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Negative Emotionen: Weiblicher Karriere-Killer Nr. 1

Herausforderungen gehören zum Leben, doch nicht jeder kann gut damit umgehen. „Frauen fällt es oft schwer, in schwierigen Situationen ihre negativen Emotionen zu steuern“, sagt Mentalcoach Melanie Kohl und erklärt die Hintergründe.
Frauen leisten im Job Großes, doch nicht immer wird ihre Arbeit entsprechend anerkannt. Wenn dann ein Projekt nicht richtig läuft oder gar Fehler gemacht wurden, verfällt Frau schnell in Selbstkritik und / oder lässt ihren Emotionen freien Lauf. Das beeinflusst ihr Handeln und kann sogar zum Karriere-Killer werden.

 

„Frauen fällt es oft schwer, in schwierigen Situationen ihre negativen Emotionen zu steuern. Gut wäre eine Handlungsorientierung, das heißt, eine schnelle Wiederherstellung der Handlungsbereitschaft – runter fahren und neu starten, doch oft ist das gar nicht möglich“, sagt Melanie Kohl, Mentalcoach aus Kamp-Lintfort bei Düsseldorf. Seit über 5 Jahren hilft sie Menschen und Organisationen ihr optimales Leistungsvermögen zu entfalten.

 

„Sicherheit, Vertrautheit, Beachtung und Anerkennung sind bei Frauen das Fundament für ein stabiles Selbstbewusstsein. Daher wundert es nicht, dass ein Mangel davon für viele eine große Herausforderung darstellt. Um mit sich selbst und ihrem Umfeld wieder in Harmonie zu kommen, suchen Frauen nach Gründen und Entschuldigungen. Die Folge: permanentes Grübeln über den Misserfolg. Warum passiert das immer mir? Wie konnte mir so ein Fehler passieren? Was denken die anderen? Dass das negative Gefühle wie Angst, Zweifel und Traurigkeit auslöst, liegt auf der Hand. Zudem ist man kaum mehr in der Lage, den Hebel wieder ins Positive umzulegen“, so die Expertin.

 

Selbstmitgefühl: Mache Dich selbst zum besten Freund

 

Selbstmitgefühl wurde in den letzten Jahren stark erforscht. So belegen Studien, dass ein geringes Selbstmitgefühl oft mit Ängsten und Depressionen einhergeht. Auch sind die Burnout-Raten bei Menschen mit hohem Selbstmitgefühl geringer, als bei denen, die nur wenig Selbstmitgefühl besitzen.

Selbstmitgefühl kann helfen, resilienter zu werden und so Niederlagen besser zu bewältigen. Resiliente Menschen nehmen ihre Gefühle bewusster wahr als andere und können diese auch steuern. Auch wenn sie vor großen Herausvorderungen stehen oder gar Rückschläge erleben, beeinflussen ihre Emotionen nicht ihr Handeln. Sie bleiben ruhig und gelassen und meistern zielorientiert jede Situation.

 

Als Sofort-Maßnahme für herausfordernde Situationen empfielt Melanie Kohl folgende Übung:

 

1. Sich selbst / den Schmerz spüren

 

Wenn Sie sich gestresst fühlen, spüren Sie doch einmal in sich hinein. Können Sie den Stress an einem bestimmten Körperteil wahrnehmen? Wo ist er am deutlichsten spürbar? Nehmen Sie ihn ganz bewusst wahr.

Verbinden Sie sich mit dem Stress und sagen Sie zu sich selbst:
Das ist ein Augenblick des Leidens. Ich fühle ihn. Das tut weh. Aua, das ist Stress.

 

2. Den Schmerz annehmen

 

Im nächsten Schritt nehmen Sie den Schmerz als etwas ganz Normales an.
Machen Sie sich bewusst, dass negative Gefühle durch Fehler, Stress, Schmerz etc. genauso zu Ihrem Leben gehören, wie Erfolg, Wohlbefinden und Freude. Allen Menschen geht das so. Sie sind also nicht allein. Wir alle erleben gute und schlechte Zeiten.

 

3. Sich selbst gut tun

 

Legen Sie die Hände auf Ihr Herz. Spüren Sie die Wärme und den sanften Druck auf Ihrem Brustkorb, oder wählen Sie eine andere umsorgende Berührung, die Ihnen gut tut.

Sagen Sie ein paar wohltuende Sätze zu sich selbst. Zum Beispiel:

Möge ich freundlich zu mir sein.
Möge ich mir selbst das Mitgefühl geben, das ich brauche.
Möge ich mich so annehmen, wie ich bin.

Atmen Sie tief durch. Fühlen Sie, dass es Ihnen schon besser geht? Widmen Sie sich nun wieder voller Freude und Tatendrang Ihrer Aufgabe.

 

Achtsamkeitsseminare für Frauen

 

Selbstregulierung der Emotionen ist eine Teil der emotionalen Intelligenz, die Frauen eher fehlt. Achtsamkeit kann die Selbstwahrnehmung und die Selbstregulierung verbessern. Dazu bietet Melanie Kohl Achtsamkeitsseminare und Wochenenden für Frauen an.

Mehr Informationen auf der Webseite: http://www.melanie-kohl.de/kraftzeit/

 

Unternehmensportrait:
Melanie Kohl ist Expertin für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt sie ganzheitliche Konzepte, um Menschen und Organisationen zu mentaler und emotionaler Stärke zu führen und ihr optimales Leistungsvermögen zu entfalten. Manager, Fach- und Führungskräfte nutzen ihre Expertise sowohl für die Erreichung ihrer Ziele und Erfolge als auch zur schnellen und effektiven Stressreduktion. Dazu kombiniert die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin praxisbezogenes westliches Managementwissen mit dem Know-how aus fernöstlichen Kulturen sowie Erkenntnissen aus der Emotionspsychologie.
Nach mehr als 10 Jahren in der freien Wirtschaft ist die ehemalige Marketing Managerin heute erfolgreiche Rednerin, Unternehmensberaterin, Coach und Autorin. Im April 2015 wurde sie als Vorbildunternehmerin in Gold ausgezeichnet. An der Hochschule für Ökonomie und Management lehrt sie Wirtschaftspsychologie. 2016 wurde Sie von Focus und Xing als Top Coach in Deutschland ausgezeichnet.

 

Kontakt:
Melanie Kohl
Bergstrasse 68
47475 Kamp-Lintfort
Telefon: +49 2842 9213620
E-Mail: info@melanie-kohl.de
Webseite: http://www.melanie-kohl.de

 

Pressekontakt:
Gruenderplan24
Redaktion
Sylke Zegenhagen
Telefon: 0931-9911040
E-Mail: info@gruenderplan24.de
Internet: http://www.gruenderplan24.de

 

Bild: Concord90 / pixabay.com

Arbeit/Beruf Pressemitteilungen

Zeiterfassungssystem: Für die optimale Gästebetreuung

Eine effiziente Personaleinsatzplanung ist dank modernster Zeiterfassungssystem e möglich. Der größte Vorteil dieser Instrumente ist der bedarfsorientierte Personaleinsatz, der einerseits ermöglicht, Gäste bestmöglich zu betreuen, andererseits aber den Personalaufwand im Rahmen zu behalten. Auch die Stundenauswertung bestätigt, dass der Personalaufwand sich durch ein modernes Zeiterfassungssystem reduziert.

Personaleinsatzplanung

Der Verwaltungsaufwand durch die manuelle Dienstplaneinteilung ist ebenfalls deutlich vermindert. Die Personaleinsatzplanung benötigt bestimmte Faktoren, um optimal zu arbeiten. So ist es von Bedeutung, wie viele Gäste zum Beispiel an- und abreisen oder wie viele Gäste im Hotel übernachten.

Ein weiterer Punkt, der bei der Personalentscheidung zu berücksichtigen ist, sind geplante Events in Restaurants oder dem Hotel. Die Personalstärke oder die Ausbildungsstätten für Auszubildende sind weitere Faktoren, die in der bedarfsorientierten Personaleinsatzplanung inkludiert sind.

Ziel ist es, nicht nur eine verbesserte Dokumentation von Arbeitsstunden zu gewährleisten, sondern auch Arbeitskräfte an Arbeitsplätzen einzusetzen, die den Qualifikationen der Personen entsprechen. So können wichtige Kennzahlen für das Controlling gewonnen werden. Die Arbeitszeiten werden über bedienerfreundliche Terminals für die Zeiterfassung und mit RFID Ausweisen erfasst.

Eine vollautomatische Verarbeitung der geleisteten Arbeitsstunden und der Abgleich mit dem Dienstplan sind ebenso möglich wie die Berechnung von Pausen, Karenzeiten, Zuschlägen und den Ist-Zahlen auf den entsprechenden Zeitkonten.

So liefert das bedarfsorientierte Zeiterfassungssystem vielerlei Fakten und Zahlen, um den Bedürfnissen der Mitarbeiter entsprechend eingesetzt zu werden. Außendienstmitarbeiter oder Mitarbeiter, die öfter zwischen den Standorten der gastronomischen Betriebe und Restaurants tätig sind, begrüßen die mobile Zeiterfassung.

Diese ist unabhängig von den vor Ort befindlichen Terminals möglich durch Smartphones oder Tablets.

 

Ringer Zeiterfassungssysteme

Alte Biberacher Straße 5
88447 Warthausen

Tel: +49 7351 180147 – 0
Fax: +49 7351 180147 – 90
E-Mail:
Web: www.ringer.de

 

Arbeit/Beruf Bildung/Schule Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Rat und Hilfe Recht/Gesetz/Anwalt

Freie Auswahl für alle – Menschen mit Behinderung als neue Zielgruppe

Für Unternehmen ist Fernsehwerbung ein wichtiges Instrument, um Kunden zu erreichen und diese in ihren Kaufentscheidungen zu beeinflussen. Für die Werbenden ist es daher äußerst wichtig, eine möglichst breite Zielgruppe zu erreichen und von ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung zu überzeugen. Dabei wird eine nicht unerheblich große Gruppe oftmals vergessen, nämlich die der sinneseingeschränkten Personen. Blinde und gehörlose Menschen bekommen oftmals nur einen kleinen Teil der Werbebotschaft mit. Gleichzeitig erschweren Barrieren in Geschäften und Supermärkten Menschen mit den unterschiedlichsten Einschränkungen oftmals den Einkauf oder machen ein selbstständiges Einkaufen nahezu unmöglich.

"Freie Auswahl für alle" von Dr. Carsten Dethlefs
„Freie Auswahl für alle“ von Dr. Carsten Dethlefs

Dieses Problem hat der blinde Wirtschaftswissenschaftler Dr. Carsten Dethlefs erkannt und zu dieser Thematik ein Buch mit dem Titel „Freie Auswahl für alle“ auf den Markt gebracht, in dem er aufzeigt, wie ertragreich die Barrierefreiheit im geschäftlichen Zusammenhang sein kann.
Den Inhalt seines Buches beschreibt der Autor selbst wie folgt: „Können Sie sich vorstellen, wie es ist, nicht mehr ohne fremde Hilfe durch die Geschäfte schlendern zu können? Für jeden Handgriff in der Konsumwelt benötigen Sie fremde Hilfe. Sie wissen nicht, wie Sie an Ihr Lieblingsmüsli im Regal des Geschäfts Ihres Vertrauens herankommen und auch bei der Erledigung Ihres Jobs, der Ihnen bislang viele Dinge ermöglicht hat, müssen Sie neu denken? Zugegeben, das ist eine furchtbare Vorstellung. Dennoch geht es zehn Millionen Menschen in Deutschland mehr oder weniger genauso: Sie haben eine sichtbare oder unsichtbare Behinderung.
Wie diese Menschen in der Welt der bunten Produkte des täglichen Bedarfs zurechtkommen und welche Hilfen sie sich wünschen, wird in diesem Buch beschrieben. Unter anderem anhand einer empirischen Erhebung versucht „Freie Auswahl für alle“ die Frage zu beantworten, wie man Menschen mit Behinderung nicht mehr nur länger als „Objekte des Mitleids“ wahrnehmen, sondern sie als neuen Markt, als neue Zielgruppe, entdecken kann.“
Diese Zielsetzung wird umrahmt vom Gedankengerüst der Sozialen Marktwirtschaft, die das Ziel
hat, niemanden in der Gesellschaft zurückzulassen. „Aktivieren statt versorgen“, lautet das Motto.
Denn falsches Mitleid ist auch gegenüber Menschen mit Behinderung fehl am Platze. Eine
gedankliche und praktische Umpositionierung von Objekten des Mitleids hin zu freien und
eigenständigen Personen beziehungsweise einer potenziellen Zielgruppe würde letztlich allen
zugutekommen. Wer sich informieren möchte, wie so etwas geht, findet in diesem Buch reichlich
Ansatzpunkte und Diskussionsstoff.
„Freie Auswahl für alle“ kann unter folgendem Link sowie über Amazon oder den stationären
Buchhandel bestellt werden:
https://tredition.de/autoren/carsten-dethlefs-8105/freie-auswahl-fuer-alle-paperback-89831/
Kontakt für weitere Fragen

Dr. Carsten Dethlefs, Foto: privat
Dr. Carsten Dethlefs, Foto: privat

Dr. Carsten Dethlefs
E-Mail: carsten.dethlefs@t-online.de
Telefon: 0152/54110906
Website: www.carsten-dethlefs.de

Arbeit/Beruf Bildung/Schule Regional/Lokal

Berufsförderungswerk Hamburg bietet Bildungsgutscheine zur Arbeitsförderung in Zukunftsberufen

Neue Angebote für berufliche Umschulung mit Bildungsgutschein für Arbeit 4.0

Das Berufsförderungswerk Hamburg startet zum 1. Juli 2017 das neue Angebot „Umschulungen mit Bildungsgutschein“ für Fachinformatiker, IT-Systemelektroniker, Qualitätsfachfrau, Mediengestalter Print und Digital und technische  Produktdesigner sowie vier Seminare mit dem Bildungspartner SAP. „Mit unseren neuen Umschulungen mit Bildungsgutschein legt das Berufsförderungswerk Hamburg ein zukunftsorientiertes Portfolio auf“, sagt Jens Mohr, Geschäftsführer des Berufsförderungswerks. „Wir setzen um, was kürzlich das Bundesarbeitsministerium im Weißbuch Arbeiten 4.0. entwirft –  ein Szenario, in dem 750 000 Jobs wegen der Digitalisierung verloren gehen könnten, dafür aber eine Million neue entstehen – bei entsprechender Umschulung und Weiterbildung.“ Arbeitsministerin Andrea Nahles fordert ein Recht auf Weiterbildung, um für die künftige Arbeitswelt gerüstet zu sein. Gewinner sind u.a. so das Weißbuch: Datenarbeiter.

Fachinformatiker Systemintegration pflegen und entwickeln z.B. Webanwendungen. Schwerpunkte sind Entwurf und Programmierung von Datenbanken. Fachinformatiker Systemintegration übernehmen Planung, Implementierung, Betrieb und Wartung von Netzwerk-Infrastrukturen. Zu den Aufgaben der IT-Systemelektroniker gehören Installation und Inbetriebnahme komplexer Kommunikations- und Informationssysteme wie PC-Netze oder Telefonanlagen. IT-Systemkaufleute informieren und beraten über IT-Produkte, sie entwickeln kundenspezifische Lösungsvorschläge und Angebote. Qualitätsfachleute übernehmen in industriellen Betrieben die Qualitätssicherung und Prozessüberwachung. Mediengestalter Printprodukte sind qualifiziert für die Gestaltung und Produktion von Druckerzeugnissen. Beim Schwerpunkt Digital ist es die Gestaltung und Produktion von Internetauftritten. Die jeweiligen Umschulungen dauern 24 Monate und enden mit einem Abschluss vor der Handelskammer Hamburg.

Mit SAP startet das Berufsförderungswerk vier Seminare: Die Grundlagenqualifizierung SAP 01 verschafft einen Überblick über wesentliche SAP-Anwendungen, Grundfunktionen, Prozesse und Software. Die Anwenderqualifizierung SAP® Financials (AC010) bietet die Möglichkeit, Geschäftsprozesse der Finanzbuchhaltung mit dem SAP-System nachzuvollziehen. SAP® Supply Chain Management (SCM 500) –Fremdbeschaffung – organisiert die Beschaffungsabwicklung. Das Modul SAP® Supply Chain Management (SCM 600) beschreibt „Prozesse im Vertrieb“. Die SAP-Präsenzseminare dauern je 10 Tage.

Die Hamburger Agentur für Arbeit finanziert diese Umschulungen und Fortbildungen über Bildungsgutscheine, wenn diese – bei Arbeitslosigkeit – notwendig sind, um einen neuen Beruf zu finden – oder bei bedrohtem Arbeitsplatz – diese Gefahr abzuwenden. Interessenten müssen eine Berufsausbildung abgeschlossen oder drei Jahre beruflich tätig gewesen sein. Weitere Bedingung ist, dass die Agentur für Arbeit vorab über den neuen Job und dessen Arbeitsmarktperspektiven beraten hat. Und: Der Anbieter muss- wie das Berufsförderungswerk Hamburg gemäß AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) für die Umschulung qualifiziert und zugelassen sein.

Kontakte: Umschulung: Ingrid Betzner, 040 64581-1275, betzner@bfw-ahmburg.de, SAP: Tim Wilhelm 040 64581-1180 tim.wilhelm@bfw-hamburg.de oder Susanne Ohlsen-Biebau 040 64581-1382 | ohlsen@bfw-hamburg.de Carsten Friedrichsen | Marketing PR. 040 645 81-1806 | friedrichsen@bfw-hamburg.de

Das Berufsförderungswerk Hamburg (188 Mitarbeiter, 850 Teilnehmer) bietet Leistungen zur beruflichen Umschulung und Wiedereingliederung von Erwachsenen, die ihren Beruf aufgrund Erkrankung, Unfalls, physischer oder psychischer Einschränkungen o.ä. nicht mehr ausüben können. Gesellschafterin: Freie und Hansestadt Hamburg. Kostenträger: Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutsche Rentenversicherung Nord, die Gesetzlichen Unfallversicherungen (DGUV), Bundesagentur für Arbeit. Jens Mohr, Wolfgang Lerche, Geschäftsführer. WWW.bfw-hamburg.de, August-Krogmann-Straße 52, 22159 Hamburg

Arbeit/Beruf

Mediation: Zeitgemäßes Konfliktmanagement

Streit gehört zum Alltag, beschäftigt die Gerichte und kostet Zeit und Nerven. Eine Mediation kann bereits im Vorfeld Streitigkeiten lösen und beilegen.

Warum streiten die Deutschen so gerne? Müssen Konflikte immer gleich eine gerichtliche Auseinandersetzung nach sich ziehen? Nein, viel wichtiger ist es, Streitigkeiten frühzeitig proaktiv anzugehen. Hier kommt die Mediation ins Spiel. Wer einen Mediator einschaltet setzt auf die richtige Vorgehensweise. Eine Mediation hat das Ziel, zukunftsorientierte Lösungen im Dialog herbeizuführen, bei der alle Seiten nur gewinnen können.

Nicht nur der Aspekt der Streitbeilegung ist dabei ins Kalkül zu ziehen, sondern insbesondere auch die Faktoren Zeit und Kosten. Die Mediation ist ein unbürokratisches und flexibles Verfahren, was individuell auf die Problemstellung und die betroffenen Personen abgestimmt wird. Die Kontrolle wird somit nicht, im Gegensatz zu Gerichtsverhandlungen, aus der Hand gegeben, sondern liegt weiterhin bei den handelnden Personen. „In meiner Mediation sorge ich dafür, dass ein Ausgleich zwischen den Parteien stattfindet. Ich behalte dabei die wirtschaftlichen, soziale, und emotionalen Aspekte immer im Blick. Dies kann vor Gericht nicht berücksichtigt werden. Von daher ist der Gerichtsentscheid immer nur ein Urteil. In meiner Praxis kön¬nen Kon¬flikte ohne juristische Streitverfahren gelöst werden. Ich agiere als neutraler und unparteiischer Vermittler. Die Streitigkeiten werden im Idealfall eigenverantwortlich behoben“, so Gabriele Heller, Mediatorin aus der Universitätsstadt Erlangen.

Auch die Politik hat dieses Thema beschäftigt. Am 1. April 2016 trat das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz in Kraft. Damit können Verbraucherinnen und Verbraucher künftig ihre vertraglichen Ansprüche ohne Kostenrisiko bei einer Verbraucherschlichtungsstelle geltend machen. Auch dies hat zum Ziel vor einer Gerichtsverhandlung eine Lösung unter den „Streithähnen“ zu finden. Es lohnt sich also einen Mediator bei Problemsituationen hinzuzuziehen. Mediation hinterlässt keine Verlierer, sondern bietet eine nachhaltige, zukunftsorientierte Lösung bei Konflikten!

Kontakt:
Supervision Mediation und Coaching
Gabriele Heller
Universitätsstraße 16
91054 Erlangen

Tel.: 09131 / 60 51 920
Mobil: 0176 / 24 74 65 24
E-Mail: info@supervision-heller.de

Aktuelle Nachrichten Arbeit/Beruf Auto/Verkehr Bildung/Schule Energie/Natur/Umwelt Pressemitteilungen Regional/Lokal

  1. Der Personalberater

Für die Position des Personalberaters existiert weder ein typisches berufsvorbereitendes Studium, noch besteht eine geschützte Berufsbezeichnung. Häufig tauchen daher die folgenden Fragen auf: Was versteht man unter Personalberatung und wie lassen sich hiervon Personalvermittlung oder Personaldienstleistung unterscheiden? Wie wird man Personalberater? Was macht einen guten Personalberater aus? Welche Herausforderungen prägen diesen Beruf? Um diese und weitere Fragen zu klären, werden wir in diesem Beitrag das Berufsbild des Personalberaters mithilfe einer Darstellung des Umfeldes, der Tätigkeiten, der Anforderungen und der Zukunftsaussichten skizzieren.

 

  1. Umfeld

Die Personalberatung ist stets ein Bindeglied zwischen Arbeitgebern und -nehmern. Grob lassen sich folgende Arten der Personalberatung unterscheiden:

  • Vermittlung von Fach- und Führungskräften in direkter Festanstellung
  • Vermittlung von zeitlich befristeten Dienstleistungs- oder Werkverträgen
  • Prozess- beziehungsweise Organisationsberatung
  • Dienstleistungsauslagerung (Recruitment Process Outsourcing)

Selten vereint eine Personalberatung alle vier Themenfelder. In der Regel spezialisiert sich eine Personalberatung auf ein oder zwei Aspekte. Der Fokus dieses Textes liegt auf der Vermittlung von Fach- und Führungskräften in direkte Festanstellung (fortfolgend Personalberatung), da dies den Ursprung der klassischen Personalberatung (englisch: Executive Search; umgangssprachlich: Headhunting) darstellt.

Bei der Vermittlung von Fach- und Führungskräften existieren verschiedene Ansätze in Bezug auf das Tätigkeitsfeld des jeweiligen Beraters. Grundlegend kann zwischen zwei Varianten unterschieden werden. Die erste Möglichkeit, welche die bevorzugte Arbeitsweise der größeren Unternehmen darstellt, besteht in einer Aufteilung der Tätigkeit nach externem Kontakt (kunden- oder kandidatenseitiges Arbeiten). Diese Aufteilung des Tätigkeitsfeldes in Kunden- oder Kandidatenkontakt wird als 180-Grad-Beratung bezeichnet. Im Gegensatz hierzu steht die zweite Variante, die sogenannte 360-Grad-Beratung, in welcher der Berater den Kontakt sowohl zu Auftraggebern als auch Kandidaten pflegt und somit für den gesamten Prozess verantwortlich ist.

Eine weitere Möglichkeit das Tätigkeitsfeld eines Personalberaters zu definieren, liegt in der Unterscheidung über einen Branchenfokus als auch einer Spezialisierung über das Berufsfeld des Kandidaten. Um dies an einem praktischen Beispiel zu veranschaulichen, betrachten wir an dieser Stelle die Primeo GmbH. Hierbei handelt es sich um eine kleinere Personalberatung, welche sich auf die Vermittlung von Fach- und Führungskräften in Festanstellung mit technischem Hintergrund spezialisiert hat. Ihre Berater sind als 360-Grad-Berater sowohl für den Kunden- als auch den Kandidatenkontakt zuständig. Der einzelne Berater ist auf eine Branche (z.B. Automobilindustrie) spezialisiert. Innerhalb dieser Branche bedient er wiederum ein Berufsfeld, wie zum Beispiel Hardware/Elektronik, Supply Chain Management, Sales- und Projektmanagement, Embedded Systems, Qualitätsmanagement oder Konstruktion/Mechanikentwicklung (vgl. www.primeo.com/ueber).

 

  1. Tätigkeitsbeschreibung

Abhängig von der Struktur der jeweiligen Beratung ist der Personalberater für den Kundenkontakt oder die Kandidatenbetreuung zuständig. Im Falle einer 360-Grad-Personalberatung ist der Berater für den kompletten Prozess von der Kundenakquise über die Kandidatensuche und –vorauswahl bis hin zur Betreuung des Vertragsabschlusses sowie die Nachbetreuung zuständig.

Auf Kundenseite erhalten Personalberater die sogenannten Suchaufträge entweder von Bestandskunden oder bemühen sich in der Kundenakquise um neue Aufträge. Wurde der Auftrag erteilt, folgt das Qualifizierungsgespräch, in welchem der entsprechende Bedarf und Ablauf mit dem Auftraggeber besprochen wird. Hier geht es insbesondere um die fachlichen und persönlichen Anforderungen an den zukünftigen Stelleninhaber. Darüber hinaus werden die Rahmenbedingungen, wie der optimale Zeitpunkt der Stellenbesetzung, die mögliche Vertragsgestaltung und der Vergütungsrahmen, der für diese Stelle vorgesehen ist, besprochen. Sobald ein passender Bewerber gefunden wurde, werden dessen Werdegang und Kenntnisse mit dem Fachbereich oder der Personalabteilung des Auftraggebers besprochen und seine Eignung für die zu besetzende Position herausgestellt. Anschließend wird gemeinsam ein Termin für ein Vorstellungsgespräch koordiniert. Die Begleitung des Vorstellungsgespräches vor Ort wird durch eine anschließende Nachbereitung abgerundet. Im Falle eines positiven Verlaufs gilt es, den Auftraggeber bei der Gestaltung des Arbeitsvertrages zu unterstützen und für einen erfolgreichen Abschluss Sorge zu tragen.

Hauptaufgabe auf Kandidatenseite ist der Aufbau und die Pflege des Bewerber-Netzwerks. Neue Kandidaten werden mithilfe von unterschiedlichen Recruiting-Kanälen (Online- und Offline-Anzeigenmarkt, Social-Media-Recruiting, persönliches Netzwerk, Weiterempfehlungen oder Direktansprache) akquiriert. Im nächsten Schritt wird der jeweilige Bewerber qualifiziert. Das bedeutet, dass der Personalberater mittels eines persönlichen oder telefonischen Qualifikationsgesprächs die fachliche und charakterliche Eignung des Bewerbers prüft und versucht seine Wünsche und Vorstellungen in Erfahrung zu bringen. Ziel hierbei ist es, die Eignung des Kandidaten mit den aktuell vorhandenen Suchaufträgen abzugleichen oder für zukünftige Aufträge vorzuqualifizieren. Darüber hinaus ist es ebenfalls wichtig zu erfahren, wie sich die Fach- oder Führungskraft ihre eigene berufliche und auch private Zukunft vorstellt, um eine möglichst attraktive Position anbieten zu können und diese Informationen entsprechend in eine mögliche Arbeitsvertragsgestaltung einfließen zu lassen.

Von Bedeutung ist darüber hinaus der ständige Austausch mit den Marktteilnehmern, um über aktuelles Marktgeschehen, technologische Trends sowie Veränderungen auf Auftraggeber- oder Kandidatenseite informiert zu bleiben. Das persönliche Netzwerk ist eine unersetzliche Quelle für Weiterempfehlungen und Insider-Informationen und gehört stets gepflegt.

 

  1. Voraussetzungen und Fähigkeiten

Nachdem nun das Tätigkeitsfeld des Personalberaters etwas klarer sein sollte, gilt es noch zu klären, was einen erfolgreichen Personalberater auszeichnet. Wie bereits erwähnt, gibt es kein spezielles Studium, das auf das Berufsbild des Personalberaters zugeschnitten ist. Ein betriebs- oder personalwirtschaftlicher Hintergrund erleichtert jedoch den Berufseinstieg und ein psychologischer oder sozialwissenschaftlicher Hintergrund ist ebenso denkbar.

Ein guter Personalberater bringt eine offene Persönlichkeit mit. Da die Suche nach neuen Unternehmen und Bewerbern ein fester Bestandteil der Personalberatung ist, dürfen eine proaktive Arbeitsweise und eine ausgeprägte Eigenmotivation nicht fehlen. Gerade als 360-Grad-Personalberater agiert man für den eigenen Erfolg vollständig eigenverantwortlich, weshalb sowohl unternehmerisches Denken (und Handeln) als auch die Fähigkeit zur Selbstorganisation nicht fehlen sollten.

Ein ausgeprägtes sprachliches Gespür ist eine hilfreiche Eigenschaft, da Gespräche häufig telefonisch geführt werden und dementsprechend überzeugend argumentiert werden muss. Die Argumente müssen fachlich fundiert und strukturiert sowie überzeugend aufgebaut sein. Gleichermaßen gefragt in der Personalberatung sind Flexibilität und Adaptionsfähigkeit, sowohl in der Auftragsakquise als auch in der Suche und Ansprache der potentiellen Kandidaten, da der direkte Weg oft nicht möglich ist. Ein grundlegendes Interesse an den oft fachlich komplexen Themengebieten der Auftraggeber und Kandidaten ist förderlich, um die eigene Fachexpertise auf- und auszubauen, insofern diese nicht bereits vorhanden ist. Zu guter Letzt zeichnet sich ein guter Personalberater durch Diskretion und Zuverlässigkeit aus.

 

  1. Vorteile in der Zusammenarbeit mit einer Personalberatung

Warum sollte eine Firma oder ein Bewerber mit einer Personalberatung zusammenarbeiten? Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind fundierte Branchenkenntnisse des Personalberaters von großem Vorteil, da der Personalberater so ein optimales Passungsverhältnis zwischen den Stellenanforderungen sowie den Fähigkeiten und Wünschen des Kandidaten herstellen kann. Zudem profitieren beide Parteien von der Diskretion und Vertraulichkeit einer Personalberatung. Einerseits ist es für den Kandidaten essentiell, da dieser sich meist in einem festen Anstellungsverhältnis befindet und seine Wechselabsicht nicht öffentlich bekannt geben möchte. Andererseits profitiert das Unternehmen, welches ungern in der Branche indizieren will, wenn eine strategisch wichtige Position aktuell unbesetzt ist oder es eine strategische Neuausrichtung beziehungsweise Erweiterung des Produktportfolios plant.

Für Unternehmen liegt der Vorteil der Beauftragung einer Personalberatung darüber hinaus im Zugang zu einem umfassenden, branchenspezifischen Netzwerk und somit zu den entsprechenden Experten. Dies betrifft jene Kandidaten, die aktuell aktiv auf der Suche sind sowie auch im weit größeren Maß die latent suchenden Fach- und Führungskräfte. Des Weiteren verfügen Personalberater über ein Branchen- und technologiespezifisches Markt- und Branchenwissen und führen regelmäßig Marktanalysen durch, um eine entsprechende Einschätzung der aktuellen und zukünftigen Bewerbersituation geben zu können.

Aus Bewerbersicht zeigen sich die Vorteile in einer professionellen und individuellen Karriereberatung, einem intensiven Bewerbungscoaching und einer diskreten und zuverlässigen Zusammenarbeit. Zudem erhalten Bewerber einen direkten Zugang zum Fachbereich, schnelle Rückmeldungen, offenes Feedback und kompetente Unterstützung bei den Vertragsverhandlungen. Vor allem besitzen Personalberater ein umfassendes Netzwerk zu den Entscheidungsträgern und somit Zugriff auf viele interessante, auch nicht veröffentlichte Positionen des verdeckten Stellenmarkts sowie exklusive Hintergrundinformationen zur Stelle, zum Unternehmen und den Ansprechpersonen im Unternehmen.

Unserer Meinung nach gibt es ein paar Punkte, an denen Sie einen guten Personalberater erkennen können. Wichtig ist vor allem mit Personalberatern in Kontakt zu treten, die Experten auf dem Gebiet sind, in welchem man auf der Suche nach neuen Karrieremöglichkeiten ist. Eine gute Personalberatung gleicht mehr einem Spezialitätenrestaurant mit klarer Fokussierung als einer Kantine mit wechselnden Gerichten für jedermanns Geschmack. Die Personalberatung sollte somit eine klare Ausrichtung haben und sich auf eine oder maximal zwei Branchen spezialisieren und immer auf dem aktuellen Stand bezüglich Markttrends, Unternehmensneuigkeiten und Innovationen sein. Es sollte für jeden Fachbereich jeweils ein kompetenter Personalberater mit Marktverständnis und dem entsprechenden Gespür für die allgemeine Marktsituation sowie einem großen Netzwerk tätig sein, da sich die verschiedenen Positionen innerhalb einer Branche sehr oft in der fachspezifischen Ausrichtung unterscheiden. Ein weiterer Tipp ist der Verweis auf die (anonymen) Bewertungsmöglichkeiten im Internet. So gibt es zum Beispiel auf der Arbeitgeberbewertungsplattform kununu auch die Möglichkeit, die Bewertungen zur Arbeitsweise von vermittelnden Unternehmen einzusehen.

 

  1. Zukunft des Berufsbildes

Zur vollständigen Bewertung des Berufsbildes ist ein Blick in den aktuellen und zukünftigen Arbeitsmarkt sicherlich interessant. Aktuelle Zahlen aus 2015 belegen, dass in Deutschland mittlerweile rund 6 600 Personalberater tätig sind, was im Vergleich zu 2010 einer Zunahme von mehr als 25 Prozent entspricht. Betrachtet man den Branchenumsatz, so sieht man im selben Zeitraum einen Anstieg von 1,3 auf 1,8 Milliarden Euro. Dies ist ein Wachstum von mehr als 38 Prozent und verglichen mit circa 17 Prozent BIP-Wachstum eine sehr positive Tendenz. Darüber hinaus zeigt es einen weiterhin ungebrochenen Branchentrend in Deutschland, der auch zukünftig durch die demographische Entwicklung im Allgemeinen und durch den Fachkräftemangel, insbesondere im MINT-Bereich, vorangetrieben wird. In eine gute Personalberatung zu investieren, bedeutet für Unternehmen daher auch weiterhin eine Risikominimierung im Sinne der Opportunitätskostentheorie, da qualifiziertes Personal oft nur durch Direktansprache zu gewinnen ist und unbesetzte Stellen aufgrund entgangener Gewinne für Unternehmen sehr kostenintensiv sind. Auch die historisch bedingte Aufholjagd der Personalberatungsbranche in Deutschland gegenüber Nordamerika geht weiter, aber nach dem heutigen Stand ist der dortige Markt immer noch mehr als dreimal so groß als der deutsche.

Die persönlichen Aussichten für den einzelnen Personalberater sind ebenfalls sehr positiv zu werten. Erfolgt der Berufseinstieg meist zu einem niedrigeren Fixgehalt, so lässt sich dieses Grundgehalt aufgrund von Abschluss- oder Erfolgsbeteiligungen sehr schnell steigern. So sind in vielen Beratungen die Gehälter nach oben hin offen und bei erfahrenen Personalberatern sind sechsstellige Gehälter eher die Regel als die Ausnahme.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass neben den optimistischen Zukunftsaussichten innerhalb der Branche, die Arbeit als Personalberater eine äußerst spannende, vielseitige und vor allem herausfordernde Tätigkeit darstellt. Der Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen und die Zusammenarbeit mit interessanten Persönlichkeiten, von denen man viel lernen kann, machen diese Tätigkeit besonders abwechslungsreich. Verfügt man über eine offene, kommunikative und ehrgeizige Persönlichkeit und strebt eine Karriere in der Personalarbeit, der Dienstleistungsbranche oder im Vertrieb an, ist man in der Personalberatung sicherlich gut aufgehoben.

 

Sollten zu Themen aus diesem Artikel oder zur Personalberatung im Allgemeinen Fragen bestehen, so beantworten wir Ihnen diese gerne jederzeit.

Arbeit/Beruf Fotografie/Grafik Kunst/Kultur Pressemitteilungen Veranstaltungen/Events

DORTEX-Experten informieren beim StartUpDay

Experten sprechen über die Gründung in der Kreativszene

Dortmund. Einfach online verkaufen und dabei professionell auftreten – wie das funktioniert, erklären Elke Dohmann, Marketingleiterin bei DORTEX, und Bart Siegner, Creative Head bei DORTEX, am 18. März beim StartUpDay in den Dortmunder Westfalenhallen.

Der Textiletiketten-Hersteller DORTEX unterstützt erneut als Kooperationspartner den StartUpDay und informiert kreative Jungunternehmer, was sie über die Branche und die Selbstständigkeit wissen müssen. Interessierte können an interaktiven Vorträgen und Workshops teilnehmen.

 

StartUpDay ist Plattform für Kreative

DORTEX’ Marketingleiterin Elke Dohmann ist Online-Spezialistin und war bereits an der Konzeption des StartUpDay beteiligt. „Der StartUpDay ist aus unserer Sicht die ideale Plattform für junge Kreative, die tiefer in wirtschaftliche Aspekte ihrer Arbeit eintauchen möchten. Deshalb freuen wir uns, dass er 2017 nach der erfolgreichen Premiere erneut stattfindet. DORTEX hat den StartUpDay von Beginn an intensiv begleitet“, sagt sie.

Elke Dohmann spricht von 10.45 Uhr an unter anderem darüber, wie Unternehmer ihre individuellen Produkte am besten im Internet verkaufen. Vermarktung, die Nutzung sozialer Medien, Rechte und Pflichten sind einige Themen. Ihre Diskussionspartner sind Doris Knizia und Gundi Christoph von Key2Konzept, Klaus Walth von inhoma24.de sowie Ulrike Bogatz vom Christopherus-Verlag. Zudem zeigt DORTEX’ Creative Head Bart Siegner, worauf es bei Produktfotografie ankommt. Der Fotoworkshop beginnt um 15 Uhr und richtet sich an alle, die sich für eine ansprechende Präsentation ihrer Produkte interessieren.

 

Vorträge und Workshop-Programm

Der StartUpDay ist eine Veranstaltung im Rahmen der Messe CREATIVA. Von 10 Uhr an finden auf der Aktionsbühne in Halle 4 verschiedene Vorträge statt. Zwischen 14 und 17 Uhr folgt ein Programm aus interaktiven Workshops. Schauplatz der CREATIVA sind vom 15. bis zum 19. März die Dortmunder Westfalenhallen.

Weitere Infos zur Messe und Anmeldeformulare zum StartUpDayfinden Interessierte auf der Internetseite der CREATIVA unter startupday.messe-creativa.de.

 

Über DORTEX

Die DORTEX Werbung und Vertrieb mbH ist der Profi-Anbieter für personalisierte Textiletiketten aus Dortmund. Die Produktpalette reicht vom Namensetikett oder -band über die Wäschekennzeichnung bis zum professionellen Label oder farbenprächtig bedruckten Geschenkband. Und das bereits seit 1986. Mit seinem international ausgerichteten Onlineshop bedient Dortex Kunden weltweit. Das Unternehmen steht für kundenorientierte Produktion, nutzerfreundliche Bestellung und offene Kommunikation.

Weitere Informationen zu Dortex finden Sie im Internet unter www.dortex.de.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte die Agentur mediamoss:
Clara Bruning | dortex@mediamoss.com | Telefon +49 231 286 788 56

Arbeit/Beruf Veranstaltungen/Events

BFSV Verpackungsinstitut erweitert Seminarprogramm

BFSV Seminare 2017
BFSV-Seminare zu Verpackung und anderen aktuellen Themen

2017 starten die BFSV-Seminare in Hamburg mit einem erweiterten Themenspektrum: Neben den „Verpackungs-Klassikern“ geht es nun auch um das korrekte Sichern von Ladung  und um Verpackungen für Lebensmittel. Im Fokus stehen auch Themen, an denen Betriebe der Verpackungsbranche nicht vorbeikommen: Arbeitssicherheit, psychische Belastungen und gute Führung. Dazu konnten neue, kompetente Referenten gewonnen werden – sodass die Teilnehmer auch künftig von bewährter BFSV-Qualität profitieren können.

Das sind unsere Themen und Termine der nächsten Wochen:

  • Verpacken, Packen und Sichern im Container – 16.06./15.09./10.11.2017
  • Korrosionsschutz in der Verpackungstechnik – 08.02./09.06./08.09./03.11.2017
  • Ladungssicherung im Lkw – 09.05./26.09./28.11.2017
  • Exportverpackungen aus Holz nach GDV und HPE– 02./23.06./22.09./17.11.2017
  • Führung in der Verpackungstechnik – 24.04.2017
  • Gefährdungsbeurteilung Psychische Belastungen – 04.05./13.09./14.10.2017
  • Lebensmittelverpackungen –  03./30.06.2017
  • Verpackungen aus Wellpappe –  02./29.06./29.09./24.11.2017
  • Strukturen und Themen der Arbeitssicherheit – 26.04.2017

Alle Seminare werden auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen angeboten.

Weitere Infos finden Sie unter www.bfsv.de/seminare

 

Über uns:

Die BFSV Verpackungsinstitut Hamburg GmbH ist Expertin für Verpackungs­prüfung, Exportverpackungen, Verstauen im Container, Verpackungen aus Wellpappe sowie Schwergut­ver­packungen und den Korrosions­schutz. Auf diesem Fundament haben wir in den zurückliegenden Jahren fundiertes Spezial­wissen über Transport­verpackun­gen und ganz spezielle Primär­verpackungs­­­systeme, wie  Verpackungen für sterile Produkte, aufgebaut.

Seit einiger Zeit erweitern wir unser Spek­trum und erschließen für unsere Kunden neue Arbeitsgebiete der Verpackungstechnik, wie Primärverpackungen für Lebensmittel und Konsumgüter, Verkaufsdisplays, Identifikationssysteme und biologisch abbaubare, nachhaltige Verpackungen.

Arbeit/Beruf

Jobkralle Umfrage: Berufswechsel keine Seltenheit in europäischen Ländern

Ursachen für Berufswechsel vielfältig – Spitzenreiter ist Ungarn

Wien, 11.1.2017 – Während es vor einigen Jahren noch sehr schwierig war, einen anderen als den gelernten oder studierten Beruf auszuüben, ist ein Berufswechsel heutzutage keine Seltenheit mehr. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage der in Europa tätigen Jobsuchmaschine Jobkralle. Auffallend viele Berufswechsler in den letzten 5 Jahren gibt es in den Ländern Ungarn, gefolgt von der Tschechischen Republik und der Slowakei. Deutschland belegt mit 37 % Berufswechslern den letzten Platz.

Immer mehr Menschen stellen nach abgeschlossener Ausbildung, Studium oder bei Ausübung eines bestimmten Berufes fest, dass ihre Interessen eigentlich in einem ganz anderen Bereich liegen und orientieren sich um.

Das Land, in dem der Beruf seit 2011 laut Umfrage von Jobkralle am häufigsten gewechselt wird, ist Ungarn. Hier änderten rund 62 % der Befragten in den letzten 5 Jahren ihren Beruf. Den zweiten Platz belegen Tschechien und die Slowakei mit jeweils 59 %, gefolgt von Rumänien mit 57 %. Auch in den anderen befragten Ländern in Europa liegt der Anteil der Berufswechsler zwischen 37 und 54 %. Auf die Frage „Haben Sie in den letzten 5 Jahren ihren Beruf gewechselt?“ haben in Deutschaland 37 % mit Ja geantwortet.

Gründe für diesen verhältnismäßig hohen Anteil an Berufswechslern kann eine Änderung der Interessen sein. Als weitere Ursachen sieht der Betreiber der Jobsuchmaschine in Europa aber auch persönliche Gründe wie Unzufriedenheit, Stress oder als schlecht empfundene Aufstiegschancen in einer gewissen Branche. Aber auch eine Veränderung des Berufsfeldes an sich kann einen wesentlichen Faktor für eine berufliche Umorientierung darstellen.

„Bevor es tatsächlich zu einem Berufswechsel kommt, gilt es zu identifizieren, ob sich die empfundene Unzufriedenheit tatsächlich auf den Beruf an sich (zum Beispiel Bankangestellte/er) oder lediglich auf die Umstände am Arbeitsplatz beziehen.“, rät Jobkralle Geschäftsführer Christian Erhart. „Wenn diese Frage geklärt ist und man sich ganz sicher ist, den Beruf wechseln zu wollen, heißt es gut zu recherchieren, in welcher Branche man denn nun tatsächlich Fuß fassen will und wo die eigenen Talente und Interessen liegen. Nicht zu vergessen der Blick auf zukunftsträchtige Bereiche oder Branchen.“ Für einen gelungenen Berufswechsel steht danach das Angebot der Jobsuchmaschine Jobkralle mit 1.267.162 offenen Stellen aus 33 Branchen in Deutschland bereit.
An der Umfrage, die im Dezember 2016 von Jobkralle durchgeführt wurde, nahmen 2. 000 Personen teil.
Über uns:

Die Jobsuchmaschine Jobkralle ein Service von Webintegration IT Service GmbH, durchsucht alle großen Online-Jobbörsen und darüber hinaus Stellenangebote von Personalberatungen, Karriereblogs, Institutionen und Unternehmen. Jobkralle ist europaweit ausgerichtet und agieret in 10 Ländern und 7 Sprachen (D-A-CH, CEE Raum, UK und Irland).

Deutschland: http://www.jobkralle.de
Österreich: http://www.jobswype.at
Schweiz: http://www.jobkralle.ch
Rückfragen an:

Jobkralle Web Integration IT Service GmbH
Stutterheimstr. 16-18, 1150 Wien
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Arbeit/Beruf Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Sport/Fitness

Wenn Manager laufen lernen: Ein Interview mit dem Topseller-Autoren für Mentaltraining, Dr. Michele Ufer

Im Mai 2016 erschien das Buch „Mentaltraining für Läufer. Weil Laufen auch Kopfsache ist“ von Dr. Michele Ufer, international gefragter Experte für Sport- und Managementpsychologie. Das Buch stellt hochwirksame Strategien zum mentalen Training und Selbstcoaching vor und hat sich innerhalb kürzester Zeit als Standardwerk in der Lauf- und Marathonliteratur etabliert. Es richtet sich zwar in erster Linie an Läufer, andere Ausdauersportler sowie deren Trainer. Aber die Führungskräfte und Unternehmer unter den Lesern berichten immer wieder, dass die vorgestellten Strategien auch im Managementalltag wertvolle Dienste leisten. Den Autor überrascht das wenig.

Herr Ufer, Laufen scheint bei Managern in Mode zu sein und Ihr Buch kommt ziemlich gut an. Wieso?

Irgendwo habe ich neulich mal gelesen, Laufen sei das neue Golfen. Mag sein. In jedem Fall ist Laufen zunächst eines: simpel. Ein technisch einfacher Sport, zu dessen Ausübung es nicht viel braucht, außer ein paar Minuten Zeit. Das ist schon mal praktisch, denn so kann das Laufen relativ problemlos in den vollgepackten Terminkalender integriert werden. Hinzu kommen die mannigfaltigen positiven Effekte des moderaten Ausdauertrainings auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Außerdem gehört es mittlerweile unter Führungskräften fast schon zum guten Ton, einen Marathon absolviert zu haben, denn das wird mit Eigenschaften wie Zielstrebigkeit, Willenskraft, Ausdauer usw. in Verbindung gebracht, die auch im Job entscheidend sind. Nun kommt aber die Krux und mein Buch ins Spiel: Obwohl das Laufen eigentlich so einfach ist und viele positive Folgen haben kann, können sich Läufer durchaus gehörig selbst im Wege stehen oder sabotieren. Und sie tun es überraschend häufig, ganz egal, ob sie eher gesundheits- oder leistungsorientierte Ziele verfolgen. Auch die Manager sind davor nicht gefeit.

Woran liegt das?

Sie haben während des Laufens relativ viel Zeit für dysfunktionale Denk- und Verhaltensweisen, die die Zielerreichung unnötig erschweren können, statt sie effektiv und entspannt ans Ziel zu bringen. Es gibt zwar zuhauf Laufbücher und Trainingsratgeber. Diese fokussieren aber meist auf die körperlichen Aspekte des Sports und beinhalten in der Regel keine fundierten Hinweise zu den psychologischen Einflussfaktoren. Das verwundert, denn Sportler wie Manager stimmen eigentlich zu, dass Erfolg immer auch Kopfsache und eine Frage der richtigen Einstellung ist. Genau hier setzt mein Buch an und liefert ein zentrales Puzzleteil für mehr Motivation, Leistung und auch Lebensfreude. Die Ansätze kann man dann über das Laufen hinaus auch für andere Lebensbereiche nutzen.

Beim Laufen fürs Leben und den beruflichen Alltag lernen?

Ganz genau. Der Sport als Metapher für das Business wird nach meinem Geschmack zwar manchmal etwas überstrapaziert. Aber das Laufen ermöglicht quasi in Echtzeit ein unmittelbares Feedback darüber, mit welcher Einstellung ein Mensch an Herausforderungen rangeht, wie er sich selbst steuert und wie sich seine Denkweisen und mentalen Strategien auf die Motivation, Leistung und Gesundheit auswirken. Diese Unmittelbarkeit erleben Menschen im Unternehmensalltag sonst eher weniger. Da wird das Laufen schnell zum Blick in den Spiegel der eigenen Selbstführung. Und zum Spielfeld für Experimente: Es bietet einen exzellenten, geschützten Raum für das Ausprobieren und Feintuning wichtiger mentaler Strategien, wie sie im Spitzensport vielfach längst etabliert sind, wie zum Beispiel die effektive Emotionskontrolle, Gedankensteuerung, Aufmerksamkeitsfokussierung, Erregungskontrolle, Arbeit mit inneren Bildern, Selbstmotivationstechniken usw.

Der Marathon als Personalentwicklungsmaßnahme?

Wenn Sie so wollen, ja, aber wohl eher als informelle Maßnahme. Aber der Gedanke hat seinen Reiz. Laufen ist einerseits unverfänglich, denn es geht ja „bloß“ um unser Hobby. Und es ist andererseits schonungslos, weil es oft überraschend deutlich zeigt, wie wir im Allgemeinen mit uns um- und an Herausforderungen herangehen. Insofern stimme ich dem Sprichwort zu: Das Leben ist ein (Ultra-) Marathon.

Aber sind denn die Herausforderungen im Sport und Beruf nicht ganz anderer Natur?

Natürlich sind sie das. Zumindest vordergründig. Es macht zwar einen Unterschied, ob wir ein Auto bauen, Krankenhaus führen, eine neue Software programmieren oder im Unternehmen einführen, ein kritisches Meeting abhalten, Einkaufszentrum bauen oder Ultramarathons durch die Wüste laufen. Aber letztlich geht es immer um eines: herausfordernde Ziele möglichst effektiv zu erreichen, indem wir es schaffen, vorhandene Fähigkeiten und Potenziale zuverlässig abzurufen. Es geht darum, stimmige Antworten auf folgende Frage zu finden und im Alltag umzusetzen: Wie können wir uns so steuern, dass wir ehrgeizige Ziele eine Spur schneller, effektiver oder vielleicht sogar überhaupt erst erreichen und bei alldem auch unsere Gesundheit und Lebensfreude im Blick behalten? Und da sind die Herausforderungen und psychologischen Mechanismen in Sport und Wirtschaft gar nicht so verschieden. Das scheinen viele Leser meines Buches ganz ähnlich zu sehen.

Bücher über Erfolg & Mentaltraining gibt es ja bereits viele. Was macht ihres besonders?

Ein Grund für den Erfolg meines Arbeitsbuches könnte sein, dass ich keine „Erfolgsgeheimnisse“ propagiere, sondern auf solides Handwerkzeug setze. Ich halte nichts von markigen Motivationssprüchen à la „Wenn du willst, kannst du alles erreichen“ und „No Limits“. Das mag einige Kandidaten kurzzeitig pushen, geht aber in der Regel an der Realität vorbei und kann sogar in ein Burnout führen. Wir bringen alle unterschiedliche Ziele, Voraussetzungen und Rahmenbedingungen mit. Der Leser wird deshalb angeleitet, auf der Grundlage einer psychologisch fundierten Soll-/Ist-Analyse der eigenen Motivation und mentalen Stärken einen individuell passenden Mentaltrainings-Projektplan zu entwickeln und umzusetzen. Dafür werden ihm zahlreiche Methoden an die Hand gegeben, die er für seine Situation und Ziele auswählen und kombinieren kann. Ein weiterer Grund für die Akzeptanz des Buches mag sein, dass ich die vorgestellten Strategien vielfach in meinen Coachings eingesetzt und bei weltweiten Extrem- bzw. Ultramarathonläufen auch an mir selbst intensiv getestet habe und dabei oder vielleicht besser: dadurch ausgesprochen erfolgreich war. Das erläutere ich anhand vieler Praxisbeispiele. Da kommen der Humor und auch der Blick in andere Bereiche nicht zu kurz, wie zum Beispiel Fußball, Schwimmen oder Schach.

Was genau bedeutet eigentlich mentales Training?

Ursprünglich kommt das Mentaltraining aus der Sportpsychologie und meint die intensive Arbeit mit inneren Bildern und Vorstellungen zum Beispiel zur Bewegungsoptimierung oder Vorbereitung und Antizipation bevorstehender Herausforderungen. Unter Mentaltraining im weiteren Sinne verstehe ich die systematische Entwicklung psychologischer Fähigkeiten, die für den jeweiligen Kontext zieldienlich bzw. entscheidend sind. Einige hatte ich bereits erwähnt. Die positiven Effekte auf Motivation, Leistung, Gesundheit können erheblich sein und sind vielfach wissenschaftlich bestätigt. Gute Gründe also, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Hier geht es zum Buch „Mentaltraining für Läufer“

Dr. Michele Ufer

Mentalltraining für Läufer

ISBN: 978-3-89899-926-7

[D] 19,95 €