Bei Skihelmen übernehmen die Kinder die Vorbildfunktion

Zürich (pressrelations) –

Bei Skihelmen übernehmen die Kinder die Vorbildfunktion

Zürich/Innsbruck, den 11.11.2009 – Der Skiunfall des damaligen thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus, bei dem eine unbehelmt fahrende Skifahrerin getötet würde, hat in Österreich eine heftige Diskussion um eine Helmpflicht zur Vermeidung vom schweren Schädel- und Hirnverletzungen bei Skifahrern ausgelöst. Bisher konnte sich jedoch nur das Bundesland Niederösterreich zu einer Helmpflicht für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 15. Lebensjahr durchringen. „In den Bundesländern Tirol und Vorarlberg, welche eine sehr hohe Zahl von Wintersportlern aufweisen, wird der Helmpflicht generell eine Absage erteilt und auf die Eigenverantwortung der einzelnen Skifahrer gemäß den FIS-Regeln gesetzt“, erläutert Dr. Hubert Tramposch von der Anwaltskanzlei Tramposch Partner in Innsbruck.

Auch in Niederösterreich müssen Skifahrer bei einem Verstoß gegen die Pflicht keine Sanktionen fürchten. Tramposch: „Das Gesetz orientiert sich an den von den Gerichten seit längerem angewendeten Regeln des Internationalen Skiverbandes, des FIS, und sieht deshalb keine Sanktion bei Nichtbefolgung der Helmpflicht vor.“ In anderen Bundesländern wird derzeit noch geprüft, ob eine gesetzliche Skihelmpflicht eingeführt werden soll. Gemäß der österreichischen Bundesverfassung liegt die Zuständigkeit für rechtliche Regelungen in diesem Bereich bei den Bundesländern.

Auf eine Helmpflicht auf der Piste setzen dagegen Italien, Slowenien und Kroatien. Kinder unter 14 Jahren müssen einen Skihelm tragen. Tramposch, dessen Kanzlei Mitglied im internationalen Beratungsnetzwerk Geneva Group International (GGI) ist, warnt: „In Italien müssen Eltern sogar 150 Euro Strafe zahlen, wenn die Kinder ohne Helm auf der Piste erwischt werden. „

Dabei fahren die Kinder heute schon weitgehend gegen den Trend. „In Tirol und Vorarlberg liegt die Helmquote der Kinder bei fast 100 Prozent“, lobt Tramposch, der als Anwalt auf gesundheitliche und haftungsrechtliche Folgen von Skiunfällen spezialisiert ist. Eine Quote, die Erwachsene längst nicht erreichen, obwohl auch sie den immer leistungsfähigeren Ausrüstungen und durch Beschneiungsanlagen jederzeit perfekt präparierten Pisten nicht immer gewachsen sind. Alleine für Österreich rechnen Experten mit 60.000 Verletzten. Zwar dominiert weiterhin der Beinbruch das medizinische Geschehen, doch führt die Mischung aus wendigen Skiern, schnellen Pisten und Selbstüberschätzung immer häufiger zu schweren Kopfverletzungen.

Hinweis für die Redaktion:
Die Geneva Group International (GGI) ist eines der führenden internationalen Netzwerke unabhängiger Anwaltskanzleien, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Unternehmensberatungen. Rund 260 Mitgliedsfirmen mit gut 410 Büros und über 14.000 Mitarbeitern weltweit beraten über 138.000 Kunden. Im Jahr 2008 haben sie einen kumulierten Umsatz von 3,707 Mrd. USD generiert. Durch eine hervorragende Vernetzung bieten GGI-Mitglieder eine umfassende, multidisziplinäre Beratung zu allen grenzüberschreitenden Wirtschafts-, Steuer- und Rechtsfragen.

Das GGI-Mitglied Tramposch Partner mit Standorten in Innsbruck, Wien und Eisenstadt ist auf Schadensersatzfragen und die damit verbundenen Regresse spezialisiert. Schwerpunkte sind Sport- und Freizeitunfälle, insbesondere bei allen Wintersportarten, sowie Verkehrsunfälle.

Fachfragen beantwortet gerne:
Dr. Hubert Tramposch
Tramposch Partner
Franz-Fischer-Straße 17a
A-6020 Innsbruck
Telefon: +43 (0) 512 | 57 17 57
Telefax: +43 (0) 512 | 58 71 59
E-Mail: office-innsbruck@tramposch-partner.com
Internet: www.tramposch-partner.com

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D-47877 Willich
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Bechtle AG: Ergebnissituation im dritten Quartal weiter verbessert

Neckarsulm (pressrelations) –

Bechtle AG: Ergebnissituation im dritten Quartal weiter verbessert

– Solides Ergebnis für 2009 erwartet
– Projekte mit öffentlichen Auftraggebern sorgen für Stabilisierung im Systemhausgeschäft
– Fortsetzung der Internationalisierungsstrategie im E-Commerce

Neckarsulm, 11. November 2009 ? Die allgemeine Konjunkturlage wirkte sich auch im dritten Quartal auf das Geschäft der Bechtle AG aus. Mit 323,3 Mio. ? lag der Umsatz um 6,4 Prozent unter dem Vorjahr (345,4 Mio. ?). Von Januar bis September 2009 erzielte der Konzern einen Umsatz von 964,8 Mio. ?, was nach 1.026,7 Mio. ? im Vorjahr einem Rückgang von 6,0 Prozent entspricht. Das Vorsteuerergebnis (EBT) lag im dritten Quartal bei 11,9 Mio. ? (Vorjahr: 17,8 Mio. ?). Damit konnte der Abstand zum Vorjahr im aktuellen Berichtsquartal weiter verringert werden. Die Entwicklung zeigt damit im Jahresverlauf eine deutliche Verbesserung der Ertragskraft. Das EBT im Neunmonatszeitraum beläuft sich auf 24,8 Mio. ? (Vorjahr: 41,4 Mio. ?). Die EBT-Marge liegt bei 2,6 Prozent, nach 4,0 Prozent im Vorjahr.

„Beim Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung des Bechtle-Konzerns im laufenden Geschäftsjahr zeigen sich zunehmend Anzeichen einer belastbaren konjunkturellen Bodenbildung. Auch wenn Ergebnis und Umsatz noch unter den Rekordwerten des Vorjahres liegen, hat sich das Geschäftsmodell von Bechtle auch in der Krise bewährt. Unsere Eigenkapitalquote von 67,2 Prozent und eine komfortable Liquiditätsreserve von 116,2 Mio. ? spiegeln die solide Bilanz und hohe Finanzkraft des Konzerns eindrucksvoll wider“, sagt Dr. Thomas Olemotz, Vorstandssprecher der Bechtle AG.

Sehr erfolgreiche Entwicklung des Geschäfts mit öffentlichen Auftraggebern
Im Segment IT-Systemhaus Managed Services erzielte Bechtle im dritten Quartal 2009 einen Umsatz von 216,0 Mio. ?, was einem Rückgang von 5,5 Prozent entspricht (Vorjahr: 228,6 Mio. ?). Während sich im Industriesektor eine anhaltende Investitionszurückhaltung zeigte, wirkte vor allem die Nachfrage der öffentlichen Hand stabilisierend. In diesem Geschäftsbereich verbuchte der Konzern im dritten Quartal ein Wachstum von 26,5 Prozent.

Im Systemhausgeschäft verbesserte sich die Ertragslage im Jahresverlauf 2009 kontinuierlich. Das EBIT hat sich in der Gesamtbetrachtung mehr als verdoppelt: von 3,0 Mio. ? im ersten und 3,8 Mio. ? im zweiten Quartal auf aktuell 7,4 Mio. ?. Entsprechend stieg die EBIT-Marge von 1,5 Prozent beziehungsweise 1,8 Prozent auf 3,4 Prozent.

Fortsetzung der internationalen Expansionsstrategie
Im Berichtsquartal erzielte der Konzern im reinen Handelsgeschäft einen Erlös von 107,3 Mio. ?, nach 116,8 Mio. ? im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang von 8,1 Prozent.

Das EBIT im Zeitraum Juli bis September 2009 im Segment IT-E-Commerce betrug 4,4 Mio. ?. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (6,4 Mio. ?) beläuft sich auf 31,4 Prozent und ist hauptsächlich auf das geringere Umsatzvolumen zurückzuführen. Auch im Segment E-Commerce ist es Bechtle gelungen, die Profitabilität im Jahresverlauf zu steigern. Während die EBIT-Marge in den ersten beiden Quartalen noch 2,5 beziehungsweise 2,6 Prozent betrug, liegt sie im Berichtsquartal bei 4,1 Prozent.

Mit der Eröffnung einer eigenen Landesgesellschaft in Polen im zweiten Quartal 2010 führt Bechtle die internationale Wachstumsstrategie im E-Commerce konsequent fort und erschließt sich damit einen Zugang zum osteuropäischen Markt. Das Unternehmen wird mit seiner Handelsmarke ?Bechtle direkt? dann in zwölf Ländern Europas vertreten sein.

Positiver Ausblick
„Wir haben uns in einem sehr schwierigen Umfeld in diesem Jahr wacker geschlagen. Viele Indikatoren deuten darauf hin, dass die Talsohle durchschritten ist, auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf Sicht noch schwierig bleiben werden. Ungeachtet der verbleibenden Unsicherheiten wird Bechtle jedoch auch 2009 ein solides, im Branchenkontext sehr gutes Ergebnis erwirtschaften“, erklärt Dr. Thomas Olemotz. Für 2010 erwartet der Vorstand eine Fortsetzung der 2009 begonnenen konjunkturellen Erholung: „Auch wenn wir nicht davon ausgehen können, bereits im kommenden Jahr das wirtschaftliche Niveau der Zeit vor der Finanz- und Wirtschaftskrise zu erreichen, blicken wir dennoch optimistisch in die Zukunft.“

Der Zwischenbericht zum dritten Quartal 2009 steht unter www.bechtle.com/finanzberichte als Download für Sie bereit. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne gedruckte Exemplare zu.

Kontakt
Bechtle AG
Bechtle Platz 1
74172 Neckarsulm

Investor Relations
Thomas Fritsche
thomas.fritsche@bechtle.com
Fon: +49 (0) 71 32/ 981-4121
Fax: +49 (0) 71 32/ 981-4116

Unternehmenskommunikation
Sabine Brand
sabine.brand@bechtle.com
Fon: +49 (0)71 32/ 981-4115
Fax: +49 (0) 71 32/ 981-4116

Über Bechtle
Die Bechtle AG ist mit über 50 IT-Systemhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv und zählt mit Handelsgesellschaften in elf Ländern europaweit zu den führenden IT-E-Commerce-Anbietern. Das 1983 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Neckarsulm beschäftigt derzeit rund 4.400 Mitarbeiter. Seinen mehr als 56.000 überwiegend mittelständischen Kunden aus Industrie und Handel, Öffentlichem Dienst sowie Finanzmarkt bietet Bechtle herstellerübergreifend ein lückenloses Angebot rund um IT-Infrastruktur und IT-Betrieb aus einer Hand. Bechtle ist seit 2000 an der Börse notiert und seit 2004 im Technologieindex TecDAX gelistet. 2008 lag der Umsatz bei 1,43 Milliarden Euro.

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Datenschutz im Koalitionsvertrag ? Lösung der wesentlichen Probleme?

Wuppertal (pressrelations) –

Datenschutz im Koalitionsvertrag ? Lösung der wesentlichen Probleme?

Die UIMCert meint: Wir wollen nicht schon wieder eine Datenschutznovellierung, da die in diesem Jahr vorgenommene Aktualisierung und Veränderung des Datenschutzgesetzes zwar nicht der große Wurf war, wohl aber verschiedene, aus der technologischen Entwicklung sich ergebende Veränderungen berücksichtigt hat. Dies betrifft unter anderem die Auftragsdatenverarbeitung und die wünschenswerte Präzisierung, die diese durch Anforderungen an Vertragsgestaltung und Vertragseinhaltung erfahren hat.

Der Koalitionsvertrag hätte sich jedoch neben den in ihm angesprochenen Datenschutzgebieten wie
? Vorratsdatenspeicherung,
? Arbeitnehmerdatenschutz,
? Fluggastdatenspeicherung,
? SWIFT-Abkommen,
die mit Sicherheit zumindest unter politischen Aspekten wichtig sind, endlich einmal mit einem seit Jahren immer wieder vernachlässigten und aufgeschobenen Problem beschäftigen sollen.

Hierbei handelt es sich um die Frage der Datenschutzauditierung, an die offensichtlich kein Politiker herangeht, obwohl das Problem seit langem virulent ist.

Die Datenschutzauditierung wurde in einigen rudimentären Bereichen in der Novellierung im Hinblick auf die Auftragsdatenverarbeitung berücksichtigt, bleibt aber als Gesamtproblem zur Überprüfung der Ordnungsmäßigkeit eines effizienten Datenschutzsystems nach wie vor faktisch ungelöst. Der im Koalitionsvertrag angesprochene Ansatz durch die Stiftung Datenschutz ist eine dürftige Teillösung und geht an den wirklichen Bedürfnissen mehr als haarscharf vorbei.

Hierbei kann als erwiesen angesehen werden, dass ein Datenschutzauditgesetz maßgeblich dazu beitragen würde, die Qualität des Datenschutzes zu verbessern. Dies lässt sich unter anderem an den Verbesserungen des Paragraphen 11 BDSG im Rahmen der Novellierung deutlich aufzeigen: Die dort eingeführten Kontrollen, die dazu beitragen sollen, bisher bestehende und typische Probleme der Auftragsdatenverarbeitung in den Griff zu bekommen, sind nichts anderes als Auditmaßnahmen. Sie haben seit der Verabschiedung der Novellierung nach unserer Beobachtung viel Positives verursacht. So schleicht sich zwar das Audit auf Nebenwegen in das BDSG, die grundsätzliche Lösung unterbleibt jedoch.

Zu den Fragen einer effizienten Auditierung des Datenschutzbereiches bei verantwortlichen Stellen und bei Programm-/Verfahrensystemen siehe www.uimcert.de

UIMCert GmbH
Moltkestr. 19
42115 Wuppertal
rvossbein@uimcert.de

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