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WeiterlesenENERTRAG AG baut internationales Geschäft aus
Dauerthal, 5. November 2009: ENERTRAG baut sein internationales Geschäft aus. In Frankreich hat das Unternehmen aus der Uckermark seit Beginn seines Engagements im Jahre 1999 die Planung von nunmehr über 500 MW Windenergie-Leistung abgeschlossen und die entsprechenden Bauanträge offiziell eingereicht. Genehmigungen wurden zuletzt erteilt für das Offshore-Windfeld „Cote d?Albatre“ vor der Küste der Normandie mit 105 MW-Leistung, für das Windfeld „Lacaune“ in Südfrankreich, das mit elf Anlagen des deutschen Herstellers Enercon eine Gesamtleistung von rund 25 MW erreicht und für das Windfeld „Ternois Nord“ im Departement Pas de Calais mit vier Anlagen und insgesamt 9 MW. Mit dem jährlichen Stromertrag dieser Projekte können rund 110.000 Haushalte mit Windstrom nachhaltig und wirtschaftlich versorgt werden.
„Mit unseren Energieprojekten ist ENERTRAG fest in Frankreich verankert. Wir betreiben dort bereits rund 70 MW Windkraftleistung. Gegenwärtig sind fünf Windfelder mit zusammen 60 MW im Bau, die in 2010 in Betrieb gehen. Über diese Entwicklung freuen wir uns ganz besonders, denn der Umbau der Energieversorgung in Frankreich ist anspruchsvoll und steht erst am Anfang. Der Erfolg unserer Projektentwickler und Ingenieure zeigt, dass wir die Herausforderungen in Frankreich meistern und auf eine sich beschleunigende Entwicklung bauen können“, so der ENERTRAG-Vorstandsvorsitzende Jörg Müller.
Auch in anderen Ländern baut ENERTRAG seine Aktivitäten aus. So errichtet das Unternehmen derzeit sein erstes Windfeld in Bulgarien mit 25 Anlagen vom Typ VESTAS V90. Weitere Projekte mit mehreren 100 MW befinden sich auch hier bereits in der konkreten Entwicklung.
„Einen besonders großen Schritt haben wir nach intensiver langjähriger Arbeit mit der Sicherung von 750 MW Anschlussleistung für die in Planung befindlichen Windfarmen in Polen gemacht“, berichtet das verantwortliche Vorstandsmitglied Werner Diwald.
In Großbritannien ist das erste ENERTRAG-Windfeld mit acht Anlagen bereits im Jahr 2007 erfolgreich in Betrieb gegangen. Im Frühsommer dieses Jahres wurde die Projektentwicklungsgesellschaft ENERTRAG Scotland Ltd. gegründet. Erste Standorte wurden in Schottland bereits gesichert und die Arbeit an den Umwelt-studien wurde aufgenommen.
Über ENERTRAG
ENERTRAG erzeugt Strom aus Wind und anderen erneuerbaren Energien. Die Unternehmensgruppe mit rund 400 Mitarbeitern und Standorten in fünf Ländern plant, errichtet und betreibt Anlagen, entwickelt Technologien sowie Finanzprodukte und verfügt über ein umfangreiches Servicenetzwerk für Windkraftanlagen in Deutschland. Der Umsatz von ENERTRAG beträgt rund 250 Millionen Euro.
Kontakt:
German Lewizki
ENERTRAG-Pressestelle c/o Sunbeam GmbH
Zinnowitzer Str. 1
D-10115 Berlin
Tel. 030 726 296-450
lewizki@sunbeam-berlin.de
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WeiterlesenInCar: Innovationen für die automobile Zukunft
ThyssenKrupp präsentiert Forschungs- und Entwicklungsprojekt
Nachdem ThyssenKrupp in kürzester Zeit eine neue, effizientere Unternehmensstruktur umgesetzt hat, beginnt der Konzern das neue Geschäftsjahr mit einer Technologie-Offensive: Im konzernübergreifenden Forschungsprojekt InCar haben ThyssenKrupp Ingenieure aus den Business Areas Steel Europe und Components Technology 35 Innovationen für den Automobilbau entwickelt. Bislang hat noch kein Automobilzulieferer ein derart umfangreiches Paket herstellerunabhängig entwickelter Innovationen an den Markt gebracht. Die ersten InCar-Bauteile werden bereits in den Werken der Automobilhersteller für die Serieneinführung erprobt.
InCar führt das gesamte automobile Know-how des ThyssenKrupp Konzerns zusammen. Die am Projekt beteiligten Unternehmen beschäftigen Experten für Werkstoffentwicklung, für Konstruktion und Produktionstechnik, für Bauteilfertigung sowie Anlagen-, Werkzeug- und Prototypenbau für die Automobilproduktion. Das Projekt bietet neue Lösungen sowohl für die Karosserie, als auch für Fahrwerk und Antrieb. Mit InCar-Innovationen kann der Kunde Ressourcen schonen, Kosten sparen oder Autos mit verbesserten Funktionen bauen – je nachdem, welches Entwicklungsziel für ihn wichtig ist. Gleichzeitig sind die Innovationen so abgesichert, dass sie mit deutlich verringertem Aufwand in die Serienfertigung übernommen werden können.
Ganzheitliche CO2-Bilanz
„InCar kommt genau zur rechten Zeit“, sagt Dr. Ulrich Jaroni, Mitglied des Vorstandes von ThyssenKrupp Steel Europe. Angesichts der aktuell schwierigen Situation der Automobilindustrie wächst der Druck auf die Hersteller, durch umweltfreundlichere und kostengünstigere Fahrzeuge mit weiter verbesserten Funktionen verlorenes Terrain zurück zu gewinnen. Neue gesetzliche Regelungen wie der ab 2012 EU-weit für Neuwagen geltende mittlere Emissionsgrenzwert von 130 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer sind eine weitere Herausforderung. Dr. Karsten Kroos, Vorsitzender des Bereichsvorstandes Components Technology, ergänzt: „Die InCar Entwicklungsschwerpunkte sind eng mit unseren Kunden abgestimmt.“
Für den Klimaschutz bietet InCar Innovationen, mit denen sich insgesamt mehr als 17 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer sparen lassen. Weil auch bei der Produktion von Autos und Bauteilen Treibhausgase entstehen, deckt die Ökobilanz für das InCar-Projekt den gesamten Produkt-Lebenszyklus ab. Erstellt hat die Bilanz das deutsche Institut PE International und der TÜV Nord hat sie zertifiziert. Das Ergebnis: Fasst man Produktion und Nutzungsphase zusammen, sparen die ökologisch besten InCar-Lösungen zusammen rund 5.500 Kilogramm CO2 pro Fahrzeug im Vergleich zum aktuellen Stand der Technik.
Auch wer Kosten sparen oder seinen Kunden mehr Funktionalität bieten will, findet innovative Lösungen. Bei den Kosten gehört ein neu entwickeltes zweistufig verstellbares Dämpfersystem zu den Stars des InCar-Ensembles. Es bietet die freie Wahl zwischen komfortbetonter oder sportlich straffer Fahrwerkeinstellung und ist dabei 70 Prozent preiswerter als gegenwärtig am Markt verfügbare stufenlos verstellbare Dämpfersysteme. Mit deutlich verbesserter Funktion wartet unter anderem das integrierte Lenkungskonzept auf. Hier haben die InCar-Ingenieure das Lenkgetriebe für eine elektromechanische Servolenkung in einen Vorderachsträger integriert. Derzeitiger Stand der Technik ist, dass das Lenkgetriebe als separates Bauteil an den Träger geschraubt wird. Durch die Integration wird Bauraum für zusätzliche Funktionen frei. Dr. Ulrich Jaroni: „Auch hier ist die Kostenseite interessant: Die neue Lösung ist drei Prozent preiswerter als das herkömmliche Konzept“.
Wirtschaftlich und fertigungstechnisch abgesichert
InCar punktet nicht nur mit der Anzahl, sondern auch mit der umfassenden Absicherung der neu entwickelten Lösungen. „Innovation ist die Durchsetzung einer Neuerung, nicht allein ihre Erfindung“, erklärt Dr. Karsten Kroos und zitiert dabei den Ökonomen Joseph Schumpeter. Das InCar-Team hat viel dafür getan, dass Automobilhersteller die neuen Lösungen möglichst reibungslos in die Serienproduktion übernehmen können. Mit welchen Kosten man dabei rechnen muss ist ebenso untersucht wie die Methoden und Werkzeuge, mit denen sich die InCar-Innovationen fertigen lassen. Auch hier ist die Kompetenz der beteiligten ThyssenKrupp Unternehmen nahezu über die gesamte automobile Prozesskette die Basis für zuverlässige Aussagen.
Prototypen hat man auf eigens dafür gebauten Werkzeugen gefertigt. Crash- und eine Vielzahl von Belastungstests waren ebenfalls Teil des Projekts. Damit hat das InCar Team einen grundlegenden Teil der Untersuchungen durchgeführt, die sonst beim Automobilhersteller vor der Integration neuer Lösungen in die Serienfertigung stattfinden.
Anspruch des InCar-Projekts ist es, sich an hochwertigen Lösungen zu messen und sie deutlich zu übertreffen. Als Vergleichsmaßstab für die Karosserielösungen hat das InCar-Team eine eigene, virtuelle Rohkarosserie eines Fahrzeugs der oberen Mittelklasse konstruiert, und zwar mit den gleichen Software-Werkzeugen wie sie die Automobilhersteller nutzen, wenn sie ein neues Auto entwickeln. Dr. Karsten Kroos: „Wir vergleichen die InCar-Lösungen nicht mit einem realen Fahrzeug eines konkreten Herstellers, sondern mit einer herstellerunabhängigen Referenzstruktur. Das macht es unseren Kunden leichter, unsere Innovationen zu übernehmen und ihren jeweiligen Marken-, Design- und Produktionsstrategien anzupassen. Gleichzeitig besitzen wir jetzt eine eigene Referenz für die Entwicklung und Absicherung künftiger Innovationen.“
Ansprechpartner:
Erwin Schneider
ThyssenKrupp AG
Phone: +49 203 / 52 – 2 56 90
Fax: +49 203 / 52 – 2 57 07
E-mail: erwin.schneider@thyssenkrupp.com
Anja Gerber
ThyssenKrupp AG
Phone: +49 201 106 53264
Fax: +49 201 106 53265
E-mail: anja.gerber@thyssenkrupp.com