Weihnachten 2009: Cyberbanden in den Startlöchern

Bochum (pressrelations) –

G Data warnt vor Phishing-Angriffen und gibt Tipps für sicheres Onlineshopping

Bochum, 03. Dezember 2009 – Viele Käufer schätzen den Onlinehandel vor allem wegen des schnellen Preisvergleichs und der Möglichkeit, rund um die Uhr Waren bequem von der Couch aus zu bestellen. Gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit wissen viele diese Vorzüge zu schätzen und ersparen sich so das lästige Gedränge in den Innenstädten. Einer aktuellen Studie des Branchenverbands BITKOM zufolge, beabsichtigen in diesem Jahr allein in Deutschland mehr als 14 Millionen Menschen ihre Weihnachtseinkäufe online zu erledigen. Von diesem Trend werden auch Weihnachten 2009 Cyberkriminelle versuchen zu profitieren und ihrerseits wieder verstärkt Jagd auf Benutzerdaten, Kreditkarteninformationen oder PayPal-Accounts machen. G Data rechnet daher in den kommenden Wochen mit einer Zunahme von Phishing- und Abzocker-Kampagnen. Damit aus der Shopping-Lust kein Shopping-Frust wird, gibt G Data in seinem Whitepaper „Sicheres Onlineshopping: Weihnachtsgeschenke aus dem Web“ detaillierte Einblicke in die Maschen der Täter und gibt Tipps, wie sich Käufer schützen können.

Die häufigste Masche, um an die Daten der Nutzer zu gelangen, ist der Versand von Phishing E-Mails, die in ihrem Design sehr häufig an das großer, seriöser Unternehmen angepasst sind oder dieses sogar komplett kopieren. Waren Phishing E-Mails in der Vergangenheit häufig sofort durch eklatante Rechtschreibfehler oder fehlende Umlaute zu entlarven, sind sie heute in Form und Sprache oft tadellos und somit nicht mehr auf den ersten Blick zu erkennen. Renommierte Banken, Versandservices mit Packstationen
und Computerspielehersteller sind dabei sehr beliebte Vorlagen für diese E-Mails.

„In der vorweihnachtlichen Zeit rechnen wir wieder mit einer verstärkten Aktivität von Onlinekriminellen, die gezielt Jagd auf Kreditkarten oder Benutzerdaten machen. Eine der beliebtesten Maschen sind fingierte Rechnungen oder Zahlungsaufforderungen. Hierdurch versuchen die Kriminellen, potentielle Opfer auf gefälschte Webseiten zu locken und diese so zur Eingabe ihrer Zugangsdaten zu verleiten“, warnt Ralf
Benzmüller, Leiter der G Data Security Labs. „Ein weiterer Trick sind infizierte Dateianhänge, die angeblich der Zahlungsbearbeitung dienen. Wir können nur allen Empfängern raten, auf derartige E-Mails weder zu antworten, denn dadurch verifizieren sie ihre E-Mail-Adresse für kommende Attacken, noch die Dateianhänge zu öffnen. Im letzteren Fall wird der PC mit Schadcode infiziert, der alle Zugangsdaten des Anwenders an die Täter weiterleitet.“

++ Phishing: Angriff auf Käuferdaten
Der Diebstahl und Missbrauch persönlicher Daten hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Besonders lukrativ ist für Onlinekriminelle der Verkauf von Kreditkarteninformationen, Onlinebanking- und Treuhandservice-Accounts, wie z. B. PayPal. Die Ziele der Cyberkriminellen sind daher vor allem die Passwörter und Zugangsdaten zu Benutzerkonten, wie Onlinebanking, Bezahldiensten, Handelsplattformen, sozialen Netzwerken und Onlinespielen.

++ Tipps für mehr Sicherheit beim Weihnachtsshopping:
Die G Data Software AG empfiehlt folgende sechs Maßnahmen, um ein
mögliches Risiko beim weihnachtlichen Onlineshopping zu minimieren:

1. Benutzen Sie eine aktuelle Antivirenlösung, Firewall und einen
HTTP-Filter.

2. Halten Sie Sicherheitssoftware, das Betriebssystem und andere Software
auf dem aktuellsten Stand.

3. Seien Sie misstrauisch bei E-Mails von fremden Absendern ? Klicken Sie
keine Links an und laden oder öffnen Sie keine angehängten Dateien.

4. Geben Sie Adressen von Webseiten mit Benutzeranmeldung manuell ein oder
benutzen Sie die Lesezeichenfunktion Ihres Browsers.

5. Achten Sie auf die Sicherheitsmerkmale im Browserfenster, wenn Sie
online einkaufen – hier sind wichtig: Das Vorhängeschloss im Browser, die
Abkürzung „https“ vor der eingegebenen Adresse, die grün hinterlegte
Adresszeile in vielen modernen Browsern und die Anzeige der richtigen
Top-Level Domain.

6. Kontrollieren Sie, ob der Shop Ihrer Wahl über AGBs, Impressum und
übersichtliche Kostenaufstellungen verfügt (z. B. Versandkosten und
evtl. Zusatzkosten)

Das Whitepaper „Sicheres Onlineshopping: Weihnachtsgeschenke aus dem Web“ steht Ihnen im Pressebereich der G Data-Webseite (www.gdata.de) als PDF zur Verfügung.

Kontakt:
G Data Software AG
– Presseservice –
Thorsten Urbanski
PR-Manager
Tel.: +49 (0) 234 / 9762-239
presse@gdata.de

Königsallee 178b
D-44799 Bochum, Germany
www.gdata.de

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ödp gegen Atom-Endlager Morsleben

Würzburg (pressrelations) –

ödp gegen Atom-Endlager Morsleben

Buchner: „AKW sofort abschalten“

„Es gibt kein sicheres Endlager für Atommüll!“ Das sagt Prof. Dr. Klaus Buchner, Atomphysiker und Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) anlässlich der geplanten Stilllegung des Endlagers Morsleben in Sachsen-Anhalt.

Buchner weiter: „Schon alleine das Wort Stilllegung führt die Menschen in die Irre. In Wirklichkeit geht es darum, Morsleben als Endlager für Atommüll zu etablieren.“ Ein wirkliches Endlager könne es aber nur geben, wenn der strahlende Müll über mehrere Millionen Jahre dauerhaft von allem Lebendigen weggeschlossen werden kann. Dies sei weder in Morsleben noch sonst irgendwo auf der Welt der Fall. „Gerade in Morsleben sind die Einsturzgefahr und die unkontrollierten Wassereinbrüche schon seit Jahrzehnten bekannt,“ empört sich Buchner. Im Juli 2000 habe akute Einsturzgefahr in einem Teil der Anlage bestanden, die nur vorläufig durch das Verfüllen von Hohlräumen gebannt werden konnte, weiß der ödp-Politiker.
Auch der Vorschlag, Morsleben mit Beton zu verfüllen, sei keine Lösung. „Beton hält in Verbindung mit Radioaktivität keine Millionen Jahre,“ sagt Buchner.
Der gelernte Atomphysiker ist der Meinung, dass der Atommüll nur so gelagert werden könne, dass nachfolgende Generationen jederzeit herankommen könnten, um überlebenswichtige Sicherheitsmaßnahmen einzuleiten. „Die Forderung, die sich aus dem ungelösten Problem mit dem Atommüll ableitet, kann nur die folgende sein: Atomkraftwerke müssen sofort abgeschaltet werden, damit nicht noch mehr Müll anfällt,“ fordert Buchner.

Aus diesem Grund unterstützt die ödp auch die Einwendungen gegen das Endlager Morsleben. Mehr dazu:
http://oedp.de/oedp-gegen-endlager-morsleben

Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)
Bundespressestelle: Florence v. Bodisco
Erich-Weinert-Str. 134
10409 Berlin
Tel. 030/49854050
florence.bodisco@oedp.de
www.oedp.de

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Eckert & Ziegler: Strahlentherapiesparte der EZAG vor Wiedereintritt in den amerikanischen Markt

Berlin (pressrelations) –

Eckert Ziegler: Strahlentherapiesparte der EZAG vor Wiedereintritt in den amerikanischen Markt

Berlin, den 03. Dezember 2009. — Die Strahlentherapiesparte der Eckert Ziegler AG (ISIN DE0005659700) steht vor dem Wiedereintritt in den amerikanischen Markt. Wie die belgische Eckert Ziegler Beteiligungsgesellschaft International Brachytherapy S. A. (IBt Bebig) gestern nach Börsenschluss mitteilte, hat sie eine umfangreiche strategische Allianz mit dem kalifornischen Implantathersteller Core Oncology, Inc. geschlossen. Die Vereinbarung sieht gemeinsame Produktentwicklungen im Bereich der Strahlentherapie von Prostatakrebs sowie eine gegenseitige Vermarktung des jeweils anderen Partners vor. Zudem wird IBt-Bebig das Wachstum von Core Oncology mit einem Kurzfristdarlehen über 2 Mio. USD unterstützen. Im Rahmen der Darlehensvergabe eröffnen sich der Eckert Ziegler Strahlentherapiesparte weitere Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit mit Core Oncology. Der Vorstand der Eckert Ziegler AG erwartet aus der engen Zusammenarbeit mit Core Oncology schon 2010 Impulse für weiteres Umsatz- und Ertragswachstum im Therapiesegment. Er geht davon aus, dass die Strahlentherapiesparte ähnlich wie der Gesamtkonzern ihr Geschäftsvolumen in den nächsten fünf Jahren wieder profitabel mindestens verdoppeln kann.

Erläuterung

Die Strahlentherapiesparte der Eckert Ziegler AG, heute konzentriert in IBt Bebig (an der Eckert Ziegler ca. 40% der normalen Aktien und eine Option auf 52% der Hauptversammlungsstimmrechte hält), ist mit ihren Kernprodukten derzeit nicht auf dem amerikanischen Markt präsent. Ein harter Verdrängungswettbewerb und sinkende Margen hatten das Management schon 2004 dazu bewogen, das damalige US-Implantatgeschäft profitabel zu verkaufen, und die Anstrengungen vorerst auf die Europäische Union zu konzentrieren. Mittlerweile haben sich die Verhältnisse grundlegend geändert. Die Zahl der Konkurrenten im amerikanischen Markt hat sich reduziert, die Margen sind stabiler, und der relevante Gesamtmarkt ist mit einem Umfang von jährlich etwa 200 Mio. EUR noch immer bei weitem der weltweit größte nationale Einzelmarkt. Zudem produziert IBt Bebig heute aufgrund des in der Zwischenzeit etwa verdreifachten Geschäftsvolumens noch effizienter, und ist deshalb auch von den Kosten her ein interessanter Alternativlieferant.

Zu weiteren Informationen über die strategische Allianz mit Core Oncology siehe auch die Veröffentlichungen unter www.ibt-bebig.eu

Der Vorstand

Your contact person in case of any queries:

Eckert Ziegler AG, Karolin Riehle, Investor Relations Robert-Rössle-Str. 10, D-13125 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 / 94 10 84-138, Fax -112
E-Mail: karolin.riehle@ezag.de, www.ezag.com

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Vergütungsabschläge für zertifizierte Brustzentren durch MDK Prüfungen

Heppenheim (pressrelations) –

Vergütungsabschläge für zertifizierte Brustzentren durch MDK Prüfungen

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) beeinflusst zertifizierte Brustzentren offenbar zunehmend dahingehend, Patientinnen nach brusterhaltenden Operationen bereits am Tag nach der Operation zu entlassen.
Hierzu erhielt die Bürgerinitiative Gesundheit DGVP e.V. deutliche Hinweise. Wenn diese Entlassung nicht so wie erfolgt, drohen den Brustzentren nachträglich bei der Abrechnung mit der Kasse Vergütungsabschläge. Begründet wird dies seitens des MDK mit dem unterstellten Sachverhalt, dass schonende, moderne Brustkrebsoperationen mit Erhalt der Brust und eingeschränkter Radikalität der Axillaoperation aus alleine operationstechnischen Gründen postoperativ keine längere Liegezeit benötigen.

Was dahinter steht: im sog. DRG-Katalog (Fallpauschalen-Katalog) sind für bestimmte Fallkonstellationen/ Behandlungen Rechnungsbeträge festgehalten. Zudem gibt es Mindestaufenthaltsdauern. Wird dieser Mindestaufenthalt unterschritten, der Patient also früher als vorgesehen entlassen, führt dies zu Rechnungsabschlägen – das Krankenhaus erhält nicht den vollen Rechnungsbetrag, der für den Fall im Katalog vorgesehen ist.
Diese Regelung war ursprünglich auf Drängen der Krankenkassen in das DRG-System eingeführt worden, um die sog. „blutige Entlassung“ seitens der Kliniken zu vermeiden. Heute aber wird diese Regelung durch die Kassen und dem von ihnen beauftragten MDK missbraucht: wenn sich das Krankenhaus an die Mindestaufenthaltsdauer hält, alle geforderten Leistungen erbracht hat und dafür den vollen Betrag abrechnen möchte, wird ihm von Seiten der Kasse unter fadenscheinigen Argumenten weniger bezahlt. Ein Brustzentrum, das sich also an den DRG Katalog hält, muss also damit rechnen weniger Geld zu erhalten – denn es hat damit der neuen MDK Begründung zur verkürzten Liegezeit zuwider gehandelt. Entschieden wird dies aber erst während der MDK-Prüfung und die erfolgt nach erfolgter Behandlung und erbrachter Leistung.

Präsident der Bürgerinitiative Gesundheit DGVP e.V., Wolfram – Arnim Candidus, warnt vor einem möglichen vorauseilenden Gehorsam der Krankenhäuser aufgrund des ungerechtfertigten, vom MDK ausgeübten Druck. Auf jeden Fall ist dies ein Einsparungs- und Kostensenkungsversuch der Kassen, der klar zu Lasten der Patienten geht.

Dieses Vorgehen lehnt die DGVP zusammen mit ihren Kompetenzpartnern mit Nachdruck ab. Die Gründe liegen dabei in dem Schweregrad der Erkrankung und der nicht unerheblichen Nachblutungsrisiken. Deswegen gehört zur Behandlung auch die kontinuierliche Beobachtung der Wundheilung über den ersten postoperativen Tag hinaus.
Weiterhin ist gerade für ältere Patienten die ambulante Versorgung wegen meist längerer Anfahrtswege in die Brustzentren eine Zumutung. Hinzu kommt, dass der Operateur für die Wundkontrollen zuständig ist und nicht der niedergelassene Facharzt oder Hausarzt der jeweiligen Patientin.

Am ersten postoperativen Tag fehlen zudem noch alle Befunde der histopathologischen Aufarbeitung. In ca. 30% aller Fälle wird ein Zweiteingriff notwendig – auch deswegen ist eine Entlassung für alle Patientinnen am ersten postoperativen Tag unrealistisch.

Ganz wesentlich ist, dass die Patientinnen postoperativ eine krankengymnastische Nachbehandlung mit entsprechender Anleitung erhalten müssen, um Komplikationen zu vermeiden oder zu minimieren. Über die operative Maßnahme hinaus erfordert die leitliniengerechte Primärtherapie auch eine postoperative Strahlentherapie, die der Patientin und deren Vertrauenspersonen in ausführlichen und wiederholenden Gesprächen erklärt werden müssen. Meist besteht auch die Notwendigkeit einer psychoonkologischen Begleitung, die einer intensiven ärztlichen Betreuung bedarf und nicht am ersten postoperativen Tag abgeschlossen werden kann.

Die langjährigen intensiven Entwicklungen einer leitlinienkonformen, multidisziplinären Behandlung darf nicht durch die willkürlichen Einflüsse der Kostenträger oder des MDK zerstört oder nachhaltig negativ beeinflusst werden.
Wir wehren uns im Interesse der Patientinnen und Angehörigen, aber auch der Mediziner und Mitarbeiter in den Kompetenzzentren, gegen diese Einflussnahme. Die Ökonomisierung und der radikale Kostendruck führen nur zur Schädigung der Versorgung im Gesundheitswesen.

Kontakt:
Katja Rupp
Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V.

Tel. 06252-94298-0/ Presseanfragen -12
Fax 06252-94298-29
E-Mail info@dgvp.de
Internet www.dgvp.de

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