Bauen mit Prestige: PLADUR® ZM Premium

Düsseldorf (pressrelations) –

Bauen mit Prestige: PLADUR® ZM Premium

Mehr als 100.000 Tonnen der neuen Produktlinie PLADUR® ZM hat das Profit Center Color/Construction der ThyssenKrupp Steel Europe AG seit Markteinführung im zweiten Qaurtal des Geschäftsjahres 2008/2009 bereits verkauft. Jetzt ziehen die Spezialisten für organisch beschichtetes Feinblech und Bauelemente nach und präsentieren eine weiter entwickelte Produktreihe mit dem Namen PLADUR® ZM Premium. Das neue Produkt eignet sich unter anderem für Bauelemente speziell für repräsentative Gebäude.

PLADUR® ZM und PLADUR® ZM Premium basieren auf der neuartigen Oberfläche ZM EcoProtect für schmelztauchveredeltes Feinblech. Die Oberfläche wurde am Dortmunder OberflächenCentrum der ThyssenKrupp Steel Europe AG entwickelt. An die Stelle einer herkömmlichen Feuerverzinkung tritt eine Zink-Magnesium-Legierung mit doppelt so hohem Korrosionsschutz. Erzeugt wird ZM EcoProtect auf den Feuerbeschichtungsanlagen in Kreuztal-Eichen, in Finnentrop und in Dortmund. Dabei wird kalt gewalztes Stahlband durch eine etwa 460 Grad heiße Zinkschmelze geleitet und anschließend abgekühlt, so dass der Zinküberzug auf der Bandoberfläche erstarrt. Bei ZM EcoProtect ist das Zinkbad mit rund einem Prozent Magnesium angereichert. Die neue Oberfläche lässt sich genauso gut umformen, schweißen und lackieren wie eine klassische Feuerverzinkung.

Die metallische Beschichtung hat sich auch als erstklassiger Untergund für organische Beschichtungen erwiesen. Das sind Lack- oder Kunststoffoberflächen, die im Coil-Coating Verfahren aufgebracht werden. Die guten Korrosionsschutzeigenschaften werden durch die zusätzliche organische Beschichtung weiter verstärkt. Bei Bauprodukten aus feuerverzinktem Feinblech, für die bislang in Deutschland pro Quadratmeter eine 275 Gramm schwere Zinkschicht als Korrosionsschutz vorgeschrieben ist, begründet ZM EcoProtect eine ganz neue Produktfamilie. Hier ist die metallische Überzugsauflage von 130 Gramm pro Quadratmeter, bezogen auf beide Seiten, verringert – bei gleich gutem Korrosionsschutz und entsprechender Schonung der Ressource Zink. Das Deutsche Institut für Bautechnik hat für organisch beschichtete Flachprodukte mit einem ZM EcoProtect Überzug eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erteilt.

Das jetzt vorgestellte Produkt PLADUR® ZM Premium ist für Bauelemente aus Stahl mit dauerhaft repräsentativer Anmutung entwickelt worden. Bei PLADUR® ZM Premium trägt das Stahlband eine Zink-Magnesium Auflage von 160 Gramm pro Quadratmeter, bezogen auf beide Seiten. Damit wird die Korrosionsschutzwirkung der einfachen Zink-Magnesium-Auflage noch einmal deutlich übertroffen. Auf diese Oberfläche wird im Coil Coating Verfahren ein über 50 Millimeter dickes Speziallack-System aufgetragen. Das System besteht aus mehreren Lackschichten und einer Grundierung. Die Lackschichten sind so aufeinander abgestimmt, dass sie eine leicht strukturierte Oberfläche mit Perl-Metallic-Charakter bilden. Gemeinsam sorgen der Zink-Magnesium-Überzug und die vier Lackschichten dafür, dass der hochwertige Charakter der Oberfläche dauerhaft bestehen bleibt, ohne dass Wind, Wetter oder andere Umwelteinflüsse der Qualität der Oberfläche etwas anhaben können.

Eine der ersten Anwendungen für PLADUR® ZM Premium ist eine renovierte Fassade des Kieler Yacht Club Hotels. Die Leitung des direkt an der Kieler Förde gelegenen Vier-Sterne-Hauses mit dem Yachthafen der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt vor der Tür hat sich bei PLADUR® ZM Premium für einen Farbton entschieden, der an die Farbe von Champagner erinnert.

Ansprechpartner:

Dietmar Stamm
ThyssenKrupp AG
Phone: +49 203 / 52 – 2 62 67
Fax: +49 203 / 52 – 2 57 07
E-mail: dietmar.stamm@thyssenkrupp.com

Bernd Overmaat
ThyssenKrupp Business Services GmbH
Phone: +49 203 / 52 – 2 4 51 85
Fax: +49 203 / 52 – 2 57 07
E-mail: bernd.overmaat@thyssenkrupp.com

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Studien beweisen: Fluglärm macht krank GRÜNE fordern Reduzierung der Belastungen – Kritik an Posch

Wiesbaden (pressrelations) –

Studien beweisen: Fluglärm macht krank GRÜNE fordern Reduzierung der Belastungen – Kritik an Posch

Eine Anhörung im Landtag über die aktuellen Studien des Mediziners Prof. Dr. Eberhard Greiser zu Gesundheitsgefährdungen durch Fluglärm beantragt die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Professor Greiser stellt heute einige Ergebnisse seiner Aufsehen erregenden Studie vor. DIE GRÜNEN schlagen vor, diese Anhörung in der Federführung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses durchzuführen.

„Die Ergebnisse der Studie von Professor Greiser“, so der flughafenpolitische Sprecher der GRÜNEN, Frank Kaufmann, „sind alarmierend. Die Landespolitik insgesamt und natürlich vor allem die Regierung dürfen diese Fakten keinesfalls ignorieren. Das ist aber offensichtlich genau das, was Minister Posch zu tun beabsichtigt. Es ist eigentlich schon Skandal genug, dass CDU und FDP ihr jahrelanges Versprechen brechen und gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs in Kassel, also gegen mehr Nachtruhe für die Bevölkerung, Revision einlegen. Jetzt will er auch noch eine Anhörung zum Zusammenhang zwischen nächtlichem Fluglärm und Gesundheitsgefahren verhindern. Er will diese Ergebnisse nicht zur Kenntnis nehmen. Die massiven gesundheitlichen Schäden, die besonders durch Nachtflüge entstehen, dürfen nicht länger übergangen, sondern müssen in die Überlegungen der Landesregierung einbezogen werden.“

Verkehrsminister Posch hat heute in der FAZ eine Anhörung abgelehnt. Er erklärte, er wehre sich dagegen, das Thema Gesundheit für politische Zwecke zu emotionalisieren. Zudem käme weder dem Landtag noch der Landesregierung eine Entscheidungskompetenz zu. „Posch will das Thema nicht auf der Tagesordnung haben, weil es ihm nicht passt. Zudem ist es einfach falsch, dass die Landesregierung beim Thema Nachtflüge und Gesundheitsgefahren keine Entscheidungskompetenz hat. Mit dem Einlegen der Revision gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Kassel zeigt sie, dass sie hier sehr wohl in eine bestimmte Richtung handelt.“

Der Arzt und Epidemiologe Greiser hatte im Auftrag des Umweltbundesamtes eine Studie über den Zusammenhang verschiedener Erkrankungen und der Belastung durch Fluglärm erstellt. Dabei konnte er die Daten von mehr als einer Million Flughafenanwohnern der Region Köln/Bonn einbeziehen – ein Untersuchungsumfang, den es bisher weltweit noch nicht gab. Die Ergebnisse sind alarmierend. Es erweist sich, dass bereits ein Dauerschallpegel ab 40 Dezibel zu einem signifikant höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt. Frauen, die in Flughafennähe wohnen, haben darüber hinaus ein weitaus höheres Risiko an Leukämie oder Brustkrebs zu erkranken als andere.

Der Zusammenhang zwischen Fluglärm und Herz- und Kreislaufkrankheiten hält Prof. Greiser für wissenschaftlich so gut abgesichert, dass man von einem kausalen Zusammenhang ausgehen könnte. Für das erhöhte Krebsrisiko bei Frauen trifft dieses nicht in gleichem Maße zu. Hier hält Prof. Greiser aufgrund der vorliegenden Studien einen Zusammenhang aber für sehr plausibel.

Zudem hat sich herausgestellt, dass insbesondere Nachtflüge für die Gesundheit der Anwohner gefährlich sind. DIE GRÜNEN sehen deshalb dringenden Bedarf, dass die Landespolitik sich mit diesen schwerwiegenden Erkenntnissen befasst. „Man kann jetzt auch seitens der Luftverkehrswirtschaft nicht mehr so tun, als sei alles in Ordnung, obwohl der Flugverkehr nachweislich krank macht. Es muss rasch deutlich mehr zum Schutz der Menschen in Flughafennähe getan werden. Die erste Forderung lautet: Nachtflugverbot jetzt!“, so Frank Kaufmann.

Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne

Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: gruene@ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-fraktion-hessen.de

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Lautenschläger will Biblis weitere zehn Jahre am Netz lassen – GRÜNE: Unverantwortlich

Wiesbaden (pressrelations) –

Lautenschläger will Biblis weitere zehn Jahre am Netz lassen – GRÜNE: Unverantwortlich

Als „unverantwortlich“ kritisiert die umweltpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Ursula Hammann, die Absicht von Umweltministerin Lautenschläger (CDU) das Atomkraftwerk Biblis A noch zehn Jahre am Netz zu lassen. Dies hatte Lautenschläger im Interview mit der FAZ erklärt.

„Biblis A ist das älteste Atomkraftwerk Deutschlands und hat durch zahllose Störfälle bundesweit traurige Berühmtheit erreicht. Biblis A ist weder gegen Flugzeugabstürze noch gegen Terroranschläge geschützt. Und Ministerin Lautenschläger will es jetzt so einfach mir nichts dir nichts zehn weitere Jahre laufen lassen. Das ist eine reine Gelddruckmaschine für den Betreiber RWE, denn jeder Tag, den Biblis A am Netz ist, spült dem Energieriesen eine Million Euro in die Kassen. Dies macht deutlich, dass die Ministerin sich vor allem für die wirtschaftlichen Interessen von RWE und nicht für die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung einsetzt“, kritisiert Ursula Hammann.

DIE GRÜNEN unterstreichen, dass die erneuerbaren Energien die Energie der Zukunft sind. Leider vernachlässige die hessische Landesregierung sie weiterhin sträflich.

Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne

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