Online Educa Berlin: Facebook, Wikis, My Space – Chance oder Gefahr für das Lernen?

Berlin (pressrelations) –

Online Educa Berlin: Facebook, Wikis, My Space – Chance oder Gefahr für das Lernen?

Berlin. Ist das Social Web das Lerninstrument der Zukunft? Oder schadet uns der Umgang mit Facebook Co. auf lange Sicht nur? Diese Fragen wird der Biologe und Psychologe Dr. Aric Sigman auf der Online Educa Berlin 2009 mit führenden E-Learning-Experten diskutieren. Mit seinen medienkritischen Thesen sorgt der Social-Web-Gegner derzeit international für Aufsehen. ‚Die Debatte verspricht einer der Höhepunkte der Online Educa Berlin zu werden‘, so Projektleiterin Astrid Jaeger.

Die größte internationale E-Learning-Konferenz für Unternehmen, den Bildungsbereich und den öffentlichen Sektor findet vom 2. bis 4. Dezember im Hotel InterContinental Berlin statt. 2200 E-Learning-Experten aus mehr als 90 Ländern werden erwartet.

Im Fokus der Konferenz steht in diesem Jahr das effektive E-Learning am Arbeitsplatz. Globale Unternehmen wie BP, Deloitte und SAP präsentieren ihre Strategien für produktiveres Lernen in Zeiten der Finanzkrise. Martin Dougiamas, der Erfinder von Moodle, einer Open-Source-Plattform mit 735 000 Millionen Nutzern und täglich 1000 Neuregistrierungen, stellt Lösungen für Firmen vor.

Eine Vielzahl von Präsentationen widmet sich darüber hinaus Lerntechnologien an Schulen und Universitäten. Gezeigt wird zum Beispiel, wie Medizinstudenten Röntgenbilder mit iPhones auswerten können. Im virtuellen Fußballstadion informieren sich Schulabgänger über Ausbildungsberufe und Englischstudenten erhalten Lehrerfeedback in Form von Videos.

Parallel zur Fachkonferenz stellen führende internationale E-Learning-Anbieter im Ausstellungsbereich neue Produkte und Dienstleistungen vor. Zudem gibt es zum ersten Mal ein Schulforum für Technologie- und Lerntrends für Lehrer und Schulleiter.

Weitere Informationen und Bildmaterial zur jährlich stattfindenden Konferenz gibt es unter www.online-educa.com.

Online Educa Berlin 2009
15. Internationale Konferenz für technologisch gestützte Aus- und Weiterbildung,
2. – 4. Dezember 2009,
Hotel InterContinental Berlin, Budapester Straße 2, 10787 Berlin
Veranstalter: ICWE GmbH, Leibnizstr. 32, 10625 Berlin
E-Mail: info@online-educa.com

Pressekontakt:
ICWE GmbH
Franziska Steiger Nina Wittrock
Tel.: +49 (0)30 310 18 18 20
press-service@icwe.net

Bildmaterial zur Konferenz:
http://www.online-educa.com/media-picture-gallery

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Präzision und Kraft in Japan: Selbstfahrer PST-ES/E von Goldhofer sichern Brückenschluss in Nagoya City

Memmingen (pressrelations) –

Präzision und Kraft in Japan: Selbstfahrer PST-ES/E von Goldhofer sichern Brückenschluss in Nagoya City

Spektakulärer Einsatz für drei selbst fahrende Schwerlasttransportsysteme der Goldhofer AG aus Memmingen: Die Fahrzeuge vom Typ PST-ES/E mit insgesamt 19 Achslinien waren maßgeblich an der Fertigstellung der Autobahn-Verbindung zwischen Nagoya City und Osaka in Japan beteiligt. Denn nur dank des Einsatzes der innovativen Transporttechnologie von Goldhofer konnte in der 2,5-Millionen-Stadt Nagoya City ein komplizierter Brückenschluss am Higashi-Meihan-Highway realisiert werden. Dort musste am Autobahnkreisel Tenpaku ein 95 Meter langes und 545 Tonnen schweres Brückenstück in 30 Metern Höhe etappenweise über bereits bestehende Zubringer-Schleifen transportiert werden, um installiert werden zu können.

Das hohe Gewicht des Brückenstückes und der beengte Raum machten dabei einen Kraneinsatz völlig unmöglich. „Ohne die Goldhofer-Fahrzeuge hätten wir das Projekt gar nicht realisieren können. Man kann sagen, unsere neuen Selbstfahrmodule waren der Star des Abends“, erklärte der Projektleiter von der ausführenden Central Nippon Expressway Company. Auf jedem Goldhofer-Modul war ein 60 Tonnen schwerer Hubtisch angebracht, der die Brücke in 30 Metern Höhe stützte. Das Brückenteil wurde von jeweils zwei fahrbaren Hubtisch-Kombinationen so bewegt, dass die Brücke über die unter ihr liegenden Straßenabschnitte hinausragte. Die dritte Einheit nahm das Brückenteil dann auf der anderen Straßenseite entgegen.

Dies erforderte ein mehrfaches Rangieren der Fahrzeuge auf engstem Raum. Dabei sorgte die elektronische Vielweglenkung der Goldhofer-Module dafür, dass präzise Manöver mit einem sehr geringen Arbeitsradius problemlos möglich waren. „Bei der PST-ES/E-Baureihe stehen dem Anwender zahlreiche Sonder-Lenkprogramme zur Verfügung, die über Tastendruck auf der Fernbedienung ausgewählt werden können. Der Umbau von Spurstangen ist hierbei nicht erforderlich, da jede Achse über einen Sensor und stufenlosen hydraulischen Drehantrieb angesteuert wird. Dies ermöglicht eine vollkommen flexible und zugleich absolut präzise Lenkung der Fahrzeuge“, erläutert Horst Häfele, Verkaufsdirektor Schwerlastmodule bei der Goldhofer AG.

Nicht nur Präzision sondern auch sehr viel Kraft war zudem nötig, um das Gewicht des gigantischen Betonteils zu bewegen. Die Fahrzeuge des Memminger Schwertransport-Spezialisten mussten neben den 545 Tonnen des Brückenabschnittes und den 60 Tonnen schweren Hubtischen auch das Gewicht der 50 Tonnen schweren Montageplattform tragen. „Die PST-ES/E-Selbstfahrmodule verfügen über die höchste Achslast aller Goldhofer-Modelle und waren daher für diesen Einsatz perfekt geeignet. Zudem zeichnen sie sich vor allem durch ihre einmalige Kombination aus Kraft und Präzision aus, die besonders bei dieser schwierigen Aufgabe von großer Bedeutung war. Das hat man in Japan wieder eindrucksvoll gesehen“, so Häfele.

Wie gut die bayerische Technik im japanischen Straßenbauprojekt gearbeitet hat, zeigt sich daran, dass die Goldhofer-Module für den finalen Brückenschluss nur eine Stunde im Einsatz waren und alles vollkommen problemlos über die Bühne ging. Das prestigereiche Bauprojekt ist Teil des Higashi-Meihan-Highway, der die Städte Nagoya und Osaka verbindet und damit eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen des Landes darstellt. „Wir sind stolz, an einem so großen und bedeutendem Bauvorhaben beteiligt zu sein und sehen dies als Anerkennung und Bestätigung unserer hochwertigen Produkte an“, erklärt Stefan Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Goldhofer AG.

Bildunterschriften:
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Der Selbstfahrer PST/ES-E positioniert sich unter der Brücke.

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Jetzt übernimmt der Selbstfahrer die Abstützung der Brücke.

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Langsam rollt die Brücke bis zum nächsten Auflagepunkt.

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Der Selbstfahrer übergibt das Brückenteil auf der anderen Seite.

Kontakt:
Ingo Jensen
E-Mail: info@jensen-media.de

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