Liquiditätshilfe für Thüringer Landwirtschaftsbetriebe

Erfurt (pressrelations) –

Liquiditätshilfe für Thüringer Landwirtschaftsbetriebe

Verlängerung der Antragsfrist bis zum 12. November

Seit dem 29.06.2009 nutzt der Freistaat mit dem „Thüringer Liquiditätshilfeprogramm 2009 für landwirtschaftliche Unternehmen“ von der Bundesregierung bereitgestellte Mittel, um seine landwirtschaftlichen Unternehmen bei der Überbrückung ihrer nach wie vor sehr angespannten Liquiditätslage zu unterstützen. Das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt bewilligt einprozentige Zinsverbilligungen für Liquiditätshilfekredite der Landwirtschaftlichen Rentenbank, die über die Hausbanken ausgereicht werden. Bis heute wurden 96 Anträge auf Zinsverbilligung mit einem durchschnittlichen Darlehensvolumen von 200.000 Euro bewilligt. Die Inanspruchnahme der den Ländern zugebilligten Kreditplafonds liegt in Thüringen mit rund 40 Prozent deutlich über dem Niveau der anderen neuen Länder, bleibt allerdings noch erheblich niedriger als im Bundesdurchschnitt (über 50 Prozent des Gesamtplafonds). Zurzeit stehen noch mehr als 22 Millionen Euro Darlehensvolumen für Thüringer Betriebe bereit.

„Um unseren Agrarunternehmen und den Hausbanken noch ausreichend Zeit für die Vorbereitung der Liquiditätshilfeanträge und der dazu erforderlichen Kreditbereitschaftserklärungen der Geldinstitute zu geben, haben wir die Frist zur Antragsabgabe im Ministerium um zwei Wochen bis zum 12.11. verlängert“, verkündete heute Minister Dr. Sklenar. „Eine weitere Fristverlängerung ist nicht möglich“, so der Minister. Er verweist dabei auf die vom Bund vorgegebenen Fristen: Bewilligung durch die Länder bis spätestens 15.11., die anschließende Beantragung der Darlehen durch die Hausbank bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank bis zum 30.11. und Abruf der Mittel bis spätestens 15.12.

Die Programminformation sowie Antragsunterlagen sind erhältlich
http://www.thueringen.de/de/thueringenagrar/foerderung_formulare/landwirtschaft bzw. bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank unter http://www.rentenbank.de.

Madlen Domaschke
Stellv. Pressesprecherin

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Polysius und Elex gründen Joint Venture für die katalytische Rauchgasreinigung

Düsseldorf (pressrelations) –

Polysius und Elex gründen Joint Venture für die katalytische Rauchgasreinigung

Polysius stärkt Systemgeschäft im Zementanlagenbau durch Umwelttechnologie

Die wachsenden Anforderungen an die Rauchgasreinigung in der Zementherstellung erfordern neue Lösungen. Daher haben die Polysius AG und die Elex AG ein Joint Venture, die Elex CemCat AG, für die katalytische Rauchgasreinigung (SCR) in Steine- und Erden-Anlagen gegründet. Sitz der Gesellschaft ist Schwerzenbach (nahe Zürich) in der Schweiz.

Die Elex AG ist als führendes Unternehmen in der Rauchgasreinigung tätig und hat die Technologie der katalytischen Rauchgasreinigung für die Zementindustrie maßgeblich geprägt.

Das Joint Venture ergänzt das verfahrenstechnische Knowhow der Zementherstellung und die weltweiten Anlagenbau-Aktivitäten der Polysius AG um eine attraktive und nachhaltige Umweltschutztechnologie.

Innerhalb der Polysius-Gruppe wird CemCat das Kompetenzzentrum “ Katalytische Rauchgasreinigung“.

Polysius ist eines der führenden Engineering-Unternehmen für die Ausrüstung der Zement- und Minerals-Industrie. Polysius errichtet komplette Produktionslinien, liefert einzelne Maschinen und realisiert Anlagenumbauten: Von der Projektausarbeitung, Konstruktion, Lieferung, Montage bis zur Inbetriebnahme und dem After-Sales-Service. Polysius ist mit Auslandsgesellschaften und weltweit mehr als 2.000 Mitarbeitern auf allen Kontinenten präsent.

Ansprechpartner:
Norbert Veit
Polysius AG
Phone: +49 2525 99 2505
Fax: +49 2525 99 2655
E-mail: norbert.veit@thyssenkrupp.com

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EU-Kommission beendet Kartell-Untersuchungen gegen RWE

Essen (pressrelations) –

EU-Kommission beendet Kartell-Untersuchungen gegen RWE

Am 14. Oktober 2009 hat die Europäische Kommission formal bestätigt, dass die noch anhängigen Ermittlungen als Folge der Sektorenuntersuchung Strom der Kommission bezüglich RWE nunmehr eingestellt worden sind. Ermittlungen im Gasbereich zu RWE waren bereits im März 2009 beendet worden.
Dies bekräftigt die durch RWE, aber auch unabhängige Wirtschaftsprüfer bestätigte Einschätzung, dass sich RWE marktkonform verhält, insbesondere keine Kraftwerkskapazität zurückhält und den Großhandelspreis nicht manipuliert.
Der Vorstandsvorsitzende der RWE AG, Jürgen Großmann: „Wir freuen uns, dass wir nachweisen konnten, dass RWE in den untersuchten Segmenten Kraftwerkseinsatz, Großhandel, Regelenergie, Netz und Vertrieb marktkonform arbeitet. Die Stromwirtschaft wurde in den vergangenen Jahren in der Öffentlichkeit häufig unter einen politischen Generalverdacht gestellt. Deshalb ist diese Bestätigung durch das Schreiben der EU-Kommission für uns besonders wertvoll. Meine Bitte ist, in der zukünftigen wettbewerbs- und energiepolitischen Diskussion solche Fakten zur Kenntnis zu nehmen und Pauschalvorwürfe zurückzuhalten.“

Jürgen Frech
Leiter Externe Kommunikation (international)
T+49 201 1215-095
F+49 201 1215-094
E-Mail an Jürgen Frech

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NABU nimmt Stellung zur Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken

Bonn (pressrelations) –

NABU nimmt Stellung zur Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken

Tschimpke: Einer neuen Vereinbarung mit Atomkonzernen ist nicht zu trauen

Berlin – NABU-Präsident Olaf Tschimpke zu dem Vorhaben der Koalition, die Laufzeiten der Atommeiler zu verlängern und die daraus resultierenden Gewinne der Atomkonzerne teilweise abzuschöpfen:

„Warum sollten die Bürger einer Vereinbarung mit den Atomkonzernen über die Abschöpfung ihrer Zusatzgewinne trauen? Die Atomindustrie hat schließlich schon einmal einen Vertrag gebrochen – nämlich den Atomkonsens mit der Bundesregierung aus dem Jahr 2000. Damals hatten sich die Energiekonzerne dazu verpflichtet, alles dafür zu tun, dass der Atomausstieg dauerhaft umgesetzt würde. Nun kämpfen RWE, Vattenfall und Co. mit aller Macht für einen Ausstieg aus dem Ausstieg und wollen selbst die ältesten Schrottreaktoren so lang wie möglich am Netz lassen.

Außerdem haben die Energiekonzerne massiv zu den zahlreichen Strompreiserhöhungen der letzten Jahre beigetragen. Wer die Atomkonzerne nun darum bittet, Geld aus den Unternehmenskassen zurück zu überweisen, der macht den Bock zum Gärtner. Der NABU lehnt die von Schwarz-Gelb geplante Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke daher entschieden ab.“

Für Rückfragen:

Elmar Große Ruse, NABU-Energieexperte, Tel. 030.284984.1611, mobil
0173.35 22 872.

Im Internet zu finden unter www.NABU.de

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.), Charitéstr. 3,
10117 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch, Britta Hennigs, Annika Natus
Tel.: 030 – 28 49 84-1510, -1500, Fax: 030 – 28 49 84-2500, eMail:
presse@nabu.de

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Landesregierung ?hochgradig verwundert? über Eon-Äußerungen zu Staudinger

Wiesbaden (pressrelations) –

Landesregierung „hochgradig verwundert“ über Eon-Äußerungen zu Staudinger

Lautenschläger und Posch verlangen Klarheit

Mit „hochgradiger Verwunderung“ hat die Hessische Landesregierung auf Äußerungen eines Eon-Sprechers reagiert, wonach das Unternehmen die Neubaupläne für das Kohlekraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg auf den Prüfstand stellen wolle. „Wir wollen unverzüglich wissen, ob es sich bei den heutigen Einlassungen um ?schlichtes Dahergerede? handelt oder um die ernsthafte neue Position des Unternehmens. Es muss umgehend Klarheit geschaffen werden“, verlangten Umweltministerin Silke Lautenschläger und Wirtschaftsminister Dieter Posch heute in Wiesbaden.

Die beiden Minister verwiesen darauf, dass die Landesregierung bis zum gestrigen Tag alles getan habe, um das Projekt zügig voran zu treiben. „Eine Hängepartie kann und wird es nicht geben. Wenn Eon von Staudinger abzurücken gedenkt, erwarten wir, dass der Vorstandsvorsitzende dieses uns umgehend mitteilt. Und wenn Eon an Staudinger fest hält, muss er ebenfalls sofort für eine Klarstellung sorgen“, erklärten Lautenschläger und Posch.

Pressestelle:
Staatskanzlei
Pressesprecher: Staatssekretär Dirk Metz, Sprecher der Landesregierung
Telefon: (0611) 32 39 18, Fax: (0611) 32 38 00
E-Mail: presse@stk.hessen.de

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