shopware oder Oxid eSales handelt oder um den v.Shop des ERP Anbieters Vepos.

Besonders für Unternehmen, die mehr als 50 Bestellungen am Tag verwalten, ist die Auswahl des Shopsystems nicht das Kernthema. Viel wichtiger ist es, den eShop reibungslos in die IT- und Prozessstruktur einzubinden. Wer noch kein Warenwirtschaftssystem im Einsatz hat, sollte sich zuerst darüber Gedanken machen, bevor er sich mit dem Shopsystem beschäftigt. Und wer bereits über eine Unternehmenssoftware oder ein ERP-System verfügt, sollte sich über einen ganzheitlichen IT-Einsatz Gedanken machen – mit möglichst wenig Schnittstellen.

Wenn schon ein Warenwirtschaftssystem im Einsatz ist

Wenn schon ein Warenwirtschaftssystem im Einsatz ist, sind folgende Kriterien besonders wichtig. Diese betreffen nicht nur die Wahl des passenden Shopsystems, sondern stellen die gesamte bisherige IT-Struktur auf den Prüfstand.

  1. Mit welchen Shopsystemen ist das bestehende Warenwirtschaftssystem kompatibel?
  2. Lassen sich Kundendaten und Kundenbestellungen automatisch abgleichen?
  3. Wie hoch ist der Aufwand, Artikel und Bilder in das Shopsystem einzupflegen? Ist dies direkt aus dem Warenwirtschaftssystem möglich?
  4. Welche Möglichkeiten gibt es über Shop und Warenwirtschaft, die gewünschten Zahlungsdienstleister anzubinden?
  5. Existiert ein kanalübergreifendes Bestandsmanagement, das auch Ladengeschäfte und Marktplätze wie eBay oder Amazon miteinbezieht und verhindert, dass der letzte Artikel auf mehreren Kanälen gleichzeitig verkauft wird?

Wenn noch kein Warenwirtschaftssystem im Einsatz ist

Wenn noch kein Warenwirtschaftssystem vorhanden ist, kann es Sinn machen, zuerst eine passende Lösung auszuwählen. Dies hängt jedoch von der Anzahl der täglichen Bestellungen und dem daraus resultierenden manuellen Aufwand ab. Wer vorhat, zu wachsen, braucht am Anfang vielleicht noch kein WaWi, sollte dann aber ein gängiges Standard-Shopsystem wählen, zu dem verschiedene Anbieter Schnittstellen entwickelt haben. Dazu zählen Oxid eSales, Magento, Gambio und Shopware. Bei Presta Shop oder osCommerce hingegen ist die Auswahl an kompatiblen und leistungsstarken Warenwirtschaftssystemen begrenzt.

Besonderheiten im B2B-Handel

Zusätzliche Überlegungen sind für den B2B-Handel erforderlich. Hier werden mit den Kunden oft unterschiedliche Preise ausgehandelt – umso wichtiger, diese Kundenpreise individuell auch im Shop abbilden zu können, sodass jeder Kunde nach dem Login zu seinen individuell ausgehandelten Preisen bestellen kann.

Für Stammkunden kann zudem eine Merklistenfunktion interessant sein, mit der Kunden bestimmte, oft benötigte Artikel einfach direkt in den Warenkorb legen können, ohne dass weitere Zwischenschritte notwendig sind.

Warenwirtschaftssystem und v.Shop von Vepos

Der Nürnberger ERP Anbieter Vepos hat seine Lösung v.Soft Handel genau auf Unternehmen ausgerichtet, die neben dem Aufbau eines Onlineshops auch alle Warenwirtschaftsprozesse und Vertriebskanäle im Blick haben. Der v.Shop ist dabei ein Teil des Warenwirtschaftssystems. Kundendaten, Artikel, Preise und Bestellungen werden automatisch abgeglichen – manueller Aufwand wird erheblich reduziert.

Anbieter-Daten:

Vepos GmbH & Co. KG

Viola Zweschke

Emilienstr. 9

90489 Nürnberg

Tel.: 0911 378437 0

E-Mail-Adresse: vzweschke@vepos.net

vepos.net