Wie wird Technik leicht benutzbar? Fünfter ?World Usability Day? in Stuttgart am 12. November mit Ausstellung und Vorträgen

Ludwigsburg (pressrelations) –

Wie wird Technik leicht benutzbar? Fünfter „World Usability Day“ in Stuttgart am 12. November mit Ausstellung und Vorträgen

Das Leben könnte so viel einfacher sein, wenn die Technik immer mitspielen würde. Unverständliche Bedienungsanleitungen, streikende DVD-Player oder unübersichtliche Websites ? das kann auch anders funktionieren. Wie, erklären Experten für Benutzungsfreundlichkeit am 12. November 2009 in Stuttgart beim „World Usability Day“, dem weltweiten Tag der Benutzungsfreundlichkeit. Er findet bereits zum fünften Mal in Stuttgart statt. Die kostenlose Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule beginnt um 10.30 Uhr im Treffpunkt Rotebühlplatz. Schirmherr ist Dr. Wolfgang Schuster, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart.

+++ Der Nutzer im Mittelpunkt +++
40 Unternehmen und Institutionen der Region Stuttgart und Umgebung zeigen am „World Usability Day“, wie sich komplizierte Technik einfach und benutzerfreundlich gestalten lässt. Besucher können das selbst ausprobieren: Auf einem spannenden Ausstellungsparcours dürfen sie Aufgaben lösen und sich spielerisch mit Benutzungsfreundlichkeit auseinandersetzen. Dabei können sie unter anderem einen Fahrsimulator testen, Multitouchscreen-Computer ausprobieren, eigene Texte auf Verständlichkeit prüfen, benutzerfreundliches Online-Banking erproben oder an einer Blickbewegungsanalyse teilnehmen. Die Bandbreite der Exponate reicht von einfachen Alltagsprodukten bis hin zu Fachanwendungen für bestimmte Benutzergruppen. Zu den Ausstellern des „World Usability Day“ gehören die Stuttgarter Hochschule der Medien, die Hochschulen Esslingen, Schwäbisch Gmünd und Heilbronn, die Universität Tübingen, das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, 5gestalten GmbH, ELO Digital Office GmbH, User Interface Design GmbH, Tobii Technology GmbH, FIDUCIA IT AG, Meyer-Hayoz Design Engineering Group, Netformic GmbH, Deutsche Telekom Laboratories und viele andere.

+++ Vorträge, Workshop und Jobbörse +++
Ab 11.00 Uhr erwartet die Gäste eine Reihe von Vorträgen. Im Mittel¬punkt stehen dabei leichter bedienbare Produkte und Anwendungen, die langfristig zu einer höheren Kundenzufriedenheit führen. Es geht unter anderem um moderne Haustechnik, benutzerfreundliche Texte oder Online-Shops. Die Referenten kommen unter anderem von der Daimler AG, WEB.DE, der Delta Dore Schlüter GmbH, dem Verein Deutsche Sprache e.V. oder der Universität Konstanz. Laien, die sich für das Thema „Usability“ interessieren, und Experten aus Wirtschaft und Forschung sind gleichermaßen angesprochen. Studierende und angehende Usability-Experten haben zudem die Gelegenheit, sich bei einer Jobbörse über aktuelle Stellenangebote und Berufsperspektiven zu informieren. Auch das Berufsbild eines Usability-Ingenieurs wird vorgestellt.

+++ Bewusstsein für Usability fördern +++
Der „World Usability Day“ ist ein weltweiter Aktionstag, der vom internationalen Expertenverband Usability Professionals? Association (UPA) initiiert wurde. Er findet neben Stuttgart in weiteren 17 deutschen Städten statt: Aachen, Berlin, Bonn, Chemnitz, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Kassel, Kiel, Köln, Mannheim, Magdeburg, München, Weimar und Wiesbaden. Ziel der Veranstaltung ist es, das öffentliche Bewusstsein für benutzungsfreundliche Produkte und Anwendungen zu fördern.
Weitere Informationen: http://worldusabilityday.de/groups/stuttgart

Kontakt
Kerstin Lauer
Hochschule der Medien
Telefon (0711) 89 23 20 20
E-Mail: lauer@hdm-stuttgart.de

Silke Lotterbach
5gestalten GmbH ? angewandtes Informationsdesign
Telefon (07 11) 6 20 11 68
E-Mail: silke.lotterbach@5gestalten.de

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Bundesregierung hat bei Opel auf ganzer Linie versagt

Berlin (pressrelations) –

Bundesregierung hat bei Opel auf ganzer Linie versagt

„Die Bundesregierung hat bei Opel auf ganzer Linie versagt“, kritisiert der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Gregor Gysi, nach der Entscheidung des Mutterkonzerns General Motors, den angeschlagenen Autobauer nicht zu verkaufen. „Während die Kanzlerin vom US-Kongress beklatscht wird, zieht sie der staatseigene GM-Konzern am Nasenring durch die Manege. Wie viel ist eine solche transatlantische Partnerschaft eigentlich wert, wenn sie ausgerechnet beim Kampf um die Erhaltung von Arbeitsplätzen scheitert.“ Gysi weiter:

„Anfang Mai haben Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Steinmeier mit großem Tamtam die Rettung Opels durch den Verkauf an Magna verkündet. Heute zeigt sich, dass das reine Sprechblasen vor der Wahl waren, die jetzt geplatzt sind. Die Opelanerinnen und Opelaner wurden wie die Wählerinnen und Wähler wohl getäuscht. Es war ein schwerer Fehler, 4,5 Milliarden Euro an Bürgschaften zuzusagen, ohne sich im Gegenzug weitreichende Eigentums- und Mitspracherechte zu sichern. Damit läuft die Bundesregierung nun Gefahr, den Abbau von tausenden Arbeitsplätzen auch noch mit Milliarden an öffentlichen Geldern zu subventionieren.

Die Bundesregierung muss sofort Verhandlungen mit der US-amerikanischen Regierung über die Zukunft von Opel aufnehmen, schließlich ist GM mehrheitlich in Staatshand. Mit den europäischen Wirtschaftsministern muss endlich eine gemeinsame Strategie für die Opel-Standorte gefunden werden, anstatt weiterhin auf Standortkonkurrenz zu setzen. Die Bundesregierung hat jetzt die Wahl: Entweder macht sie gute Miene zum bösen Spiel von GM oder sie nutzt die öffentlichen Gelder, um Opel in öffentliche Hände zu überführen und unter die gemeinsame Kontrolle von Bund, Ländern und Belegschaften zu stellen. Die Bundesregierung muss endlich industriepolitische Verantwortung übernehmen, statt in neoliberaler ideologischer Verbohrtheit zu verharren. Leidtragende sind die Opelanerinnen und Opelaner, deren Zukunft jetzt noch ungewisser ist als zuvor.“

F.d.R. Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
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