Merkels ‚Mut‘ ist wohl doch eher das Gegenteil
Berlin (pressrelations) – Merkels „Mut“ ist wohl doch eher das Gegenteil Zur Darstellung der Politik der neuen Koalition durch Frau…
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WeiterlesenDebüt beim NDR Sinfonieorchester: John Axelrod mit Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben
Konzerte: Donnerstag, 5. November, 20.00 Uhr, Laeiszhalle Hamburg
Übertragung: Freitag, 27. November, 20.00 Uhr, auf NDR Kultur
1983 wurde der Komponist und Dirigent Leonard Bernstein auf den 16-jährigen Pianisten John Axelrod aus Texas aufmerksam. Damals sagte Bernstein zu ihm: „Werden Sie Dirigent!“. Axelrod besann sich nach einigen Umwegen auf diesen Rat und war zuletzt fünf Jahre Chefdirigent des Luzerner Sinfonieorchesters und wechselt in der Spielzeit 2010/11 zum Orchestre National des Pays de la Loire. Bei seinem NDR Debüt am 5. November in der Laeiszhalle, schlüpft Axelrod gemeinsam mit dem NDR Sinfonieorchester für drei junge Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben nun selbst in die Rolle des Förderers. Der georgische Cellist Giorgi Kharadze spielt das Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 von Dimitrij Schostakowitsch, der Pianist Igor Levit aus dem russischen Nowgorod interpretiert Sergej Prokofjews Klavierkonzert Nr. 1 Des-Dur op. 10 und die in Münster geborene Geigerin Suyoen Kim zeigt mit dem Violinkonzert e-moll op. 64 von Felix Mendelssohn Bartholdy ihre musikalische Klasse ? im Zusammenspiel mit Axelrod ein vierfaches Debütkonzert. Als sinfonische Einstimmung auf die Schau der jungen Talente erklingt die Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 25 „Symphonie Classique“ von Sergej Prokofjew. NDR Kultur sendet das Konzert am Freitag, 27. November 2009, ab 20.00 Uhr.
Künstler:
John Axelrod war in jüngster Vergangenheit Gast bei vielen renommierten Orchestern wie u. a. Royal Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, Philadelphia Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic, Mozarteum Orchester Salzburg, Gewandhausorchester Leipzig und Orchestre de Paris. In den nächsten Spielzeiten wird John Axelrod seine Zusammenarbeit u. a. mit dem Philadelphia Orchestra, dem Chicago Symphony (beim Ravinia Festival), dem Los Angeles Philharmonic (in der Hollywood Bowl) und der Dresdner Philharmonie fortsetzen. Weiterhin wird er erstmals beim National Symphony Orchestra in Washington zu Gast sein sowie beim Danish National Orchestra, beim Konzerthaus Orchester in Berlin und in Venedig beim Orchestra del Teatro La Fenice. Zu den Solisten, mit denen er regelmäßig zusammenarbeitet gehören u. a. Julia Fischer, Martin Grubinger, Daniel Hope, Lang Lang, Sabine Meyer und Thomas Hampson. Seit September 2009 ist John Axelrod Music Director der Filmmusikgala des ORF Radio-Symphonieorchesters im Wiener Konzerthaus „Hollywood in Vienna“. Als Operndirigent war er in letzter Zeit u. a. am Théâtre du Châtelet in Paris tätig, wo er die französische Erstaufführung der szenischen Inszenierung von Bernsteins „Candide“ dirigierte (Regisseur: Robert Carsen). Seit 2000 ist er der erste Gastdirigent der Sinfonietta Cracovia. John Axelrod ist zudem der Gründer und Ehrendirigent des in Houston beheimateten OrchestraX.
Giorgi Kharadze wurde in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens, geboren und erhielt früh Unterricht am Conservatoire National de Blois sowie am Conservatoire d?Orléans. Im Alter von 15 Jahren wechselte er an das Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique, wo er 2004 sein Studium mit Auszeichnung beendete. Seit 2006 besucht er die Meisterklasse von Prof. Frans Helmerson an der Musikhochschule in Köln. Kharadze erhielt Auszeichnungen bei zahlreichen internationalen Wettbewerben wie den 1. Preis beim Concours de Cordes d?Epernay und den 1. Preis beim Internationalen Domnick-Cello-Wettbewerb in Stuttgart. Zuletzt gewann er den Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin (2006). Mit fünfzehn Jahren gab der junge Cellist seine ersten Solokonzerte im Auditorium des Conservatoire d?Orléans und im Pariser Schostakowitsch-Zentrum. Es folgten zahlreiche weitere Auftritte, etwa im Amsterdamer Concertgebouw sowie in Griechenland, in der Tschechischen Republik oder Litauen. Im Rahmen des Cello-Festivals der Kronberg Academy trat er 2007 mit der Kremerata Baltica auf. Zu den weiteren Orchestern, mit denen der junge Cellist als Solist aufgetreten ist, gehören u. a. das Beethovenorchester Bonn, die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz und das KBS Symphony Orchestra (Südkorea). Giorgi ist seit März 2009 Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihm als Preisträger des 17. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds ein Violoncello von Domenico Montagnana, eine treuhänderische Eingabe aus Londoner Familienbesitz, zur Verfügung stellt.
Igor Levit begann im Alter von drei Jahren Klavier zu spielen und gab bereits ein Jahr später in seiner russischen Heimatstadt sein erstes Solokonzert. Mit acht Jahren zog er seiner Ausbildung wegen mit der Familie nach Deutschland und beendet derzeit sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Weiteren Unterricht erhielt Igor Levit bei Hans Leygraf am Salzburger Mozarteum. Wichtige musikalische Anregungen bekam er insbesondere von Andreas Staier und Alfred Brendel. Im Frühjahr 2005 gewann Igor Levit als jüngster Teilnehmer beim International Arthur Rubinstein Piano Master Competition die Silbermedaille, den Sonderpreis für Kammermusik, den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Aufführung des zeitgenössischen Pflichtstücks. Seit Jahren gibt er Konzerte in ganz Deutschland, in Paris, Mailand, bei den Salzburger Festspielen, in der Carnegie Hall New York, den Schwetzinger Mozart-Festspielen und dem Braunschweiger Classix Festival. Solistisch trat er dabei mit Orchestern wie dem English Chamber Orchestra, der NDR Radiophilharmonie, dem Luzerner Sinfonieorchester, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Chamber Orchestra of Europe und dem Israel Philharmonic Orchestra auf. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören Lisa Batiashvili, Renaud Capuçon, Daniel Müller-Schott, Mischa Maisky und Maxim Vengerov. Die Deutsche Stiftung Musikleben nahm Igor Levit 2005 in ihr Förderprogramm auf. Unter anderem zeichnete sie ihn mit einem Carl-Heinz Illies-Stipendium aus, das ihm im Januar 2009 die Teilnahme an den „Young Concert Artists International Auditions“ in New York ermöglichte. Seit 2003 ist der Pianist auch Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und seit 2005 Stipendiat der Stiftung Villa Musica. Die Stiftung „Independent Opera at Sadler?s Wells“ stellt ihm für seine Proben einen Steinway D-Flügel zur Verfügung.
Suyoen Kim wurde im Alter von neun Jahren als jüngste Jungstudentin Deutschlands an der Musikhochschule ihrer Geburtsstadt Münster aufgenommen, wo sie später auch ihr Vollstudium aufnahm. Seit Herbst 2009 studiert sie bei Prof. Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater München mit dem Ziel des Meisterklassen-Diploms. Meisterkurse absolvierte sie bei Rainer Kussmaul, Ida Haendel und Ana Chumachenco. Auf Einladung Seiji Ozawas besuchte sie zudem 2005 und 2006 die Schweizer National Music Academy. Suyoen Kim war bei zahlreichen Wettbewerben erfolgreich. Zu ihren größten Wettbewerbserfolgen gehören der 1. Preis beim renommierten Internationalen Violin-Wettbewerb Hannover „Joseph Joachim“ 2006 und der 4. Preis beim „Concours Reine Elisabeth“ 2009 in Brüssel. Als Solistin spielte die 21-Jährige mit Orchestern wie dem State Hermitage Orchestra St. Petersburg, der Philharmonie Kopenhagen, der Baden-Badener Philharmonie, den Münchner Symphonikern, der Bayerischen Kammerphilharmonie und dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Kurt Masur oder Walter Weller zusammen. Zuletzt führte sie im März 2009 in Santiago de Chile Beethovens Violinkonzert auf und gastierte im Juli 2009 beim Verbier Festival. Die Deutsche Stiftung Musikleben zeichnete Suyoen Kim bereits 2001 beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ mit einem Sonderpreis aus. Es folgten zahlreiche Auftritte in der Stiftungsreihe „Foyer Junger Künstler“ sowie Konzerte bei Festivalpartnern wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Festival „Next Generation“ und dem Kultursommer Nordhessen. Als fünffache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Suyoen Kim seit 2003 eine Camillus Camilli, Mantua 1742, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.
Karten für Hamburg gibt es zu 8 Euro bis 15 Euro (zzgl. 10 % Vorverkaufsgebühr) im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstr. 7, 20095 Hamburg, Tel.: 0180/178 79 80 (bundesweit zum Ortstarif; Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen), E-Mail: ticketshop@ndr.de.
NDR Presse und Information
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VCD kritisiert Koalitionsvertrag
Schwarz-Gelb zementiert umweltschädliche Verkehrspolitik
Berlin, 27.10.09: Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert den von der schwarz-gelben Koalition verabschiedeten Koalitionsvertrag als klima- und verkehrspolitisches Trauerspiel. Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr seien in dem Papier politisch unterbelichtet. Geplante Maßnahmen wie das Moratorium für die Lkw-Maut, das Aufweichen von Umweltzonen und Nachtflugverboten sowie fehlende CO2-Reduktionsziele für den Verkehr zeigten die rückwärtsgewandte Haltung von CDU/CSU und FDP. Die neue Bundesregierung missachte die Zeichen der Zeit. Es gäbe jedoch auch kleine Hoffnungsschimmer wie das Bekenntnis zum Öffentlichen Personennahverkehr als »unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsvorsorge« und das Versprechen, keine Gelder in diesem Bereich streichen zu wollen.
Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: *Der vorliegende Koalitionsvertrag hat zwar nicht alle schlimmsten Befürchtungen wahrwerden lassen. Gleichwohl hat er mit nachhaltiger Mobilität nichts zu tun. Angesichts des Klimawandels brauchen wir drastische CO2-Reduktionen auch im Verkehr und dringend eine Verlagerung von der Straße auf umweltschonendere Verkehrsmittel. Doch die neue schwarz-gelbe Bundesregierung setzt zur Bekämpfung des Klimawandels fast ausschließlich auf technische Innovationen wie die Elektromobilität oder Brennstoffzellentechnologie.“ Bei den meisten Neuerungen bleibe unklar, wie man die Markteinführung und -durchsetzung im kommenden Jahrzehnt bewerkstelligen wolle. *Verkehrsverlagerung wird nur im Nebensatz erwähnt, aber weder mit Instrumenten versehen noch wirklich gewollt. Insbesondere beim umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiene fehlen Ansätze, wie die Politik diesen zukünftig aktiv fördern will“, so Gehrmann weiter.
Umweltpolitisch völlig kontraproduktiv sei das Vorhaben von Schwarz-Gelb, künftige Einnahmen aus der Lkw-Maut ausschließlich in die Fernstraßen zu reinvestieren sowie das Einfahrverbot in Umweltzonen zu lockern. Stickoxid-Belastungen und die ab 2010 geltenden Grenzwerte würden noch nicht einmal erwähnt. Aufgrund möglicher Benachteiligungen im internationalen Wettbewerb wolle die Regierung zudem auf »nationale Alleingänge« beim Umweltschutz verzichten. Damit gebe Deutschland seine Vorreiterrolle im Klimaschutz endgültig auf.
Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: *In den kommenden vier Jahren können wir uns weder einen Stillstand und erst Recht keinen Roll-Back in der Verkehrspolitik leisten. Für eine klimaschonende und sichere Mobilität brauchen wir endlich ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen, die Ausweitung der Umweltzonen, mehr Investitionen in den Erhalt und den Ausbau eines flächendeckenden Schienennetzes und endlich mehr Kostenwahrheit im Verkehr. Die Bundesregierung will EU-Vorgaben zukünftig nur eins zu eins umsetzen. Richtiger aber wäre eine Vorreiterrolle – besonders beim Klimaschutz, etwa beim Einsatz für strenge CO2-Grenzwerte bei Pkw und Transportern.“
Der VCD fordert die Bundesregierung auf, an ihrer im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Ankündigung festzuhalten, die Regionalisierungsmittel für den Nahverkehr nicht zu kürzen. Positiv bewertet der VCD, dass dem Erhalt von Straßen und Schienen eine höhere Priorität als dem Neubau eingeräumt werde, der nationale Radverkehrsplan weiterentwickelt und der Lärmschutz bei Schiene und Straße intensiviert werden solle. Zu begrüßen sei zudem, dass die Einführung eines integralen Taktfahrplans, des sogenannten Deutschland-Takts, geprüft werden solle. Dafür müssten nun Bund und Ländern schnell ein erstes Konzept samt Grundstruktur und den erforderlichen Ausbaumaßnahmen bei der Schieneninfrastruktur erarbeiten.
Eine VCD-Bewertung der Maßnahmen zum Verkehr im Koalitionsvertrag sowie grundlegende Forderungen des VCD an die künftige Regierung finden Sie als pdf-Dateien zum Download unter: www.vcd.org/parteien.html.
Bei Rückfragen:
Anna Fehmel, VCD-Pressestelle, Fon 030/280351-12, Fax 030/280351-10, Mobil 0171/6052409, E-Mail presse@vcd.org , Internet www.vcd.org
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