DB-Aufsichtsrat: Grünes Licht für das Projekt Stuttgart 21? Richard Lutz als neuen Finanzvorstand bestellt

Berlin (pressrelations) –

DB-Aufsichtsrat: Grünes Licht für das Projekt Stuttgart 21? Richard Lutz als neuen Finanzvorstand bestellt

Nachfolger von Diethelm Sack übernimmt Aufgabe am 1. April 2010 ? Aufsichtsrat der Deutschen Bahn erweitert Zuständigkeiten von DB-Chef Grube ? Bund entsendet neue Mitglieder in das Kontrollgremium

(Berlin, 9. Dezember 2009) Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat durch eine Änderung der Geschäftsverteilung die Zuständigkeiten des Vorstandsvorsitzenden Dr. Rüdiger Grube erweitert. Danach entfällt das bisherige Vorstandsressort „Wirtschaft und Politik“ und die verbliebenen Funktionen „Verkehrspolitik und Regulierung“ sowie „Konzernbevollmächtigte der Länder“ werden dem Vorstandsvorsitzenden zugeordnet. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Werner Müller erklärte dazu nach der Sitzung des Gremiums in Berlin: „Herr Dr. Grube hat von Anfang an keinen Zweifel daran gelassen, dass er sich selbst als ersten Ansprechpartner für alle Kontakte zur Politik sieht. Das hat sich in den vergangenen Monaten bewährt. Die Änderung der Geschäftsverteilung trägt dem Rechnung.“

Zugleich nahm der Aufsichtsrat die fortgeschriebenen Entwurfsplanungen für das Großprojekt Stuttgart 21 zur Kenntnis und stimmte der Aufnahme des Projekts in die Investitionsplanung zu. Dr. Grube: „Mit dieser Botschaft des Aufsichtsrats gehen wir morgen in Stuttgart in den Lenkungskreis und stellen dort die Entwurfsplanung und die Kostenkalkulation vor. Dann fällt die abschließende Entscheidung aller Partner.“

Einen Wechsel beschloss der Aufsichtsrat im Ressort Finanzen und Controlling. Nach über 18 Jahren als Finanzvorstand bei der Bahn verlässt Diethelm Sack am 31. März 2010 das Unternehmen. Der 61-jährige war im November 1991 in den Vorstand der Deutschen Bundesbahn berufen worden. Mit der Gründung der Deutschen Bahn AG am 1. Januar 1994 übernahm der gebürtige Frankfurter das Ressort Finanzen und Controlling. Seit Juni 2008 ist er in gleicher Funktion für die DB Mobility Logistics AG tätig. Dr. Müller: „Wie kaum ein anderer hat Diethelm Sack ganz entscheidende Verdienste daran, dass sich die Deutsche Bahn seit der Bahnreform 1994 zu einem weltweit führenden Mobilitäts- und Logistikkonzern entwickelt hat. Er hinterlässt ein gut bestelltes Haus.“

Als Nachfolger wurde Dr. Richard Lutz bestellt. Er übernimmt am 1. April 2010 seine neue Aufgabe. Der 45-jährige kam 1994 zur Deutschen Bahn. Seit September 2003 ist der promovierte Diplom-Kaufmann Leiter Controlling. Dr. Müller: „Mit Herrn Dr. Lutz hat der Aufsichtsrat einen exzellenten Fachmann berufen, der das Unternehmen und die Menschen in all seinen Facetten bestens kennt. Unsere Entscheidung für eine interne Lösung zeigt erneut, dass die DB über hervorragendes Know-how in den eigenen Reihen verfügt.“

Der Aufsichtsrat nahm weiterhin das vom Vorstand vorgeschlagene Vorgehen zur Umsetzung der Grundsätze des von der Bundesregierung beschlossenen Public Corporate Governance Kodex (PCGK) im DB Konzern zur Kenntnis. Der PCGK enthält wesentliche Bestimmungen geltenden Rechts zur Leitung und Überwachung von nicht börsennotierten Unternehmen, an denen die Bundesrepublik Deutschland beteiligt ist. Zudem sind darin anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung festgeschrieben. Die DB AG und die DB ML AG wenden den Kodex vollumfänglich an. Soweit die Regelungen des PCGK unter Berücksichtigung der Konzernbesonderheiten auf die Unternehmen der DB sachgerecht anwendbar sind, sollen sie auch im Bereich der Konzernunternehmen zur Anwendung kommen.

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Werner Müller begrüßte zur 80. Sitzung des Aufsichtsrats mehrere neue Mitglieder. Neu in den Aufsichtsrat rückt Staatssekretär Klaus-Dieter Scheurle, der als Nachfolger des ehemaligen Parlamentarischen Staatssekretärs Achim Großmann fortan das für die Bahn federführende Bundesverkehrsministerium vertritt. Staatssekretär Dr. Bernhard Heitzer wird künftig das Bundeswirtschaftsministerium in dem Gremium vertreten. Er folgt auf Staatssekretär Walther Otremba, der im Aufsichtsrat verbleibt, dort künftig aber das Bundesfinanzministerium vertritt.

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Ausbau der Offshore-Windenergie wird weiter vorangebracht

Berlin (pressrelations) –

Ausbau der Offshore-Windenergie wird weiter vorangebracht

Das Bundeskabinett hat heute die Verordnung über die Raumordnung in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone in der Ostsee beschlossen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: „Ich begrüße, dass wir beim Ausbau der Offshore-Windenergie weiter vorankommen. Die Offshore-Windenergie trägt nicht nur zur Erreichung der Klimaschutzziele bei, sondern schafft auch neue Arbeitsplätze – ‚green jobs‘.“

Für das Bundeswirtschaftsministerium ist beim Ausbau der Erneuerbaren Energien vor allem deren Netzintegration von besonderer Bedeutung. So muss der Strom aus den Offshore-Windparks in die Verbrauchszentren im Westen und Süden Deutschlands gelangen. Hierfür bedarf es moderner und leistungsfähiger Netze.

Bundesminister Brüderle: „Der Strom aus den Windenergieanlagen muss bei den Verbrauchern ankommen. Die Schlüsselfragen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien liegen daher bei den Netzen. Die Netzanbindung der Offshore-Windparks und die erforderliche Modernisierung der Netze müssen prompt und auf wirtschaftliche Weise erfolgen.“

So hatte das Bundeswirtschaftsministerium das bereits in Kraft getretene Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) erarbeitet. Das Gesetz erleichtert und beschleunigt die Planungs- und Genehmigungsverfahren für Leitungsbauvorhaben, die u.a. zur Netzintegration des Stroms aus Windenergie dringend erforderlich sind.

Ferner hat die Bundesnetzagentur ein Positionspapier veröffentlicht, das eine zügige Netzanbindung der Offshore-Windenergieanlagen ermöglicht und gleichzeitig „stranded investments“ auf Kosten der Stromverbraucher verhindert. Bereits bei den ersten deutschen Offshore-Windparks „Alpha Ventus“, „BARD 1“ und „Baltic 1“ hat die Bundesnetzagentur für eine prompte Netzanbindung gesorgt.

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ars navigandi entwickelt virtuellen Punkterechner für TÜV SÜD

München (pressrelations) –

ars navigandi entwickelt virtuellen Punkterechner für TÜV SÜD

Hilfreiches Tool für Flensburger Punktesammler

München, 9.12.2009 – Bei Rot über die Ampel? Zu schnell unterwegs? Zu nah aufgefahren? Wer weiß schon ganz genau, was das für Folgen für das Flensburger Punktkonto haben kann? Der mitunter quälenden Unsicherheit hat ars navigandi jetzt ein Ende gemacht und für die TÜV SÜD AG einen genauso hilf- wie aufschlussreichen virtuellen Punkterechner entwickelt. Mit ein paar einfachen Klicks kann sich damit jeder Autofahrer einen individuellen Überblick über seine aktuelle „Bedrohungslage“ in der Flensburger „Verkehrssünder-Kartei“ verschaffen. Konzept, Design, technische Umsetzung und Implementierung für dieses nützliche Werkzeug kommen aus der Münchner Agentur für E-Learning, Internet-Lösungen, Interactive und Design.

Auf der Autobahn gedrängelt? In der Innenstadt zu schnell unterwegs? Wer am Steuer Fehler gemacht und nun Bammel vor Punkten und Geldbuße hat, kann sich mit dem neuen Punkterechner von TÜV SÜD online schnell Gewissheit über die Folgen verschaffen. Einfach durchklicken unter www.tuev-sued.de/punkterechner. Und wenn das Konto in Flensburg schon bedrohlich angewachsen ist, hilft TÜV SÜD ebenfalls weiter: mit Kursen zum Punkteabbau.

Abgefahrene Reifen? Was droht dem Fahrer, was dem Fahrzeughalter? Wird es nur bei Punkten bleiben ? oder kann es auch ein Fahrverbot geben? Wie hoch wird die Geldbuße ausfallen? Und was kann ich tun, damit der Punktestand nicht weiter anschwillt? Wer im Straßenverkehr einen Fehler gemacht hat, dem schießen tausend Fragen durch den Kopf. Auch auf schwierige Fragen gibt es nun ganz einfach Antworten online bei TÜV SÜD ? mit dem virtuellen Punkterechner. Der Online-Punkterechner fragt auch Einzelheiten ab, um möglichst detailliert über drohende Punkte, Bußgeld und Fahrverbot Auskunft geben zu können. Wurde das Rotlicht einer Ampel ignoriert, will der Punkterechner zum Beispiel wissen, ob die Rotphase kürzer oder länger als eine Sekunde war und ob andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden. Der Helfer im Internet summiert übrigens auch die Folgen verschiedener Verstöße auf. Alles ganz individuell.

„Wir wollen dem Autofahrer dabei helfen, nach einem Fehler hinter dem Steuer möglichst schnell Gewissheit über seine Situation zu bekommen, damit er die richtigen Maßnahmen ergreifen kann“, sagt Thomas Wagenpfeil, Verkehrspsychologe bei TÜV SÜD.

Rechtsverbindlich sind die Auskünfte des Punkterechners nicht. Die genaue Adresse des Punkterechners: www.tuev-sued.de/punkterechner.

Die Münchner Agentur ars navigandi, die seit Jahren für die TÜV SÜD AG arbeitet – und neben Internetauftritt und Intranet auch zahlreiche Applikationen wie die Jobbörse und die Bilddatenbank entwickelt hat ? zeichnet auch für dieses Projekt verantwortlich und hat sowohl Konzept und Design, als auch Umsetzung und Implementierung realisiert.

Über ars navigandi GmbH
ars navigandi GmbH ist eine unabhängige und inhabergeführte Agentur für E-Learning, Internet-Lösungen, Interactive und Design.

Das Unternehmen wurde 1999 in München gegründet, wird seitdem von den Gründern geführt und beschäftigt derzeit 17 Mitarbeiter.

Mittlerweile segelt ars navigandi in internationalen Gewässern und ist neben dem deutschsprachigen Raum in Lateinamerika, England, Russland, Arabien und Asien tätig.
Für herausragende und innovative Lösungen im Internet wurde ars navigandi bereits mehrfach ausgezeichnet. Über 50.000 Teilnehmer aus über 40 Ländern nutzen die preisgekrönte E-Learning Plattform.

Auszug aus der Kundenliste:
ADAC e.V., AEG Electrolux, Danone Deutschland GmbH, Deutsche Zentrale für Tourismus e.V., Disneyland Resort Paris, Hapaq Lloyd Kreuzfahrten GmbH, Neckermann Reisen, Novartis Tiergesundheit GmbH, Österreich Werbung, TUI AG, TÜV SÜD AG

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
ars navigandi GmbH
81241 München
089/82989165
www.arsnavigandi.de
Ansprechpartner: Matthias Reithmair
mr@arsnavigandi.de
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