Historie in 3-D

München (pressrelations) –

Historie in 3-D

Dreidimensionale Computergrafiken halten Einzug ins Museum: Kunstgegenstände sollen in einem digitalen Archiv räumlich dargestellt werden. Das erleichtert Forschern die Suche nach ähnlichen Museumsexponaten und bietet Laien eine faszinierende 3-D-Schau.

Wer keine Zeit hat, nach Florenz zu reisen, der kann sich Michelangelos David-Statue im Internet anschauen. Dort rotiert David lebensecht in 3-D um seine Achse. Das lässt erahnen, was Forscher derzeit im europäischen Verbundprojekt 3D-COFORM entwickeln: ein virtuelles Archiv für Kunstgegenstände der Welt, das das museale Erbe der Menschheit digitalisieren soll. Vasen, historische Speere oder gar ganze Tempel lassen sich dreidimensional darstellen. Museumsbesucher werden damit in einigen Jahren römische Amphoren am Bildschirm drehen oder um Tempel herumfliegen können. Die virtuelle Sammlung wird vor allem Wissenschaftlern die Suche nach Vergleichsobjekten erleichtern, die von denselben Künstlern oder Völkern stammen oder vergessen in Museumskellern lagern. Das Archiv soll intelligent sein und die gespeicherten Objekte allein finden und verknüpfen. Auf Befehle wie »Zeige mir griechische Vasen aus dem sechsten Jahrhundert vor Christus mit mindestens zwei Henkeln« wird die Datenbank Exponate aus verschiedensten Sammlungen der Welt präsentieren.

Heute sind gedruckte Kataloge mit Fotos oder schriftliche Beschreibungen von Objekten Standard. Doch die Dreidimensionalität bietet große Vorteile, denn ein 3-D-Datensatz enthält den Blick auf alle Seiten des Objekts. Er liefert Informationen über die Oberflächenbeschaffenheit oder den Zustand einer Farbe ? wertvolle Daten für Restauratoren. Wie die David-Statue zeigt, gibt es schon heute eindrucksvolle 3-D-Animationen von Kunstobjekten. »Von einer sinnvollen Verknüpfung dreidimensionaler Daten verschiedener Objekte jedoch sind wir weit entfernt«, sagt Dr. André Stork, Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt und Partner im 3D-COFORM-Konsortium.

Stork und sein Team generieren die 3-D-Modelle und bereiten sie für das digitale Archiv auf. »So ein 3-D-Scan ist nichts anderes als eine Wolke von Messpunkten. Erst durch Nachbearbeitung wird daraus ein echtes Abbild des Gegenstands«, sagt Stork. Die Forscher entwickeln Rechenvorschriften, die aus den Messdaten das eigentliche Objekt herauslesen. Sie müssen bestimmte Strukturen korrekt identifizieren ? Arme von Statuen oder Säulen am Gebäude. Auch wiederkehrende Muster auf Vasen soll die Software erkennen. Zur virtuellen Präsentation gehört auch eine detailgetreue Darstellung: Das Abbild eines Tempels macht wenig Sinn, wenn man ihn nicht zusammen mit dem Schattenspiel seiner Säulen betrachten kann. Die Darmstädter kombinieren daher verschiedene Verfahren, um Lichteffekte zu simulieren.

Dr.-Ing. Andre Stork
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Telefon +49 6151 155-469
Fax +49 6151 155-299

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ars navigandi – 10 Jahre auf Kurs

München (pressrelations) –

ars navigandi – 10 Jahre auf Kurs

‚Nicht der Wind, sondern das Segel bestimmt den Kurs…‘
10 Jahre ars navigandi: Eine Reise voller Abenteuer und Entdeckungen.

München, 2.11.2009
Nichts könnte den Namen ‚ars navigandi‘ besser illustrieren als der Weg, den wir als Unternehmen gegangen sind. Gegründet vor nunmehr zehn Jahren, in stürmischen Zeiten, ausgerechnet vor der letzten Dotcom-Krise: von Anfang an raue See, von Anfang an war Ruhe und Umsicht gefordert, von Anfang an galt es, von einem Ziel zum nächsten und – vor allem – nach vorne zu schauen. ‚Nicht der Wind, sondern das Segel bestimmt den Kurs…‘ – dieser alten chinesischen Weisheit haben wir uns verschrieben.

Die Reise begann, als die Tourismusberaterin Frau Prof. Dr. Ute Dallmeier mit einem großen Problem ihrer Branche zu uns kam – den Verkäufern von Reisen, den Reisebüros, ging es nicht gut:
– Das Internet nahm den Reisebüros Buchungen weg.
– Wegen der dünnen Personaldecke fehlte die Zeit für Inforeisen und Fortbildung auf Seminaren.
– Die EDV Technik in den Reisebüros war veraltet.
– Reisende recherchierten im Internet und kamen schon mit einem Wissensvorsprung ins Reisebüro.

Fazit: Die Reisebüroverkäufer mussten intensiv geschult werden, um mit besserer Beratung gegenüber dem Internet punkten zu können.

Die Lösung, die ars navigandi anbot, war eine friedliche und erfolgreiche SMeuterei‘: eine E-Learning Plattform für Reisebüros! Die Österreich-Plattform stellte eine bis dato einmalige Branchen-Lösung für den Tourismus dar, die Destinations-, Produkt- und Verkaufsschulungen für Reisebüro-Mitarbeiter rund um das Reiseland Österreich vereinte. Besonderes Augenmerk galt den unterhaltsamen, lehrreichen Spielen, interaktiven Karten der Bundesländer und nützlichen Verkaufshilfen.

Mit diesem ersten Projekt nahm ars navigandi volle Fahrt auf: Die Plattform wurde sukzessive ausgebaut, mehrmals ausgezeichnet und auch nach Russland, Arabien und Asien exportiert.
Viele Kunden sind seitdem hinzugekommen, auch aus anderen Branchen wie Versicherung, Industrie und Pharmazie. ars navigandi ist stetig gewachsen und hat jedes Jahr ein bis zwei Crewmitglieder angeheuert. Derzeit umfasst das Team von ars navigandi 17 hoch motivierte Mitarbeiter, die seit 2002 über 500 E-Learning Projekte mit insgesamt 300 Lernstunden Web Based Training und über 600 Lernspiele entwickelt haben. Über 50.000 Teilnehmer aus 40 Ländern nutzen die preisgekrönten ars navigandi Plattformen.

Martin Winkler, der technische Leiter der ars navigandi E-Learning Plattformen, hat die aus Kundensicht wichtigsten Kriterien aufgelistet, die den Erfolg eines E-Learning Projekts ausmachen:
– Wir definieren mit den Kunden die Zielgruppe und das Ziel.
– Design, Didaktik und Funktion sind die drei Säulen eines erfolgreichen E-Learning Projekts.
– Gutes Design = einfache Bedienung, perfekte Anpassung an das Corporate Design und der Satz des Teilnehmers: ‚Das sieht richtig gut aus!‘
– Gute Didaktik = eine Gerne-Lernen-Lernwelt schaffen, mit unterstützenden Maßnahmen wie Motivations- und Belohnungssystemen sowie sportlichen Anreizen über Teamwettbewerbe: Die richtige Mischung bringt den Erfolg!
– Gute Technik = unkomplizierte Bedienung komplexer Lernwelten.
– Wir definieren die zu erreichenden Ziele klar und gewährleisten die hochwertige Umsetzung.
– Wir als Entwickler haben das Ohr an den Teilnehmern und machen die gesteckten Ziele kontrollierbar, das Feedback fließt in die weitere Verbesserung und Entwicklung ein.
– Wir bieten den Kunden ein Rundum-Sorglos-Paket an und sagen: ‚Wir kümmern uns darum.‘

Die konsequente Anwendung dieser Kriterien hat ars navigandi zu dem gemacht, was es heute ist. Dennoch denken wir nicht daran, jetzt ruhigere Gewässer anzusteuern oder uns treiben zu lassen. Im Gegenteil: Im zehnten Jahr von ars navigandi haben wir neue Strukturen mit einem Leitbild für die Zukunft geschaffen. Außerdem wurde ein eigener Interactive-Bereich angelegt, der die Produkte ars navigandi games, gis, und viewer unter einem Dach vereint. Bisher getrennte Bereiche wurden zusammengefasst, so dass heute gilt: ars navigandi ist eine Agentur für die vier Bereiche E-Learning, Internet-Lösungen, Interactive und Design.

Sabine Karzel, Leiterin Spiele im Unternehmen, erklärt die neuesten Entwicklungen auf ihrem Gebiet:
– Aus den über 600 entwickelten Spielen haben wir eine Spielebox mit den 70 besten zusammengestellt, die dort auch direkt testweise gespielt werden können.
– Wir beraten die Kunden bei der Auswahl ihrer Spiele, für die sie sich je nach Budget, Lernziel und Zielgruppe entscheiden können.
– Die Spiele können an die jeweiligen Bedürfnisse und das CI des Auftraggebers angepasst werden.
– Der Einsatz ist nach Belieben im E-Learning Umfeld, auf einer Homepage oder auch unterwegs auf CD oder USB-Stick möglich.

Das gesamte ars navigandi Know-how wurde auf der LEARNTEC 2009 in Karlsruhe unter dem Motto ‚Gemeinsam motiviert lernen‘ komprimiert in Form der neuesten Generation der Plattform ars navigandi E-Learning 5.0 vorgestellt. Damit existiert ein weiterer Ankerpunkt auf der mittlerweile schon umfangreichen WSeekarte‘ des Unternehmens, bei dessen Entwicklung in der neuen Version vor allem der Ausbau der Motivations- und Community-Module im Mittelpunkt stand.

Jetzt, zum Zehnjährigen, haben wir uns selbst ein Geschenk gemacht und eine neue ars navigandi Homepage gelauncht. Die ars navigandi Leistungen und Produkte werden nun multimedial präsentiert. Der Loginbereich wurde auf Kunden, Partner und Interessenten erweitert. Auch die ars navigandi Werft wurde komplett überarbeitet. Hier findet der Kunde Konzepte, Designvorschläge und Prototypen seiner Lösung. Er kann sie betrachten, ausprobieren und direkt zu einzelnen Punkten Feedback geben.

Matthias Reithmair, Geschäftsführer und zuständig für E-Learning und Vertrieb, zum Thema Ausblick oder Wohin geht die Reise?
– Zunehmend an Bedeutung gewinnen werden in den nächsten Jahren visuelles, exploratives Lernen, gemeinsames Lernen in Communities und elektronische Verkaufshelfer zur Unterstützung im Verkaufsgespräch.
– ars navigandi Kunden können sicher sein, dass wir jede Entwicklung konsequent verfolgen und – mehr noch – mitgestalten werden.
– Auf jeden Fall werden wir auch in Zukunft die Nase im Wind und immer eine maßgeschneiderte Lösung bereit haben.

Wir wünschen uns und unseren Kunden jederzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel! Und für alle, die noch nicht mit uns segeln, aber E-Learning als Ziel ausgemacht haben: Willkommen an Bord!

Über ars navigandi GmbH

ars navigandi GmbH ist eine unabhängige und inhabergeführte Agentur für E-Learning, Internet-Lösungen, Interactive und Design.

Das Unternehmen wurde 1999 in München gegründet, wird seitdem von den Gründern geführt und beschäftigt derzeit 17 Mitarbeiter.

Mittlerweile segelt ars navigandi in internationalen Gewässern und ist neben dem deutschsprachigen Raum in Lateinamerika, England, Russland, Arabien und Asien tätig.
Für herausragende und innovative Lösungen im Internet wurde ars navigandi bereits mehrfach ausgezeichnet. Über 50.000 Teilnehmer aus über 40 Ländern nutzen die preisgekrönte E-Learning Plattform.

Auszug aus der Kundenliste:
ADAC e.V., AEG Electrolux, Danone Deutschland GmbH, Deutsche Zentrale für Tourismus e.V., Disneyland Resort Paris, Hapaq Lloyd Kreuzfahrten GmbH, Neckermann Reisen, Novartis Tiergesundheit GmbH, Österreich Werbung, TUI AG, TÜV SÜD AG

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

ars navigandi GmbH
81241 München
089/82989165
www.arsnavigandi.de
Ansprechpartner: Matthias Reithmair
mr@arsnavigandi.de
Direkter Link zu Pressemitteilungen: www.arsnavigandi.de/presse

Print-und Online Medien:
Veröffentlichung honorarfrei.
Belegexemplar erbeten

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Einladung zur Vorstellung des ‚CE-Routenplaner‘ auf der MEDICA 2009

Ludwigsburg (pressrelations) –

Einladung zur Vorstellung des ‚CE-Routenplaner‘ auf der MEDICA 2009

Im Juli wurde das 4. Medizinprodukteänderungsgesetz verabschiedet. Auf Hersteller von Medizinprodukten kommen damit gravierende regulatorische Änderungen zu. Der ‚CE-Routenplaner‘ gibt Herstellern jetzt einen Leitfaden für sichere und gebrauchstaugliche Medizinprodukte an die Hand. Als Mitherausgeber stellt die User Interface Design GmbH (UID) die Publikation auf der MEDICA 2009 am 19. November 2009 in Düsseldorf vor.

Pünktlich zur MEDICA 2009 erscheint bei der TÜV Media GmbH ‚Medizinprodukte planen, entwickeln, realisieren ? Der CE-Routenplaner‘. Alexander Steffen, Manager Medical Solutions bei UID, ist Mitherausgeber.

Der CE-Routenplaner begleitet den Entwicklungsprozess eines Medizinproduktes von der Produktidee bis zur CE-Kennzeichnung durch alle rechtlich definierten Phasen. Er schafft Klarheit über die gesetzlich vorgegebenen Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit (Usability), das Risikomanagement und die klinische Bewertung. Das Handbuch richtet sich an Hersteller von Medizinprodukten und alle Unternehmen, die als Zulieferer von den Bestimmungen des Medizinprodukterechtes betroffen sind.

Am Donnerstag, den 19. November 2009 um 12 Uhr, stellen die Herausgeber das Werk auf der MEDICA in Düsseldorf vor. Die TÜV Media GmbH und die User Interface Design GmbH laden Sie dazu herzlich ein. Besuchen Sie uns am Stand C07 des TÜV Rheinland in Halle 10.

Wir würden uns freuen, Sie auf der Medica begrüßen zu dürfen.

Die Herausgeber

Dr. Anne Hermeneit, SPECTARIS Fachverband Medizintechnik
Projektmanagerin Regulatory Affairs. Projektmanagement in den Bereichen aktuelle regulatorische Anforderungen für die Produktentwicklung und nationalen/internationalen Marktzugang. Mitarbeit in Normungsgremien.
www.spectaris.de

Jörg Stockhardt, consulting more
QM-Auditor und QM-Berater bei der Einführung von QM-Systemen bei Herstellern von Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika und deren Betreibern. Beratung bei der regelkonformen Entwicklung von Medizinprodukten für den europäischen und amerikanischen Markt mit dem Schwerpunkt Risikomanagement.
www.consultingandmore.de

Alexander Steffen, User Interface Design GmbH
Usability Engineer, Manager Medical Solutions bei der User Interface Design GmbH (UID). Spezialist für die benutzerzentrierte Gestaltung von Medizingeräten für Patienten und Healthcare-Professionals sowie der Risikoanalyse und der normenkonformen Dokumentation des Entwicklungsprozesses von Medizingeräten.
www.uid.com

Informationen zur User Interface Design GmbH (UID)
„Neue und komplexe Technologien sollen für alle Menschen leicht nutzbar gemacht werden. Sie sollen das Leben bereichern und verschönern, niemand soll aus dem Informationszeitalter ausgeschlossen werden.“ Dies ist die Vision der User Interface Design GmbH, die seit über 10 Jahren Unternehmen in allen Fragen einer software-ergonomischen Produktgestaltung berät. Dabei entwirft und erstellt UID Benutzungsoberflächen, die sich durch eine hohe Nutzungsqualität und anspruchsvolle Gestaltung auszeichnen.

UID ist eines der weltweit führenden Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen auf dem Gebiet der Nutzerfreundlichkeit. Über 65 Experten ? Softwareentwickler, Psychologen, Ingenieure und Designer ? am Hauptsitz in Ludwigsburg und in den Geschäftsstellen in Dortmund, Mannheim und München, analysieren, konzipieren, entwickeln und testen Benutzungsoberflächen für interaktive Produkte. Die Projekte sind von einem Lösungsansatz geprägt, bei dem der Nutzer im Mittelpunkt steht, damit die entwickelten Produkte eine hohe Akzeptanz bei den Zielgruppen erreichen.

Seit vielen Jahren betreut UID renommierte Kunden, wie 1 1 Internet AG, ARD, Bausparkasse Schwäbisch Hall, Corel Corporation, Daimler, expedia.de, FIDUCIA IT AG, Fronius International, GMX, Hewlett-Packard, Kodak, Loewe, Miele, Nokia, Pharmatechnik, Premiere, SAP, Sony, Siemens, Swiss Re, Telekom Austria, TRUMPF, Vaillant u.v.a.

Die Qualität der Arbeit von UID wird regelmäßig auf Konferenzen sowie in Artikeln und Büchern vorgestellt.

UID unterstützt die Aktivitäten des German Chapters der Usability Professionals Association (www.germanupa.de). Außerdem engagiert sich UID als Sponsor bei Veranstaltungen wie dem World Usability Day (www.worldusabilityday.de) oder der Konferenzreihe Mensch Computer (www.mensch-und-computer.de).

Kontakt
Ansprechpartner für Unternehmenskommunikation
User Interface Design GmbH (UID)
Marion Gottschling
Martin-Luther-Straße 57-59
71636 Ludwigsburg
fon +49 (0)7141 377 00 36
fax +49 (0)7141 377 00 99
pressekontakt@uid.com

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Deutsche Post DHL unterzeichnet Vertrag mit T-Systems zur Vernetzung ihrer weltweiten Rechenzentren

Bonn (pressrelations) –

Deutsche Post DHL unterzeichnet Vertrag mit T-Systems zur Vernetzung ihrer weltweiten Rechenzentren

Abschluss eines Fünfjahresvertrags führt zur besseren Vernetzung der der internationalen Rechenzentren und sieht globale Steuerung der Telekommunikationsleistungen durch T-Systems vor
Vereinbarung ist Teil des weltweiten Effizienzsteigerungsprogramms im Bereich Telekommunikation bei der Deutschen Post DHL – bisher werden Einsparungen von über 190 Millionen Euro in fünf Jahren erwartet

Die Deutsche Post DHL, der weltweit führende Logistikdienstleister, hat einen Vertrag mit T-Systems unterzeichnet, auf dessen Grundlage T-Systems in den nächsten fünf Jahren die Telekommunikationsvernetzung zwischen den weltweiten Rechenzentren bereitstellen und diesen Service global steuern wird.

Der Vertrag ist Teil einer weltweiten Initiative der Deutschen Post DHL, die darauf abzielt, die Effizienz bei den Telekommunikationsdienstleistungen zu steigern und die Kosten bei der Bereitstellung von Telefon- und Netzwerkservices zu senken. Die bisherigen Maßnahmen der Initiative – inklusive des aktuellen Vertrags – zielen auf Einsparung von insgesamt mehr als 190 Millionen Euro über fünf Jahre ab.

„Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zur Optimierung unseres weltweiten Telekommunikationsnetzes“, sagte Ralf Weißbeck, Managing Director IT Services bei der Deutschen Post DHL. „Die Vereinbarung mit T-Systems wird zu konsistenteren, integrierten und nachfrageorientierten Telekommunikationsservices für unser Unternehmen führen.“

Der Vertrag mit T-Systems betrifft die Hauptdatenleitungen – das sogenannte Backbone -, die die Rechenzentren der Deutschen Post DHL in Prag (Tschechische Republik) und Cyberjaya (Malaysia) sowie IT Services USA mit dem weltweiten Telekommunikationsnetz verbinden. Teil des Vertrags ist darüber hinaus eine Global Telecoms Service Management-Funktion, die durch die Steuerung der regionalen Telekommunikationsanbieter die Interoperabilität und einen nahtlosen Service im weltweiten Netzwerk sicherstellt. Die Zusammenarbeit beginnt diesen Monat und beinhaltet das Rollout eines hochmodernen MPLS-Netzwerks, das das jetzige globale Netz ersetzten wird.

„Unseren weltweit operierenden Kunden bieten wir unsere Dienstleistungen sowohl an ihrem Hauptsitz als auch an ihren internationalen Standorten an“, so Joachim Langmack, Chief Sales Officer bei T-Systems. „Die Deutsche Post DHL wird sowohl von unserem Globalen Service Management als auch von unserer flexiblen, nachfrageorientierten Bandbreite profitieren.“

T-Systems ist der derzeitige Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen der Deutschen Post DHL in Deutschland. Die heute geschlossene Vereinbarung bietet eine strategische Möglichkeit, das deutsche Telekommunikationsnetz sowie die Netze anderer Regionen zu integrieren, um weiterhin einen nahtlosen Service weltweit sicherzustellen.

Neben dem Vertrag mit T-Systems hat die Deutsche Post DHL in diesem Jahr schon Vereinbarungen mit Dienstleistern in den USA und Europa geschlossen, um die Effizienz der Telekommunikationsservices zu verbessern. Entsprechende Programme mit Fokus auf Rationalisierung, Harmonisierung und Verbesserung der Interoperabilität der Dienstleistungen für alle Unternehmensbereiche sind auch in den Regionen Europa, Asien-Pazifik und Emerging Markets sowie in der gesamten Region Americas in Arbeit. Im Rahmen ihres IndEx-Sparprogramms hat die Deutsche Post DHL eine breite Palette von Maßnahmen zur Senkung indirekter Kosten und mit dem Ziel einer größeren Wertschöpfung identifiziert oder bereits umgesetzt. Der Konzern ist zuversichtlich, sein Einsparziel von 1 Milliarde Euro bei den indirekten Kosten bereits im zweiten Quartal 2010 zu erreichen.

Ansprechpartner
Dirk Klasen
Pressesprecher
Deutsche Post DHL
Charles-de-Gaulle-Straße 20
53113 Bonn
Tel.: (0228) 182 9944
Fax: (0228) 182 9880

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Januar – September 2009: The Linde Group setzt positiven Trend des zweiten Quartals fort, Profitabilität weiter gestärkt

Wiesbaden (pressrelations) –

Januar – September 2009: The Linde Group setzt positiven Trend des zweiten Quartals fort, Profitabilität weiter gestärkt

– Drittes Quartal: Operatives Konzernergebnis* gegenüber Vorquartal deutlich verbessert
– Per Ende September: Operative Marge trotz Restrukturierungsaufwendungen auf 20,9 Prozent (Vj. 20,3 Prozent) gesteigert
– Operativer Cashflow um 9,5 Prozent auf 1,424 Mrd. Euro erhöht
– Konzernumsatz um 11,5 Prozent auf 8,313 Mrd. Euro gesunken
– Operatives Konzernergebnis* um 8,8 Prozent auf 1,741 Mrd. Euro verringert; bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen: minus 4,7 Prozent
– Ausblick 2009 unverändert: Im Vergleich zum ersten Halbjahr bessere Geschäftsentwicklung erwartet, Rekordniveau von 2008 dennoch nicht mehr erreichbar

München, 2. November 2009
Der Technologiekonzern The Linde Group hat in einem nach wie vor schwierigen Marktumfeld den positiven Trend des zweiten Quartals fortgesetzt und in den Monaten Juli bis September die Profitabilität im Vergleich zum Vorquartal weiter gestärkt. Im dritten Quartal ist das operative Konzernergebnis gegenüber dem zweiten Quartal um 12,5 Prozent gestiegen, die operative Marge hat sich deutlich auf 22,5 Prozent (2. Quartal: 20,4 Prozent) erhöht. Auch im Neun-Monats-Vergleich hat sich die operative Marge weiter verbessert: Per Ende September betrug der Wert auf Konzernebene 20,9 Prozent (Vj. 20,3 Prozent). Unter Herausrechnung der einmaligen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 80 Mio. Euro lag die operative Marge bei 21,9 Prozent.

„Die positiven Tendenzen, die wir zum Ende des zweiten Quartals gesehen haben, haben sich im dritten Quartal weiter verfestigt“, sagte Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle, der Vorsitzende des Vorstands der Linde AG. „Unsere Maßnahmen zur nachhaltigen Produktivitätssteigerung zeigen immer mehr Wirkung, zudem beginnt die Nachfrage in unserem Gasegeschäft langsam wieder anzuziehen. Dennoch müssen wir sehen: Die Umsatz- und Ergebnis-Rekordwerte aus dem Vorjahr werden wir in diesem Geschäftsjahr nicht mehr erreichen können. Allerdings rechnen wir auf der Basis unserer aktuellen Zahlen für das zweite Halbjahr 2009 mit einer besseren Geschäftsentwicklung als in den ersten sechs Monaten.“

Vor dem Hintergrund der globalen Wirtschaftskrise ist der Konzernumsatz im Vergleich zum Rekordjahr 2008 in den ersten neun Monaten 2009 um 11,5 Prozent auf 8,313 Mrd. Euro (Vj. 9,392 Mrd. Euro) gesunken. Das operative Konzernergebnis* lag per Ende September mit 1,741 Mrd. Euro um 8,8 Prozent unter dem Vorjahreswert (1,910 Mrd. Euro). Unter Herausrechnung der Restrukturierungsaufwendungen im Rahmen des HPO-Programms (HPO = High Performance Organisation) hatte Linde beim operativen Konzernergebnis lediglich einen Rückgang von 4,7 Prozent zu verzeichnen. Auf der Basis dieses ganzheitlichen Programms zur Prozessoptimierung und Produktivitätssteigerung ist es das Ziel des Unternehmens, über die Geschäftsjahre 2009 bis 2012 Bruttokosteneinsparungen in Höhe von 650 Mio. Euro bis 800 Mio. Euro zu erreichen und seine Wettbewerbsfähigkeit unabhängig von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter zu stärken.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug 611 Mio. Euro und lag damit um 185 Mio. Euro (-23,2 Prozent) unter dem Vorjahreswert von 796 Mio. Euro. Bereinigt um die Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 80 Mio. Euro sowie um die im Vorjahr erzielten Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von Unternehmensteilen in Höhe von 59 Mio. Euro beträgt der Rückgang lediglich 46 Mio. Euro (-6,2 Prozent).

Das Ergebnis nach Steuern belief sich per Ende September auf 456 Mio. Euro (Vj. 593 Mio. Euro). Nach Berücksichtigung von Anteilen anderer Gesellschafter entfielen davon auf die Aktionäre der Linde AG 417 Mio. Euro (Vj. 552 Mio. Euro). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie (EPS) von 2,47 Euro (Vj. 3,29 Euro). Bereinigt um die Auswirkung der Kaufpreisallokation im Zuge der BOC-Übernahme sowie um die Veräußerungsgewinne lag das Ergebnis je Aktie in den ersten neun Monaten bei 3,38 Euro (Vj. 4,14 Euro). Die in den ersten neun Monaten 2009 erfassten Restrukturierungsaufwendungen sind hierbei nicht heraus gerechnet. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit ist um 9,5 Prozent auf 1,424 Mrd. Euro (Vj. 1,301 Mrd. Euro) gestiegen. Dieser deutliche Zuwachs ist sowohl auf die Optimierung der Kostenstruktur als auch auf Verbesserungen im Bereich des Working Capital Managements zurückzuführen.

Gases Division
Die Gases Division konnte im dritten Quartal 2009 die Erholungstendenz, die sich im zweiten Quartal angedeutet hatte, weiter fortschreiben: Umsatz und operatives Ergebnis sind im Vergleich zum Zeitraum April bis Juni erneut gestiegen. Das operative Ergebnis für das dritte Quartal lag mit 625 Mio. Euro sogar exakt auf dem Niveau des Vorjahres (625 Mio. Euro). Im Jahresvergleich der gesamten Berichtsperiode Januar bis September waren jedoch Rückgänge zu verzeichnen: So lag der Umsatz der Gases Division per Ende September mit 6,629 Mrd. Euro um 7,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 7,157 Mrd. Euro. Auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um Währungseinflüsse und unter zusätzlicher Berücksichtigung der Effekte aus der Erdgaspreisentwicklung sowie aus Änderungen im Konsolidierungskreis, beträgt der Umsatzrückgang 6,4 Prozent.

Das operative Ergebnis der Gases Division lag nach neun Monaten des Geschäftsjahrs 2009 mit 1,763 Mrd. Euro nur noch um 3,1 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert (1,819 Mrd. Euro). Damit hat die Gases Division den Ergebnisrückgang in einem schwierigen Marktumfeld begrenzen können und dabei die operative Marge von 25,4 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 26,6 Prozent verbessert.

In den einzelnen Regionen und Produktbereichen der Gases Division hat sich das Geschäft wie folgt entwickelt: Im operativen Segment Westeuropa wurde die Umsatzentwicklung – wie bereits im ersten Halbjahr – weiterhin durch die deutliche Abschwächung des britischen Pfund beeinträchtigt. Belastet durch diesen Währungseffekt ist der Umsatz per Ende September um 10,5 Prozent auf 2,801 Mrd. Euro (Vj. 3,131 Mrd. Euro) gesunken. Auf ergleichbarer Basis war eine Umsatzverminderung von lediglich 5,4 Prozent zu verzeichnen. Das operative Ergebnis war ebenfalls durch Währungseffekte beeinträchtigt und verringerte sich um 8,4 Prozent auf 782 Mio. Euro (Vj. 854 Mio. Euro). Die operative Marge in Westeuropa betrug dementsprechend 27,9 Prozent und lag damit über dem bereits hohen Vorjahreswert von 27,3 Prozent. In dieser Verbesserung zeigen sich die positiven Effekte des HPO-Programms.

Insgesamt war das Marktumfeld in Westeuropa im dritten Quartal durch eine weitere Stabilisierung geprägt, eine breite Markterholung war allerdings noch nicht erkennbar.

Im operativen Segment Amerika hat Linde per Ende September 2009 einen Umsatz von 1,485 Mrd. Euro erzielt, er lag damit um 10,1 Prozent unter dem Vorjahreswert (1,652 Mrd. Euro). Auf vergleichbarer Basis betrug der Umsatzrückgang 8,3 Prozent. Der Rückgang im operativen Ergebnis fiel mit 1,3 Prozent auf 316 Mio. Euro (Vj. 320 Mio. Euro) deutlich geringer aus. Entsprechend hat sich die operative Marge im Jahresvergleich signifikant verbessert: um 190 Basispunkte auf 21,3 Prozent (Vj. 19,4 Prozent). Dieser Anstieg ist vor allem auf den Erdgaspreiseffekt zurückzuführen. Darüber hinaus haben auch hier die Aktivitäten zur Optimierung der Kostenstruktur zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.

Im operativen Segment Asien Osteuropa lag der Umsatz nach neun Monaten bei 1,343 Mrd. Euro und damit um 8,0 Prozent unter dem Vorjahr (1,459 Mrd. Euro). Auf vergleichbarer Basis entspricht dies einem Umsatzrückgang um 6,4 Prozent. Das operative Ergebnis hingegen erreichte mit 415 Mio. Euro annähernd den Vorjahreswert von 417 Mio. Euro. Die operative Marge ist somit im Berichtszeitraum deutlich von 28,6 Prozent auf 30,9 Prozent gestiegen. Zu dieser positiven Entwicklung hat auch hier die beschleunigte Umsetzung unseres HPO-Programms beigetragen. Zudem konnte Linde zusätzliche Ergebnisbeiträge aus seinen Joint Venture Aktivitäten in China verbuchen.

Wie bereits im zweiten Quartal hat das Unternehmen auch im weiteren Verlauf des Jahres im operativen Segment Asien Osteuropa die deutlichsten Signale für eine konjunkturelle Erholung verzeichnet. Dieser Trend zeigte sich beispielsweise auch in einer weiter verbesserten Auslastung der Tonnage-Anlagen.

Im operativen Segment Südpazifik Afrika konnte Linde den Umsatz auch per Ende September weiter erhöhen: um 8,6 Prozent auf 1,052 Mrd. Euro (Vj. 969 Mio. Euro). Die Neukonsolidierung des LPG-Geschäfts Elgas (Australien) hat dabei die ungünstige Währungskursentwicklung beim australischen Dollar mehr als ausgeglichen. Auf vergleichbarer Basis sank der Umsatz in den ersten neun Monaten um 6,1 Prozent. Das operative Ergebnis betrug 250 Mio. Euro und ist im Vergleich zum Vorjahr (228 Mio. Euro) um 9,6 Prozent – und damit überproportional zum Umsatz – gestiegen. Dies entspricht einer Verbesserung der operativen Marge von 23,5 Prozent auf 23,8 Prozent.

Auch in den einzelnen Produktbereichen der Gases Division war die Geschäftsentwicklung von dem unverändert schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld geprägt. Im Vergleich zum ersten Halbjahr war im dritten Quartal aber auch hier eine positive Tendenz festzustellen. Auf vergleichbarer Basis hatte Linde im Flüssiggasegeschäft eine Umsatzverringerung um 8,7 Prozent auf 1,636 Mrd. Euro (Vj. 1,791 Mrd. Euro) zu verzeichnen. Im Geschäft mit Flaschengasen sank der Umsatz um 9,1 Prozent auf 2,713 Mrd. Euro (Vj. 2,984 Mrd. Euro). Der Umsatz im On-site-Geschäft (Tonnage) – also bei der Versorgung mit Industriegasen aus Anlagen, die beim Kunden vor Ort installiert werden – lag mit 1,513 Mrd. Euro um 4,2 Prozent unter dem Vorjahreswert (1,579 Mrd. Euro). Der Produktbereich Healthcare zeigte sich unterdessen abermals sehr robust: Hier stieg der Umsatz um 5,6 Prozent auf 767 Mio. Euro (Vj. 726 Mio. Euro).

Gases Division – Ausblick
An der grundsätzlichen Zielsetzung im Gasegeschäft ändern auch die weiterhin bestehenden Unsicherheiten im Marktumfeld nichts: Linde will sich besser entwickeln als der Markt und seine Produktivität weiter steigern. Mit Blick auf die sich abzeichnenden konjunkturellen Erholungstendenzen und auf der Grundlage der positiven Entwicklung im dritten Quartal erwartet das Unternehmen in der Gases Division für das zweite Halbjahr 2009 einen besseren Geschäftsverlauf als in den ersten sechs Monaten. Aufs Gesamtjahr bezogen wird dies allerdings nicht ausreichen, um das Umsatz- und Ergebnisniveau des Vorjahres erreichen zu können.

Engineering Division
In der Engineering Division hat Linde per Ende September einen Umsatz von 1,677 Mrd. Euro erzielt und konnte damit den sehr hohen Vorjahreswert (2,063 Mrd. Euro) nicht erreichen. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der im Jahresvergleich unterschiedlichen Auftragsstruktur und -abwicklung. Das operative Ergebnis lag mit 145 Mio. Euro ebenfalls unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr (183 Mio. Euro). Die operative Marge betrug 8,6 Prozent. Damit hat Linde die Zielmarke von 8 Prozent, die bereits über dem Durchschnitt der Branche liegt, deutlich übertroffen. Der Auftragseingang ist vor dem Hintergrund der spürbaren Zurückhaltung bei der Vergabe von Neuprojekten mit 1,514 Mrd. Euro wie erwartet niedriger ausgefallen als im Vorjahr (2,295 Mrd. Euro).

Der Auftragsbestand hat nach neun Monaten einen Wert von 3,911 Mrd. Euro – und damit weiterhin ein sehr hohes Niveau – erreicht (31. Dezember 2008: 4,436 Mrd. Euro). Die Produktbereiche Luftzerlegungs-Anlagen und Olefin-Anlagen stellen den Großteil des aktuellen Auftragsbestands. Wie bereits zum ersten Halbjahr liegt der geographische Schwerpunkt unverändert im Mittleren Osten. Großprojekte in dieser Region sind etwa die neue Ethylen-Anlage in Ruwais, die Linde im Auftrag des Borouge Konsortiums errichtet, die Enhanced Gas Recovery-Anlage, die gemeinsam mit dem Joint Venture Partner ADNOC betrieben wird, oder die Gas-to-Liquid (GTL)-Anlage, die Linde im Auftrag von Shell in Katar liefert.

Engineering Division – Ausblick
Der nach wie vor hohe Auftragsbestand bildet die Grundlage für eine vergleichsweise stabile Geschäftentwicklung der Engineering Division in den kommenden ein bis zwei Jahren. Allerdings zeigen der deutlich schwächere Auftragseingang und die derzeitige Zurückhaltung bei der Vergabe von Neuprojekten, wie sich die Wirtschaftskrise auf den internationalen Großanlagenbau auswirkt. Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung einer im Jahresvergleich unterschiedlichen Auftragsstruktur und -abwicklung geht Linde unverändert davon aus, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2009 nicht das Niveau des Vorjahres erreichen kann. Bei der operativen Marge hingegen gilt weiterhin ein Wert von 8 Prozent als Zielgröße.

Hinweis: Anlässlich der Veröffentlichung der Quartalszahlen findet heute um 14.00 Uhr deutscher Zeit eine Telefonkonferenz mit Georg Denoke, CFO der Linde AG, in englischer Sprache für Analysten statt. Journalisten haben die Möglichkeit, die Konferenz unter der Rufnummer +49.69.589.99-0509 zu verfolgen. Bitte nennen Sie dazu dem Operator Ihren Namen und den Namen Ihrer Redaktion. Im Anschluss an die Telefonkonferenz können Sie einen Mitschnitt unter der Rufnummer +49.30.726.167-224 abrufen. Bitte geben Sie dabei als Referenznummer die 847120 an.

The Linde Group ist ein weltweit führendes Gase- und Engineeringunternehmen, das mit annähernd 50.000 Mitarbeitern in etwa 100 Ländern vertreten ist und im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 12,7 Mrd. Euro erzielt hat. Die Strategie der Linde Group ist auf ertragsorientiertes und nachhaltiges Wachstum ausgerichtet. Der gezielte Ausbau des internationalen Geschäfts mit zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen steht dabei im Mittelpunkt. Linde handelt verantwortlich gegenüber Aktionären, Geschäftspartnern, Mitarbeitern, der Gesellschaft und der Umwelt – weltweit, in jedem Geschäftsbereich, jeder Region und an jedem Standort. Linde entwickelt Technologien und Produkte, die Kundennutzen mit einem Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung verbinden.

Weitere Informationen über The Linde Group finden Sie online unter http://www.linde.com

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