Mit dem Return on Investment kann man den Kapitalwert bzw. den Totalerfolg einer Investition hinsichtlich eines bestimmten Zeitpunktes ermitteln. Dafür ist es jedoch am Anfang zuerst einmal vonnöten, dass man die Rückläufe der Investitionen prognostiziert. Durch höhere Einsparungen und/oder Erlöse werden diese zum Beispiel ins Leben gerufen, können aber auch um die Summe der Betriebskosteninvestitionen vor allem bei Sachanlagen dementsprechend nach unten geschraubt werden.
Dem Kapitalwert entsprechen die Rückläufe der Investition, wenn diese auf den Gegenwartswert/Barwert per Saldo mit den Kosten der Investition verrechnet werden, nachdem sie diskontiert worden sind. Man kann auch die Berücksichtigung eines internen Zinsfußes bzw. einer Diskontierung aber auch verzichten, wenn man das Verfahren vereinfachen möchte, was bei dahingehend niedriger Nutzungsdauer möglich ist.
Veranschlagt werden kann somit auch die nächstliegende periodische Größe, wenn eine fixe Amortisation prognostiziert wird. Ist dies beispielsweise ein Jahr, werden dann 24 Monate veranschlagt. Wenn die Investition erfolgreich ist, müsste als Resultat auch ein positiver Wert des Kapitals stehen. Die Investition hat sich explizit innerhalb des geplanten Zeitfensters dann amortisiert, wenn der Kapitalwert gleich Null ist.
In Bezug auf das Return on Investment muss gesagt werden, dass es sich bei den Investitionskosten um das gesamte Kapital einer Investitionen handelt, das gebündelt wurde. Dabei sollten alle Kosten unter Berücksichtigung genommen werden, die bezüglich der Anschaffung zeitnah und einmalig anfallen. Einbezogen werden müssen hier ergo auch Kosten für die fachkompetente Installation, wenn es sich um die Anschaffung einer Maschine handelt. Schulungskosten bezüglich der Einführung der neuen Software wären andere Beispiele ebenso wie Transportkosten.
So definiert der Return on Investment ergo die Relation aus den Investitionskosten und dem erwarteten Mehrwert. Man trifft eine Aussage über den Totalerfolg bezüglich eines bestimmten Zeitpunktes (betriebswirtschaftlich interessant), wenn Investitionskosten angegeben sind. Somit handelt es sich nicht mehr um eine Kennzahl, die periodisch zu ermitteln ist. Als Resultat sollte immer ein positiver Wert in Prozent existieren. Ausnahme ist, wenn sich die Investition bis zum geplanten Zeitpunkt noch nicht gerechnet hat.
