2010 startet spezielle Sprachförderung in Kitas / Ministerin Kuppe und Minister Olbertz stellen Konzept vor

Magdeburg (pressrelations) –

2010 startet spezielle Sprachförderung in Kitas / Ministerin Kuppe und Minister Olbertz stellen Konzept vor

Die frühkindliche Bildung in Sachsen-Anhalt wird weiter gestärkt. Ab kommendem Jahr gibt es für jedes Kind im vorletzten Jahr vor der Einschulung einen Sprachtest, um gegebenenfalls vorhandene Defizite rechtzeitig vor der Einschulung im Rahmen einer Sprachförderung zu beheben. Ziel ist es, zu verhindern, dass eine zu geringe Sprachkompetenz den Start in der Grundschule behindert und damit womöglich auch Weichen für die gesamte Bildungsbiographie und soziale Integration falsch gestellt werden. Im Startjahr werden landesweit rund 17.000 Kinder an dem Sprachtest teilnehmen. Bis zum Jahresende 2009 werden die Eltern über Inhalt, Ziel und Abläufe informiert.

Sozialministerin Dr. Gerlinde Kuppe und Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz stellten am Donnerstag in Magdeburg Einzelheiten zu den Sprachstandsfeststellungen und Förderungen vor. Die Grundlage wird vom Konzept Delfin4 gebildet, das seit mehreren Jahren erfolgreich in Nordrhein-Westfalen umgesetzt wird.

Sozialministerin Dr. Gerlinde Kuppe sagte: „Mit der neuen Frühförderung stärken wir die frühkindliche Bildung und setzen unseren Kurs zur inhaltlichen Profilierung der Kinderbetreuung in Sachsen-Anhalt fort. Jedes Kind soll mit Eintritt in die Schule dem Unterricht problemlos folgen können. Deshalb erfolgt die Förderung der kindlichen Sprachentwicklung entsprechend dem Bildungsprogramm „Bildung: elementar“ von Anfang an. Darüber hinausgehender Sprachförderbedarf soll nun ermittelt und gedeckt werden. Gute Kenntnisse in der deutschen Sprache sind eine Grundvoraussetzung für den Erfolg in Schule, Ausbildung und Beruf.“ Kuppe betonte, dass die neue Sprachförderung auch ein Beitrag dazu ist, Unlust, Schulbummelei und Schulabbruch vorzubeugen.

Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz sagte: „Sprachkompetenz ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Lern- und Bildungsprozess. Darum ist das Programm ?Bildung elementar? nicht nur in den Kindertageseinrichtungen verankert, sondern findet auch in den Lehrplänen der Grundschule seine Fortsetzung. Der Übergangsprozess soll für jedes einzelne Kind optimal gestaltet werden. Mädchen und Jungen, die gleich zu Beginn ihrer Schulzeit Anerkennung erfahren und erfolgreich sind, behalten auch die Lust am Lernen – möglichst ein Leben lang.“

Im Februar und März 2010 soll die erste Runde der Sprachtests an den rund 1.400 Kindertageseinrichtungen mit Kindergartengruppen durchgeführt werden. Im vorletzten Jahr vor der Einschulung sind die Kinder zwischen drei und vier Jahren alt. Die Teilnahme gilt als ausgelagerter Bestandteil der Schuleingangsuntersuchung und ist daher für alle Kinder verpflichtend.

Soweit es bei einem Kind erforderlich ist, hat es im letzten Jahr vor der Einschulung an einer pädagogischen Sprachförderung teilzunehmen. Diese Verpflichtung zur Teilnahme ist im Schulgesetz verankert.

Mit der Durchführung der Sprachstandsfeststellung und der Sprachförderung wurden die Kindertageseinrichtungen beauftragt. Der Vorteil dabei ist, dass die Mehrzahl der Kinder mit dieser Umgebung vertraut ist und die Erzieherinnen und Erzieher bekannt sind.

Kinder, die keine Kindertageseinrichtung besuchen, werden vom verantwortlichen Schulträger in eine Kindertageseinrichtung zum Test eingeladen. So wird sichergestellt, dass wirklich allen Kindern, die für ihre Sprachentwicklung zusätzliche pädagogische Unterstützung benötigen, auch geholfen wird.

Mit dem Testverfahren „Delfin4“ wird überprüft, ob die Sprachentwicklung des Kindes aus pädagogischer Sicht altersgemäß ist und ob es die deutsche Sprache hinreichend beherrscht.

Der Sprachtest vollzieht sich in zwei Stufen. Ziel ist es, die Kinder immer wieder zum Sprechen und zum Nachsprechen anzuregen. Mit Hilfe von vorgegebenen Spielsituationen sollen die Kinder Aufgaben bearbeiten, die Aufschluss über ihre sprachlichen Fähigkeiten bieten.

Die erste Stufe dient dazu, zwischen den Kindern zu unterscheiden, deren Sprachentwicklung unproblematisch zu verlaufen scheint, und denjenigen, bei denen dies möglicherweise nicht der Fall ist. Für Kinder, die den ersten Test ohne Schwierigkeiten meistern, ist das gesamte Verfahren damit beendet. Kinder, bei denen Sprachauffälligkeiten festgestellt wurden, werden in einer zweiten Stufe mit Hilfe eines Einzeltests genauer untersucht.

Die zusätzliche Sprachförderung findet in der Einrichtung während des normalen Tagesablaufes statt. Wenn das Kind keine Kindertageseinrichtung besucht, aber Unterstützung benötigt, kann das Kind in einer Kindertageseinrichtung angemeldet werden. Die Teilnahme an der zusätzlichen Sprachförderung ist ebenfalls gesetzlich festgeschrieben.

Mit der Sprachstandsfeststellung und der Sprachförderung ist ein jährliches Finanzvolumen von etwa 2,4 Millionen Euro verbunden. Für die Anschaffung der Materialien und die Fortbildung der Erzieherinnen und Erzieher wurden in diesem Jahr zusätzlich 300.000 Euro veranschlagt.

Pressestelle im
Ministerium für Gesundheit und Soziales
des Landes Sachsen-Anhalt
Turmschanzenstr. 25
39114 Magdeburg

Telefon: 0391/567-4608, -4607, -4612
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Gemeinsame Presseerklärung anlässlich des Besuchs des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva in Deutschland und seines Zusammentreffens

Berlin (pressrelations) –

Gemeinsame Presseerklärung anlässlich des Besuchs des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva in Deutschland und seines Zusammentreffens mit der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel

Der Sprecher der Bundesregierung, Ulrich Wilhelm, teilt mit:

Der brasilianische Präsident Lula da Silva und Bundeskanzlerin Angela Merkel sicherten sich heute zu, die engen und politisch, kulturell, wirtschaftlich und gesellschaftlich breit verankerten Beziehungen weiter zu stärken. Sie waren sich darin einig, den politischen Dialog zwischen Brasilien und Deutschland auf der Basis des Aktionsplans der Strategischen Partnerschaft von 2008 in folgenden Bereichen auszubauen: Globale Regierungsführung, Klimawandel und Biodiversität; Abrüstung und Nichtverbreitung; Verteidigung, Wissenschaft, Technologie und Innovation, nachhaltige Entwicklung und Energie sowie wirtschaftliche Zusammenarbeit und Unternehmenskooperation.

Globale Regierungsführung und Reform der Vereinten Nationen

Der Präsident und die Bundeskanzlerin waren sich darin einig, ihre Anstrengungen zur Reform der Globalen Regierungsführung weiter abzustimmen mit dem Ziel, ein nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum der Weltwirtschaft, Frieden und internationale Sicherheit zu fördern. Sie betonten, dass die Reform der Vereinten Nationen und insbesondere des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zentrales Element jeder Reform der Institutionen der Globalen Regierungsführung ist. Sie waren sich einig, dass eine Reform des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen die Aufnahme weiterer Ständiger und Nichtständiger Mitglieder aus Industrie- und Entwicklungsländern vorsehen muss, um den Sicherheitsrat heutigen Realitäten anzupassen. Der Präsident und die Bundeskanzlerin beschlossen, hierzu ihre enge Zusammenarbeit im Rahmen der G4 sowie bilateral weiterzuführen. Beide Länder kamen überein, ihre Abstimmung mit anderen Mitgliedern der Vereinten Nationen zu intensivieren, um noch während der laufenden Sitzungsperiode der Generalversammlung inhaltliche Fortschritte zu erzielen.

Sie begrüßten die Rolle der G20 bei der Bekämpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise und zeigten sich überzeugt, dass die G20 ihre wirtschaftspolitische Zusammenarbeit auch künftig am Prinzip der Nachhaltigkeit ausrichten werden. Sie unterstrichen die Bedeutung der vereinbarten Regulierungen der Finanzmärkte und der Reformen der internationalen Finanzinstitutionen.

Der Präsident und die Bundeskanzlerin stimmten darin überein, gemeinsam gegen Protektionismus vorzugehen und sich für die Abschaffung aller Wettbewerbsverzerrungen im internationalen Handel sowie für einen raschen, ambitionierten und ausgewogenen Abschluss der Doha-Runde einzusetzen. Sie betonten zudem ihr Interesse an der Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein ambitioniertes und ausgewogenes Assoziierungsabkommen EU-Mercosur, das zur Handelsliberalisierung beitrüge. Beide Seiten teilten die Einschätzung, dass bei der Rio-plus-20-Konferenz in Rio de Janeiro eine Entscheidung über die Errichtung einer VN-Sonderorganisation getroffen werden sollte, um die Durchsetzung gemeinsamer Ziele in den Bereichen Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung weltweit besser voranzubringen.

Klimawandel und Biodiversität

Der Präsident und die Bundeskanzlerin versicherten ihre Bereitschaft, zu einem erfolgreichen Abschluss der VN-Klimakonferenz in Kopenhagen beizutragen.
Gemeinsames Ziel sei eine Einigung auf alle wesentlichen Elemente eines neuen Klimaabkommens und die Vereinbarung eines Zeitplans für die Überführung der Kopenhagen-Einigung in ein verbindliches Klimaabkommen. Sie bekräftigten zudem die im Rahmen des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen und des Kyoto-Protokolls eingegangenen internationalen Verpflichtungen. Die Klimakonferenz in Kopenhagen müsse robuste, ausgewogene und gerechte Ergebnisse zeitigen, insbesondere eine Verpflichtung der Staatengemeinschaft zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf das 2-Grad-Ziel. Zur Umsetzung multilateraler Entscheidungen und bilateraler Initiativen und zur wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit wurde die Erarbeitung einer Gemeinsamen Agenda zum Klimawandel beschlossen.

Der Präsident und die Bundeskanzlerin bekräftigten ihre Absicht, aktiv auf einen Erfolg der 10. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über die biologische Vielfalt 2010 in Nagoya hinzuarbeiten, mit dem Ziel der Annahme eines international verbindlichen Ordnungsrahmens über den Zugang zu genetischen Ressourcen und die Verteilung von Vorteilen aus der Nutzung der biologischen Vielfalt. Sie waren sich einig über die Bedeutung von Schutz und nachhaltiger Nutzung der brasilianischen Regenwälder und werden weiterhin gemeinsame Initiativen für eine nachhaltige Entwicklung unterstützen.

Abrüstung, Nichtverbreitung

Der Präsident und die Bundeskanzlerin begrüßten das internationale Engagement für Abrüstung und bekräftigten ihre Unterstützung für die multilateralen Instrumente zur Wahrung des Friedens und der internationalen Sicherheit. Brasilien und Deutschland seien gemeinsam daran interessiert, auf einen Erfolg der Überprüfungskonferenz des Nuklearen Nichtverbreitungsvertrags (NVV) im Jahre 2010 hinzuarbeiten. Sie begrüßten die Bemühungen der USA und Russlands zur Reduzierung ihres strategischen Nuklearwaffenarsenals, und unterstrichen die Notwendigkeit konkreter Zwischenschritte auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt. Sie riefen alle Staaten dazu auf, ihren Verpflichtungen zur Abrüstung und Nichtverbreitung gemäß NVV und der Schlusserklärung der Überprüfungskonferenz von 2000 nachzukommen.

Sie äußerten ihre Erwartung, dass Iran positiv auf das Angebot zum Beginn eines Dialoges mit der internationalen Gemeinschaft antworten wird. Sie riefen Iran auf, vollständig mit der IAEO zu kooperieren und den in den Resolutionen des VN-Sicherheitsrats enthaltenen Verpflichtungen nachzukommen.

Verteidigung

Der Staatspräsident und die Bundeskanzlerin beschlossen, die bilaterale Zusammenarbeit im Bereich Verteidigung auszuweiten. Eine Einladung des deutschen Bundesministers der Verteidigung an seinen brasilianischen Amtskollegen zu einem Besuch in Deutschland wurde erneuert.

Wissenschaft und Technologie

Der Staatspräsident und die Bundeskanzlerin betonten die Bedeutung von Innovation und zukunftsweisenden Technologien in der gemeinsamen wirtschaftlichen und wissenschaftlich-technologischen Agenda. Sie beschlossen, Initiativen zur Stärkung der Wirtschaftsbeteiligung an Forschungsvorhaben sowie des Engagements des produzierenden Gewerbes bei der Anwendung neuer Technologien zu entwickeln.
Zur Vertiefung der Zusammenarbeit werden Brasilien und Deutschland von April 2010 bis April 2011 ein Deutsch-Brasilianisches Jahr der Wissenschaft, Technologie und Innovation veranstalten.

Zusammenarbeit für Nachhaltige Entwicklung

Sie beschlossen, die seit langem bestehende entwicklungspolitische Zusammenarbeit in den Sektoren Nachhaltige Entwicklung und Energie auszubauen. Dazu wurde ein umfangreiches Vorhaben der finanziellen Zusammenarbeit vereinbart.

Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Unternehmenskooperation

Im Hinblick auf das brasilianische „Programm zur Beschleunigung des Wachstums“
sowie die FIFA-Weltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Spiele 2016 beschlossen sie, die wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich insbesondere in folgenden Bereichen voranzutreiben und dazu der Unternehmerinitiative „Projekt 2014/2016“ ihre volle Unterstützung zu
gewähren:

* Infrastruktur: Erweiterung und Modernisierung der Häfen und Flughäfen, des
ÖPNV, der Binnenhäfen, Schienen-/Wasserwege, Infrastruktur für Im- und
Exportlogistik, Abfallwirtschaft, Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung
und Städtebauliche Revitalisierung;

* Energie: Förderung sauberer Energie, vorrangig aus erneuerbaren Quellen,
unter Einbeziehung von Biokraftstoffen, der Energieeffizienz sowie von
Technologien und Investitionen zur Ausbeutung und Herstellung von
Kohlenwasserstoffen in Brasilien;

* Öffentliche Sicherheit: Gemeinsame Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung
von Gewalt und Kriminalität im Rahmen des Brasilianischen „Programms für
Öffentliche Sicherheit durch Soziale Inklusion“ sowie die Durchführung
technischer und operativer Projekte zur Modernisierung der brasilianischen
Institutionen der öffentlichen Sicherheit;

* Technologie und Innovation: Entwicklung von gemeinsamen technologischen
Plattformen, Verfahren und Produkten zur Entwicklung von Spitzentechnologie
zur industriellen Anwendung, mit besonderem Augenmerk auf geringe
CO2-Emission sowie

* Klimawandel und Biodiversität: Handel, Technologietransfer und
Investitionen in Produkte und Anlagen, die eine nachhaltige Entwicklung
fördern, Abholzung verhindern, alternative Beschäftigung schaffen,
Treibhausgase reduzieren, Biodiversität bewahren, Gewinne gerecht verteilen
und Emissionen durch vermiedene Entwaldung reduzieren.

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Gemeinsame Kinderfilmförderung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kuratoriums junger deutscher Film

Berlin (pressrelations) –

Gemeinsame Kinderfilmförderung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kuratoriums junger deutscher Film

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Kuratorium junger deutscher Film vergaben in ihrer gemeinsamen Fördersitzung Mittel in Höhe von 595.000 Euro für drei Kinderfilmprojekte, ein Drehbuchprojekt und eine Projektentwicklung.

Gefördert wurden folgende Projekte:

Produktionsförderung:
„Frosch, Hase und das rote Telefon“, Hersteller: Allanimatia, Alla Churikova, München, Autor: Dmitri Popov, nach einem Buch von Patrick Banush, Regie: Alla Churikova, Fördersumme: 15.000 Euro.
Inhalt: Die besten Freunde Frosch und Hase haben zwar keine Ahnung vom „Telefonieren“, doch wenn sie ein altes Telefon finden, „tefolonieren“ sie begeistert mit Baum, Wolke, Holzzaun und Ameisen.

„Komm, wir finden einen Schatz“, Hersteller: Papa Löwe Filmproduktion, München,
Autorin: Nana Meyer, nach den Büchern von Janosch, Regie: Irina Probost,
Fördersumme: 250.000 Euro.
Inhalt: Tiger und Bär finden eine Schatzkarte. Zusammen mit ihrem neuen Freund, dem Hasen Jochen Gummibär, beginnt eine abenteuerliche Suche nach dem geheimnisvollen Schatz. Doch die Gegenspieler Kurt, der Hund und der Kater Gokatz haben es ebenfalls auf den sagenumwobenen Piratenschatz abgesehen.

„Weil ich schöner bin“, Hersteller: Filmgalerie 451, Frieder Schlaich, Berlin,
Autor: Claudia Schaefer, Regie: Frieder Schlaich, Fördersumme: 250.000 Euro.
Inhalt: Die 13-jährige Charo steckt mitten in der Pubertät und lebt mit ihrer Mutter illegal in Berlin. Als ihre Mutter von der Polizei geschnappt wird, hat Charo nur zwei Wochen Zeit, um für ihre Zukunft in Deutschland zu kämpfen.

Drehbuchförderung:
„Rico, Oskar und die Tieferschatten“, Autoren: Andreas Bradler, Schmitten, Klaus Döhring, Frankfurt am Main, Fördersumme: 30.000 Euro
Inhalt: Die Verfilmung des Kinderbuches von Andreas Steinhöfel: Rico (10) ist ein „tiefbegabter“ Hobbydetektiv und lernt den „hochbegabten“ Oskar (8) kennen. Die beiden Außenseiter lösen das Geheimnis um die Tieferschatten und bringen den berüchtigten Aldi-Entführer zur Strecke. Das ist der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft.

Projektentwicklung:
„Himbeeren mit Senf“, Hersteller: Heimatfilm, Köln, Autorinnen: Heike Fink, Ruth Olshan, Regie: Ruth Olshan, Fördersumme: 50.000 .
Inhalt: Meeri ist so dermaßen verknallt, dass sie sogar körperlich richtig abhebt Blöd nur, dass sich auch ihr Papa nach dem Tod von Meeris Mutter in eine neue Frau verliebt hat. Das gibt Stress! Eine warmherzig und phantasievoll erzählte Geschichte, in der der Tod seinen Schrecken verliert und selbst flugfähige Mädchen was fast Selbstverständliches sind.

Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgte auf Vorschlag der gemeinsamen Jury des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kuratoriums junger deutscher Film für Kinderfilmförderung mit den Mitgliedern: Claudia Droste-Deselaers, Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Horst Peter Koll, Chefredakteur Film-Dienst, Bonn, Brigitta Manthey, Medienboard Berlin/ Brandenburg, Potsdam, Nikolaus Prediger, FilmFernsehFonds Bayern, München, Katharina Reschke, Drehbuchautorin, Berlin, Petra Rockenfeller, Kinobetreiberin, Oberhausen, Manfred Schmidt, Mitteldeutsche Medienförderung, Leipzig, Christel Strobel, Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz, München.

Die Jury traf die Auswahl aus 13 Kinderfilmprojekten sowie 29 Drehbuchprojekten und Projektentwicklungen, die zum 17. September 2009 eingereicht worden waren.
Die nächsten Einreichtermine werden noch im Dezember bekannt gegeben.

Kontakt / Information:
Filmreferat des BKM, Telefon: +49 22899 681-3449, Fax: -3885
E-Mail: K35@bkm.bmi.bund.de BPA-Referat „Kultur und Medien“, Telefon: +49 3018-272-3281, Fax: -3259,
E-Mail: pressestelle-bkm@bpa.bund.de

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BMW Kunstadventskalender öffnete zum zweiten Mal das erste Fenster

München (pressrelations) –

BMW Kunstadventskalender öffnete zum zweiten Mal das erste Fenster

Berlin. Weihnachtliche Stimmung verbreiten, Künstler fördern, das Stadtbild bereichern, Wirtschaft und Gesellschaft sinnvoll zusammenführen ? und das Ganze für einen guten Zweck. Darum ging es bei der festlichen Eröffnung des BMW Kunstadventskalenders. Zum zweiten Mal schon bietet BMW 24 zeitgenössischen Künstlern die Möglichkeit, ihre Kunstwerke einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Unterstützt wird der Kalender von 24 prominenten Paten sowie 24 Patenunternehmen, die dem Projekt nicht nur Glanz verleihen, sondern auch für SOS-Kinderdorf spenden.

Karsten Engel, Leiter Vertrieb Deutschland der BMW Group, und Hans-Reiner Schröder, Leiter der BMW Niederlassung Berlin, präsentierten die in Deutschland einzigartige Adventsaktion. Bei BMW Lenbachplatz in München und BMW Kurfürstendamm in Berlin sind Bildausschnitte an der Fassade hinter den Adventsfenstern angebracht und werden täglich feierlich geöffnet.

Anja Kruse führte durch den Abend der Auftaktveranstaltung, bei der das erste Türchen des Kalenders mit dem Kunstwerk von Hans-Joachim Pietrula durch Christian Kohlund geöffnet wurde. Kohlund betonte: „Dass vor allem so viele Unternehmen diese Aktion unterstützen, zeigt, dass die Wirtschaft ein Interesse an gesellschaftlichen Belangen hat ? kulturell und vor allem auch sozial.“ Auch Franziska Knuppe, die Patin des Kunstwerks des 24. Dezembers, war anwesend, genauso wie Michael Mendl, Claudia Wenzel und Harald Wohlfahrt. Als erstes Patenunternehmen präsentierte sich Relais Châteaux wie gewohnt geschmackvoll: Die Chefs de Cuisine und Holger Stromberg sorgten für kulinarische Köstlichkeiten. Für Silvia Lafer, internationales Vorstandsmitglied von Relais Châteaux, sei das soziale Engagement selbstverständlich und die Einbettung der Spendenaktion in einen solch gelungenen kulturellen Rahmen ein voller Erfolg.

Das Geld kommt dem SOS-Kinderdorf Operpfalz und dem SOS-Familien¬zentrum Berlin-Hellersdorf zugute. Der Spendenscheck wurde auf der stimmungsvollen Auftaktveranstaltung von Karsten Engel, unterstützt von Franziska Knuppe, an SOS-Kinderdorf, vertreten durch den Geschäftsführer Kay Vorwerk, übergeben, der am meisten von dem Abend berührt und erfreut war: „Ich freue mich riesig darüber, dass die Aktion nun schon in die zweite Runde geht. Hoffentlich können wir auch in diesem Jahr viele Kinderaugen an Weihnachten zum Leuchten bringen“.

Auch Birgitt Wolff, Initiatorin der Weihnachtsaktion, ist sichtlich glücklich über den Erfolg: „Ich bin begeistert, dass der Kunstadventskalender auch in diesem Jahr so gut läuft und möchte mich allen Beteiligten sehr herzlich bedanken.“

Unter www.bmw-lenbachplatz.de sowie www.bmw-kurfuerstendamm.de können Sie täglich das aktuelle Kunstwerk bestaunen. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.kunstadventskalender.de.

Bei Fragen zu dieser Presseinformation wenden Sie sich bitte an:
BMW Group
Micaela Sandstede
Tel.: +49-89-382-61611
Fax: +49-89-382-24418
E-Mail Adresse: micaela.sandstede@bmw.de

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Deutschland präsentiert sich erstmalig auf der internationalen Musikmesse South by Southwest in Austin

Berlin (pressrelations) –

Deutschland präsentiert sich erstmalig auf der internationalen Musikmesse South by Southwest in Austin

Otto: „Export kreativer Leistungen stärkt Wachstum und Beschäftigung im Inland“

Im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft unterstützt die Bundesregierung einen Auftritt deutscher Musikunternehmen und Musikförderer auf dem internationalen Branchentreff South by Southwest (SXSW) in Austin/Texas im März 2010. Das Musikfestival ist mit 16.400 Fachbesuchern eine der wichtigsten Plattformen für Newcomer.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto: „Mit dem Messeauftritt wollen wir erreichen, dass die Potenziale der deutschen Musikwirtschaft im Ausland noch stärker wahrgenommen werden. Damit tragen wir zu einer verbesserten internationalen Vernetzung bei und erleichtern inländischen Musikunternehmen den Zugang zu ausländischen Märkten. Der Export kreativer Leistungen ist für Deutschland eine große Chance, Wachstum und Beschäftigung im Inland zu stärken.“

An der ersten gesamtdeutschen Präsentation von Popmusik auf der SXSW sind außerdem Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen beteiligt. Weitere Länder sind eingeladen, am Messeauftritt mitzuwirken. Die Koordination des Messeauftritts liegt bei der Initiative Musik gGmbH. Künstler, Labels, Booker, Agenturen, die im kommenden Jahr zur SXSW fahren werden, sind gebeten, sich bei der Initiative Musik zu melden.
Die Initiative Musik wurde im Oktober 2007 mit dem Ziel gegründet, Musiker und Musikunternehmen der Sparten Rock, Pop und Jazz zu fördern sowie populäre deutsche Musik im Ausland zu verbreiten. Bislang wurden insgesamt 146 Künstler- und 46 Infrastrukturprojekte bewilligt. Die Bundesregierung hat hierfür auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Jahr 2009 Fördergelder in Höhe von 2 Mio. EUR bereitgestellt.

Pressestelle des BMWi
Telefon: 03018-615-6121 oder -6131
E-Mail: buero-L2@bmwi.bund.de

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Vorbereitet in die Erkältungszeit: Hausapotheke jetzt winterfest machen

Hamburg (pressrelations) –

Vorbereitet in die Erkältungszeit: Hausapotheke jetzt winterfest machen

Hamburg – Mit der Adventszeit beginnt auch die alljährliche Erkältungssaison. Trotz der verhältnismäßig milden Temperaturen werden viele Hamburger aktuell von einem grippalen Infekt geplagt. Bei Schnupfen, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen wird häufig der Medizinschrank geplündert. Doch nicht immer sind die enthaltenen Arzneimittel noch zur Einnahme geeignet. Hamburgs Apotheker raten, die Bestände der Hausapotheke vor dem Winter zu überprüfen.

„Wird die Hausapotheke lange nicht gebraucht, gerät der Inhalt schnell in Vergessenheit. Vor der Anwendung sollte deshalb stets ein Blick auf das Haltbarkeitsdatum der Arzneimittel geworfen werden“, sagt Rainer Töbing, Präsident der Apothekerkammer Hamburg. Um im Bedarfsfall wirksame und sichere Medikamente zur Verfügung zu haben, rät Töbing, die Hausapotheke regelmäßig zu kontrollieren und abgelaufene Medikamente auszusortieren.

„Egal wie schlimm die Symptome erscheinen, verfallene Arzneimittel dürfen auf keinen Fall eingenommen werden“, warnt Dr. Jörn Graue, Vorsitzender des Hamburger Apothekervereins. Denn nach Ablauf der Haltbarkeitsfrist können sich die enthaltenen Arzneistoffe verändern. „Dadurch können die Medikamente unwirksam werden oder sogar schädliche Nebenwirkungen hervorrufen“, sagt Graue. Auch die Aufbrauchfristen von Tropfen und Salben dürfen nicht missachtet werden. Bei Anbruch der Arzneimittel sollte deshalb das Datum auf der Verpackung notiert werden, sagt Graue.

Im Winter empfiehlt es sich, Medikamente gegen die gängigsten Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen vorrätig zu haben. „Nicht jedes Präparat ist für jeden Patienten gleich gut geeignet. Bei der Zusammenstellung der individuellen Hausapotheke sollten Verbraucher deshalb auf die Beratung in der Apotheke vor Ort setzen“, sagt Töbing.

Gelagert werden sollten die Medikamente an einem dunklen und trockenen Ort. Die Hausapotheke gehört nicht ins Badezimmer. Hamburgs Apotheker empfehlen die Aufbewahrung im Flur oder Schlafzimmer an einer Stelle, wo Kinder keinen Zugriff haben.

Ansprechpartner: Dr. Reinhard Hanpft, Tel. 040 – 44 80 48-30

Hinweise an die Redaktion: Die Apothekerkammer Hamburg ist die Berufsorganisation aller Apotheker in der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Hamburger Apothekerverein e.V. ist der Verband der selbstständigen Apothekenleiter in Hamburg.
Kontakt
Herr Dr. Reinhard Hanpft
E-Mail: info@apothekerkammer-hamburg.de
Telefon: 040 – 44 80 48-30

Hamburger Apothekerhaus
Alte Rabenstraße 11 a
20148 Hamburg
Telefon: 040 – 44 80 48-0
Telefax: 040 – 44 38 68
E-Mail: info@apothekerkammer-hamburg.de
http://www.apothekerkammer-hamburg.de

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Arbeitsgruppe der Klinik für Anästhesiologie erhält 950.000 Euro für Projekt zur Erforschung von akutem Lungenversagen und Neuroprotektion

(pressrelations) –

Arbeitsgruppe der Klinik für Anästhesiologie erhält 950.000 Euro für Projekt zur Erforschung von akutem Lungenversagen und Neuroprotektion

Mainz – Mit 950.000 Euro innerhalb der nächsten beiden Jahre fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Großprojekt zur Erforschung bisher unbekannter Mechanismen der Lungen- und Gehirnschädigung bei Intensivpatienten mit akutem Lungenversagen. Ziel des Projektes ist die frühzeitige Erkennung schädigender Einflüsse auf die Lunge und deren negative Auswirkung auf das Gehirn während umfangreicher Operationen oder der Intensivtherapie. Die Ergebnisse sollen dem für die Behandlung zuständigen Anästhesisten konkrete Therapiemöglichkeiten eröffnen, so dass ein akutes Lungenversagen und Hirnschädigungen möglichst vermeidbar werden. Univ.-Prof. Dr. med. Kristin Engelhard, Leiterin der Forschungsgruppe „Neuroprotektion“, und Univ.-Prof. Dr. med. Klaus Markstaller, Leiter der Forschungsgruppe „Interventionelle Beatmungstherapie“, beide aus der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz, betreuen dieses Projekt.

Ist die Lunge direkt oder indirekt geschädigt, so kann sie ihre Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen. Es kommt zu einem schweren Sauerstoffmangel im Blut, welcher je nach Ausmaß das Absterben von Nervenzellen zur Folge hat. Wird dieser Zustand nicht oder zu spät behandelt, so führt er meist zum Tod. Auslöser hierfür können unter anderem ein Schockzustand, eine Blutvergiftung, eine Lungenentzündung oder schwere Verletzungen der Lunge sein. Sofortige Hilfe eines Spezialisten, der entsprechende Maßnahmen ? wie eine künstliche Beatmung oder die Gabe von Medikamenten ? einleitet, ist notwendig. Die Chance, diese Erkrankung zu überleben, liegt zurzeit jedoch lediglich bei rund 60 Prozent.

An der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz bestehen unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. med Christian Werner nicht nur seit Jahren ein klinischer Behandlungsschwerpunkt der Erkrankung, sondern auch zwei Arbeitsgruppen, die sich mit dem akuten Lungenversagen und dem Versuch, das Absterben von Nervenzellen zu verhindern (der sogenannten Neuroprotektion), beschäftigen. Eine enge Kooperation der von Univ.-Prof. Dr. Kristin Engelhard und Univ.-Prof. Dr. Klaus Markstaller geleiteten Arbeitsgruppen führte zu ganz neuen Hypothesen bei der Entstehung des akuten Lungenversagens und der möglichen Konsequenzen für das Gehirn. „Neusten Hinweisen zufolge scheinen für die schweren und dann oft tödlichen Organschädigungen hohe Schwankungen der Sauerstoffkonzentration im Blut mit jedem Atemzyklus verantwortlich zu sein. Eine Bestätigung dieser Hypothese könnte einfache und kostengünstige Therapiemöglichkeiten bieten. So könnte der Anästhesist bei entsprechenden Risikopatienten die Beatmung im OP oder auf der Intensivstation entsprechend den gemessenen schnellen Sauerstoffschwankungen anpassen und diese verhindern“, erläutern die beiden Projektleiter der Studie Univ.-Prof. Dr. Kristin Engelhard und Univ.-Prof. Dr. Klaus Markstaller. „Daher sind wir froh, dass wir nun aufgrund der bewilligten Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft noch intensiver in das viel versprechende Projekt einsteigen können“, ergänzt Univ.-Prof. Dr. med Christian Werner, Direktor der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat ein Förderprogramm zu dieser Fragestellung positiv begutachtet und stellt der Klinik für Anästhesiologie nun rund 950.000 Euro über zwei Jahre zur Verfügung, um diesen Sachverhalt grundlegend experimentell zu erforschen und anschließend in klinischen Studien zu erproben. Dieses Großprojekt findet in enger Kooperation mit der Klinik und Poliklinik für diagnostische und interventionelle Radiologie, dem Institut für Pathologie sowie dem Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz und der Klinik für Radiologie der Universität Heidelberg statt. Zelluntersuchungen werden außerdem in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der University of Pennsylvania/USA durchgeführt, wozu ein Mainzer Wissenschaftler für ein Jahr in Philadelphia arbeiten wird.

„Wir freuen uns sehr, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Grundlagenforschung in diesem für die Patienten so überlebenswichtigen Bereich unterstützt. Die Ergebnisse werden direkt in die Behandlung dieser schwerkranken Patienten einfließen. Gleichzeitig ist die Förderung der DFG ein enormer Ansporn für das interdisziplinäre Team, die Forschung in diesem Gebiet noch zu verstärken und langfristig auszubauen“, betont Univ.-Prof. Dr. med. Norbert Pfeiffer, Medizinischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz.

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. med. Christian Werner
Klinik für Anästhesiologie
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Telefon 06131 17-7177, Fax 06131 17-6649
E-Mail: wernerc@uni-mainz.de
Internet: http://www.klinik.uni-mainz.de

Pressekontakt

Tanja Rolletter
Pressestelle Universitätsmedizin Mainz
Telefon 06131 17-7424
Fax 06131 17-3496
E-Mail: presse@ukmainz.de
http://www.klinik.uni-mainz.de

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Anerkennungsgesetz fuer auslaendische Abschluesse vorlegen

Berlin (pressrelations) –

Anerkennungsgesetz fuer auslaendische Abschluesse vorlegen

Anlaesslich der Einbringung des Antrages „Durch Vorrang fuer Anerkennung Integration staerken – Anerkennungsgesetz fuer auslaendische Abschluesse vorlegen“ erklaeren die stellvertretende arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Katja Mast und der stellvertretende bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Swen
Schulz:

Ein Anerkennungsgesetz fuer im Ausland erworbene Berufs- und Hochschulabschluesse ist ueberfaellig. Viele qualifizierte Menschen leben in Deutschland, doch aufgrund fehlender Anerkennung koennen sie ihre beruflichen Faehigkeiten nicht einsetzen. Die SPD-Bundestagsfraktion hat darum einen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht, in dem wir ein Anerkennungsgesetz fordern. In diesem Gesetz soll ein allgemeiner Rechtsanspruch auf die Durchfuehrung eines Anerkennungsverfahrens fuer alle auslaendischen Aus- und Fortbildungsberufe sowie akademische Abschluesse geschaffen werden, der bundesweit Gueltigkeit hat.

Deutschland braucht gut qualifizierte Fachkraefte. Die Anerkennung und Potentiale aller Migrantinnen und Migranten ist ein notwendiger Schritt fuer gelungene Integration.

© 2009 SPD-Bundestagsfraktion
Internet: http://www.spdfraktion.de

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