Herpesvirus verursacht Bluthochdruck

Rund 45 Prozent der Deutschen sind infiziert

sup.- Forscher vom Beth Israel Medical Center in Boston haben einen neuen Verursacher von Bluthochdruck entdeckt: den Cytomegalie-Virus (CMV), ein Herpesvirus, den rund 45 Prozent der Deutschen in sich tragen. Er bleibt lebenslang im Körper und verursacht kaum Symptome. Ausnahme sind Schwangere. Wenn werdende Mütter sich mit CMV infizieren, besteht die Gefahr, dass der Virus auf das Ungeborene übertragen wird. Vorgeburtlich erworbene CMV-Infektionen führen laut Prof. Hartmut Hengel vom Institut für Virologie (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) in Deutschland jährlich zu rund 60 Totgeburten und zu mehr als 1.000 Säuglingen, die mit schweren geistigen Behinderungen zur Welt kommen. Deshalb sollte jede Schwangere ihren CMV-Immunstatus kennen. Er kann per Bluttest (Kosten ca. 13 Euro) beim Frauenarzt ermittelt werden. Weitere Informationen: www.icon-cmv.de.

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