DRK-Hilfseinsatz auf Haiti: Die Geschichte von Jean-Luis

Berlin (pressrelations) –

DRK-Hilfseinsatz auf Haiti: Die Geschichte von Jean-Luis

Das Deutsche Rote Kreuz hat Hilfsgüter, Delegierte und medizinische Einrichtungen nach Haiti entsandt. Die Helfer in der DRK-Gesundheitsstation auf Haiti können jeden Tag bis zu 250 Betroffene des Erdbebens behandeln. Hinter jedem dieser Patienten steht ein ganz persönliches Schicksal. Hier die Geschichte von Jean-Luis.

Als die Erde anfing zu beben, spielte der zwölfjährige Jean-Luis gerade Fußball auf der Straße. In Todesangst lief er zu seiner Mutter, zurück in das dreistöckige Haus, in dem die Familie damals noch lebte.

Bevor er das Haus betreten konnte, trafen ihn Steine am Kopf und am Arm ? er wurde ohnmächtig. Wie durch ein Wunder brach das Haus nicht zusammen und Jean-Luis und seine Mutter blieben am Leben.

Das Team um den leitenden Arzt Dr. Thomas Moch und Krankenschwester Margot Dietz-Wittstock hat Jean-Luis behandelt, seine Wunden gereinigt und verbunden. „Ich habe das Gefühl, dass ich die ganze Zeit auf das nächste Erdbeben warte“, sagt Jean-Luis.

Der Zwölfjährige lebt jetzt mit seiner Mutter im Garten ihres ehemaligen Zuhauses. Aufgrund der vielen Nachbeben, wagen sie nicht, das Haus zu betreten.

Das Deutsche Rote Kreuz ist dringend auf Spenden für die Soforthilfe in Haiti angewiesen.

Spendenkonto 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Stichwort: Haiti

Online-Spende unter www.DRK.de

Charity-SMS: Sende DRK an 8 11 90 und helfe mit 5 Euro in Haiti.* *zzgl. Kosten einer normalen SMS. 4,83 Euro gehen direkt an das Deutsche Rote Kreuz.

Ansprechpartner DRK-Pressestelle
Haiti
Fredrik Barkenhammar
Sat: 00 8816214 424 56

Berlin:
Svenja Koch
0162 200 20 29
Tel. 030 85404 158
kochs@drk.de

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Bundeshaushalt 2010

Frankfurt am Main (pressrelations) –

Bundeshaushalt 2010

Klimawandel verbietet Kürzung bei energetischer Gebäudesanierung

Frankfurt am Main ? Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) appelliert an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, im Jahr 2010 Fördermittel für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mindestens im selben Umfang bereitzustellen wie im letzten Jahr. Bislang sieht der aktuell diskutierte Haushaltsentwurf des Bundes eine drastische Kürzung um rund eine Milliarde Euro auf 1,1 Milliarden Euro vor.

„Die KfW-Programme zur energetischen Gebäudesanierung waren so erfolgreich, dass der Fördertopf im Jahr 2009 auf rund 2,2 Milliarden Euro aufgestockt wurde. Dies darf aber nicht zulasten der Gebäudesanierung in 2010 und danach gehen. Die Förderung muss verstetigt und wenn möglich noch erhöht werden“, fordert IG BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel.

Gleichzeitig appelliert die IG BAU an KfW, Bundesregierung und Bundestags-Haushaltsausschuss gemeinsam sicherzustellen, dass der aktuelle Kredit-Zusagestopp schnellstmöglich aufgehoben wird. „Gerade in der Krise ist das Handwerk auf die positiven Effekte öffentlicher Investitionsprogramme für Wachstum und Beschäftigung angewiesen“, sagt IG BAU-Vorstandsmitglied Andreas Steppuhn, zuständig für Handwerkspolitik. Er sei aber optimistisch, dass es nach der Sitzung des Bundestags-Haushaltsausschusses in der kommenden Woche hier vorwärts gehen werde.

Die KfW hatte die Bewilligung neuer Kredite gestoppt mit der Begründung, der Bundesetat für das Jahr 2010 sei noch nicht beschlossen und Förderzusagen seien im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung vorübergehend nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Sigrun Heil
Pressesprecherin IG Bauen-Agrar-Umwelt
IG Bauen-Agrar-Umwelt
– Bundesvorstand –
Pressestelle
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60439 Frankfurt a. Main
Tel.: 069 – 95 73 71 35
Fax: 069 – 95 73 71 38
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GRÜNE: Kein Abwürgen der Solarstrombranche Verantwortungsloses Schweigen der Umweltministerin

Wiesbaden (pressrelations) –

GRÜNE: Kein Abwürgen der Solarstrombranche Verantwortungsloses Schweigen der Umweltministerin

Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wirft Umweltministerin Lautenschläger (CDU) vor, bei der von Bundesumweltminister Röttgen (CDU) geplanten massiven Kürzung der Solarenergie-Förderung keine Stellung zu beziehen. Von dieser „Kürzung ohne Augenmaß“ wäre auch Handwerk und Industrie in Hessen stark betroffen, so z. B. Wagner Solar in Cölbe und SMA in Niestetal bei Kassel.

„Wir sind immer der Meinung gewesen, dass Investoren ein Gewinn ermöglicht werden muss, zu hohe Renditen jedoch ausgeschlossen werden sollen. Um die bisherigen Erfolge im Ausbau der erneuerbaren Energien fortzusetzen, kann eine Kürzung der Förderung nur mit Augenmaß vorgenommen werden. Dazu haben sich auch schon Solarunternehmen bereit erklärt. Umweltminister Röttgen aber plant massive Einschnitte und von Silke Lautenschläger hört man kein Wort“, kritisiert die energiepolitische Sprecherin der GRÜNEN, Ursula Hammann.

Dies stehe ganz im Gegensatz zu ihrem Einsatz für die Atomenergie. „In den Debatten um die Laufzeitverlängerung des Schrottreaktors Biblis A steht sie gleich in der ersten Reihe. Das macht einmal mehr die Konzeptlosigkeit ihrer Energiepolitik deutlich. Seit einem Jahr kündigt sie an, ein Energiekonzept für Hessen vorzulegen, was sie aber von Monat zu Monat verschiebt. Silke Lautenschläger steht nach einem Jahr Amtszeit mit leeren Händen da. Nicht nur Klimaschutz ist ein Fremdwort für sie, nein, sie verspielt auch noch die ökonomischen Interessen des hessischen Handwerks und der Industrie“, bedauert Ursula Hammann.

Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne
Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: gruene@ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-fraktion-hessen.de

(c) Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag

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