Landesregierung ?hochgradig verwundert? über Eon-Äußerungen zu Staudinger

Wiesbaden (pressrelations) –

Landesregierung „hochgradig verwundert“ über Eon-Äußerungen zu Staudinger

Lautenschläger und Posch verlangen Klarheit

Mit „hochgradiger Verwunderung“ hat die Hessische Landesregierung auf Äußerungen eines Eon-Sprechers reagiert, wonach das Unternehmen die Neubaupläne für das Kohlekraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg auf den Prüfstand stellen wolle. „Wir wollen unverzüglich wissen, ob es sich bei den heutigen Einlassungen um ?schlichtes Dahergerede? handelt oder um die ernsthafte neue Position des Unternehmens. Es muss umgehend Klarheit geschaffen werden“, verlangten Umweltministerin Silke Lautenschläger und Wirtschaftsminister Dieter Posch heute in Wiesbaden.

Die beiden Minister verwiesen darauf, dass die Landesregierung bis zum gestrigen Tag alles getan habe, um das Projekt zügig voran zu treiben. „Eine Hängepartie kann und wird es nicht geben. Wenn Eon von Staudinger abzurücken gedenkt, erwarten wir, dass der Vorstandsvorsitzende dieses uns umgehend mitteilt. Und wenn Eon an Staudinger fest hält, muss er ebenfalls sofort für eine Klarstellung sorgen“, erklärten Lautenschläger und Posch.

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Straßenmeistereien fit für den Winter

München (pressrelations) –

Straßenmeistereien fit für den Winter

Joachim Herrmann: „Straßenmeistereien sind fit für den Winter – Autos spätestens jetzt winterfest machen“

„Die bayerischen Straßenmeistereien starten gut gerüstet in den Winter“, sagte Innenminister Joachim Herrmann anlässlich des frühzeitigen Wintereinbruchs in diesem Jahr. „Die bayerische Straßenbauverwaltung räumt und streut 25.000 Kilometer Autobahnen, Bundes- und Staatsstraßen. Die Salzhallen mit einer Kapazität von 300.000 Tonnen Streusalz sind gefüllt, 1.400 Räum- und Streufahrzeuge einsatzbereit. Gerade am Alpenrand ist der Winterdienst seit gestern morgen schon verstärkt im Einsatz. Allerdings sollten auch die Autofahrer spätestens jetzt ihre Fahrzeuge wintertauglich machen“, appelliert Herrmann. „Hierzu gehören genügend Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage und insbesondere Winterreifen.“

„Auch ohne Schnee sind Winterreifen in der kalten Jahreszeit die bessere Wahl: Während der Winterreifen aufgrund seiner speziellen Gummimischung bei Kälte die optimale Elastizität erreicht, wird der Sommerreifen viel zu hart, um eine gute Kraftübertragung auf die Straße zu ermöglichen. Die Folge sind bis zu doppelt so lange Bremswege. Bereits ab plus sieben Grad Celsius sollten die Autoreifen getauscht werden, selbst wenn die Sonne scheint und die Straßen trocken sind.“ Herrmann fordert die Autofahrer auf, bei der Montage der Winterreifen auch die Profiltiefe (mindestens vier Millimeter sind vorgeschrieben) und das Alter der Reifen zu überprüfen. Denn nach fünf bis acht Jahren würde auch das weiche Gummi der Winterreifen aushärten und spröde werden.

Auf den Autobahnen sowie auf besonders verkehrsbedeutenden Bundes- und Staatsstraßen wird der Winterdienst rund um die Uhr durchgeführt. Die übrigen Bundes- und Staatsstraßen werden vorrangig zwischen 6.00 und 22.00 Uhr geräumt. Herrmann: „Doch selbst bei intensivem Winterdiensteinsatz können kritische Verkehrssituationen nicht völlig ausgeschlossen werden. Bei starkem Schneefall, tiefen Temperaturen und starkem Verkehr kann es trotz der laufenden Räumeinsätze vorkommen, dass der neue Schnee sofort festgefahren wird und schneeglatte Fahrbahnen entstehen. Die Autofahrer sollten bei winterlichen Straßenverhältnissen mehr Zeit einplanen und die Verkehrshinweise im Radio sowie die Warnschilder an den Straßen beachten“, rät Herrmann.

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