Weißbier und schnelle Autos

(pressebox) München, 30.05.2011 – Der Bayerische Gründerpreis wird seit 1997 an Unternehmen und Gründer für vorbildhafte Leistungen bei der Entwicklung von innovativen und tragfähigen Geschäftsideen, beim Aufbau neuer Unternehmen und für ihr unternehmerisches Engagement verliehen. Der Bayerische Gründerpreis ist eine Initiative der Sparkassen, stern, ZDF und Porsche und steht für herausragende Erfolge beim Aufbau und Erhalt von Unternehmen in unterschiedlichen Phasen eines erfolgreichen Unternehmertums.

Die Preisverleihung fand am Abend des 26. Mai im MesseCongressCentrum CCN Ost Nürnberg im Rahmen einer feierlichen Gala mit TV-Aufzeichung und

über 600 geladenen Gästen der bayerischen Wirtschaftsszene statt. Der Preis wurde in sechs Kategorien an bayerische Unternehmer und Initiativen vergeben: Konzept, StartUp, Aufsteiger, Nachfolge, Sonderpreis und Lebenswerk.

Die Preisträger 2011 sind:

Kategorie Konzept

Roding Automobile GmbH, Roding

In der Kategorie „Konzept“ geht der Preis an die Oberpfälzer Firma „Roding Automobile GmbH“ für die Entwicklung eines außergewöhnlichen Sportfahrzeuges, das sich der modernen Leichtbauweise verschrieben hat.

Kategorie StartUp

GP JOULE GmbH, Buttenwiesen

Als bestes „StartUp“-Unternehmen wurde die „GP JOULE GmbH“ aus Buttenwiesen ausgezeichnet. Das junge Unternehmen hat sich im Bereich der erneuerbaren Energiegewinnung spezialisiert.

Kategorie Aufsteiger

BayPack GmbH, Türkheim

Irlbacher Blickpunkt Glas GmbH, Schönsee

In diesem Jahr wurden zwei „Aufsteiger“ ausgezeichnet. Zum einen die Firma „BayPack GMBH“ aus Türkheim. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Verpackungen aus Vollpappe.

Das zweite Unternehmen ist die „Irlbacher Blickpunkt Glas GmbH“, das weltweit tätige Unternehmen in der Spezialglastechnologie mit Sitz an der ostbayerischen Glasstraße.

Kategorie Nachfolge

Langmatz GmbH, Garmisch-Partenkirchen

Moritz Fürst GmbH & Co. KG, Nürnberg

In der Kategorie „Nachfolge“ gibt es in diesem Jahr ebenfalls zwei Preisträger. Aus Garmisch-Partenkirchen stammt die „Langmatz GmbH“. Sie ist als mittelständischer Betrieb in den Bereichen Energieversorgung, Telekommunikation und Straßenverkehrstechnik tätig.

Als gleichberechtigter erster Sieger in der Kategorie „Nachfolge“ fungiert die „Moritz Fürst GmbH & Co. KG“ aus Nürnberg. Diese Firma hat ein alteingesessenes Unternehmen mit den Geschäftsbereichen Sauberkeit, Sicherheit, Zeitarbeit und Outsourcing umgerüstet und neu positioniert.

Kategorie Sonderpreis

Der Sonderpreis geht in diesem Jahr an den Verein zur Wiedereingliederung psychisch kranker Menschen „wabe e.V.“ in Erlangen.

Kategorie Lebenswerk

Die Auszeichnung für das „Lebenswerk“ erhält der Erdinger Weißbierbrauer Werner Brombach, der mit seinem Unternehmen in diesem Jahr das 125-jährige Firmenjubiläum feiern kann.

Die Initiative Bayerischer Gründerpreis will einen Beitrag leisten zur Stärkung des bayerischen Mittelstands und zur Förderung des Unternehmergeists. Den Ausrichtern geht es um ein gesellschaftliches Klima, das Mut macht für Verantwortung und auch Risikobereitschaft von Unternehmern; Leistung soll gefördert und gewürdigt werden.

Der Bayerischer Gründerpreis wird stellvertretend für viele erfolgreiche Unternehmer und Gründer in Bayern an ausgewählte Preisträger verliehen, die in Tatkraft, Mut, Leistungswillen und Innovationsbereitschaft gezeigt haben und in eine erfolgreiche Zukunft blicken.

4.500 neue Jobs finanziert

„2010 haben die bayerischen Sparkassen für ca. 1.500 Existenzgründungen insgesamt 160 Mio. Euro an Gründungsdarlehen ausgereicht“, so Prof. Rudolf Faltermeier, Vizepräsident des Sparkassenverbands Bayern. Da mit einer Errichtung eines Unternehmens jeweils mehrere Arbeitsplätze geschaffen werden, ermöglichten die Initiativen der Gründer sowie die Kredite der Sparkassen etwa rund 4.500 neue Jobs. Die aktuellen Zahlen zur Vergabe von Neukrediten zeigten außerdem, so Faltermeier, dass es für Projekte mit einem wirtschaftlich tragfähigen Geschäftsmodell keine Kreditklemme gebe.

Vom StartUp zum Gründerpreis

Der Bayerische Gründerpreis entstand aus dem 1997 ins Leben gerufenen StartUp- Wettbewerb für Existenzgründer. „Nicht die Konzeption allein entscheidet. Auch Wachstum, Aufstieg und Nachfolge wollen im ökonomischen Leben gut organisiert sein“, so Prof. Faltermeier. Deshalb sei aus dem „StartUp“-Gedanken der ersten Stunde ein umfassender, praxisorientierter Unternehmerpreis entwickelt worden. Neu hinzugekommen sei außerdem eine Unternehmerkonferenz als Plattform für Wissen und Erfahrung. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei es wichtig, das Unternehmertum zu fördern.

Partner

Als exklusive Partner des Wettbewerbs fungieren die Medienpartner Süddeutsche Zeitung und TV Bayern sowie die LfA Förderbank Bayern, die Versicherungskammer Bayern, die Kanzlei Schaffer & Partner GbR aus Nürnberg, die Deutsche Leasing, die Patentanwaltskanzlei Hoffmann-Eitle, die Deka-Bank, die Börse München, Telefónica Germany sowie die BayernLB.

UnternehmerKonferenz

Die Ehrungen des Bayerischen Gründerpreises waren eingebettet in die eintägige UnternehmerKonferenz der bayerischen Sparkassen. Im Vordergrund standen Kommunikation und Information sowie fundierte und individuelle Beratung. Renommierte Referenten und Experten vermitteln anschaulich und kompakt „Hard Facts“ und „Soft Skills“ für den Unternehmer-Alltag. Die Konferenz hat sich als eine der wichtigsten Informations- und Kontaktplattformen für mittelständische Unternehmer,Freie Berufe und Vertreter von Kommunen aus Bayern und auch über die Grenzen hinaus etabliert. Im diesem Jahr wurden über 1.200 Teilnehmer in Nürnberg begrüßt.