Neue Köpfe im Verkehrsministerium

Bad Windsheim (pressrelations) –

Neue Köpfe im Verkehrsministerium

Bad Windsheim (ARCD) ? Der Regierungswechsel in Berlin sorgt für neue Köpfe im Ministerium für Bauen, Wohnen, Verkehr, Stadtentwicklung und Aufbau Ost: Chef des Mammutressorts wird Dr. Peter Ramsauer, der bisherige Leiter der Landesgruppe der CSU im Deutschen Bundestag. Ramsauer ist in der Vergangenheit als Verkehrsexperte nicht besonders in Erscheinung getreten. Doch war er als CSU-Landesgruppenchef in die wichtigen Entscheidungen der großen Koalition eingebunden. Als Parlamentarische Staatssekretäre stehen ihm die Abgeordneten Enak Ferlemann (CDU), Dr. Andreas Scheuer (CSU) und Jan Mücke (FDP) zur Seite. Sie alle gehörten in der vergangenen Wahlperiode dem Verkehrsauschuss an. Ramsauer wurde am 10. Februar 1954 geboren, ist verheiratet und Vater von vier Töchtern. Als Gymnasiast des Landschulheimes Marquartstein besuchte er 1970 als Austauschschüler das englische Elite-College Eton. Nach dem Abitur 1973 erlernte er aus langer Familientradition das Müllerhandwerk, das er 1977 mit der Gesellen- und 1980 mit der Meisterprüfung abschloss. Gleichzeitig studierte Ramsauer Betriebswirtschaft, beendete 1978 das Studium als Diplom-Kaufmann und wurde 1985 promoviert. Seine pianistischen Fähigkeiten führten ihn in jungen Jahren sogar auf Konzertpodien. Sein neues Ressort bietet laut Ramsauer „eine gewaltige Gestaltungsfülle und hat von allen Bundesministerien den größten Investitionsetat“. Der Verkehrsexperte Hans-Peter Friedrich soll, wie in Berlin zu hören ist, Nachfolger Ramsauers im Amt des CSU-Landesgruppenchefs werden. In Berlin wird derzeit außerdem spekuliert, daß der bisherige verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSUBundestagsfraktion, Dirk Fischer,

Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle

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Straßenprogramm Westdeutschland

München (pressrelations) –

Straßenprogramm Westdeutschland

Innenminister Joachim Herrmann begrüßt Ramsauer-Vorstoß für ein Straßenprogramm Westdeutschland

Wir brauchen dringend ? wie bei den Verkehrsprojekten “Deutsche Einheit“ ? ein Schwerpunktprogramm für die wichtigsten Straßenprojekte in Westdeutschland.“ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat deshalb den Vorschlag des neuen Bundesverkehrsministers Dr. Peter Ramsauer ausdrücklich begrüßt, für die kommenden vier Jahre ein Nachholprogramm für die Verkehrsinfrastruktur in den alten Bundesländern aufzulegen. „Was der bisherige Bundesverkehrsminister Tiefensee an Investitionsmitteln für Bayern vorgesehen hatte, reicht bei weitem nicht aus. Für die wichtigsten Bundesstraßenprojekte in Bayern sind in den nächsten fünf Jahren mindestens Mittel auf dem Finanzierungsniveau dieses Jahres in Höhe von 1,1 Milliarden Euro notwendig. Ab 2011, wenn die zusätzlichen Mittel aus dem Konjunkturpaket aufgebraucht sind, muss deutlich aufgestockt werden.“

„Allein der bedarfsgerechte Ausbau der drei großen Magistralen A 3, A 6 und A 8 und die Fertigstellung der A 94 München ? Passau erfordern rund vier Milliarden Euro. Die dringend notwendige Realisierung ist in einem überschaubauren Zeitraum nur möglich, wenn der Bund für Fernstraßenprojekte erheblich mehr Geld bereit stellt als unter dem bisherigen Bundesverkehrsminister vorgesehen“, so Herrmann.

Am Beispiel der A3 bezifferte Herrmann die bisherige Unterfinanzierung: „Für den Ausbau der A 3 zwischen Aschaffenburg und Erlangen mit 170 Kilometern Länge sind Investitionen in Höhe von insgesamt 1,4 Milliarden Euro notwendig. Der bisherige Etat des Bundes sah aber lediglich 140 Millionen Euro pro Jahr für Bayern vor. Das reicht nicht“, so Herrmann. „Wir brauchen für die herausragenden Ost-West-Verkehrsachsen, ähnlich wie bei den Verkehrsprojekten “Deutsche Einheit“, ein Schwerpunktprogramm, um solche Magistralen wie die A 3 so schnell wie möglich ausbauen zu können. Ich bin froh, dass sich beim neuen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass jetzt in Westdeutschland viele dringend notwendige Projekte nachgeholt werden müssen. Meine Vorstöße beim bisherigen Bundesverkehrsminister für ein Nachholprogramm Westdeutschland waren leider seit eineinhalb Jahren erfolglos geblieben.“

Pressesprecher: Oliver Platzer
Telefon: (089) 2192 -2114
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Weitere 30 Promotionsstellen für Bildungsforschung

Berlin (pressrelations) –

Weitere 30 Promotionsstellen für Bildungsforschung

Schavan: „Nachwuchs bringt empirische Bildungsforschung voran“

Das Interesse von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern an der empirischen Bildungsforschung ist groß. Das zeigt die wachsende Nachfrage an den seit 2008 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergebenen Promotionsstipendien in diesem Bereich.
„Mit dem Promotionsprogramm werden junge Nachwuchswissenschaftler gefördert und zugleich Forschungsdefizite in Bereichen abgebaut, in denen auch besonderer politischer Erkenntnisbedarf besteht“ sagte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, am Donnerstag in Berlin. „Deshalb freut es mich besonders, dass das Interesse an diesem Programm und die Qualität der eingereichten Anträge immer weiter zunehmen.“
In den Promotionen geht es um eine empirische Untermauerung von Fachdidaktiken, damit es auf mittlere Sicht gelingt, Lehrerinnen und Lehrern verstärkt empirisch geprüfte Verfahren und Instrumente für eine bessere Qualität ihres Unterrichts an die Hand geben zu können. Im Bereich der Bildungsstatistik stehen wissenschaftliche Fragestellungen im Kontext der nationalen und internationalen Bildungsberichterstattung im Vordergrund. Die Promotionsarbeiten im Bereich der Kompetenzmessung sollen zur Entwicklung und empirischen Prüfung von Verfahren und Instrumenten beitragen, mit denen Kompetenzen in unterschiedlichen Bildungsbereichen empirisch valide und fair gemessen werden können.
Zusätzlich unterstützt und begleitet werden die Promovierenden des BMBF-Programms durch ein ebenfalls durch das BMBF finanziertes Nachwuchsförderprogramm, das fachliche, fachübergreifende und methodische Fortbildungs- und Beratungsangebote enthält. Kurzbeschreibungen zu den Promotionsarbeiten sind im „Bildungsportal“ zum „Rahmenprogramm zur Förderung der empirische Bildungsforschung“ unter www.empirische-bildungsforschung-bmbf.deeinsehbar.

BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung
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Strahlende Pfifferlinge aus der Fußgängerzone

(pressrelations) –

Strahlende Pfifferlinge aus der Fußgängerzone

Umweltinstitut München weist hohe radioaktive Belastung von Pilzen nach

München, 29. Oktober ? In der Münchner Fußgängerzone sind in der vergangenen Woche Pfifferlinge mit deutlich erhöhten Strahlenwerten verkauft worden. Das Umweltinstitut München hat im Rahmen einer Stichprobenuntersuchung eine Cäsium-137-Belastung von knapp 1400 Becquerel pro Kilogramm (Bq/kg) Frischmasse nachgewiesen. Der EU-Grenzwert liegt bei 600 Bq/kg. Die Pilze waren mit der Herkunftsbezeichnung „Karpaten“ deklariert.

„Diese Ware hätte nicht in den Handel gelangen dürfen“ sagt Christina Hacker, Vorstand im Umweltinstitut München. „Das zeigt, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher sich auf die Einhaltung der Grenzwerte nicht immer verlassen können“. Ungesetzlich ist zudem auch die Deklarierung, denn in der Herkunftsbezeichnung muss ein Ursprungsland genannt sein.

Sofort nach dem Fund hatte das Umweltinstitut München weitere Pilzproben aus der Großmarkthalle München gemessen. Dabei wurden keine weiteren Grenzwertüberschreitung festgestellt.
Allerdings lag eine Probe von Pfifferlingen aus Weißrussland mit 590 Bq/kg Frischmasse knapp unter dem Grenzwert. Eine weitere, ebenfalls aus Weißrussland, wies den geringsten
Cäsium-137 Wert auf: Sie war mit nur 14 Bq/kg belastet.

Pilze, die deutlich über dem EU-Grenzwert liegen, sind auch in Südbayern immer noch zu finden. Die routinemäßigen Messungen des Umweltinstituts erbrachten in diesem Jahr wieder Spitzenwerte von 1300 Bq/kg bei Maronen aus der Gemeinde Dietramszell und von 1900 Bq/kg bei Semmelstoppelpilzen vom Ammerland. Diese Sorten sind dafür bekannt, dass sie das Cäsium sehr gut aufnehmen. Steinpilze und Pfifferlinge aus der selben Gegend sind vergleichsweise weniger belastet.

Karin Wurzbacher, Physikerin am Umweltinstitut, weist allerdings darauf hin, dass der EU-Grenzwert nichts über die gesundheitliche Bedenklichkeit aussagt. „Bei der Radioaktivität ist es leider so, dass es keinen Schwellenwert gibt, der die Grenze zwischen ?unbedenklich? und ?gesundheitsgefährdend? angibt.“ Deshalb solle so wenig zusätzliche Radioaktivität wie möglich aufgenommen werden. „Das gilt vor allem für Kinder, Schwangere und Menschen mit schwachem Immunsystem“.

Christina Hacker fordert die Kontrollbehörden auf, Pilze, die auf den Markt kommen, schärfer zu überwachen. „Die Problematik der Strahlenbelastung durch den Tschernobyl Unfall vor allem bei Pilzen ist durchaus bekannt. Die Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass die Pilze, die sie kaufen, zumindest den EU-Grenzwert einhalten.“

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Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das:
Umweltinstitut München e.V.
Karin Wurzbacher, Christina Hacker
Tel. (089) 30 77 49-11
kw@umweltinstitut.org
ch@umweltinstitut.org

Informationen über das Umweltinstitut München finden Sie unter:
www.umweltinstitut.org/selbstdarstellung

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