Vignetten in Tschechien werden teurer

München (pressrelations) –

Vignetten in Tschechien werden teurer

ADAC: Ab 2010 streckenabhängige Maut für schwere Wohnmobile

Autofahrer und Fahrer von schweren Wohnmobilen müssen sich 2010 auf wichtige Neuerungen einstellen, wenn sie auf Tschechiens Autobahnen und Schnellstraßen unterwegs sind. Die Vignetten für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen werden um rund 20 Prozent teurer. Die Jahrsvignette wird künftig 1 200 Kronen (rund 46 Euro) kosten. Die wichtigste Änderung betrifft laut ADAC aber Fahrzeuge über 3,5 Tonnen, darunter auch schwere Wohnmobile. Für sie gibt es keine Vignetten mehr sondern eine kilometerabhängige Autobahnmaut.

Für die neue Mautvariante benötigen Fahrzeuge über 3,5 Tonnen ein „Fahrzeuggerät premid“ ? vergleichbar mit der Go-Box in Österreich ?. Die streckenabhängige Maut gab es bislang nur für Lkw und Busse ab zwölf Tonnen. Die tschechischen Vertriebsstellen für das Fahrzeuggerät befinden sich an den betreffenden Autobahnen sowie an verschiedenen Tankstellen. Eine entsprechende Liste ist abrufbar unter www.premid.cz.

Neben der Jahresvignette gibt es im nächsten Jahr auch wieder Kurzzeit-Versionen für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Die Monats-Variante kostet dann 350 Kronen (rund 14 Euro) statt wie bisher 300 Kronen (ca. 12 Euro). Die 7-Tages-Vignette (220 Kronen / rund 9 Euro) gibt es im neuen Jahr nicht mehr. Sie wird durch eine 10-Tages-Vignette ersetzt. Der Preis beträgt 250 Kronen (rund 10 Euro).

Die neue tschechische Jahresvignette ist ab dem 1. Dezember 2009 an Grenzübergängen, bei tschechischen Postämtern, Tankstellen und bei dem Automobilclub UAMK erhältlich.

Weitere Informationen zur Maut in Tschechien sind für ADAC-Mitglieder abrufbar unter www.adac.de/ReiseService/routenplaner/Maut_Infos.

Rückfragen:
Andrea Piechotta
089/7676-3475

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Tarifverhandlungen: Wichtiger Schritt in Richtung Zukunftssicherung Brief

Bonn (pressrelations) –

Tarifverhandlungen: Wichtiger Schritt in Richtung Zukunftssicherung Brief

– Einsparungen in Höhe von rund 140 Millionen Euro in 2010 und rund 230 Millionen Euro in 2011
– Keine Lohnerhöhung in 2010 und 2011
– Streiks vor Weihnachten verhindert
– Konzernchef Appel: „Etappensieg für stabile Erträge und sichere Arbeitsplätze“

Bei den Tarifverhandlungen für die rund 130.000 Arbeitnehmer der Deutschen Post haben sich das Unternehmen und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi heute auf ein umfassendes Paket zur Beschäftigungssicherung und Kostenstabilisierung im Unternehmensbereich Brief verständigt.

Beide Parteien einigten sich auf eine Nullrunde beim Lohn in den Jahren 2010 und 2011. Zusätzlich wurde eine Ausweitung der Fremdvergabe im Paket- und Transportbereich vereinbart. Darüber hinaus hat der Sozialpartner weitere Gespräche zur Lösung der strukturellen Probleme der Post zugesagt – sofern sich die wirtschaftliche Situation des Unternehmens weiter verschlechtert. Insgesamt führt die Einigung mit Verdi zu einer deutlichen Kostenentlastung in Höhe von rund 140 Millionen Euro in 2010 und rund 230 Millionen Euro in 2011, die sich direkt im Briefergebnis niederschlagen werden.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post DHL, Frank Appel, sagte: „Wir haben einen Etappensieg für die Stabilisierung des Briefergebnisses und für sichere Arbeitsplätze errungen. Wir sind überzeugt, dass wir damit ein signifikanten Beitrag zur Ergebnissicherung im Unternehmensbereich Brief für die nächsten beiden Jahren erreicht haben. Nur weil wir die Probleme rechtzeitig angesprochen haben, konnten wir dieses Ergebnis erzielen. Es war uns sehr wichtig, die schwierige Gesamtsituation der deutschen Wirtschaft nicht noch durch einen Streik im Brief- und Paketbereich vor Weihnachten zusätzlich zu belasten.“

Lohn und Arbeitszeit

Konkret haben die Deutsche Post und Verdi vereinbart, dass es über die zum 1. Dezember 2009 geplante Lohnerhöhung in Höhe von 3,0 Prozent keine weitere Erhöhung vor dem 1. Januar 2012 geben wird. Die kostensenkenden Vereinbarungen aus dem aktuellen Tarifvertrag – wie z.B. die Beibehaltung von Heiligabend und Silvester als Arbeitstage – werden bis zu zwei Jahre verlängert. Im Gegenzug erhalten die tariflichen Beschäftigten des Unternehmens eine Einmalzahlung in Höhe von 320 Euro, die im März 2011 ausgezahlt wird.

Beschäftigungssicherung

Die Vereinbarung zur Reduzierung bezahlter Pausen aus dem laufenden Tarifvertrag, die zu 50 Minuten Mehrarbeit ohne Lohnausgleich führen, wird um 6 Monate bis zum 31. Dezember 2011 verlängert. Darüber hinaus wird der Beschäftigungspakt – d.h. Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen – ebenfalls bis zu diesem Termin verlängert.

Fremdvergabe

Im Bereich Paket können weitere 166 Paketzustellbezirken auf insgesamt 990 an Partnerunternehmen vergeben werden. Auch im Bereich Transport zwischen den Briefzentren können von derzeit 4.150 Fahrern weitere 550 durch Servicepartner ersetzt werden.

Ansprechpartner
Silje Skogstad
Leiterin Externe Kommunikation
Deutsche Post DHL
Charles-de-Gaulle-Straße 20
53113 Bonn
Tel.: (0228) 182 9944
Fax: (0228) 182 299911

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