Auszeichnung für nachhaltige Unternehmensführung: Franz Fehrenbach erhält B.A.U.M.-Umweltpreis

Stuttgart (pressrelations) –

Auszeichnung für nachhaltige Unternehmensführung: Franz Fehrenbach erhält B.A.U.M.-Umweltpreis

? Renommierte Auszeichnung für langjähriges und konsequentes Engagement im Bereich Umwelt- und Ressourcenschonung
? Preis würdigt auch kontinuierliche Weiterentwicklung von zukunftsorientierten Technologien

Hamburg/Stuttgart ? Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Bosch Geschäftsführung, erhält 2009 den renommierten B.A.U.M.-Umweltpreis des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management in der Kategorie Großunternehmen. Bei der Preisverleihung am 23. November im Hamburger Rathaus vor Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wurde Fehrenbachs langjähriges, konsequentes Engagement im Bereich Umwelt- und Ressourcenschonung in der Bosch-Gruppe gewürdigt. Darüber hinaus wurde sein Einsatz für eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Zukunftstechnologien wie der Photovoltaik hervorgehoben. Der B.A.U.M.-Vorsitzende Professor Maximilian Gege betonte, dass Fehrenbachs Verdienst insbesondere in der Konsequenz liege, „mit der er den Gedanken der Nachhaltigkeit im Unternehmen umsetzt.“
Fehrenbach sieht den Preis als Beleg dafür, dass die Zeiten vorbei sind, wo Ökonomie und Ökologie als Gegensatz erschienen, „denn heute geben wir auf ökologische Fragen überzeugende technische Antworten.“ Gerade in den ökologischen Trends etwa der Automobil- und Industrietechnik sowie bei Gebäuden und Gebrauchsgütern stecke noch viel Wachstumspotenzial.
Bosch wendet heute rund 45 Prozent seines Forschungs- und Entwicklungsetats für Ressourcen und Energie sparende Technologien auf und erzielt damit gut ein Drittel seines Umsatzes. Unter dem Leitmotiv „Technik fürs Leben“ arbeitet das Unternehmen an Themen wie Lithium-Ionen-Batterien, alternativen Antriebskonzepten im Kraftfahrzeug und an der Versorgung mit regenerativen Energien, etwa mittels Photovoltaik. Dabei ist der Aspekt der verbesserten Energieeffizienz bei allen Bosch-Produkten der wichtigste Hebel, um zur Erreichung der weltweiten CO2-Ziele beizutragen. Zudem legt etwa der genormte Bosch-Prozess „Design for Environment“ fest, dass bereits in die Entwicklung von Produkten die Aspekte Energieeffizienz, Recyclingvorgaben und Stoffbeschränkungen einfließen.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 280 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 45,1 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro oder acht Prozent vom Umsatz für Forschung und Entwicklung aus und meldet über 3 000 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com.

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Greenpeace-Test: Weniger Pestizide in Trauben

Hamburg (pressrelations) –

Greenpeace-Test: Weniger Pestizide in Trauben


20 Prozent der konventionellen Proben noch immer „nicht empfehlenswert“

Die Belastung mit giftigen Pestiziden in Tafeltrauben ist rückläufig. Zum ersten Mal seit Beginn der jährlichen Greenpeace-Pestizidtests überschreitet keine der Traubenproben die akuten Referenzdosis (ARfD) – das Maß für die akute Gesundheitsgefährdung. Bei der ersten Untersuchung im Jahr 2003 lagen noch 14 Traubenproben über der ARfD. In den beiden Vorjahren 2007 und 2008 war es jeweils eine Probe. Besorgniserregend sind jedoch weiterhin die Mehrfachbelastungen. Sie gelten als toxikologisch bedenklich, weil mögliche Kombinationswirkungen der unterschiedlichen Pestizide auf die menschliche Gesundheit noch weitgehend unerforscht sind. Greenpeace fordert gesetzliche Grenzwerte für Mehrfachbelastungen.

„Es darf nicht sein, dass bis zu 13 verschiedene Pestizide in einer einzigen Weintraubenprobe zu finden sind“, sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace. „Dass es dieses Jahr keine akute Gesundheitsgefährdung durch hohe Pestizidbelastungen bei Trauben gibt, ist ein Erfolg der langjährigen Greenpeace-Kampagne ‚Kein Gift in Essen‘. Allerdings bleibt noch viel zu tun.“ Der Anteil der Tafeltrauben ohne Pestizidrückstände ist gering: Nur zwei der 30 konventionellen Proben sind unbelastet.
In einer Probe von Real aus Köln wird die gesetzlich erlaubte Höchstmenge für den nervenschädigenden Wirkstoff Chlorpyrifos überschritten. „Diese Real-Weintrauben gehören nicht in den Handel“, sagt Santen. „Sie sind per Gesetz nicht verkehrsfähig.“ Greenpeace hat Anzeige gegen Metro, den Mutterkonzern von Real, erstattet.

Auch konventionelle Trauben können pestizidfrei sein

Greenpeace hat Anfang Oktober in Filialen der führenden Supermarktketten in sechs deutschen Großstädten Tafeltrauben gekauft. Die 34 Proben – davon vier aus biologischem Anbau – wurden in einem unabhängigen Labor auf über 300 Pestizide untersucht. Bio-Tafeltrauben schneiden auch in diesem Test gut ab. Dennoch erfüllt eine Probe die Kriterien für den Bioanbau nicht und muss deshalb beanstandet werden. Im Vergleich der Supermärkte schnitten einige Trauben von Aldi und Tengelmann ebenfalls gut ab. Sie beweisen, dass nicht nur Bio-Hersteller pestizidfreie Trauben produzieren können. Schlusslicht dagegen ist Metro: Die Hälfte ihrer Weintrauben-Proben musste von Greenpeace als „nicht empfehlenswert“ eingestuft werden.
REWE bewirbt seine Produktreihe Best Alliance mit besonders geringen Pestizidbelastungen. Doch Greenpeace stellte fest: Die Best Alliance-Proben schneiden im Vergleich mit anderen Trauben aus konventionellem Anbau nicht besser ab. Alle Proben sind mit Pestizidrückständen belastet – eine Probe ist sogar „nicht empfehlenswert“. „Hier muss REWE nachlegen, sonst sind alle Versprechungen nur Lippenbekenntnisse“, so Santen.

Greenpeace e. V.
Große Elbstraße 39
22767 Hamburg
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E-Mail: mail@greenpeace.de

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