Frauenministerin laesst Frauen im Stich
Anlaesslich der heutigen Debatte im Deutschen Bundestag zur Gleichstellung von Frauen im Erwerbsleben erklaeren die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks und die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik Christel Humme:
Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten fordern die Bundesregierung auf, ein Gesetz zur Durchsetzung von Entgeltgleichheit und ein Gesetz zur Quotierung von Aufsichtsraeten und Vorstaenden vorzulegen. Denn zur tatsaechlichen Gleichstellung von Frauen und Maennern im Erwerbsleben sind zwingend gesetzliche Regelungen notwendig.
Enttaeuschend sind hingegen die aktuellen Aeusserungen der Bundesfrauenministerin Kristina Schroeder. Sie laesst Frauen im Stich. Angesichts der bestehenden Lohnungleichheit raet sie den Frauen selbstbewusster in Gehaltsverhandlungen aufzutreten.
Ausserdem seien Frauen selber Schuld, wenn sie Germanistik studieren und nicht Elektrotechnik, wo mehr verdient wird. Eine Quote fuer Frauen in Fuehrungspositionen lehnt sie seit jeher ab.
Von einem gleichstellungspolitischen Handlungskonzept fehlt jede Spur. Stattdessen giesst die Frauenministerin Oel ins Feuer, verstaerkt Vorurteile und Ressentiments und spielt die berechtigten Interessen von Maennern und Frauen gegeneinander aus. Das ist fatal und bringt Deutschland gleichstellungspolitisch keinen Schritt weiter.
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