Der Blauer Engel fährt zur See – Umweltzeichen jetzt auch für Seeschiffe
(BSOZD.com – News) Berlin. Umweltfreundlich konstruierte und gebaute Schiffe können sich zukünftig mit dem Blauen Engel schmücken. Die neue Auszeichnung…
Weiterlesen(BSOZD.com – News) Berlin. Umweltfreundlich konstruierte und gebaute Schiffe können sich zukünftig mit dem Blauen Engel schmücken. Die neue Auszeichnung…
Weiterlesen(BSOZD.com – News) Berlin. Die Leipziger Strombörse „European Energy Exchange“ (EEX) wird zukünftig im Auftrag der Bundesregierung die Treibhausgas-Emissionsberechtigungen versteigern….
Weiterlesen(BSOZD.com – News) Berlin. Nach zweieinhalb Jahren Preisstabilität gelten ab 1. Januar 2010 neue Strompreise für Privat- und Gewerbekunden von…
Weiterlesen(BSOZD.com – News) Hamburg. Als einzige Enttäuschung bewertet der WWF den Ausgang der einwöchigen Sitzung der Kommission zum Schutz des…
Weiterlesen(BSOZD.com – News) Berlin. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer aufgefordert, die laufenden Maßnahmen…
Weiterlesen(BSOZD.com – News) Düsseldorf. Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes hat jetzt das Verfahren zur Änderung der…
WeiterlesenDüsseldorf (pressrelations) – Tanja Gönner fordert Investitionen für den Klimaschutz – Tanja Gönner zu Gast bei der Veranstaltung „Integrierte Klimaschutzkonzepte…
WeiterlesenEinigung über Gebäudeeffizienz-Richtlinie legt Grundstein für europaweite Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden
Die EU-Mitgliedstaaten haben am Donnerstag den von der schwedischen Ratspräsidentschaft vermittelten Kompromiss mit dem Europäischen Parlament und der Kommission zur Neufassung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden einhellig begrüßt. Damit ist der Weg frei, die Verhandlungen beim Energieministerrat am 7.12.2009 von Seiten des Rates politisch abzuschließen.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: „Der gefundene Kompromiss vermeidet unnötige Kosten und Bürokratie. Er bekräftigt den Grundsatz des deutschen Energiesparrechts, dass vorgeschriebene Mindeststandards wirtschaftlich sein müssen. Gleichzeitig ist er aber in entscheidenden Punkten ambitionierter als der ursprüngliche Kommissionsvorschlag. So können europaweit enorme Energieeffizienzpotentiale gehoben werden. In Deutschland sind am Prinzip der Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Gebäudestandards bereits seit Jahren Praxis. Für Eigentümer in Deutschland ändert sich daher zunächst einmal nichts.“
Wesentliche Neuregelungen sind:
Die Mitgliedstaaten setzen in Zukunft nationale Mindeststandards fest. Diese gelten für Neubauten, umfassende Sanierungen sowie bei der Erneuerung wesentlicher Bauteile wie z.B. des Daches. Dies entspricht der in Deutschland seit langem geltenden Praxis.
Die nationalen Standards sollen sich dabei an einer europaweiten Vergleichsmethode ausrichten. Bestehende und bewährte nationale Systeme wie die deutsche Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen nicht grundsätzlich geändert werden.
Ab 2020 (bei öffentlichen Gebäuden ab 2018) müssen alle Neubauten höchsten Energieeffizienzstandards entsprechen. Der verbleibende Heiz- bzw. Kühlbedarf soll zu wesentlichen Teilen durch erneuerbare Energien gedeckt werden.
Die Wahlmöglichkeit zwischen bedarfs- und verbrauchsorientiertem Energieausweis bleibt erhalten. Damit werden unnötige Kosten für Eigentümer vermieden.
In gewerblichen Immobilienanzeigen soll künftig mittels einer Energiekennzahl über die Energieeffizienz der Gebäude informiert werden.
Die Neufassung der Gebäudeeffizienz-Richtlinie von 2002 wird voraussichtlich im Frühjahr 2010 in Kraft treten. Sie muss dann von den Mitgliedstaaten innerhalb von 2 bis 3 Jahren angewandt werden.
Rund 40 Prozent des Endenergieverbrauchs in der EU entfallen auf den Gebäudebereich. Energieeffizientere Gebäude leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit, zur Bewältigung tendenziell steigender Energiepreise und nicht zuletzt zum Klimaschutz. Die Verhandlungen in Brüssel wurden in erfolgreicher Zusammenarbeit von Vertretern des Bundeswirtschafts- und des Bundesbauministeriums geführt.
Das Internetangebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie: http://www.bmwi.de
Für Rückfragen zu Pressemitteilungen, Tagesnachrichten, Reden und Statements wenden Sie sich bitte an:
Pressestelle des BMWi
Telefon: 03018-615-6121 oder -6131
E-Mail: buero-L2@bmwi.bund.de
Pressemitteilungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie:
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen.html
Für Rückfragen zu Artikeln, Ausschreibungen und den Informationen aus Wirtschaft und Technologie wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner, die im jeweiligen Beitrag angegeben sind oder an:
Telefon: 03018-615-9
E-Mail: info@bmwi.bund.de
Greenpeace-Konzept: Das Stromnetz des 21. Jahrhunderts
Mit intelligenten Netzen kann Energieversorgung gesichert werden
Intelligente Stromnetze, die Verbrauch und Erzeugung aufeinander abstimmen, sind der Schlüssel zu einer sicheren Stromversorgung durch Erneuerbare Energien. Dies zeigt die Studie Erneuerbare Energieversorgung 24/7, die das Ingenieurbüro Energynautics für Greenpeace erstellt hat. Kleine dezentrale Energieerzeuger wie Solaranlagen auf Häusern lassen sich so sicher und effizient mit Großprojekten wie Offshore Windanlagen und Wüstenstrom aus Afrika vereinbaren. Für den Klimaschutz muss der Anteil der Erneuerbaren Energien in der Europäischen Union auf bis zu 90 Prozent im Jahr 2050 steigen. Dafür müssen neue Energiequellen integriert werden und die meisten konventionellen Großkraftwerke vom Netz gehen. Gleichzeitig soll eine sichere Stromversorgung garantiert bleiben.
„Das Stromnetz der Zukunft hilft beim Klimaschutz“, sagt Sven Teske, Diplom-Ingenieur und Energie-Experte von Greenpeace International. „Die Technik ist heute schon verfügbar und die Lüge von der Stromlücke ein Märchen der Energiekonzerne. Um Solaranlagen auf Häusern, Offshore Wind in der Nordsee und Wüstenstrom für Europa zu einer sicheren, CO2-freien Stromversorgung zu kombinieren, muss das EU-weite Stromnetz nur um rund vier Prozent ausgebaut werden. Dafür wären wir zukünftig von Kohle-, Gas- und Uran-Importen unabhängig.“ Schon heute stehen dafür zahlreiche Maßnahmen wie die Laststeuerung, verbesserte Wettervorhersagen und Energiespeichermethoden zur Verfügung.
Laut der Greenpeace-Studie können intelligente Netze auch selten auftretende Extremwettersituationen mit sehr hoher Wind- oder Sonnenintensität bei geringem Verbrauch (Sommer) oder wenig Sonne und Wind bei hohem Verbrauch (Winter) meistern.
Bundesregierung muss unabhängige Netz-AG gründen
Die verschiedenen Netztypen wie Mikro-Grids (z.B. Siedlungsnetze) und Super-Grids (Überlandverbindungen) müssen harmonisch kombiniert werden, damit ein ständiger Systemausgleich stattfinden kann. EU-weit müssen etwa 6.000 Kilometer neue Kabel und zwischen Europa und Afrika weitere 6.000 Kilometer Kabel verlegt werden. Rund 10.000 Kilometer Kabel müssen in Europa technisch aufgerüstet werden. Um langwierige Rechtsstreitigkeiten mit Anwohnern zu vermeiden sollten dabei in Siedlungsnähe Erdkabel statt Freileitungen verwendet werden. Die Modernisierung der Netze verlangt Investitionen bis 2050 von insgesamt rund 209 Milliarden Euro, das sind jährlich rund 5 Milliarden Euro. Umgelegt auf den Strompreis bedeutet dies Mehrkosten von 0,15 Cent pro Kilowattstunde, also weniger als 1 Prozent.
„Die deutsche Regierung muss für den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien dringend den Netzumbau beschleunigen“, sagt Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace Deutschland. „Zudem müssen die Übertragungsnetze in eine unabhängige Netz AG mit staatlicher Beteiligung überführt werden, um die Blockaden der Energiekonzerne aufzulösen.“
WeiterlesenFrankfurt (pressrelations) – Nothafen wird zur Seenotrettungsstation Umweltverbände stimmen gerichtlichem Vergleich zu Baggerung am Darßer Ort zu Schwerin/Stralsund – Durch…
Weiterlesen