Förderbescheid für Flughafen Kassel-Calden – GRÜNE: Landesregierung investiert weiterhin in Millionengrab

Wiesbaden (pressrelations) –

Förderbescheid für Flughafen Kassel-Calden – GRÜNE: Landesregierung investiert weiterhin in Millionengrab

Festhalten am Millionengrab Kassel-Calden sieht die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der heutigen Übergabe eines Förderbescheids des Landes durch Verkehrsminister Posch an Landrat Uwe Schmidt. „Wir fordern die Landesregierung auf, dieses Geld nicht zum Fenster hinaus zu werden, sondern lieber in den Ausbau der Solarregion Nordhessen zu investieren. So könnten 20 000 zukunftsfähige Arbeitsplätze bis zum Jahr 2020 entstehen“, unterstreicht die verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN, Karin Müller.

DIE GRÜNEN verweisen darauf, dass bisher niemand den Flughafen Kassel-Calden betreiben und auch keine Fluggesellschaft von dort aus fliegen will. „Niemand weiß, ob außer für einige Frachtflüge weiterer Bedarf für diesen Flughafen besteht. Es zeigt sich wieder einmal, dass die FDP ihre Klientelpolitik verfolgt, weil einige Firmen erklären, sie bräuchten diesen Flughafen. Und dies alles, obwohl keine aktuellen Zahlen vorliegen, die Berechnungen aus dem Jahr 2004 stammen und von einer enormen Kostensteigerung auszugehen ist.“

Erst kürzlich hatte der Geschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Fluggesellschaften, Dr. Michael Engel, dem Regionalflughafen eine Absage erteilt. „Aber Expertenmeinung und Sachverstand werden ausgeschaltet, es zahlen die Steuerzahler.“

Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne

Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: gruene@ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-fraktion-hessen.de

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Kreisbaugesellschaft baut, modernisiert und feiert: Unternehmen hat sich 2010 viel vorgenommen ? Investitionen für 15,5 Millionen Euro ? GmbH besteht

Giengen (pressrelations) –

Kreisbaugesellschaft baut, modernisiert und feiert

  • Unternehmen hat sich 2010 viel vorgenommen
  • Investitionen für 15,5 Millionen Euro
  • GmbH besteht seit 75 Jahren

Giengen (jm).
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen ? frei nach diesem Motto ist die Kreisbaugesellschaft Heidenheim GmbH in das Jahr 2010 gestartet, in dem das Traditionsunternehmen sein 75-jähriges Bestehen feiern wird. Zunächst wird die Kreisbau zahlreiche Bauvorhaben realisieren: Investitionen in Höhe von 15,5 Millionen Euro sind insgesamt geplant. 2009 hatte das Wohnungsbauunternehmen 10,2 Millionen, im Jahr 2008 acht Millionen Euro investiert.

„Innerhalb von zwei Jahren haben wir das jährliche Investitionsvolumen fast verdoppelt. Daran sieht man, dass wir unsere Aufgabe sehr ernst nehmen“, sagt Kreisbau-Geschäftsführer Wilfried Haut, der aufgrund der hohen Investitionen mit einem leicht negativen Ergebnis für das Geschäftsjahr 2010 rechnet.

Für insgesamt 9,15 Millionen Euro wird die Kreisbau in diesem Jahr neu bauen. Fortgesetzt werden die Arbeiten im ersten Bauabschnitt des Baugebietes Ehbach in Giengen. Dort entstehen in den Energiesparhäusern der Kreisbau unter anderem sieben behindertengerechte Seniorenwohnungen. In zwei weiteren Mehrfamilienhäusern in Giengen errichtet das Unternehmen elf Wohnungen für Senioren und acht weitere für Familien. Auch hier sollen die bereits im vergangenen Jahr gestarteten Maßnahmen bis zum Sommer fertig gestellt sein.

Auf dem gesellschaftseigenen Grundstück im Baugebiet Ehbach nimmt die Kreisbau im Jahr 2010 ein neues Projekt in Angriff: Das Unternehmen errichtet ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt fünf Mietwohnungen im gehobenen Komfortstandard. Die Wohnungen verfügen über großzügige Grundrisse und sind zwischen 113 und 144 Quadratmeter groß. „Wir integrieren Dachterrassen und Gartenanteile in die Maßnahme und sprechen damit ganz bewusst eine Zielgruppe mit gehobenen Ansprüchen an“, so Haut. Baubeginn ist im Frühjahr, die Fertigstellung ist für Sommer 2011 geplant.

Auch in Herbrechtingen schafft die Kreisbau neuen Wohnraum: sie erstellt dort acht neue Komfortwohnungen mit Tiefgarage. Auch hier baut die Kreisbau nach dem so genannten KfW-40-Standard, bei dem der primäre Bedarf an Energie pro Jahr auf maximal 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche beschränkt ist. Geschäftsführer Haut macht deutlich: „Die Themen Energiesparen und Umweltbewusstsein sind uns auch in diesem Jahr sehr wichtig.“ Baustart in Herbrechtingen ist diesen Sommer, wer dort einziehen möchte, sollte sich den Herbst 2011 im Terminkalender vormerken.

Auf Energieeffizienz setzt die Kreisbau auch bei den für 2010 geplanten Modernisierungen. „Bei allen unseren Maßnahmen haben wir die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis im Auge“, sagt Prokurist Hans-Jürgen Kling. Insgesamt 6,35 Millionen Euro sind für Modernisierungen, Instandhaltungen und Instandsetzungen veranschlagt. Dass die Neu- und Umgestaltung ein Steckenpferd des Unternehmens war und ist, unterstreicht folgende Zahl: Für den Zeitraum 2008 bis 2011 hat das Wohnungsbauunternehmen allein für die Modernisierung und Instandhaltung Investitionen in Höhe von rund 25 Millionen Euro einkalkuliert.

Der Löwenanteil der Modernisierungsmaßnahmen im Jahr 2010 fällt auf Gerstetten (1,9 Mio.) und Königsbronn (1,5 Mio.). Im Vordergrund steht die Teil- und Komplettmodernisierung von 35 Wohnungen. Teilweise werden die Gebäude altersgerecht saniert und mit einem Aufzug ausgestattet. Darüber hinaus müssen fünf Dächer neu errichtet und zwölf Fassaden gedämmt werden. Auf dem Programm stehen außerdem der Bau von sieben Solaranlagen und 40 Garagen, die Generalüberholung von insgesamt 80 Balkonen sowie der Abriss von 17 Wohnungen.

2010 soll bei der Kreisbau jedoch nicht nur gearbeitet, sondern auch gefeiert werden. Einen guten Grund dafür gibt es: Die Kreisbau besteht am 19. September 2010 seit 75 Jahren. 1935 als Genossenschaft gegründet, wurde das Unternehmen am 12. Juli 1954 zu einer GmbH umfirmiert. Was folgte, darf durchaus als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden: In den vergangenen Jahrzehnten hat die Kreisbaugesellschaft Heidenheim mehr als 5000 Wohnungen und über 2000 Eigenheime erstellt.

Bildunterschrift:
Auch im Jahr 2010 wird die Kreisbau wieder kräftig sanieren und modernisieren, wie hier zuletzt in der Daimlerstraße in Königsbronn (links) und in der Simon-Böckh-Straße in Giengen (rechts). Foto: Kreisbau

Weitere Informationen:
Kreisbau Gesellschaft Heidenheim, Burgstraße 30, 89537 Giengen, Telefon 07322/9604-10, info@kreisbau.de, www.kreisbau.de

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