David Lynch bringt einen Hauch von Hollywood nach Brühl
Brühl (nrw-tn). Erstmals präsentiert ein deutsches Museum Werke des US-amerikanischen Regisseurs David Lynch, bekannt durch Filme wie „Blue Velvet“, Mulholland Drive“, „Lost Highway“ oder „Twin Peaks“. Das Max Ernst Museum des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in Brühl zeigt bis 21. März 2010 eine Auswahl von 150 Kunstwerken. Davon wurden einige eigens für die Ausstellung geschaffen. Unter dem Titel „David Lynch – Dark Splendor“ sind neben Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Fotos und Lithografien auch Rauminstallationen und Klangstationen zu sehen und zu hören. Sie alle führen den Besucher in eine unheimliche Welt, in der Abgründiges und Unerklärliches regieren.
Unternehmer stemmen sich erfolgreich gegen die Krise
Beim 5. Mittelstandsforum der Hochschule Neu-Ulm warnen Firmenchefs vor Patentlösungen
Neu-Ulm (jm).
Die Weltwirtschaft wird durch die anhaltende Finanzkrise kräftig durchgeschüttelt und viele Unternehmen stehen am Rande des Ruins. Doch es gibt mittelständische Firmen, die sich erfolgreich gegen die Wirtschaftskrise stemmen: Beim 5. Mittelstandsforum der Hochschule Neu-Ulm (HNU) erklärten führende Unternehmer aus der Region den rund 300 interessierten Zuhörern, wie sie die Zukunft meistern wollen. Allzu rosig sind die Zukunftsaussichten derzeit offenbar nicht: Die Experten rechnen fest damit, dass die Auswirkungen der Krise noch längst nicht ausgestanden sind.
Im proppenvollen Foyer der Neu-Ulmer Hochschule mussten sogar noch zusätzlich Stühle geholt werden, um Platz für die vielen Zuhörer zu schaffen: Über so einen großen Publikumserfolg bei der 5. Auflage des HNU-Mittelstandsforum freute sich auch HNU-Vizepräsident Professor Dr. Albert A. Müller, der in Vertretung von Präsidentin Dr. Uta M. Feser die Gäste begrüßte. „Wie geht es weiter? Gibt es Wege aus der Krise?“, wollte nicht nur Müller von den vier Referenten auf dem Podium wissen, die in ihren Unternehmen Tag für Tag gegen die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise ankämpfen müssen.
Dass es dafür kein Patentrezept geben kann, weiß auch Alexander Tietje, der sich in weit über die Region hinaus zunächst einen hervorragenden Ruf als Sanierer der angeschlagenen Kögel Fahrzeugwerke in Burtenbach (Kreis Günzburg) und Ulm gemacht und den Hersteller von Lkw-Aufliegern erfolgreich aus der ersten Insolvenz geführt hatte. Als „Turn Arounder des Jahres 2007“ wurde Tietje gefeiert, weil er den Umschwung bei Kögel gemeistert hatte ? und musste ein Jahr später zusehen, wie die Kögel-Werke erneut in die Insolvenz schlitterten. Die Wirtschaftskrise hatte die Branche um rund 90 Prozent einbrechen lassen ? und Kögel war nicht mehr zu retten, auch wenn die Produktivität gestimmt habe, so Tietje. Immerhin gibt es für die Beschäftigten einen Hoffnungsschimmer, nachdem sich ein Käufer gefunden hat. „In der Krise sparen oder Neues wagen? Beides ist wichtig, jedoch zum richtigen Zeitpunkt“, warnt der Manager. Er hat seine Erfahrungen gebündelt, sich selbständig gemacht und berät jetzt seinerseits Unternehmen, die unter der Wirtschaftskrise leiden. Der Name seiner Beratung: Die Turn-Arounder.
Dass Unternehmen gerade in schwierigen Zeiten keine übereilten Risiken eingehen sollten, weiß auch Dr. H. Werner Utz, der den Ulmer Baustoff-Zulieferer und Bodenkleber-Hersteller Uzin Utz AG mit ruhiger Hand und Weitblick durch die Krise führt. Utz warnte eindringlich vor vermeintlichen Patentlösungen und rät dazu, sich auf die Kernkompetenzen und Stärken im Unternehmen zu besinnen. „Gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter sind unser Kapital“, setzt Utz auf hohe Identifikation im Betrieb und eine entsprechende Wirkung nach außen. Dies sei eine der wirksamsten Marketing-Möglichkeiten für Unternehmen ? die zudem kein zusätzliches Werbe-Budget benötige.
Die Rolle der Medien in Krisenzeiten beleuchtete Dr. Bernhard Hock vom Ulmer Regionalsender Radio 7 und nahm seine Medienkollegen gegen den pauschalen Vorwurf in Schutz, durch die Negativ-Berichterstattung über die Krise die schlechte Stimmung in der Wirtschaft und der Bevölkerung nur noch zu verstärken. Es sei aber zunehmend schwierig, komplizierte Sachverhalte entsprechend kurz und prägnant an die Radio 7-Hörer zu vermitteln: „Das liegt vielleicht auch an der Qualität mancher Mediennutzer“, sagte Hock.
Professor Dr. Bernard H. Wagemann von der Hochschule Neu-Ulm begleitet im „Kompetenzzentrum Unternehmensführung“ Firmen in der Region. Sein Rat: Die Krise auch als mittelfristige Chance zu verstehen und sich nach neuen Märkten umzusehen. Hierzu zählen neben einheimischen Märkten mit Wachstumspotenzial auch die riesigen Märkte der Schwellenländer. Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) brauchen einfache Produkte, aber dauerhaft in riesigen Mengen.
Einig waren sich die Referenten und die zahlreichen anwesenden Vertreter aus der regionalen Wirtschaft auch beim anschließenden Stehempfang: Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise sind noch lange nicht überstanden und es wird wohl noch einige Jahre dauern, ehe sich die Wirtschaft davon wieder erholt haben wird. Aber die Anwesenden teilten die Einschätzung, dass mit Kreativität und Entschlossenheit auch Chancen der dieser Umbruchzeiten für den deutschen Mittelstand erfolgreich genutzt werden können.
„FAKT ist …!“ aus Magdeburg am 30. November, 22.05 Uhr im MDR FERNSEHEN Sage mir, wie Du Weihnachten feierst und ich sage Dir, wer Du bist!
Rituale verraten viel ueber uns und unsere Werte. Besonders jetzt im Dezember: Lametta am Weihnachtsbaum – ja oder nein? Erst Gottesdienst am Heiligabend oder gleich die Bescherung?
Rituale erleichtern das Leben ? die meisten, ohne das wir es noch merken: der taegliche Morgenkaffee, die Zeitung, die immer von vorn oder hinten gelesen wird. Andere Rituale vollziehen wir sehr bewusst:
Geburtstage, Jugendweihen und Hochzeiten.
Doch auch 20 Jahre nach dem Mauerfall ist nicht zu uebersehen: Die Rituale in Ost und West sind teilweise noch immer sehr verschieden.
Eine Studie stellt fest: die Tischregeln im Osten sind deutlich lockerer, als im Westen. Die Mehrzahl der Jugendlichen feiert hier Jugendweihe und nicht die Konfirmation. Auch darauf zielte Brandenburgs Ex-Innenminister Joerg Schoenbohm (CDU) mit seinen provokanten Thesen zur „Entbuergerlichung“ und „Proletarisierung“ in Ostdeutschland.
Fuehrte die „Entchristlichung“ im Osten also zu „sittlicher Verwahrlosung“ und „Stillosigkeit in der Kleidung“, wie es Schoenbohm beklagt? Was geschieht, wenn Rituale sinnentleert, veraendert oder sogar ideologisch manipuliert werden? Welchen Sinn und Wert haben Rituale heute? Und gibt es auch bei der Kultur der Rituale einen Trend, dass zusammenwaechst, was einst getrennt wurde? Darueber diskutiert Moderatorin Ines Krueger in der Sendung „FAKT ist …!“ mit:
– Dr. Petra Bahr, Kulturbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
– Christian Henze, Sterne-Koch
– Astrid von Friesen, Paedagogin und „Benimm-Expertin“
– Horst Groschopp, Kulturwissenschaftler
Zuschauerinnen und Zuschauer, die Fragen an die Gespraechsgaeste haben, mailen diese bitte an Buergermoderatorin Ines Klein. Ihre Mailadresse: faktist-magdeburg@mdr.de.
Achtung Redaktionen: Fotos der Moderatorin Ines Krueger im „FAKT ist …!“-Studio finden Sie unter www.ard-foto.de.
Frauenanteil unter Wissenschaftlerinnen verbessern
Weiter auf gute Frauenförderprogramme an den Hochschulen dringen
Die EU-Kommission hat am 25. November die Statistik „She Figures 2009“ zum Frauenanteil von Frauen in der Wissenschaft veröffentlicht. Dazu erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach MdB:
Noch immer sind Frauen in wissenschaftlichen Laufbahnen deutlich unterrepräsentiert. Europaweit sind 37 Prozent der Wissenschaftler an Hochschulen Frauen, 39 Prozent in der Verwaltung und 19 Prozent in der freien Wirtschaft. Während diese Ergebnisse schon nicht ausreichend sind, zeigt sich die Situation in Deutschland im europäischen Vergleich prekär: Mit 21 Prozent Frauenanteil unter den Wissenschaftlern liegen wir an viertletzter Stelle.
Um Frauen besser zu fördern, müssen wir weiter auf gute Frauenförderprogramme an den Hochschulen dringen. Mit den Bedingungen für das Professorinnenprogramm, aber zum Beispiel auch schon bei den Bewertungen zur Exzellenzinitiative hat die Politik wichtige Zeichen dazu gesetzt. Zu achten ist dabei unbedingt auf den Abbau der „vertikalen Segregation“, denn die Mehrheit der im Hochschulbereich tätigen Frauen ist in niedrigeren hierarchischen Positionen anzutreffen. Frauen stellen 59 Prozent aller Hochschulabsolventen, aber nur 18 Prozent der ordentlichen Professoren in Europa.
Heinz Kurz GmbH Medizintechnik erhält Landesinnovationspreis
Dr.-Rudolf-Eberle-Preis 2009 für innovatives Mittelohrprothesen-System zur Hörverbesserung
Dußlingen, 27. November 2009: Die Heinz Kurz GmbH Medizintechnik erhält den Dr.-Rudolf-Eberle-Preis-2009 für ihr innovatives Mittelohrprothesensystem TTP-VARIAC®. Unter 81 Bewerbern erhielt das Unternehmen einen Preis, der neben einer von Wirtschaftsminister Ernst Pfister überreichten Urkunde mit 7500 Euro dotiert ist. Der Dr.-Rudolf-Eberle-Preis wird an Klein- und Mittelstandsunternehmen in Baden-Württemberg für beispielhafte innovative Produkte, Verfahren und technologische Dienstleitungen vergeben. Es ist einer der ersten Preise, die in Deutschland für Innovationen vergeben wurde und feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum.
Das TTP-VARIAC-System (VARiabel und ACurat) besteht aus einer längen-verstellbaren Mittelohrprothese und einer multifunktionalen Sizer-Disk aus Kunststoff. Der Vorteil des Systems liegt in der Option, die jeweils patientenbedingt benötigte Prothesenlänge für eine Operation herstellen zu können. Das macht das Produkt zum einen sehr flexibel einsetzbar und zum anderen senkt es die Organisations- und Lagerhaltungskosten in den Krankenhäusern erheblich. Mittelohrprothesen werden immer dann eingesetzt, wenn die Gehörknöchelchen im Mittelohr des Menschen geschädigt sind und ihre Aufgabe der Schallübertragung zum Innenohr nicht mehr erfüllen. Unterschiedliche Ursachen können dafür verantwortlich sein. Sie äußern sich jedoch immer in einer Schwerhörigkeit des Patienten. Eine Operation und der Einsatz der richtigen Prothese führen in der Regel zu einer deutlichen Hörverbesserung.
Das TTP-VARIAC® System wurde in enger Zusammenarbeit mit der Tübinger Universitäts-HNO-Klinik, Prof. Dr. med. Hans-Peter Zenner und seinem Team entwickelt. Das Unternehmen pflegt eine langjährige Kooperation mit der Klinik aus der schon mehrere weltweit anerkannte und erfolgreiche Implantatsysteme für das Mittelohr hervorgingen.
Bewerbungen für Lehrstellen sind noch bis Montag möglich
Volkswagen bietet 30 Ausbildungsberufe und 20 duale Studiengänge an
Wolfsburg, 26. November 2009 – Volkswagen bietet jungen Menschen noch bis kommenden Montag, 30. November, die Möglichkeit, sich auf eine der 1.250 Lehrstellen für den Ausbildungsbeginn 2010 zu bewerben. Aktuell bildet das Automobilunternehmen weltweit über alle Jahrgänge hinweg 9.900 Frauen und Männer aus.
Volkswagen bietet in Wolfsburg, Braunschweig, Emden, Hannover, Salzgitter und Kassel 30 Ausbildungsberufe von A wie Automobilkaufmann bis Z wie Zerspanungsmechanikerin an. Bewerbungen sind unter der Internetadresse www.vw-azubi.demöglich. Darüber hinaus können junge Menschen bei Volkswagen ein duales „Studium im Praxisverbund“ aufnehmen, eine Kombination von Studium und IHK-Ausbildungsberuf. Dafür werden Anmeldungen bis 30. April 2010 angenommen. Über die Vergabe dieser Studienplätze wird fortlaufend entschieden. Daher haben schnelle Bewerber die besten Chancen. Informationen zu den 20 dualen Studiengängen stehen unter www.vw-duales-studium.dezur Verfügung.
Postanschrift: Berliner Ring 2, 38440 Wolfsburg
Tel.: +49-5361-9-0
Fax: +49-5361-9-28282
E-Mail: vw@volkswagen.de
Deutsche Bahn startet 41 Schulkooperationen in Hessen
Zusammenarbeit zwischen DB und allgemeinbildenden Schulen soll Schüler auf Übergang ins Berufsleben vorbereiten
(Frankfurt am Main, 26. November 2009) Die Deutsche Bahn baut ihr Engagement an hessischen Schulen weiter aus. Im Rahmen ihrer deutschlandweiten Schulkooperationen werden Schüler frühzeitig auf den Übergang in das Berufsleben vorbereitet. Gemeinsam haben Ulrich Weber, Vorstand Personal der Deutschen Bahn, und die Kultusministerin des Landes Hessen, Dorothea Henzler, heute bei einer Veranstaltung in Frankfurt/Main die Weichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gestellt.
Im Rahmen der Schulkooperationen leistet die Deutsche Bahn einen Beitrag zur Berufsorientierung von Schülern. So informiert die DB über die vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten des Konzerns und bietet Bewerbungstrainings an. Die Schüler erhalten durch Praktika und Betriebsbesichtigungen die Möglichkeit, Praxis hautnah zu erleben. Auch Lehrern wird ein Einblick in den betrieblichen Alltag und seine Anforderungen an Berufseinsteiger geboten.
Dazu Ulrich Weber: „Wir wollen eng mit den Schulen zusammenarbeiten, um gemeinsam die Schüler in ihrem Berufseinstieg zu unterstützen. Wichtig ist uns dabei der partnerschaftliche Austausch mit Schulleitern und Lehrern. Unsere Schulkooperationen sind Grundstein für eine solide Berufsorientierung und für unsere eigene Nachwuchsgewinnung.“ Ministerin Henzler begrüßte die Zusammenarbeit: „Durch den direkten Kontakt mit der Berufs- und Arbeitswelt erhalten viele Schülerinnen und Schüler einen Motivationsschub. Die Schulkooperationen leisten einen wertvollen Beitrag für die persönliche Berufsfindung der Jugendlichen.“
Im September 2009 wurden gemeinsam mit dem Kultusministerium des Landes Hessen Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien angeschrieben und zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Das Interesse an Kooperationen mit der Deutschen Bahn war groß. Unter dem Motto „Gemeinsam die Berufsorientierung von Jugendlichen stärken“ konnte der Konzern jeder interessierten Schule eine Kooperation anbieten. Mit den Schulen in Hessen engagiert sich die Deutsche Bahn bundesweit an insgesamt über 260 allgemeinbildenden Schulen.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Schwarze Liste in der Schulverwaltung – Ministerin muss im Ausschuss berichten
Mit einem Berichtsantrag wollen BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag erreichen, das Kultusministerin Henzler (FDP) endlich vollständig Auskunft über eine von der Schulverwaltung geführte schwarze Liste gibt. Medien hatten berichtet, dass in einer solchen geheimen Liste für den Schuldienst ungeeignete Lehrkräfte erfasst seien. Auch der Hessische Datenschutzbeauftragte hat sich mittlerweile des Themas angenommen. Zum Antrag der GRÜNEN muss die Ministerin in der Sitzung des Kulturpolitischen Ausschusses am Donnerstag kommender Woche Stellung nehmen.
„Mit unserem Antrag wollen wir klären, ob es für die Aktivitäten des Kultusministeriums überhaupt eine Rechtsgrundlage gibt. Klar ist für uns, dass ungeeignete Personen nicht unterrichten dürfen. Ebenso klar ist aber auch, dass die Feststellung der Eignung für den Schuldienst nach klaren Regeln erfolgen muss. Willkür oder geheime schwarze Listen darf es nicht geben“, erläutert der bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Mathias Wagner.
Anlage: Dringlicher Berichtsantrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Berlin (pressrelations) – Uni-Ranking 2009: Universität Potsdam deutschlandweit führend im Bereich der akademischen Gründungsförderung Staatssekretär Burgbacher: „Stärkung der Gründungskultur ist…
Forschungsinstitute der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung erhalten neue Namen
Umbenennung spiegelt Wandel in der Unfallversicherung
26.11.2009
Die Forschungsinstitute der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erhalten neue Namen und Namenskürzel. Ab 1. Januar 2010 wird das bisherige BGIA in Sankt Augustin den Namen „Institut für Arbeitsschutz der DGUV“ tragen und das Kürzel „IFA“ führen. Das BGAG in Dresden heißt zukünftig „Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV“, Kürzel ist IAG. Der Akademiecampus in Dresden ändert seine Bezeichnung von der bisherigen BG-Akademie auf die neue „DGUV Akademie“.
Das bisherige BGFA in Bochum hat seinen Namen bereits am 20. November 2009 geändert. Es heißt nun Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV – Institut der Ruhr-Universität Bochum, kurz IPA.
„Die Umbenennung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem einheitlichen Auftreten der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung“, erklärt Dr. Walter Eichendorf, stv. Hauptgeschäftsführer der DGUV. Diesen Weg haben Berufsgenossenschaften und Unfallkassen mit der Fusion ihrer Verbände zur DGUV im Jahr 2007 begonnen. „Damit haben sich auch die Aufgabengebiete der Institute erweitert, die nicht mehr nur im Arbeitsschutz, sondern auch zu Sicherheit und Gesundheitsschutz in Schule, Hochschule und Kita forschen. Ich bin mir sicher, dass auch die neuen Namen bald schon starke Markenzeichen in der Prävention sind.“
In den drei Instituten der DGUV beschäftigen sich rund 500 Mitarbeiter mit den Ursachen von Arbeitsunfällen, Wegeunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und vor allem mit deren Verhütung. Dazu gehören klassische Arbeitsschutzthemen wie der Lärmschutz, Gefahrstoffe, Maschinensicherheit, Ergonomie und Arbeitsmedizin, aber auch neue Themenfelder wie psychische Belastungen und Arbeitsorganisation. Mit ihrer Arbeit unterstützen die Institute Berufsgenossenschaften und Unfallkassen in ihrem gesetzlichen Auftrag, die Prävention am Arbeitsplatz und in der Schule mit allen geeigneten Mitteln zu fördern.
Auch die Internetadressen der Institute ändern sich entsprechend:
Ab 1. Januar 2010 ist das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) unter www.dguv.de/ifa, das Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG) unter www.dguv.de/iagzu erreichen. Das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV (IPA) finden Internetnutzer bereits jetzt unter www.ipa-dguv.de.
Pressekontakt:
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Pressestelle Stefan Boltz
Tel.: 030 288763768
Fax: 030 288763771
E-Mail: presse@dguv.de
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