Mopedgeschäft von Arisa und Zurich übernommen

München (pressrelations) –

Mopedgeschäft von Arisa und Zurich übernommen

ADAC Autoversicherung AG: Alle Produkte jetzt aus einer Hand ? Nummernschild ab Februar erhältlich

Nach Auto, Motorrad, Anhänger, Wohnwagen und Oldtimer jetzt noch das Moped ? damit ist die Produktpalette der ADAC Autoversicherung AG komplett. Zum 1. März übernimmt das Unternehmen die Risikoträgerschaft der ADAC-MopedVersicherung von der ARISA Assurances S.A. Luxemburg. Diese hatte die Mopedversicherung des Clubs seit 2004 angeboten. Außerdem übernimmt die ADAC Autoversicherung AG zum 1. März die Schadenregulierung und die Risikoträgerschaft für alle Neuverträge der Zurich-MopedVersicherung.

Die ADAC-MopedVersicherung gilt für Leichtmofas, Mofas, Mopeds, Mokicks und Roller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h und einem Hubraum von maximal 50 Kubikzentimetern. Als Besonderheit können auch Segways und Krankenfahrstühle versichert werden. Versichert sind der Versicherungsnehmer, Fahrer, Halter und Eigentümer. Das Versicherungsjahr für die ADAC-MopedVersicherung beginnt jeweils am 1. März und endet ein Jahr später. Die Nummernschilder sind in diesem Jahr grün.

Die Preise und Leistungen der ADAC-MopedVersicherung für ADAC-Mitglieder bleiben unverändert. Die Police bietet eine Deckung von 100 Millionen Euro pauschal für Personen, Sach- und Vermögensschäden mit maximal zwölf Millionen Euro je geschädigter Person. Die Teilkasko mit 150 oder 300 Euro Selbstbeteiligung übernimmt Schäden durch Brand, Explosion, Hagel oder Sturm. Mitversichert sind auch Diebstahl und Unfälle mit Tieren jeglicher Art.

Die ADAC-MopedVersicherung kostet für ADAC-Mitglieder 59,90 Euro, Nicht-Mitglieder bezahlen 69,90 Euro. Das Nummernschild für die ADAC-MopedVersicherung gibt es ab 1. Februar in den ADAC-Geschäftsstellen. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.adac.de/Versicherungensowie unter Telefon 01805/12 10 16 (14 Cent/Min/Festnetzanruf/mobil ggf. abweichend).

Gegründet wurde die ADAC Autoversicherung AG im Jahr 2007. Die Zurich Gruppe Deutschland hält an der ADAC Autoversicherung AG 51 Prozent der Anteile, die ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG 49 Prozent. Firmensitz ist München.

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Fuss- und Radverkehr – Mobilität der Zukunft

Bonn (pressrelations) –

Fuss- und Radverkehr – Mobilität der Zukunft

Bundesumweltministerium eröffnet Konferenz zur Stadtmobilität in Zeiten des Klimawandels.

Berlin, 26.01.2010. Das Bundesumweltministerium veranstaltete heute die Konferenz “Unsere Mission: Null Emission. Fuß- und Radverkehr – die urbane Mobilität der Zukunft“ in Berlin. Nationale und internationale Experten diskutierten die Veränderungen des Stadtverkehrs in Zeiten der Klimaerwärmung.

“Zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein ist die Mobilität der Zukunft. Diese Form der Nahmobilität ist nicht nur umweltfreundlich, sondern fördert die Gesundheit und schont angesichts steigender Benzinpreise den Geldbeutel,“ erläuterte Michael Adler, Geschäftsführer der Projektagentur fairkehr, den Konferenzhintergrund. Wie die Menschen vom Wissen zum Handeln geleitet werden können, war Thema der Konferenz mit mehr als 150 Wissenschaftlern, Praktikern aus Kommunen und Experten aus der Kommunikations- und Mobilitätsbranche.

Matthias Samson, Referatsleiter Umwelt und Verkehr im Bundesumweltministerium hatte im Vorfeld den Repräsentanten der „Kopf an: Motor aus“ Gewinnerstädte 2010 gratuliert. Berlin, Braunschweig, Freiburg, Herzogenaurach und Kiel sind die Sieger eines Kampagnen-Wettbewerbs des Bundesumweltministeriums. Im kommenden Jahr bekommen diese fünf Städte aus Mitteln der nationalen Klimaschutzinitiative eine Image-Kampagne finanziert.

Die Konferenz wie die Imagekampagne finden im Rahmen des Zero-Emission-Mobility (ZEM) Projekts des BMU statt. Die „Kopf an: Motor aus“ Kampagne für Städte und Kommunen wurde im letzten Jahr in vier Städten Deutschlands erfolgreich umgesetzt – und geht mit der Konferenz in die zweite Runde. „Trotz der naheliegenden Vorteile und obwohl die meisten Menschen über die Folgen der Klimaerwärmung Bescheid wissen, mangelt es vielerorts an der Umsetzung,“ so Ulrike Saade, Geschäftsführerin von der Projektagentur velokonzept. „In unseren Kampagnenstädten konnten wir mit viel Humor, Provokation und klaren Worten Denk- und Handlungsanstöße erfolgreich anbieten. In diesem Jahr werden wir die Kampagne in den fünf neuen Kommunen weiterführen und ausbauen. “

Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat in den vier Städten insgesamt 1200 Menschen befragt. Das Ergebnis: Dreiviertel der Befragten haben die Kampagne wahrgenommen. Über 80 Prozent fanden die Kampagne gut, über 90 Prozent die Ziele der Kampagne richtig und wichtig. Jeder Zweite wurde durch die Kampagne zum Nachdenken gebracht und jeder Fünfte bekundete bereits auf vielen Wegen umgestiegen zu sein.

Grundlage des Projektes sind die hohen CO2 Einsparpotentiale im Nahbereich. Derzeit gehen Bundesbürger am Tag rund 600 Meter außer Haus zu Fuß und fahren im Schnitt einen Kilometer Fahrrad. Eine Verdoppelung der Fußmeter und der Fahrradkilometer zulasten des innerorts sehr CO2-intensiven Pkw-Verkehrs würde Einsparpotenziale von 1,5 Millionen Tonnen beim Fußverkehr und von über vier Millionen Tonnen beim Fahrradverkehr eröffnen.

Bilder von der Veranstaltung zum Download finden Sie unter http://www.kopf-an.de/presse/bildarchiv

Pressekontakt
Kathrin Voskuhl
fairkehr GmbH
Niebuhrstraße 16b
53113 Bonn
Telefon: 0228 / 98585-44
Mobil: 0176-21526601
Fax: 0228 / 98585-50
kathrin.voskuhl@fairkehr.de
www.fairkehr.de

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‚Frontal 21‘ am 26. Februar 2006: In neun Bundesländern kein EU-Schulobst

Mainz (pressrelations) –

„Frontal 21“ am 26. Februar 2006: In neun Bundesländern kein EU-Schulobst

Gewerkschaft: „Politisch kurzsichtig und dumm“
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte: „Skandalös“

Nach einer „Frontal 21“-Umfrage wollen neun Bundesländer nicht am EU-Schulobstprogramm teilnehmen: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein. Dort entgeht den Schülern ein Millionen-Geschenk der EU. Denn die Europäische Kommission stellt Deutschland in diesem Schuljahr gut 20 Millionen Euro zur Verfügung, damit Schüler kostenlos frisches Obst und Gemüse essen können. Im Gegenzug sollen die Bundesländer rund 18 Millionen Euro dazu geben.

Bislang wird EU-Obst und Gemüse lediglich an Schulen im Saarland verteilt. Weitere sechs Bundesländer arbeiten noch an der Umsetzung: Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Europaweit nehmen nach Informationen der EU-Kommission schon 18 Länder am Schulobstprogramm teil, weitere fünf arbeiten noch an der Umsetzung. Lediglich drei EU-Länder wollen nicht teilnehmen, weil sie bereits eigene Programme für gesunde Schulernährung haben..

Marianne Demmer, Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, hält die geringe Beteiligung in Deutschland „für politisch kurzsichtig, für dumm, für im Prinzip völlig daneben“. Denn das Programm sei eine Möglichkeit, Kinder mit gesunder Ernährung vertraut zu machen. Für „skandalös“ hält auch Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, die Absage der neun Bundesländer. Besonders Kinder aus sozial schwachen Familien wüssten wenig über gesunde Ernährung und seien daher besonders gefährdet. Laut OECD hat sich der Anteil Fettleibiger bei den fünfzehnjährigen Mädchen innerhalb von nur fünf Jahren verdoppelt. Danach ist jedes neunte Mädchen krankhaft übergewichtig. Bei den Jungen ist es sogar jeder sechste.

Ihre Absage an das EU-Schulobstprogramm begründen viele Landwirtschaftsminister mit bürokratischen Problemen. „Wir müssen für jedes Kind einzeln nachweisen, dass es auch das Stück Obst oder Gemüse bekommen hat“, meint Frank Kupfer, Landwirtschaftsminister von Sachsen, CDU. Im Saarland sieht man hingegen keine Probleme bei der Umsetzung des Programms. Dort haben seit Mitte November 2009 über 10 000 Schüler an Grund- und Förderschulen kostenloses Obst und Gemüse erhalten. Der Rücklauf an Meldungen sei „sehr, sehr gut“, so die zuständige Umweltministerin Simone Peter, Bündnis 90/Die Grünen.

Rückfragen bitte an die ZDF-Redaktion „Frontal 21“, Tel.: 030/2099-1255 (Ilka Brecht)

weitere Infos:
http://www.frontal21.zdf.de
http://www.zdf.de
http://www.heute.de

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