Innotech Solar: Förderabsenkung gefährdet Produktion in Deutschland

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Innotech Solar: Förderabsenkung gefährdet Produktion in Deutschland

München, 1. Februar 2010: Die geplante Förderungsabsenkung in Deutschland für Photovoltaik-Dachanlagen ab 1. April und für Freilandanlagen ab 1. Juli um weitere 15 Prozent trifft die Branche unerwartet hinsichtlich Höhe und insbesondere Kurzfristigkeit. Der Modulanbieter Innotech Solar hat gerade vor dem Hintergrund der stabilen Rahmenbedingungen, dem starken Markt in Deutschland und der Leistungsfähigkeit von Forschung und Entwicklung für Februar eine Investitionsentscheidung für ein weiteres Werk in Halle (Saale) vorbereitet. Hohe Investitionen und bis zu 160 zukunftsfähige Arbeitsplätze sind in Planung. „Falls der Vorschlag des Bundesumweltministers kurzfristig umgesetzt wird, muss die Planung allerdings neu bewertet werden und die Investitionsentscheidung könnte zugunsten anderer Standorte ausfallen“, verdeutlicht Robert Händel, Executive Vice President der Innotech Solar AS.

Innotech Solar wurde in 2008 mit Venture Capital und Einlagen der Mitarbeiter gegründet, eine erste Produktionslinie mit über 30 MW läuft bereits in Narvik, Norwegen. Die Niederlassung in München betreut den weltweiten Vertrieb. Das Unternehmen bietet qualitativ hochwertige kristalline Solarmodule zu günstigen Preisen an. Nicht voll funktionsfähige Solarzellen werden von weltweit führenden Herstellern aufgekauft und mithilfe einer innovativen Technologie per Laserverfahren zu leistungsfähigen Premiumzellen aufgearbeitet. Partnerunternehmen verarbeiten die Zellen zu Modulen, bevor Innotech Solar sie unter eigener Marke vertreibt.

„Das Ausmaß der geplanten Absenkung würden wir voraussichtlich erst in drei bis vier Monaten bemerken, wenn der größte Photovoltaikmarkt der Welt ins Stocken gerät und speziell deutsche Installations- und Produktionsbetriebe Investitionen stoppen und Personal abbauen“, sagt Dr. Thomas Hillig, Vertriebsleiter für Europa.

Dabei ist gerade durch die stabilen Rahmenbedingungen des deutschen Einspeisegesetzes für Solarstrom in den letzten Jahren viel erreicht worden: Deutschland ist Weltmarktführer und Spitzenreiter im Bereich Technologie und Produktionsmaschinenbau. Über 60.000 Menschen arbeiten bereits in der Photovoltaikbranche, Tendenz steigend. Die Industrie hat ihre Hausaufgaben gemacht, und die ursprünglich geplanten Kostensenkungen konnten sogar übertroffen werden. Auch die Energierücklaufzeit ? also die Zeit, die ein Solarmodul benötigt, um die Energie zu erzeugen, die bei dessen Produktion verbraucht wurde ? ist innerhalb der letzten Jahre auf ein Jahr abgesenkt worden. Damit sorgt die Branche für eine optimale Nutzung der Rohstoffe und die Senkung der Kosten, das Unternehmen Innotech Solar ist ein gutes Beispiel hierfür.

„Aufgrund der überhasteten Änderung der Gesetzeslage für Photovoltaik in Deutschland wird die Spitzenposition der Unternehmen in Frage gestellt“, verdeutlicht Händel. „Wir werden mit der Photovoltaik bis 2014 die Netzparität erreichen. Eine kurzfristige Vollbremsung zum jetzigen Zeitpunkt halten wir für zu kurzsichtig und kontraproduktiv. Wir plädieren daher für eine gemäßigte weitere Absenkung des Einspeisetarifes um 5 Prozent zum 1. Juli, sowie für eine weitere Absenkung zum 1. Januar 2011, die in ihrer Höhe der Kostensenkung in der Industrie entspricht. So würde die Photovoltaik innerhalb weniger Jahre zu einer wettbewerbsfähigen Technologie aufgebaut und Deutschland könnte seine Chancen als Exportnation wahren.“

Über Innotech Solar
Innotech Solar ist ein internationaler Anbieter von Hochleistungs-PV-Modulen, die aufgrund verschiedener Innovationen auf Zellebene besonders ressourcenschonend und kostensparend sind. Innotech Solar kauft von renomierten Herstellern PV-Zellen, die nach der Herstellung wegen Leistungsmängeln aussortiert wurden und isoliert mithilfe modernster Laser-Technologie minimal verunreinigte Stellen, die den Leistungsabfall verursachen. Innotech Solar hat neben dem Hauptsitz und Produktionsstandort im nördlichen Norwegen und dem Münchener Sitz des weltweiten Vertriebes noch Niederlassungen in Oslo, Halle (Saale), Zürich und Shanghai. Insgesamt sind über 50 Mitarbeiter bei Innotech Solar beschäftigt, davon arbeiten rund zehn an der Entwicklung neuer Technologien.

Rückfragen: Robert Händel

ITS | INNOTECH SOLAR
ITS München GmbH
Stiglmaierplatz/Dachauer Str. 37
D-80355 München
Tel: +49 (0)89-54558366
Fax: +49 (0)89-54558399
Web: www.innotechsolar.com

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Mehr Effizienz im Contact Center – Sikom Messehighlights auf der CallCenterWorld 2010

Heidelberg (pressrelations) –

Mehr Effizienz im Contact Center – Sikom Messehighlights auf der CallCenterWorld 2010

Auf der CallCenterWorld in Berlin präsentiert die Sikom Software GmbH vom 9. bis 11. Februar auf ihrem Stand B7 in Halle 5 das neueste Produkt der VoiceMan-Familie, den VoiceMan Analyzer, eine neue Release-Version des Contact Center-Systems AgentOne sowie eine Vielzahl von Detailverbesserungen an den bestehenden Produktfamilien AgentOne und VoiceMan.

Auf der diesjährigen CallCenterWorld in Berlin stellt Sikom die neueste Version seines Contact Center-Systems AgentOne vor. Das Release 5.0 bietet neben den bewährten Web-basierten Administrationswerkzeugen eine neue, noch leichter zu bedienende Windows-Administrationsoberfläche, die Installationsabläufe und Administration der Systeme erheblich erleichtert.

„Für die grafische Gestaltung standen die ergonomisch gestalteten Oberflächen des AgentOne ProcessGuide Pate,“ erläutert Frank Heinz, Technischer Geschäftsführer der Sikom. Die Abläufe im Call Flow sind mit dem „Wizard“ nun ganz einfach über eine grafische Oberfläche definierbar. Die neue Administrationsoberfläche unterstützt auch den einfachen Im- und Export der Konfigurationsdaten. Eine zentrale Volltext-Suche erleichtert das schnelle Auffinden einzelner Elemente. Mehrere Elemente können gleichzeitig markiert und gemeinsam bearbeitet werden.

Dem bereits im letzten Newsletter vorgestellte VoiceMan Analyzer spendiert die Entwicklungsabteilung zur CallCenterWorld eine einfach zu bedienende Administrationsoberfläche. Alle Parameter zur Auswertung der Sprachaufzeichnungen können nun direkt über diese Oberfläche angepasst werden. Zusätzlich zeigt eine neu integrierte Ampelfunktion, wie oft ein Wort oder wie viele Wörter der Suchliste in der Sprachaufzeichnung entdeckt wurden. Eine tiefere Analyse des Files zeigt einen grafischen Verlauf der Erkennung.

Neu entwickelt wurden in Zwickau auch weitere Connectoren zur einfachen Anbindung anderer Applikationen, darunter ein Connector für die direkte Anbindung von Siebel-CRM-Systemen. Erstmalig setzte Sikom-Kunde PharmaServ diesen Connector bei der Integration der TK-Infrastruktur von Novartis am Standort Behringwerke ein.

Für AgentOne baute die Entwicklungsabteilung einen IO-Connector zur Unterstützung digitaler Schaltausgänge. Dieser kommuniziert mit TCP/IP-basierten Schaltrelais wie die der Wuppertaler Wiesemann und Theis GmbH. So können völlig von der Telefonie- oder Contact Center-Infrastruktur unabhängige Geräte angesteuert werden. Abhängig von der Zahl der Anrufe in der Warteschlange kann der IO-Connector beispielsweise eine Signalleuchte aktivieren. Bei Boehringer Ingelheim wird der Connector in der Abteilung Werkschutz zur optischen Alarmierung bei anstehenden Anrufen in der Warteschlange genutzt.

Bis vor kurzem war das Senden und Empfangen von Faxen nur über den Sikom VoiceMan möglich. Ab sofort stellt Sikom einen eigenständigen FaxServer zur Verfügung. Von Windows-Rechnern aus kann der Anwender mit dem neuen System Faxe versenden, so einfach wie Drucken. Eingehende Faxe legt der FaxServer in einem Filesystem ab und leitet sie, wenn das gewünscht ist, als tiff- oder pdf-Datei per E-Mail weiter. Die Basis für den Sikom FaxServer ist eine Saphir-ISDN-Karte oder ein BlueFire-Gateway des Sikom-Partners HST. Die Konfiguration erfolgt über ein Web-Frontend.

Über Sikom
Die Sikom Software GmbH ist führender Anbieter von automatisierten Sprachanwendungen und zählt zu den innovativsten Unternehmen im Bereich Telekommunikation. Auf der Basis offener Standards realisiert Sikom leistungsstarke und zukunftssichere Lösungen zur Optimierung von Kommunikationsprozessen in allen Branchen. Mittelpunkt des umfassenden Produkt-Portfolios sind die mehrfach ausgezeichnete, multimodale Sprachdialogplattform VoiceMan® sowie die Contact Center Suite AgentOne® und t.e.o.® (Billingsystem). Sikom gründet seinen Erfolg auf starken Partnerschaften, u. a. in großen Forschungsprojekten mit Universitäten und industriellen Partnern. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie T-Home, Karstadt, arvato, Bayer Schering Pharma, Henkel, Microsoft, zahlreiche Unternehmen der Versorgungswirtschaft, Banken und Sparkassen, sowie Behörden und Kommunen. Das 1998 gegründete Unternehmen hat derzeit rund 40 Mitarbeiter und ist bundesweit mit Niederlassungen in Heidelberg (Hauptsitz) und Zwickau (Entwicklung) sowie fünf Vertriebsbüros in Hamburg, Hannover, Wuppertal, Erfurt und Gera vertreten.

Kontakt Sikom:
Sikom Software GmbH
Bergstraße 96
69121 Heidelberg
Ilona Herb
Tel. +49 6221 13788-0
Fax +49 6221 13788-130
E-Mail info@sikom.de

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