Bundesverkehrsministerium bestreitet wider besseren Wissens Streichliste der Bahn

Bonn (pressrelations) –

Bundesverkehrsministerium bestreitet wider besseren Wissens Streichliste der Bahn

NABU: Finanzierung der Festen Fehmarnbeltquerung weiterhin unsicher

Berlin – Noch vor wenigen Tagen bestritt Bundesverkehrsminister Ramsauer, eine geheime ´Streichliste` der Deutschen Bahn überhaupt zu kennen. Seit heute ist klar, dass es eine solche Liste tatsächlich gibt und der Minister von ihr gewusst haben muss. Als vor 2025 nicht gesichertes Projekt, ist die Fehmarnbeltquerung dort an dritter Stelle zu finden. Während die Deutsche Bahn offensichtlich einen Gesamtbedarf für Bahninfrastruktur von rund 1,8 Milliarden Euro pro Jahr sieht, steht aus dem laufenden Bundesverkehrswegeplan bis 2013 nur ein Bruchteil der benötigten Mittel zur Verfügung – und damit zahlreiche große Projekte wie die geplante Anbindung der Fehmarnbeltquerung auf deutscher Seite für lange Zeit auf dem Abstellgleis.

Damit bestätigen sich nach Auffassung des NABU womöglich die schlimmsten Befürchtungen für die Hinterlandanbindung zur Fehmarnbeltquerung. Allenfalls könne die billigste Lösung mit den größtmöglichen Schäden für Mensch, Natur und Tourismuswirtschaft realisiert werden. „Der Bundesverkehrsminister weiß, wie katastrophal es um Bahninfrastruktur und fehlende Mittel bestellt ist“, so NABU Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Deswegen solle sich der Bund schleunigst vom ökonomisch wie ökologisch unsinnigsten Mega-Projekt verabschieden und die Ausstiegsklausel des Vertrages nutzen. „Die Notbremse für den entgleisenden Zug Fehmarnbeltquerung heißt Artikel 22. des Staatsvertrages.“

Aus Sicht des NABU zeigt die Streichliste ganz eindeutig, dass die Finanzmittel des Staates auch in der Verkehrsinfrastruktur begrenzt sind. Zur Disposition stehen demnach auch die so genannte Y-Trasse zwischen Hamburg/Bremen und Hannover, sowie die Neubaustrecke Hanau-Würzburg/Fulda. „Statt sich auf unbezahlbare und ökologisch höchst kritische Prestigeprojekte zu versteifen, sollte Minister Ramsauer den Erhalt und Ausbau des bestehenden Schienennetzes höchste Priorität einräumen“, sagte Miller.

Für Rückfragen: Malter Siegert, NABU-Referent Fehmarnbeltquerung, Tel. 04372-806910, mobil 0173-9373241.
Dietmar Oeliger, NABU-Verkehrsexperte, Tel. 030-284984-1613, mobil 0172-9201823.

Im Internet zu finden unter www.NABU.de

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Jörg Bistritz neuer Sprecher der Bahnbau Gruppe

Berlin (pressrelations) –

Jörg Bistritz neuer Sprecher der Bahnbau Gruppe

Jörg Bistritz wird zum 1.März 2010 neuer Sprecher der Geschäftsführung sowie Geschäftsführer Technik der Bahnbau Gruppe.

(Frankfurt am Main, 29. Januar 2010) Mit den Geschäftsführern Reinhard Kewitz, Finanzen und Controlling, und Sigrid Heudorf, Personal, trägt Bistritz damit die unternehmerische Verantwortung für die unter dem Dach der Bahnbau Gruppe geführten Gesellschaften DB Bahnbau GmbH, Deutsche Bahn Gleisbau GmbH, Deutsche Gleis- und Tiefbau GmbH und Ibb Ingenieur-, Brücken- und Tiefbau GmbH. Er folgt auf Dr.-Ing. Karsten Derks, der im Dezember 2009 das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat.

Jörg Bistritz wurde am 26. September 1963 in Essen geboren. Nach Studium des Bauingenieurwesens an der Ruhr-Universität Bochum begann er 1988 seine berufliche Laufbahn als Planungs- und Projektierungsingenieur bei der RAG Bahn und Hafen GmbH, Gladbeck. Während seiner über 14-jährigen Tätigkeit bei der RAG zeichnete Herr Bistritz überdies als Leiter der Stabstelle und der Bauabteilung für sämtliche Bauaktivitäten verantwortlich. Es folgten Führungsaufgaben als Betriebsleiter im Bereich Transport und Umschlag sowie als Projektleiter Qualitätsmanagement.

2003 begann Jörg Bistritz als Leiter Zugbildungs- und -behandlungs- anlagen der Niederlassung West in Duisburg seine Tätigkeit bei der DB Netz AG.

Bis zur Übernahme seiner jetzigen Aufgaben bei der Bahnbau Gruppe oblag ihm darüber hinaus im Regionalbereich West die Produktionsdurchführung Düsseldorf, Köln und Hagen.

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Hans-Georg Zimmermann
Sprecher DB Netze Fahrweg

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Bahn baut neues Stellwerk für die Strecke Bonn? Euskirchen

Berlin (pressrelations) –

Bahn baut neues Stellwerk für die Strecke Bonn? Euskirchen

Fertigstellung im Sommer 2011 – Stationen erhalten neue Bahnsteige – Baustelleneinrichtung in Meckenheim ab Februar 2010

(Düsseldorf, 29. Januar 2010) Seit August 2009 errichtet die Deutsche Bahn AG ein neues elektronisches Stellwerk für die Strecke Bonn?Euskirchen. Ab Mai 2011 sollen von dort aus sämtliche Weichen und Signale auf der Strecke durch die Voreifel bis nach Bonn-Duisdorf bedient werden. Innovative Leit- und Sicherungstechnik, bei der der Bediener an einem Rechner mittels Mausklick Stellbefehle gibt und am Bildschirm überwacht, ersetzt die Stellwerke entlang der Strecke aus dem vorigen Jahrhundert, die größtenteils noch mit Muskelkraft bedient werden. Die Stellwerkstechnik wird damit deutlich effizienter.

Im Zusammenhang mit dem Stellwerksneubau wird außerdem an den Stationen Swisttal-Odendorf, Meckenheim und Meckenheim-Kottenforst jeweils ein neuer Außenbahnsteig errichtet, der den Fahrgästen einen stufenlosen Zugang zu den Zügen der VoreifelBahn (RB 23) ermöglicht.

Ferner werden entlang der gesamten Strecke umfangreiche Tiefbauarbeiten für erforderliche Kabelkanäle durchgeführt.

Die am Bau beteiligten Firmen nehmen hierfür vorübergehend im Bereich der ehemaligen Ladestraße des Meckenheimer Bahnhofs eine Freifläche zwecks Baustelleneinrichtung in Anspruch. Die Nutzung dauert von Februar 2010 bis voraussichtlich Sommer 2011.

Die Bahn bittet die Nutzer des Meckenheimer Bahnhofs für die durch den Baustellenbetrieb ggf. eintretenden Unannehmlichkeiten um Verständnis.

Wir werden uns bemühen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
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Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Ansprechpartner zum Thema
DB Mobility Logistics AG
Gerd Felser
Sprecher Nordrhein-Westfalen

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Bahn setzt Erneuerung der Preußenbrücke fort

Berlin (pressrelations) –

Bahn setzt Erneuerung der Preußenbrücke fort

Demontage der westlichen Überbauten am kommenden Wochenende ? Vorübergehender Wegfall der Fuß- und Radwegverbindung über den Datteln-Hamm-Kanal

(Düsseldorf, 29. Januar 2010) Seit Frühjahr 2009 erneuert die Deutsche Bahn AG die Eisenbahnüberführung über den Datteln-Hamm-Kanal im Verlauf der Eisenbahnstrecke Dortmund-Münster(Westf) in Lünen, Ortsteil Preußen. Grund der Erneuerung ist der Ausbau des Kanals für größere Binnenschiffe und Schubverbände.

Seit dem 12. Dezember 2009 rollt der Zugverkehr zwischen Dortmund und Münster bereits über den ersten neuen östlichen Brücken-Überbau, der im November 2009 eingeschoben wurde.

Als vorbereitende Maßnahme für die Erstellung des zweiten, westlichen Überbaus werden die beiden noch vorhandenen alten Stahlfachwerkbrücken in den Vormittagsstunden des 30. Januar 2010 ausgeschwommen und zerlegt.

Hierbei handelt es sich zum einen um den bisherigen Überbau für das Streckengleis von Münster nach Dortmund und andererseits um den Brückenteil, der zurzeit als Fuß- und Radwegverbindung zwischen beiden Kanalufern dient.

Vorübergehend müssen Fußgänger und Radfahrer, die den Datteln-Hamm-Kanal überqueren möchten, daher auf die ca. 200 Meter weiter westlich gelegene Straßenbrücke Bebelstraße ausweichen.

Der neue, westliche Überbau wird gemäß Absprache zwischen Bahn und Stadt Lünen mit einem seitlichen Fuß- und Radweg ausgestattet. Die Fertigstellung ist für Ende 2010 vorgesehen.

Die Bahn bittet betroffene Anwohner sowie Fußgänger und Radfahrer für die mit der Baumaßnahme verbundenen Unannehmlichkeiten wie die sich hieraus ggf. ergebenden längeren Wege um Verständnis.

Wir werden uns bemühen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

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Gerd Felser
Sprecher Nordrhein-Westfalen

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