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IoTOS zeigte auf der HANNOVER MESSE Services zur Datenintegration und Vernetzung in die Industrial Cloud

Industrielle IoT-Anwendungen für Digitale Produktionsplattformen und Water Quality Tracking System stießen auf großes Interesse

Limburg a. d. Lahn, 11. April 2019 – Die IoTOS GmbH, Anbieter industrieller IoT-Lösungen, präsentierte gemeinsam mit Partnern auf der HANNOVER MESSE Applikationen zur Datenintegration und Vernetzung über die Supply-Chain in die Industrial Cloud. Mit Blick auf die angekündigten digitalen Produktionsplattformen der Automobilhersteller VW und BMW stieß der IoTOS-Integrationsservice zur Adaption der Zulieferwerke auf die Industrial Cloud der OEMs auf besonders starkes Interesse. Mit diesem Service lassen sich Fertigungsstandorte von tausenden Zulieferern einfach an die Industrial Clouds der führenden Automobilhersteller anbinden. Weitere IoT-Anwendungen, beispielsweise zu Predictive Maintenance und KI auf Basis von Edge Computing sowie ein Water Quality Tracking System, trafen den Nerv der Besucher.

„Wir informierten an verschiedenen Messeständen über unsere Cloud-basierten Applikationen zur Datenintegration und Vernetzung über die Supply-Chain. Besonderes Interesse kam durch die Ankündigung der Industrial Cloud durch VW und BMW aus dem Automobilbereich. Über eine enge Kooperation mit SupplyOn und der German Edge Cloud bietet IoTOS einen Integrationsservice für die Anbindung der Zulieferwerke an die nun entstehende Industrial Cloud von VW und BMW. Damit lassen sich die Werke der Automobilzulieferer einfach in die digitalen Produktions-Plattformen der OEMs integrieren“, erklärt Maria Christina Bienek, Business Development Management der IoTOS GmbH.

Track & Trace und Machine Learning auf Basis von German Edge Cloud
Auch für Elektronikzulieferer sind die IoTOS-Applikationen wichtige Digitalisierungsinstrumente. So zeigte das Unternehmen auf der HANNOVER MESSE beispielsweise gemeinsam mit SupplyOn, SoftProject und German Edge Cloud einen Use Case, der im Hause des Elektronikzulieferers Limtronik auf einem Edge-Rechenzentrum der German Edge Cloud umgesetzt wurde. Ziel ist die Unterstützung einer lückenlosen Verfolgung eines Produktionsauftrags in near real time – von der Bestellung bis zur Anlieferung der Ware im Werk des Kunden. Durch die Hybrid-Cloud-basierte IoTOS Track & Trace-Applikation hat der Kunde jederzeit die Kontrolle über den Produktionsfortschritt seiner Ware beim Lieferanten und kann die mitgelieferten Qualitätsdaten der Produktion bei Auswertungen von Feldausfällen sofort heranziehen.

Im Hause Limtronik wird in diesem Zusammenhang derzeit außerdem gemeinsam mit German Edge Cloud und dem Fraunhofer Institut ein Use Case zu Smart Predictive Maintenance und Künstlicher Intelligenz umgesetzt. Die Lösung wird auf einem Container as a Service (CaaS)-basierten Edge-Rechenzentrum der German Edge Cloud betrieben und um Services der IoTOS Suite wie z.B. den Track & Trace ergänzt. Auf der Messe zeigten die beteiligten Unternehmen, welche Vorteile Edge Computing – gerade für High Availability-Prozesse wie Machine Learning – hat.

Im Mittelpunkt steht dabei die Optimierung der qualitativen und quantitativen Ausbringung zweier High Volume SMT-Produktionsanlagen. Die Elektronikfabrik profitiert dabei von Qualitätsverbesserungen, kann unvorhergesehene Stillstände vermeiden und die Verfügbarkeit der Maschinenkapazität maximieren, was letztlich in Effizienzsteigerungen und Kostenoptimierungen mündet.

„Water Quality Tracking System“ auf Amazon Web Services
Ein weiteres Highlight der HM 2019 war die Vorstellung eines „Water Quality Tracking System“ zur Überwachung der Wasserqualität von Abwasser- und Trinkwasseraufbereitungsanlagen, Seen, Flüssen und Küstenregionen über die weltweit führende Cloud-Plattform von AWS. Denn sauberes Wasser ist weltweit die wichtigste Ressource. Wie diese IoT-Anwendung umgesetzt wurde, beantworteten IoTOS und Partner auf der Messe. Die Lösung wurde von TriOS, GESAT, MACHEREY-NAGEL, SoftProject, Fraunhofer IOSB und IoTOS entwickelt und setzt auf der Public Cloud-Plattform von AWS auf. Die Unternehmen stellten gemeinsam die erste Ausprägung des „Water Quality Tracking System (WQTS)“ auf Basis der IoTOS Suite vor und sprachen damit weltweit Betreiber von Abwasser- und Trinkwasseraufbereitungsanlagen an.

Die IoTOS GmbH mit Sitz in Limburg a. d. Lahn hat sich auf industrielle IoT-Lösungen spezialisiert. Das Unternehmen begleitet Unternehmen bei der Umsetzung von Industrie 4.0-Anforderungen. Die IIoT-Lösungen und -Dienstleistungen unterstützen die Unternehmen bei der Digitalisierung entlang der Supply-Chain: von der Produktidee über die Entwicklung und Produktion über die gesamte Lieferkette bis zur Auslieferung an den Endkunden. Dazu stellt IoTOS (IoT Operating System) entsprechende IIoT-Lösungen bereit. Diese ermöglichen beispielsweise die herstellerunabhängige Vernetzung von Geräten und Maschinen, Real-Time-Analytics sowie Traceability über die Supply Chain. Ziel ist es, Transparenz über die komplette Wertschöpfungskette zu schaffen, die Produktivität zu steigern, Wartungskosten zu minimieren und gleichzeitig digitalisierte Geschäftsmodelle zu implementieren.
Weitere Informationen: www.iotos.io

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Die Rolle von ERP- & PLM-Systemen in der Digitalisierung

Die Rolle von ERP- & PLM-Systemen in der Digitalisierung

Mit der fortschreitenden Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen werden insbesondere in der Fertigungs- und Handelsbranche disruptive Veränderungen zunehmend zur Realität. Zu dieser – für Unternehmen – existenziellen Entwicklung veranstaltete der IT-Spezialist ComputerKomplett, in Kooperation mit „Digital NRW“ und dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund, eine Fachtagung für mittelständische Unternehmen. Wie brisant das Thema ist, zeigte sich schon am regen Interesse der Veranstaltung, die sofort ausgebucht war.

Unter dem Motto „ERP und PLM in Verbindung mit Industrie 4.0“ wurden den 80 Führungskräften in Dortmund praxisnahe Beispiele aus typischen Produktionsbetrieben präsentiert. Dabei stand die Frage im Vordergrund, welche Software die Umsetzung der Digitalisierung in der Fertigung schrittweise nach vorne bringt. Die Referenten stellten insbesondere die digitale Transformation mit Hilfe von ERP-Systemen vor, weil sie bereits in vielen Unternehmen etabliert ist. Die verschiedenen Unternehmensbereiche werden im ERP-System zusammengeführt und alle Produktions- und Arbeitsabläufe integriert. Wichtige Aspekte sind dabei die Integration eines bereits bestehenden Maschinenparks in die Unternehmenssoftware sowie die Einbindung von Industrie-4.0-Projekten.

Krönender Höhepunkt war der anschließende Rundgang durch die Forschungseinrichtungen des Fraunhofer Instituts in Dortmund. Die Tagungsteilnehmer konnten sich in die Zukunft begeben und vollkommen neue Simulationen aus den Bereichen Logistik und Transport erleben. Die Highlights bestanden dabei aus der automatischen Steuerung von Robotern mithilfe künstlicher Intelligenz, Logistikprozessen mit Drohnen sowie der Anwendung von 3D Druckern.

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ComputerKomplett ist mit 60 Mio. EUR Umsatz und über 2.600 Kunden einer der großen deutschen IT-Partner für den Mittelstand. Nahezu 370 IT-Spezialisten realisieren an 13 Standorten durchgängige Lösungen zur Prozessoptimierung mit ERP, PLM und IT. ComputerKomplett ist die Dachmarke der Unternehmensgruppe. Das Systemhaus bietet individuelle IT-Konzeptionen aus bewährten Software-Markenprodukten, zuverlässiger Hardware und lückenlosem Dienstleistungsangebot bis hin zum IT-Outsourcing im eigenen Rechenzentrum.

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CeramOptec erweitert Portfolio um Spleißanwendungen

Hochpräzise Fusionsspleißungen von Endkappen und optischen Fasern

CeramOptec erweitert Portfolio um Spleißanwendungen

CeramOptec Faserkabel mit Endkappe (Bildquelle: @ CeramOptec)

Bonn, 11.10.2017 – CeramOptec, Spezialist für Multimode-Lichtwellenleiter aus Quarzglas, hat sein Angebotsportfolio um den Bereich Spleißanwendungen erweitert. Durch den Einsatz des CO2-Laser-Systems Nyfors Smartsplicer™, in dessen Entwicklung CeramOptec direkt involviert war, kann die Bonner biolitec-Tochter ab sofort hochpräzise und kundenindividuelle Fusionsspleißungen von Endkappen sowie verschiedensten optischen Fasern durchführen.

Das softwaregesteuerte Spleißsystem arbeitet mit Hilfe der patentierten Axicon Splicing™ Strahlformungstechnologie und realisiert einen ringförmigen Laserspot, dessen Durchmesser anwendungsabhängig variiert werden kann. Die Laserenergie wird gleichmäßig verteilt und exakt auf den vorgesehenen Spleißbereich ausgerichtet. Dadurch lassen sich insbesondere Endkappen mit großen Radien weitaus effektiver und präziser mit einer Faser fusionieren als beim Einsatz herkömmlicher Spleißgeräte. Besonders geeignet ist das System zudem für das Spleißen Photonischer Kristall- sowie Gradientenindexfasern. Auch Applikationen wie aktives Faserkollabieren und das Abrunden oder Verjüngen (Tapern) von Faserenden sind mit der neuen Spleißmaschine in bislang ungekannter Genauigkeit realisierbar.

Die stabile Softwaresteuerung und die hohe Präzision aller optischen und mechanischen Komponenten stellen selbst bei anspruchsvollsten Bearbeitungsszenarien eine exakte Reproduzierbarkeit der Prozessergebnisse sicher. Um stets die bedarfsoptimierte Konfiguration der Anwendung zu gewährleisten, begleitet CeramOptec seine Kunden durch umfassende Beratung sowie Testläufe in der eigenen Fertigung.

Der Smartsplicer™ entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes, an dem neben Nyfors und CeramOptec auch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) Jena beteiligt war. Während Nyfors das Lasersystem und das Fraunhofer IOF die optischen Komponenten entwickelte, war CeramOptec für die konsequente Erprobung der einzelnen Anwendungsszenarien zuständig. Nähere Informationen zum Fusionsspleiß-Portfolio von CeramOptec sowie zum Beratungs- und Testangebot gibt es auch online unter www.ceramoptec.com.

About CeramOptec
CeramOptec specialises in the production of multimode optical fibres made of quartz glass. Founded in 1988, today this medium-sized company is a subsidiary of biolitec AG, one of the world’s leading medical technology companies in the field of laser applications. With offices in China and distribution partners in the USA, India, Japan and Korea, CeramOptec is strongly represented not only in Europe, but also in the Asian and North American markets. The company“s product portfolio includes fibers, fiber bundles, assemblies and cables for a wide range of applications, including industrial and medical laser applications, aerospace sensor systems and spectroscopic applications in astronomy and the chemical industry. A special feature is the manufacture of glass fiber cores with rectangular through to octagonal geometry (Non Circular Core Fibres/NCC), which are used especially in astrophysics. The biolitec group employs a total of 245 people.

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Stress, lass nach!

Estland wagt ein Experiment mit erstaunlichen Ergebnissen

Stress, lass nach!

(NL/4500961137) Bochum, 06.09.2017 In der Innenstadt von Berlin. Asphalt, Gewimmel, Autohupen und plötzlich: eine grüne Oase, Bäume und Sträucher. Zwischen den Blättern steht ein Naturbursche: der Stress Buster. Er kommt aus Estland und hat einen Plan: den Stress zu lindern, den Alltag zu entschleunigen und die Schönheit Estlands erfahrbar zu machen.

Der Stress Buster
Gehetzt, gestresst, am Limit? Die Techniker Krankenkasse hat unlängst eine Studie veröffentlicht, wonach 61 Prozent der Menschen sich häufig oder manchmal gestresst fühlt. Die Falten auf der Stirn verraten ihn: den Dauergestressten. Der hier!, ruft der Stress Buster, hechtet aus dem Grün hervor, steuert auf einen Mann im Anzug zu und legt seinen Arm um dessen Schultern. Relax!, sagt der Stress Buster freundlich. Er trägt Bart, ein Holzfällerhemd und ein Lächeln im Gesicht. Ihn hat Visit Estonia für die neue Kampagne und das passende Video ( https://www.youtube.com/watch?v=LAB4pmLJW1M&feature=youtu.be ) aus Estland importiert. Und die Natur gleich mit. Meterhohe Bäume im Topf, eine Fotoleinwand mit einem lichtdurchfluteten Waldweg, Naturgeräusche aus der Soundbox: das Rauschen der Blätter im Wind, estnischer Vogelgesang, das Klopfen eines Spechtes. Pure Natur gegen puren Stress.

Das Experiment
Unterstützt vom Psychologen Dr. André Weinrich von der Berliner Humboldt-Universität und der Gesichtserkennungs-Software Shore, die das renommierte Fraunhofer-Institut entwickelte, sucht sich der Stress Buster besonders gestresst und verspannt wirkende Passanten aus dem Strom der Hetzenden. Sie dürfen ein paar erholsame Minuten in der estnischen Natur genießen.
Der Mann im Anzug steht im estnischen Pop-up-Wald mitten in der Fußgängerzone. Was wird er tun? Die Soundbox läuft. Er schließt die Augen. Sanft platschen Wellen ans Ufer, Steine knirschen unter Füßen, Vögel zwitschern. Er atmet tief ein. Sein Gesicht entspannt sich. Er lächelt. Du hast gewonnen!, umarmt der Stress Buster den Frischentspannten. Sie umarmen sich. Und es kommt noch besser! Um den Zustand er Entspannung festzuhalten, fliegt er und all die anderen Probanden des estnischen Pop-up-Experiments nach Estland in die richtige Natur: um Ruhe zu finden, abzuschalten, aufzutanken.

Wo die Wälder singen
Grüne Wälder, Moorlandschaften, glitzernde Seen. All das ist Estland. Der typische Naturtourist kann hier durch die estnischen Wälder reisen, über Wurzeln wandern, zwischen den über 2000 kleinen Inseln hin und her segeln, den Wind spüren, klettern, kraxeln und mit dem Fat Bike durch die wildschöne Natur radeln, den unberührten Küstenstreifen entlang. Er schwitzt in der Rauchsauna, watet mit Moorschuhen durch das Moor, lauscht in hölzernen Klangkörpern, die wie ein Verstärker wirken, den Geräuschen des Waldes, und findet die schönsten Orte zum Entspannen. Wer diese eindrucksvollen Naturmomente noch nicht live erleben konnte, der findet unter www.visitesttonia.com die schönsten Aufnahmen. Aber Achtung, schon das Betrachten der Bilder kann Tiefenentspannung hervorrufen.

Weitere Informationen für die Redaktion
Er knackt den Stress, der Stress Buster: https://www.visitestonia.com/en/stressbuster
Noch mehr Bilder und Eindrücke von Estland sind hier: https://www.flickr.com/photos/visitestonia/albums/72157686461628266

Über Visit Estonia
Das Ziel des estnischen Fremdenverkehrsamts ist es, Estland als Reiseziel zu vermarkten und estnische Tourismusprodukte im internationalen Wettbewerb zu platzieren. Dafür nutzt Visit Estonia nicht nur PR, sondern auch Kampagnen oder Tourismusmessen.
In folgenden Ländern gibt es Vertretungen: Finnland, Russland, Litauen, Deutschland, Schweden, Norwegen und Großbritannien.
Weitere Informationen warten auf Sie unter www.visitestonia.com/de

Über The Destination Office
The Destination Office ist eine Full-Service-Destination-Marketing-Agentur. Wir öffnen Türen zu spektakulären Destinationen und zu einzigartigen Tourismus-Erlebnissen, zu Journalisten, Reiseveranstaltern, Reisebüros und Verbrauchern. Unsere Leidenschaft gehört den Menschen, Orten und Geschichten.
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Tomorrow Connect: Entwickelt mit Industriepartnern und Fraunhofer IPA für Industrie 4.0

Tomorrow Labs präsentiert am neuen Münchner Standort: Tomorrow Connect eine umfassend leistungsstarke, skalierbare Lösung für grenzenlose Industrie 4.0-Anwendungen

Tomorrow Connect: Entwickelt mit Industriepartnern und Fraunhofer IPA für Industrie 4.0

(NL/2368586580) Tomorrow Labs / München, den 11.10.2016 Mit dem Bezug der neuen Firmenzentrale im Münchner Süden präsentiert Tomorrow Labs, der technologische Marktführer systemunabhängiger und zukunftsweisender Lösungen für alle Industrie 4.0 Plattformen, Tomorrow Connect. Die Lösung erfasst und verarbeitet Maschinen-und Sensoren-Daten automatisch und erweitert ihre Kommunikationsfähigkeit intelligent. Der hohe Entwicklungsstand von Tomorrow Connect ist das Ergebnis der enormen Innovationsgeschwindigkeit eines Startups und des Fachwissens aus der Industrie sowie der Experten verschiedener Forschungseinrichtungen wie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch den Projektträger Karlsruhe (PTKA) in einem dreijährigen Förderprojekt und dem Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA). Als Managing Partner stellte Prof. Dr. Engelbert Westkämper Tomorrow Labs seine Erfahrung und seine Expertise als ehemaliger Leiter des Fraunhofer-Institutes zur Verfügung. Tomorrow Connect ist eine innovative Lösung, mit der nicht nur industrielle IoT-Systeme, sondern auch heterogene Maschinenparks binnen Tagesfrist Plattform- und Hersteller-Unabhängig zu Industrie 4.0 Einheiten verbunden werden können.

Tomorrow Connect ist mit Partnern aus vielen unterschiedlichen Bereichen der Industrie und der Forschung entwickelt worden. Als zukunftsweisende Lösung für Industrie 4.0 wurde Tomorrow Labs vom BMBF gefördert. Denn der strategische Ansatz von Tomorrow Connect ist eine Lösung für alle proprietären Systeme und selbst für älteste Maschinen sowie Steuerungen. Dies sichert den Wirtschaftsstandort Deutschlands und ist ein ganz klarer Wettbewerbsvorteil im internationalen Wettstreit der Systeme, erläutert Peter Oltmanns, Chief Technical Officer bei Tomorrow Labs. Außerdem war für uns die enge Zusammenarbeit mit den führenden Produktions- und Automatisierungs-Instituten in Deutschland sehr fruchtbar, ergänzt Oltmanns.

Besonderen Anteil daran haben das PTKA und das Fraunhofer IPA. Hervorzuheben ist hier vor allem die enge Kooperation mit Prof. Dr. Westkämper, dem ehemaligen Leiter des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung. Prof. Westkämper hat, nicht nur als Wissenschaftler, sondern auch als aktiver Gestalter mit seiner großen Expertise aus konkreten Industrie-Anwendungen starken Anteil an der enormen Flexibilität und Skalierbarkeit von Tomorrow Connect als umfassende Industrie 4.0 Plattform, bestätigt der CTO von Tomorrow Labs.

Schließlich finden sich in den Produktionsstraßen der Industrie und insbesondere des Mittelstandes selten Maschinen von nur einem einzigen Hersteller. Gerade im Mittelstand müssen unterschiedliche Maschinen-Sprachen und Steuerungen bedient werden, was ein erhebliches Hemmnis für den Aufbau einer Industrie 4.0 -Produktion bedeutet.

Wir stehen mit den Anforderungen der Industrie 4.0 vor einem Paradigmenwechsel in der Produktion. Lösungen müssen hier digital-vernetzt, adaptiv, lernfähig und darüber hinaus leicht in bestehende ERP Systeme zu integrieren sein, beschreibt Prof. Dr. Westkämper das Bedarfsprofil eines erfolgreichen Industrie 4.0 Konzepts. Tomorrow Connect hat hier eindeutig einen Standard gesetzt, weil es komplett Abteilungs- und Unternehmens-Übergreifende Prozesse automatisiert und optimiert.

Tomorrow Connect wird auf den Stuttgarter Produktionstagen am 10. November 2016 präsentiert: Engineering Apps ( http://www.stuttgarter-produktionsakademie.de/Engineering_Apps.1556.0.html )

Über Tomorrow Labs:
Tomorrow Labs ist technologischer Marktführer von Industrie 4.0 Plattformen und vereint die Innovationsgeschwindigkeit eines StartUps mit dem Fachwissen deutscher Industrieunternehmen. Mit Tomorrow Connect bietet Tomorrow Labs die zukunftsweisende, skalierbare und systemunabhängige Industrie 4.0 Plattform an, die die Basis für die umfassende Digitalisierung von Unternehmen bildet. Tomorrow Connect erfasst, verknüpft und visualisiert Maschinen- und ERP-Daten unterschiedlichster Hersteller zur transparenten und interaktiven Produktion. Die Prozesssteuerung und -überwachung erfolgt anhand der modularen Engineering Apps, die die Kunden individuell zusammenstellen und ohne Programmierkenntnisse erweitern können. Das Zusammenführen Abteilungs-und Unternehmens-übergreifender Informationen ermöglicht den Kunden die Prozessoptimierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

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Schneller einbauen: Gutjahr-Duschrinne jetzt mit vormontiertem Fixbauadapter

IndorTec FLEX-DRAIN

Schneller einbauen: Gutjahr-Duschrinne jetzt mit vormontiertem Fixbauadapter

Bickenbach/Bergstraße, 16. Februar 2016. Noch einfacher zur bodenfreien Dusche: Das ultraflache Gutjahr-Duschrinnensystem IndorTec FLEX-DRAIN gibt es ab sofort mit integriertem Fixbauadapter. Dadurch lässt es sich schneller und kostengünstiger einbauen. Gleichzeitig werden Trittschall und Ablaufgeräusche weiter reduziert.

Die meisten Deutschen haben noch eine herkömmliche Duschtasse mit mehr oder weniger hohen Schwellen. Nur 16 % haben bereits eine schwellenfreie Variante eingebaut, wie eine Umfrage von Gutjahr zeigt. Das könnte sich durch den vormontierten Fixbauadapter ändern – weil der Einbau schneller und kostengünstiger wird. „Die Duschrinne kann praktisch direkt aus dem Karton verlegt werden, weil die Teile fest miteinander verbunden sind und nicht verklebt werden müssen“, sagt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann. Das gilt sowohl für die Variante mit vertikalem als auch für die mit senkrechtem Abgang.

Hauptvorteil des Fixbauadapters aus Hartschaum: Er sorgt für einen komfortablen Einbau der Duschrinne, weil das Hinterfüllen des Rinnenkörpers mit Estrichmörtel entfällt.

Leise duschen: Schallschutz im Bad
Zudem reduziert der Fixbauadapter den Trittschall und die Ablaufgeräusche im Bad – was gerade in Mehrfamilienhäusern eine immer größere Rolle spielt. Das renommierte Fraunhofer Institut hat die Gutahr-Duschrinne vor kurzem auf ihre Schallschutzleistung hin getestet. Das Ergebnis: IndorTec FLEX-DRAIN erreicht bessere Werte als von den Normen gefordert. Bei der Trittschallprüfung kommt das Duschrinnensystem auf einen Wert von 42 dB – bereits ab 46 dB wären die erhöhten Anforderungen gemäß DIN 4109 erreicht. Das entspricht einem Trittschallverbesserungsmaß von +35 dB. Ähnlich sieht es beim Installationsschall aus, der durch Wassergeräusche erzeugt wird. IndorTec FLEX-DRAIN liegt mit 11 dB deutlich unter den geforderten 25 dB der DIN 4109 für erhöhte Anforderungen.

Grund für dieses ausgezeichnete Ergebnis ist die durchdachte Konstruktion der Duschrinne. Der Fixbauadapter umschließt die Duschrinne, zusätzlich verfügt das System über eine effektive Schallschutzmatte. „Die Prüfungen des Fraunhofer Instituts zeigen, dass ausgezeichnete Schallschutzwerte nicht von großen Konstruktionshöhen abhängen. Denn mit IndorTec FLEX-DRAIN ist eine sehr niedrige Systemhöhe ab 79 mm möglich“, sagt Ralph Johann. Dadurch ist die Duschrinne sowohl für Neubauten als auch für die Sanierung geeignet.

Direkt zur Meldung:
www.gutjahr.com/fixbau

Gutjahr Systemtechnik mit Sitz in Bickenbach/Bergstraße (Hessen) entwickelt seit mehr als 25 Jahren Komplettlösungen für die sichere Entwässerung, Entlüftung und Entkopplung von Belägen – auf Balkonen, Terrassen und Außentreppen ebenso wie im Innenbereich und an Fassaden. Herzstück der Systeme sind Drainage- und Entkopplungsmatten. Passende Drainroste, Randprofile und Rinnen sowie Abdichtungen und Mörtelsysteme ergänzen die Produktpalette. Mittlerweile werden die Produkte von Gutjahr in einer Vielzahl europäischer Länder eingesetzt. Zudem hat das Unternehmen bereits mehrere Innovationspreise erhalten und wurde 2012 als Top 100-Unternehmen ausgezeichnet.

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Fraunhofer-Institut: Smart Homes anfällig für Hacker-Angriffe

Sichere Passwörter Grundvoraussetzung für Schutz vor Kriminellen

Düsseldorf, 22. Januar – Immer mehr Funktionen in Häusern lassen sich über das Internet steuern. Doch auch beim sogenannten „Smart Home“ droht Gefahr durch Hacker. Davor warnt das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE). Doch auch komplexe Software – wie sie vom FKIE entwickelt wurde – hilft nur, wenn die Kriminellen bereits Zugriff auf die Systeme hatten. Sichere Passwörter dagegen sorgen dafür, dass genau dieser Fall nicht eintritt.

Wer Heizung, Rollläden oder den Videorekorder aus der Ferne steuern will, tut das meist über Websites oder Apps der Anbieter. Wenn sich Hacker hier Zugriff verschaffen, kann das Folgen haben, die vielen nicht bewusst sind. So können sie zum Beispiel erkennen, ob jemand zu Hause ist. Auch durch die Manipulation von Schließanlagen oder Rollläden haben Einbrecher ein leichtes Spiel. Deshalb gilt beim Smart Home wie überall: Passwortsicherheit ist oberstes Gebot.

Programme zur Passwortverwaltung wie RoboForm oder Lastpass machen dabei das Leben einfacher. Der Anwender muss die Zugangscodes für die einzelnen Geräte nicht im Kopf behalten. Das erledigt der Passwortmanager systemübergreifend auf allen Endgeräten. Außerdem generiert er auf Knopfdruck sichere Passwörter und dient als „Tresor“ für alle persönlichen Daten, die unerwünschte Besucher nicht erhalten sollen.

Siber Systems wurde 1995 im US-Bundesstaat Virgina gegründet. 1999 stellte das Unternehmen mit dem RoboForm Passwortmanager und Formularausfüller das erste Produkt für Privatanwender vor. Seitdem wurde RoboForm in mehr als 30 Sprachen übersetzt und weltweit von mehren Millionen Anwendern genutzt. Seit 2006 bietet Siber Systems mit GoodSync eine leicht verständliche und verlässliche Dateisynchronisations- und Backupsoftware an. Software von Siber Systems und wurde in zahlreichen Tests positiv bewertet. Unter anderem wurde sie vom US-Fachmagazin CNET zur „Besten Software des Jahres“ gekürt.

Kontakt
Siber Systems Presseservice
Walter Fiedler
Heinrichstraße 73
40239 Düsseldorf
0211 23944916
siber.systems@ecco-duesseldorf.de
http://www.ecco-duesseldorf.de/service/

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Das Potenzial von Effizienzsteigerung durch mehr Intelligenz in Prozessen und Systemen ist beeindruckend

Veranstaltung Hamburg im Dialog 2014 der Ingenics AG zum Thema „Industrie 4.0 – Vom Nebeneinander zum Miteinander von Mensch und Maschine“ – Große Studie zur Produktionsarbeit der Zukunft geplant

Das Potenzial von Effizienzsteigerung durch mehr Intelligenz in Prozessen und Systemen ist beeindruckend

A. Hoberg, Dr. Szeliga, Dr.-Ing. Schlund, Prof. Dr.-Ing. Emmelmann, Prof. Herkommer v.l.n.r.

(Hamburg/Ulm) – Auch im Jahr 2014 lud die Ingenics AG Entscheider aus der Wirtschaft zu „Hamburg im Dialog“ ein. Im schwimmenden Konferenz- und Eventcenter „The Floating Experience“ begrüßten CEO Oliver Herkommer und Andreas Hoberg, Leiter der Ingenics Niederlassung Hamburg, am 5. Juni zahlreiche Führungskräfte aus deutschen Unternehmen. Die Wahl der Location (Postanschrift: Am Kai 10) mit Tagungsraum „Kaizen“ – bedeutet: kontinuierliche Verbesserung, eine japanische Managementmethode und ein Kernelement aller Ingenics Strategien – war programmatisch. Auch und gerade für das Thema „Industrie 4.0 – Vom Nebeneinander zum Miteinander von Mensch und Maschine“, das Ingenics in diesem Jahr in den Mittelpunkt seiner Kommunikation gestellt hat.

„Wir wollen gemeinsam über die Fabrik der Zukunft reden“, kam Andreas Hoberg zu Beginn der Veranstaltung, die von der SWR Hörfunkredakteurin Stefanie Anhalt moderiert wurde, wie gewohnt schnell auf den Punkt. Ingenics gehe es gut, das Unternehmen wachse kontinuierlich und habe zuletzt zwei neue Niederlassungen in Mexico und Prag eröffnet, erklärte Hoberg.

Im Moment stehen zwei grundlegende Themen auf der Agenda ganz oben: die weiter schnell voranschreitende Digitalisierung, die immer mehr Transparenz erfordert und die Frage aufwirft, wie damit umzugehen ist sowie der radikale Wandel im Verhältnis Mensch/Daten mit erheblichen Auswirkungen auf die Konstruktion. Als ein führendes technisches Beratungsunternehmen, so Hoberg, sehe sich Ingenics einerseits in der Rolle des Moderators für Veränderungsprozesse, andererseits in der des Beraters, der sein ganzes Know-how einbringt, um die ermittelten Wege zielgenau zu beschreiten.

Die beiden Hauptredner, Dr.-Ing. Sebastian Schlund und Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann, nahmen die Vorgaben auf und umrissen ihre Vorstellungen der Produktion von morgen verblüffend präzise.

Steht der Mensch im Mittelpunkt – oder im Weg?

Als Leiter des Competence Centers Produktionsmanagement am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart stellte Dr.-Ing. Sebastian Schlund die „Industrie 4.0 Produktionsarbeit der Zukunft“ aus der Perspektive der industrienahen Forschung dar. Er will vor allem die Rolle des Menschen in der aktuellen Entwicklung, die in vielen Fällen eine Neugestaltung des Arbeitsumfelds erfordern wird, im Auge behalten. Angesichts eines Wachstums der Datenmengen von aktuell 2,8 x 10 hoch 20 Byte pro Jahr und den Folgen einer durch Internet Protocol Version 6 (IPv6) ermöglichten Aufrüstung von „dummen Dingen“ zu Cyber Physical Systems (CPS) im „Internet der Dinge“ werde der komplexe Informationsaustausch in Echtzeit Realität. Damit verbunden sei der Einsatz von Datenbrillen, eingebetteten Steuerungen, die Verwendung von Smartphones oder Tablets in der Produktion sowie die Nutzung von Cloud Computing und RFID (Radio Frequency Identification) Chips. Das voll individuelle Produkt (Losgröße 1) rückt näher. Zu den drei Stoßrichtungen horizontale Integration, Durchgängigkeit, vertikale Integration mit der Nutzung von CPS stelle sich die Frage nach der künftigen Rolle des Menschen in der Produktion neu: „Steht der Mensch im Mittelpunkt – oder im Weg?“ Dr.-Ing. Schlund geht von einer Steigerung der Produktivität um 33 Prozent in 20 Jahren aus, wobei 65 Prozent der Maschinenbediener nicht mehr gebraucht werden. Dem Menschen bleiben aber die drei wichtigen Rollen als Entwickler, Sensor und Akteur; intuitiv bedienbare Mensch-Maschine-Schnittstellen (MMS) werden noch wichtiger.

Vertausendfachung der Produktivität dank 3D-Druckverfahren

Mit der Frage „3D-Druckverfahren – Medienhype oder industrielle Revolution?“ griff Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann ein Thema auf, das zu Recht in aller Munde ist. „3D-Drucken ist ein Mosaikstein von 4.0“, stellte der Leiter des Instituts für Laser- und Anlagensystemtechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und Geschäftsführer der LZN Laser Zentrum Nord GmbH fest. „Wir sprechen über die Möglichkeit einer Produktivitätssteigerung um das 1.000fache.“ Laser seien heute fast schon kein Kostenfaktor mehr, da sie beim Schweißen, Schneiden und Abtragen massiv zum Einsatz kämen und das 3D- bzw. Light Engineering ein zusätzliches Anwendungsfeld einer eingeführten Technologie darstelle. „Die industrielle 3D-Druck-Revolution hat begonnen und die USA werden demnächst eine Milliarde USD investieren“, so Prof. Emmelmann. „Noch kommen alle Maschinen aus Deutschland, wo neuartige Wertschöpfungsketten entwickelt werden, die durch Belichtung anstelle spanender Verfahren eine 1.000fache Beschleunigung ermöglichen; unsere Frage lautet nun: Werden wir in Deutschland wieder einmal zuschauen wie Andere an unseren Ideen verdienen?“

In einigen Branchen sei es nicht besonders schwierig, heute schon Geld mit der neuen Technologie zu verdienen, so Prof. Emmelmann. Ganz vorne sieht er die Medizintechnik, z. B. mit Hüftimplantaten, und die Luft- und Raumfahrt für die er besonders leichte Werkstoffe für anspruchsvolle Verbindungsteile mit Gitterstrukturaufbau entwickelt (für große Bauteile sieht er die Kohlefaser als Lösung vorne). Derzeit habe man die einfache Verarbeitung der CAD-Daten, eine integrale Bauteilegestaltung, eine hohe Wiederverwertbarkeit des verwendeten Pulvers, eine hohe Ressourcen- und Energieeffizienz und eine sehr kurze Time-to-market im Fokus. Prof. Emmelmann ist überzeugt, dass sich die Komplexität von Bauteilen um zwei Drittel reduzieren und die Kosten um 50 Prozent senken lassen.

Duale Ausbildung droht auszubluten, wenn 50 Prozent der Schulabgänger an die Hochschulen gehen

„Deutschland ist Benchmark, das wurde mir eben in China bestätigt. Entscheidend ist, dass hier auch die Fertigungskompetenz bewahrt und weiterentwickelt wird,“ sagte Prof. Emmelmann in der anschließenden Diskussion. Oft dauere es aber zu lange, bis Wissen umgesetzt werde.

Oliver Herkommer gelang es, die großen Bögen und Prognosen der beiden Referenten auf die betriebliche Praxis seiner Kunden herunterzubrechen. Als Honorarprofessor der Hochschule Neu-Ulm hat er eine Entwicklung erkannt, die mittelfristig zum Problem für den Industriestandort werden könnte: „Weil die Politik 50 Prozent der Schulabgänger an den Hochschulen haben will, droht unser duales Ausbildungssystem, um das uns die ganze Welt beneidet, auszubluten.“ Auf seine Kunden, aber auch auf das eigene Unternehmen sieht er diesbezüglich große Herausforderungen zukommen. „Aber Veränderungen begleiten, ist eine unserer zentralen Aufgaben, auch wenn es darum geht, Forderungen an die Politik zu formulieren.“

Ehe er zum „gemütlichen Teil“ mit Dinner und weiteren angeregten Gesprächen überleitete, fasste Oliver Herkommer zusammen: „Es ist nicht mehr die Frage, ob Industrie 4.0 Wirklichkeit wird, wir sind ja längst mittendrin und erkennen, wie sich Rahmenbedingungen verschieben. Deshalb müssen wir die Chancen nutzen, auch indem wir neue Geschäftsmodelle entwickeln.“ Zu diesem Zweck wurde eine enge Zusammenarbeit mit dem IAO vereinbart, die in eine breit angelegte wissenschaftliche Studie zur „Produktionsarbeit der Zukunft“ münden wird.

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Die Ingenics AG ist ein innovatives, expandierendes Beratungsunternehmen mit den Geschäftsfeldern Fabrik- und Produktionsplanung, Logistikplanung, Effizienzsteigerung Produktion sowie Effizienzsteigerung Office. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa. Derzeit beschäftigt Ingenics rund 325 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 3.900 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.

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Pressemitteilungen

Regional verankert – international vernetzt

Strategie-Workshop: Erste Ergebnisse der Internationalisierungsstudie präsentiert

(Stuttgart) – Die BioRegio STERN Management GmbH entwickelt eine Internationalisierungsstrategie für Life-Sciences-Unternehmen in der Region. Um die konkreten Bedürfnisse der Unternehmer zu ermitteln, führte das Kompetenznetzwerk für die Life-Sciences-Branche in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO eine Studie durch. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des Strategie-Workshops „Internationalisierung weiterdenken“ am 26. Februar 2014 im Stuttgarter Haus der Wirtschaft vorgestellt und gemeinsam mit 15 Unternehmern diskutiert.

72 Unternehmen der BioRegion STERN beteiligten sich an der Studie zum Thema Internationalisierung. Die Rücklaufquote von etwa 22 Prozent in nur sechs Wochen zeigt, wie wichtig dieses Thema den Unternehmern in der Region ist. „Mit der Studie möchten wir die Ziele und Ideen der Unternehmer aufgreifen, um sie noch besser unterstützen zu können“, erklärt Martina Rüber, die bei der BioRegio STERN Management GmbH für die Entwicklung der Internationalisierungsstrategie verantwortlich ist. Immerhin erwirtschaften die Unternehmen laut Studie bereits mehr als 25 Prozent ihres Umsatzes im Ausland und planen in den nächsten drei Jahren ein Wachstum von über zehn Prozent. Internationalisierung sehen sie dabei als wichtiges Unternehmensziel. Neben den deutschsprachigen Nachbarländern wurden vor allem die USA und Asien als attraktive internationale Märkte genannt. Die größte Barriere bei der Internationalisierung der Geschäftstätigkeit stellt laut Umfrageergebnissen der Mangel an eigenen Ressourcen dar. 80 Prozent der Befragten streben an, neue Kunden im Ausland zu gewinnen, und wünschen sich hierbei unter anderem mehr Unterstützung bei der Vermittlung von Kooperationspartnern und Fördermitteln.

Im Verlauf des Workshops diskutierten die Unternehmer, welche spezifischen Strategien für welche Länder zu entwickeln sind. Unterschiedliche Zulassungskriterien – beispielsweise durch die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA – stellen immer wieder große Hürden für die Internationalisierungsstrategien der Unternehmen dar. Dr. Helmut Hierlemann, Leiter des Produktmanagements bei der Denkendorfer Polymedics Innovations GmbH mit jahrzehntelanger Auslandserfahrung in über 20 Ländern, lobt hierbei das Engagement der BioRegio STERN Mangement GmbH: „Regionale Wirtschaftsförderung und Internationalsierung gehen Hand in Hand. Denn für eine erfolgreiche Internationalisierungsstrategie muss man regional verankert und international vernetzt sein.“ Dr. Jürgen Bernhardt, Geschäftsführer der Esslinger BioTeSys GmbH erklärt: „Das Netzwerk in der BioRegion STERN ist wichtig und Workshops wie dieser ermöglichen den Blick über den Tellerrand hinaus. Das stärkt den Zusammenhalt und damit auch die internationale Wahrnehmung und Position.“ Als besonders nützlich bewerteten die Anwesenden den Austausch von Unternehmer zu Unternehmer. „Mir hat besonders gut gefallen, dass verschiedene Teilnehmer mit unterschiedlichen Sichtweisen sehr zielgerichtet verschiedene Lösungsansätze entwickeln konnten“, resümiert Klaus Mauch, Vorstand der Stuttgarter Insilico Biotechnology AG.

Die Studie zur Internationalisierung wurde mit freundlicher Unterstützung von Baden-Württemberg International durchgeführt.
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Über die BioRegio STERN Management GmbH:
In den Städten Stuttgart, Tübingen, Esslingen und Reutlingen sowie den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb ist die BioRegio STERN Management GmbH seit 2001 gemeinsames Kompetenznetzwerk, Anlauf- und Beratungsstelle für Existenzgründer, Unternehmer und Forscher aus der Life-Sciences-Branche. Die BioRegio STERN Management GmbH vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Medien und Verbänden und berät bei Förderanträgen sowie Unternehmensfinanzierungen. Bedeutende Schwerpunkte bilden die Regenerationsmedizin, die Medizintechnik und die Automatisierung der Biotechnologie. Geschäftsführer ist der Molekular- und Zellbiologe sowie Investmentanalyst Dr. Klaus Eichenberg.

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Pressemitteilungen

Lokalisierungstechnologien in der Logistik

Lokalisierungstechnologien in der Logistik

Lokalisierungstechnologien in der Logistik

(NL/1399348035) Wann? und Wo? – um diese beiden Kernfragen geht es sehr häufig in der Logistik. Von der Warensicherung, über die Sendungsverfolgung bis hin zur Ortung und Einbindung autonomer Fahrzeuge, die Logistik ist geprägt von wiederkehrenden, aber komplexen Prozessen. Lokalisierungstechnologien, wie RFID, Barcode, GPS oder Infrarot sind deshalb zunehmend gefragt.

In einer Gemeinschaftsveranstaltung des Bayerischen IT-Logistikclusters und des am Fraunhofer IIS angesiedelten Zentrums für Intelligente Objekte ZIO am 19. März in Nürnberg, stellen verschiedene Referenten die aktuell wichtigsten Lokalisierungstechnologien vor und zeigen, wie sie sinnvoll im Unternehmen eingesetzt werden können. Die Veranstaltung beginnt mit einer Führung durch das Anwendungszentrum L.I.N.K. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung per E-Mail an uwe.pfeil@it-speicher.de oder online unter www.it-logistik-bayern.de ist erforderlich.

Im Bayerischen IT-Logistikcluster haben sich Unternehmen mit Kompetenz im IT-Logistikbereich zusammengeschlossen. Es umfasst sowohl Anbieter von IT-Logistik Lösungen, als auch Unternehmen, die solche Lösungen in ihrem Unternehmen einsetzen. Ziel ist es, den Mitgliedern durch gemeinsame Projekte sowie Marketing- und PR-Aktivitäten Wettbewerbsvorteile verschaffen. Es wird versucht, Zukunftsfelder der IT-Logistik zu identifizieren und unternehmensübergreifend daran zu arbeiten.
www.it-logisitik-bayern.de

Kontakt:
Bayerisches IT-Logistikcluster
Uwe Pfeil
Bruderwöhrdstr. 15 b
93055 Regensburg
0941/604889-55
uwe.pfeil@it-speicher.de
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