Weltenergieausblick der IEA warnt vor deutlichem Anstieg des weltweiten Energieverbrauchs

Berlin (pressrelations) –

Weltenergieausblick der IEA warnt vor deutlichem Anstieg des weltweiten Energieverbrauchs

Datum: 19.11.2009

Der aktuelle Welt-Energie-Ausblick der Internationalen Energieagentur (IEA) warnt vor einem deutlichen Anstieg des weltweiten Energieverbrauchs bis 2030, falls keine grundlegende Änderung der globalen Energienutzung eintritt. Im Rahmen einer umfassenden Analyse verknüpft die IEA die globalen Energietrends mit einem detaillierten Klimaschutzszenario. Die IEA liefert damit einen wichtigen Input für die Klimaverhandlungen, die Anfang Dezember in Kopenhagen beginnen. Die konkreten Ergebnisse werden heute in Berlin bei einer gemeinsamen Veranstaltung von Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. und Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie präsentiert.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: „Der Welt-Energie-Ausblick verdeutlicht die gewaltigen Herausforderungen des Klimawandels. Im Gegensatz zur globalen Entwicklung können wir uns in Deutschland zwar auf einen sinkenden Energieverbrauchstrend einstellen. Ein erfolgreicher und zugleich ökonomisch sinnvoller Klimaschutz ist jedoch nur möglich, wenn alle Länder an einem Strang ziehen und alle verfügbaren Optionen genutzt werden. Wir brauchen deshalb eine technologieoffene und marktorientierte Energiepolitik. Der Welt-Energie-Ausblick gibt vor diesem Hintergrund wichtige Anstöße für die Erarbeitung des im Koalitionsvertrag vereinbarten Energiekonzepts der Bundesregierung.“

Der World Energy Outlook beziffert das Ausmaß der enormen Investitionen, die im Energiebereich erforderlich sind, um das Ziel einer Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 2° C zu erreichen. Nach diesen Berechnungen müssen zwischen 2010 und 2030 weltweit 10.000 Milliarden Dollar in kohlenstoffarme Technologien und Energieeffizienz investiert werden. Die Finanzierung dieses gewaltigen Investitionsbedarfs, insbesondere in den Entwicklungsländern, ist eine besondere Herausforderung, zu deren Bewältigung neue Lösungen gefunden werden müssen.

Informationen zum WEO 2009 unter:
www.worldenergyoutlook.org/index.asp

Informationen zur Energiepolitik der Bundesregierung unter:
www.bmwi.de/BMWi/Navigation/energie.html

Das Internetangebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie: http://www.bmwi.de
Für Rückfragen zu Pressemitteilungen, Tagesnachrichten, Reden und Statements wenden Sie sich bitte an:
Pressestelle des BMWi
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Neue Regelung zum Verbrennen von Baum- und Strauchschnitt im Herbst und Frühjahr

Erfurt (pressrelations) –

Neue Regelung zum Verbrennen von Baum- und Strauchschnitt im Herbst und Frühjahr

Heute tritt die neue Pflanzenabfall-Verordnung in Kraft. Damit dürfen die Landkreise und kreisfreien Städte das Verbrennen von Baum- und Strauchschnitt nur noch im sogenannten Außenbereich zulassen (außerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile). Gleichzeitig entfällt die bisherige Anzeigepflicht durch den Bürger. Geändert wurde auch der Verbrennungszeitraum im Frühjahr von bisher März auf Mitte März bis Mitte April.

Mit den vorgenommenen Änderungen soll auf die Praxis des Verbrennens von Baum- und Strauchschnitt in Thüringen reagiert werden. Aufgetretene Beeinträchtigungen durch Rauch und Geruch werden mit der neuen Verordnung minimiert. Der Wegfall der Anzeigepflicht soll jedoch die zuständigen Behörden nicht von stichprobenartigen Kontrollen entbinden.

Aus Gründen der Luftreinhaltung und zur Erhöhung der Lebensqualität ruft das Ministerium die Bürger auf, stärker auch die alternativen Entsorgungsmöglichkeiten zu nutzen. Dazu gehört die Entsorgung über Grünabfallcontainer oder Biotonne, Schreddern und Kompostieren (verrotten, untergraben oder unterpflügen). Informationen erteilt die Stadtverwaltung oder das Landratsamt.

Andreas Maruschke
Pressesprecher

Thüringer Ministerium für Landwirtschaft,
Forsten, Umwelt und Naturschutz
Pressesprecher Andreas Maruschke
Beethovenstraße 3
99096 Erfurt
Tel.: +49 361 37 99930
Fax: +49 361 37 99950

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Sagemcom: Neue IP-basierte Powerline-Technologie für Smart Metering

Eschborn (pressrelations) –

Sagemcom: Neue IP-basierte Powerline-Technologie für Smart Metering

Eschborn / Paris / Wien 19.11.2009 ? Sagemcom hat in Zusammenarbeit mit Maxim Integrated Products Inc. und dem französischen Energieunternehmen Electricité Réseau Distribution France (ERDF) eine neue Lösung entwickelt, die die Kompatibilität für weltweite Smart-Grid-Anwendungen (Intelligente Stromnetze) garantiert. Damit ist Sagemcom das erste Unternehmen, das bei dieser Lösung den IPv6-Protokoll-Standard an die auf OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplex) basierende PLC-Spezifikationen (Packet Loss Concealment) angepasst hat.

2008 schloss ERDF mit Sagemcom und Maxim einen Exklusivvertrag, der die Entwicklung einer Lösung für eine neue Powerline-Kommunikations-Anwendung zum Ziel hatte. Einer der wichtigsten Punkte des Projekts war die Kompatibilität, die dank Einhaltung internationaler Standards sichergestellt wurde.

Das Hauptaugenmerk der von Sagemcom und Maxim entwickelten Technologie liegt in der Kombination aus OFDM-Modulation und der IPv6-Netzwerktechnologie. Die neue sogenannte „G3 PLC“-Spezifikation lässt damit dem Smart Metering (Smart Meter = intelligente Stromzähler) eine Schlüsselrolle im Automatic-Meter-Management-Bereich (AMM) zukommen und ermöglicht kosteneffiziente Smart-Grid-Implementierungen. Die entwickelte Lösung unterstützt unter anderem eine Zweiwegekommunikation, die zwischen niedrigen und mittleren Stromspannungsnetzen mithilfe von Transformatoren vermittelt. Dies ermöglicht eine Datenübertragung an jeden zusätzlichen Kunden, der mit einem Remote-Transformator verbunden ist ? ganz ohne zusätzliche Modems oder Datenkonzentratoren. Im Vergleich zu den Produkten der ersten Generation werden so die Netzinstallations- und Operationskosten reduziert.

Durch den Einsatz von Sicherheits-Features des neuen Protokolls IPv6 erfüllt „G3 PLC“ alle Anforderungen der Energieunternehmen und Endkunden in Bezug auf Datensicherung und Datenschutz. „Die dritte PLC-Generation ist im Vergleich zu den derzeitigen Metering-Lösungen ausfallsicher und bietet deutlich höhere Datenübertragungsraten“, so Jean Vigneron, Managing Director für Metering bei ERDF. „Dies erlaubt sogar die Datenübermittlung über Mittelspannungstransformatoren und die Koexistenz neben der ersten PLC-Generation.“

Die neue „G3 PLC“-Spezifikation für Smart Metering von Stromnetzen steht auf der ERDF-Website gratis zum Download zur Verfügung: http://www.erdfdistribution.fr/electricite-reseau-distribution-france/publications/documentation/documentation-linky-602742.html

Über Sagemcom
Sagemcom, ein weltweit führendes High-Tech-Unternehmen mit Hauptsitz in Paris, ist auf Breitbandkommunikation und Konvergenz spezialisiert, insbesondere in folgenden Bereichen: Breitband-, Druck- und Energie-Management-Lösungen, M2M-Kommunikation, Netzwerke, Telekommunikationssysteme sowie digitale TV-Set-Top-Boxen. Dank seiner bewährten Innovationskapazität hält das Unternehmen eine Führungsposition in diesen Sektoren. Sagemcom strebt an, ein globaler Marktführer für Konvergenzlösungen und Breitbandterminals zu werden. Mit einem Umsatz von fast 1,3 Milliarden Euro beschäftigt Sagemcom rund 6.030 Mitarbeiter auf fünf Kontinenten. Bei Sagemcom beginnt das Engagement für eine nachhaltige Entwicklungspolitik schon in der Designphase und wird im gesamten industriellen Prozess fortgesetzt. Das Öko-Design entspricht ISO-Standards, beinhaltet den Energieverbrauch der Produkte und ist in einer Ethik-Richtlinie festgelegt, die auch für alle Zulieferer des Unternehmens gilt. Für weitere Informationen: www.sagemcom.com.

Pressekontakt
HFN Kommunikation GmbH
Sven Humann
Hanauer Landstr. 161-173
60314 Frankfurt am Main
Tel: +49 69 92 31 86 13
E-Mail: shumann@hfn.de

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Intelligenz für Metallbauteile

München (pressrelations) –

Intelligenz für Metallbauteile

Hohe Produktionstemperaturen erlaubten es bislang nicht, metallische Bauteile in einem Arbeitsprozess mit RFID-Chips auszustatten. Fraunhofer-Forscher stellen auf der Euromold in Frankfurt (2. bis 5. Dezember) eine Verfahrensvariante vor, mit der sich die Funkchips zerstörungsfrei integrieren lassen (Halle 8, M114).

Ob CD-Verpackungen, Behälter oder Ausweise ? RFID-Etiketten (Radio Frequency Identification) erobern zunehmend den Alltag. Damit lassen sich Objekte oder Waren kennzeichnen und automatisch per Funk identifizieren. Die Informationen können von einem entsprechenden Lesegerät ausgelesen und verarbeitet werden. Die smarten Label lassen sich bei Produktionsbedingungen bis zu 100 Grad Celsius aufbringen. Bei höheren Temperaturen, wie das etwa beim Laserschmelzen der Fall ist, gehen sie kaputt: Hier werden metallische Bauteile bei über 1400 Grad Celsius mit Hilfe eines Lasers aus Edelstahlpulver gefertigt. Das schloss ihre Kennzeichnung auf Funkbasis bislang aus.

Nun haben die Forscher vom Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen ein neues zerstörungsfreies Verfahren entwickelt. Sie nutzen dabei die Methode des »Rapid Manufacturing«: Dabei wird das dreidimensionale CAD-Modell aus dem Computer direkt von einer Maschine Schicht für Schicht als Prototyp aufgebaut. Der Laser verschmilzt dann die Bereiche der Schicht, die später als festes Material vorliegen sollen. Im Anschluss wird die Bauplattform abgesenkt und der Ablauf beginnt erneut, bis das Bauteil fertig gestellt ist. Diesen Prozess können die Fraunhofer-Wissenschaftler so steuern, dass der RFID-Chip eingebaut werden kann und völlig vom Material umschlossen ist.

»Das neue Verfahren bringt endlich Intelligenz in die Metallbauteile. In den Funketiketten kann man wichtige Informationen hinterlegen, etwa die Seriennummer oder das Herstellungsdatum. Die Unternehmen können damit beispielsweise hochpreisige Ersatzteile fälschungssicher machen«, erläutert Projektleiter Claus Aumund- Kopp. Denn wer den Chip entfernen will, muss ihn zwangsweise zerstören. Künftig ist aber nicht nur das Auslesen des Identifizierungscodes möglich. Auch das Speichern von Informationen während der Nutzungsphase ist denkbar. Potenzial sehen die Fachleuteauch in Verbindung mit Sensoren oder Aktoren: So lassen sich mit Hilfe von Temperatur- oder Dehnungssensoren thermische oder mechanische Belastungen der Bauteile erfassen.

Außerdem präsentiert die neue Fraunhofer-Allianz »Generative Fertigung « Technologien und Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Von den generativen Fertigungstechnologien und der Werkzeugherstellung über den Werkzeugeinsatz bis hin zur Reparatur. In der Allianz haben sich zehn Institute zusammengeschlossen (www.generativ.fraunhofer.de ).

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Städte wollen noch mehr Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen

Berlin (pressrelations) –

Erste Klimakonferenz der Städte in Hamburg

Städte wollen noch mehr Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen

Zur 1. Klimakonferenz der Städte vom 16.-18. November 2009 in Hamburg erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz MdB:

Es ist gut, dass die Städte den Kampf gegen den Klimawandel gemeinsam aufnehmen. In den Städten werden 80 Prozent der Treibhausgase produziert. Städte sind im Prozess des weltweiten Klimawandels Hauptverursacher und gleichzeitig Hauptbetroffene. Die in den Städten entstehenden Probleme müssen deshalb in den Städten gelöst werden. Im Vorfeld der Kopenhagenkonferenz versammelt Hamburg mehr als 400 Städte Europas und der Welt, die dem Covenant of Mayors, dem Konvent der Bürgermeister für lokale nachhaltige Energie beigetreten sind. Diese Städte wollen noch mehr Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen und haben sich verpflichtet, über die Zielvorgaben der EU zur CO2-Reduktion hinauszugehen mit Hilfe verbesserter Energieeffizienz, sauberer Energiegewinnung und verringertem Energieverbrauch. Als europäische Metropole hat sich die Freie und Hansestadt Hamburg und ihr Erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU) zu einer aktiven Klimaschutzpolitik entschlossen. Die Vertreter der in Hamburg versammelten Städte können auf viele verschiedene Projekte vor Ort stolz sein. Sie drängen auf entschiedenes Handeln der beteiligten Staaten. Die City Climate Conference 09 setzt zu Recht eigene Akzente und ist ein Beitrag, um aus der reinen Beobachterrolle bei den Vertragsstaatenkonferenzen des internationalen Klima-Rahmenabkommens auszubrechen. Schließlich wohnt über die Hälfte der Weltbevölkerung in den Städten.

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
mailto:fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de

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Heidelberg forciert das Thema Umweltschutz

Heidelberg (pressrelations) –

Heidelberg forciert das Thema Umweltschutz

– Kopenhagener Kommuniqué zum Umweltschutz unterschrieben
– Mitinitiator der VDMA-Richtlinie zur Messung der Energieaufnahme
– Grüne Druckproduktion hilft, Ressourcen zu schonen und Kosten zu senken

Der Klimaschutz genießt weltweit eine hohe Aufmerksamkeit. Auf dem vom 7. bis 18. Dezember 2009 in Kopenhagen stattfindenden Klimagipfel soll ein neues globales Klimaschutz-Abkommen verabschiedet werden, und zwar als Nachfolge zum Kyoto-Protokoll, das 2012 ausläuft. Im Vorfeld dazu hat die University of Cambridge ein Kommuniqué zum Klimaschutz verfasst. Dieses fordert, umgehend konkrete Klimaschutzmaßnahmen weltweit verbindlich zu vereinbaren und zu unterstützen. Der Anstieg der Erderwärmung soll um maximal zwei Grad Celsius auf Basis der Durchschnittstemperatur zu Beginn der Industrialisierung beschränkt werden. Dieser Appell der Wirtschaft an die Politik ist bisher von mehr als 900 Unternehmen per Unterschrift unterstützt worden.

Auch die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat dieses Kommuniqué unterschrieben. „Wir möchten damit zeigen, dass Heidelberg hinter den genannten Klimaschutzzielen wie Energieeffizienz, Low-Carbon-Produkte und -Dienstleistungen voll und ganz steht und diese auch mit eigenen Maßnahmen unterstützt“, betont Stephan Plenz, Vorstand Technik bei Heidelberg.

Mitinitiator der VDMA-Richtlinie zur Messung der Energieaufnahme

Heidelberg ist Mitinitiator der VDMA-Richtlinie zur Messung der Energieaufnahme an Bogenoffsetdruckmaschinen (VDMA: Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.). Die Richtlinie wird als VDMA-Einheitsblatt Anfang 2010 veröffentlicht und schafft eine wichtige Grundlage, um Druckmaschinen hinsichtlich Energieaufnahme und Energieeffizienz objektiv zu bewerten. Auch Klimabilanzen für Druckprodukte (CO2-Fußabdruck) und Betriebskostenabschätzungen benötigen eine branchenweit einheitliche Messung. Damit Druckereien Fördergelder für neue Druckmaschinen erhalten, muss nachgewiesen werden, dass durch die Investition die Energiebilanz verbessert wird. „Wir begrüßen es, dass nun bei der Bewertung des Energieverbrauchs einheitliche Vergleichskriterien und genaue Methoden der Quantifizierung vorliegen“, erklärt Stephan Plenz.

Grüne Druckproduktion hilft, Ressourcen zu schonen und Kosten zu senken

„Aus unserer Sicht ist Umweltschutz kein vorübergehendes Modethema, sondern eine Entwicklung, die uns aufgrund der Knappheit der Ressourcen und der steigenden Energiepreise schon lange beschäftigt und in Zukunft noch mehr begleiten wird“, beschreibt Stephan Plenz.
„Heidelberg ist hier in dreifacher Hinsicht gefordert: an unseren Standorten, in der Entwicklung und Produktion unserer Produkte und vor allem bei der Unterstützung unserer Kunden“, so Plenz weiter. Seit über zehn Jahren betreibt Heidelberg einen aktiven Umweltschutz (z. B. EMAS / ISO 14001 seit 1996), der sich durch die gesamte Wertschöpfungskette zieht. Gleichzeitig unterstützt Heidelberg seine Kunden in allen Aspekten des „Green Printing“ und arbeitet intensiv an den Einflussfaktoren. Das Ziel ist, Ressourcenverbrauch, Emissionen und Abfälle zu verringern oder sogar ganz zu vermeiden. Ein intensiver Dialog mit den Anwendern, den Druckereien, ist ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie. Die Reduzierung der Makulatur ist dabei der größte Hebel zur Verbesserung und steht im Zentrum der Entwicklung und Beratung.

Heidelberg hatte zur drupa 2008 erstmalig den Heidelberg ECO Printing Award ausgeschrieben, um der grafischen Industrie eine breite Plattform für das Thema Umwelt und Druck zu geben. Der Heidelberg ECO Printing Award soll alle zwei Jahre vergeben werden und zeichnet zwei Kategorien aus: nachhaltiges Gesamtkonzept einer Druckerei und eine spezifische Einzellösung.

Um den Know-how-Austausch der ökologisch aktiven Druckereien untereinander zu fördern und so bereits erfolgreich umgesetzte Ideen auch anderen zugänglich zu machen, initiierte Heidelberg im Frühjahr dieses Jahres auch einen „Umweltdialog“. Darüber hinaus ist Heidelberg offizieller Kooperationspartner für den CO2-Rechner des Bundesverbands Druck und Medien (bvdm).

Vor kurzem veröffentlichte Heidelberg seinen aktuellen Nachhaltigkeitsbericht. Dort sind erfolgreiche Kundenbeispiele und Tipps für die grüne Druckerei beschrieben. Gezeigt wird, dass Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg nicht in Widerspruch stehen und sogar neue Kunden bringen. Ebenfalls erläutert werden die zwölf Schritte auf dem Weg zur „grünen Druckerei“.

Der Nachhaltigkeitsbericht und alles rund um das Thema Nachhaltigkeit des Unternehmens stehen im Internet unter www.heidelberg.com/eco bereit.

Weitere Informationen zum Kopenhagener Kommuniqué:
www.copenhagencommunique.com

Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Hilde Weisser
Phone: +49 (6221) 92 5066
Fax: +49 (6221) 92995066
E-Mail: Hilde.Weisser@heidelberg.com

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EnEV-Umsetzung: ‚Energieberatung ist der Schlüssel‘

Hannover (pressrelations) –

EnEV-Umsetzung: „Energieberatung ist der Schlüssel“

Strengere Standards sorgten auf der 2. EffizienzTagung Bauen und Modernisieren für lebhafte Diskussionen

260 Teilnehmer aus ganz Deutschland nutzten die 2. EffizienzTagung Bauen und Modernisieren zum fachlichen Austausch. Vom 13. bis 14. November 2009 informierten sich die Fachleute im Hannover Congress Centrum über intelligente Lösungen für Alt- und Neubauten. Im Rahmen der begleitenden Messe EnergieSparTage präsentierten rund 90 Aussteller ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen.

Wie unterschiedlich die Rolle der Energieeinsparverordnung (EnEV) von Experten eingeschätzt wird, veranschaulichte die EffizienzTagung gleich zu Beginn mit der Podiumsdiskussion „EnEV 2009 – 2012 – 2015: Chancen und Stolpersteine“. So zeigte sich Roswitha Peters, stellvertretende Vorsitzende des GIH Bundesverbandes, zufrieden mit der EnEV 2009, da hierdurch eine verstärkte Baubegleitung nötig werde. „Die EnEV greift zu kurz“, stellte dagegen Harald Halfpaap, Geschäftsführer des enercity-Fonds proKlima heraus und forderte, strengere Standards in die Praxis umzusetzen. Heinz Wensing, Ausschussvorsitzender für Planung und Technik vom Verband der Wohnungswirtschaft Niedersachsen und Bremen e. V., hat vor allem die Wirtschaftlichkeit im Blick. „Da sind Grenzen erreicht“, meinte er hinsichtlich der für das Jahr 2012 geplanten EnEV-Verschärfung. Zudem wünscht sich Wensing, dass die Förderung zum energieeffizienten Bauen und Modernisieren ausgeweitet wird. Dr. Alexander Renner vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) betonte: „Die EnEV möchte nur den Regelfall darstellen.“ Eine zu starke Verschärfung der EnEV lehnte er ab. Dann könne der Bund nicht mehr über Förderprogramme finanzielle Mittel bereitstellen. Aktuell liefen die Programme gut, die Fördermittel flössen hervorragend ab. Jan Habermann, Vorstand des Verbandes Wohnen im Eigentum e. V., sieht Probleme bei der praktischen Umsetzung der EnEV. „Betroffen ist vor allem der Bestand“, so Habermann. Hausbesitzer würden Lücken suchen, um weniger investieren zu müssen.

Beratungsqualität verbessern
Einig waren sich die Experten über die Schlüsselrolle, die der Gebäudeenergieberatung bei der EnEV-Umsetzung zukommt. Es müsse aber weiter an der Beratungsqualität gearbeitet werden. Dies bestätigte auch Dr. Rolf Hennes von der KfW in seinem anschließenden Plenarvortrag über erste Praxiserfahrungen beim KfW-Förderprogramm zur Baubegleitung.

Individuelle Workshops zu den Schwerpunktthemen Bauphysik, Energieberatung und Haustechnik sowie weitere Plenarvorträge rundeten das Programm der EffizienzTagung ab. Das Energie- und Umweltzentrum am Deister e.u.[z.] sowie der enercity-Fonds proKlima veranstalteten die Tagung.

Begleitende Fachmesse mit guter Resonanz Auf reges Interesse stieß auch die in direkter Nähe zu den Tagungsräumen stattfindende Fachmesse EnergieSparTage, bei der regionale Firmen und bundesweit aktive Anbieter die Besucher über ein breites Themenspektrum informierten. Dazu gehörten innovative Heiztechnik, Wärmedämmung, Solaranlagen, Komfortlüftungsanlagen, erneuerbare Energien, Stromeinsparung, Fördermittel und Qualitätssicherung. Der Veranstalter, die Fachausstellungen Heckmann GmbH, registrierte an den drei Messetagen (13. bis 15. November 2009) rund 4.100 Besucher. Schirmherr von Messe und Tagung war der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff.

www.effizienztagung.de

PRESSEKONTAKT
Markus Glombik
proKlima – Der enercity-Fonds bei der Stadtwerke Hannover AG Dipl.-Ing. Markus Glombik Pressereferent Glockseestraße 33
D-30169 Hannover
fon +49 511/430-3139
fax +49 511/430-9413139
email markus.glombik@enercity.de
www.proklima-hannover.de

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