Enterprise Microblogging mit Communote

Düsseldorf (pressrelations) –

Enterprise Microblogging mit Communote

Communardo setzt mit neuem Release auf Sicherheit, Integration und neue Funktionalitäten

Dresden, 15. Oktober 2009 ? Die Communardo Software GmbH, ein Spezialist für Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen, stellt vom 20. bis zum 22. Oktober 2009 auf der discuss discover ein neues Release seiner Enterprise Microblogging-Lösung Communote vor. Es bietet eine verbesserte Benutzeroberfläche, neue Funktionalitäten und lässt sich ab sofort nahtlos in bestehende Kommunikations- und Informationsportale wie Microsoft Office SharePoint Server und Atlassian Confluence integrieren. Mit dem mobilen Client für Blackberry, iPhone und andere Smartphones kann man ? auch das ist neu ? von überall und jederzeit Informationen abrufen und Nachrichten senden.
Bei Microblogging denken die meisten Nutzer zunächst an Twitter. Im Gegensatz zu diesem eher informell genutzten Tool muss Microblogging in Unternehmen aber sehr viel mehr können: Es sollte sich optimal in bestehende Arbeitsabläufe integrieren lassen, alle Posts müssen eindeutig Projekten zuzuordnen und nachvollziehbar sein und nicht immer macht es Sinn, einen Microblog für alle Mitarbeiter zu öffnen. „Communardo ist seit Jahren darauf spezialisiert, die Zusammenarbeit in Unternehmen effizienter zu gestalten. Deswegen wussten wir bei der Entwicklung von Communote genau, welche praktischen Anforderungen zum Beispiel bei der Kommunikation und Zusammenarbeit von verteilten Teams bestehen“, erklärt Jens Osthues, Teamleiter Online Services.
Communote ist daher ein speziell für den Einsatz in Unternehmen konzipierter Microblogging-Dienst auf Basis von Java-Technologie. Ähnlich wie Twitter ermöglicht dieser Kommunikationskanal, „Informationsschnipsel“ innerhalb von Teams und Projekten schnell und einfach auszutauschen. Gleichzeitig lassen sich neben Textnachrichten auch Links und Dokumente miteinander teilen. Ob die themen- bzw. projektbasierten Microblogs dabei offen oder geschlossen gepflegt werden, lässt sich individuell gestalten. Das kommt den Vertraulichkeits-, Compliance- und Datenschutzanforderungen der Unternehmen entgegen, ebenso wie die Lizenzversion, die Communardo neben der SaaS- (Software as a service) Lösung anbietet.
Insbesondere Unternehmen in wissensintensiven Branchen profitieren in vielerlei Hinsicht von Communote: „Noch nie war es so wichtig, das Wissen aller Mitarbeiter schnell und über alle Hierarchie- und Fachgrenzen hinweg zu aktivieren. Dabei ist die Hemmschwelle, sich am internen Microblogging zu beteiligen, um ein Vielfaches geringer als sich z.B. bei Blogs und Wikis“, weiß Jens Osthues. „Für Unternehmen, die ihre Prozesse und ihre Kommunikation mit intelligenten Web 2.0-Tools effizienter gestalten, zahlt sich das auch in finanzieller Hinsicht aus.“

Communardo ist vom 20. bis 22. Oktober auf der Münchener Messe discuss discover in Halle B, Stand 305 E im Themenpavilion „Mobility Collaboration“ vertreten; außerdem mit Lösungen für Unternehmensportale und Wissensmanagement auf dem Microsoft Partnerstand in Halle B, Stand 302.

Über Communardo:
Die Communardo Software GmbH mit Sitz in Dresden ist Anbieter von Softwarelösungen und IT-Beratung für Content Knowledge Management, Team Collaboration und Enterprise 2.0. Das Unternehmen wurde im Jahr 2001 gegründet und ist seitdem stark gewachsen: Aktuell beschäftigt Communardo über 160 Mitarbeiter.
Die Kundenbasis umfasst sowohl Großkonzerne als auch mittelständische Unternehmen unterschiedlicher Branchen sowie die öffentliche Verwaltung. Communardo ist Microsoft Gold Certified Partner und Partner von Atlassian.
Weitere Informationen unter: www.communardo.deund www.communote.com

Pressebüro:
K12 Agentur für Kommunikation und Innovation GmbH
Carina Waldhoff
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D-40210 Düsseldorf
Fon +49 (0)211-598816-35
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Mob +49 (0)176-64387033
Email carina.waldhoff@k-zwoelf.com

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NABU nimmt Stellung zur Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken

Bonn (pressrelations) –

NABU nimmt Stellung zur Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken

Tschimpke: Einer neuen Vereinbarung mit Atomkonzernen ist nicht zu trauen

Berlin – NABU-Präsident Olaf Tschimpke zu dem Vorhaben der Koalition, die Laufzeiten der Atommeiler zu verlängern und die daraus resultierenden Gewinne der Atomkonzerne teilweise abzuschöpfen:

„Warum sollten die Bürger einer Vereinbarung mit den Atomkonzernen über die Abschöpfung ihrer Zusatzgewinne trauen? Die Atomindustrie hat schließlich schon einmal einen Vertrag gebrochen – nämlich den Atomkonsens mit der Bundesregierung aus dem Jahr 2000. Damals hatten sich die Energiekonzerne dazu verpflichtet, alles dafür zu tun, dass der Atomausstieg dauerhaft umgesetzt würde. Nun kämpfen RWE, Vattenfall und Co. mit aller Macht für einen Ausstieg aus dem Ausstieg und wollen selbst die ältesten Schrottreaktoren so lang wie möglich am Netz lassen.

Außerdem haben die Energiekonzerne massiv zu den zahlreichen Strompreiserhöhungen der letzten Jahre beigetragen. Wer die Atomkonzerne nun darum bittet, Geld aus den Unternehmenskassen zurück zu überweisen, der macht den Bock zum Gärtner. Der NABU lehnt die von Schwarz-Gelb geplante Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke daher entschieden ab.“

Für Rückfragen:

Elmar Große Ruse, NABU-Energieexperte, Tel. 030.284984.1611, mobil
0173.35 22 872.

Im Internet zu finden unter www.NABU.de

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.), Charitéstr. 3,
10117 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch, Britta Hennigs, Annika Natus
Tel.: 030 – 28 49 84-1510, -1500, Fax: 030 – 28 49 84-2500, eMail:
presse@nabu.de

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Neues Zeitalter für die Entdeckung neuer Proteine

Braunschweig (pressrelations) –

Neues Zeitalter für die Entdeckung neuer Proteine

Wissenschaftler des HZI entwickeln neue Nachweismethode und zeigen, welche Moleküle in der Zelle arbeiten.

Proteine sind die funktionellen Einheiten der Zelle. Sie bilden sämtliche Strukturen und steuern die Abläufe in der Zelle. Der Code für den Bau der Proteine sind unsere Gene. Vom Code auf das Protein und dann sogar noch auf dessen Aufgabe zu schließen, ist eine der größten Herausforderungen für Genom- und Proteinforscher. Unzählige bekannte und unbekannte Proteine arbeiten eng vernetzt in komplexen Stoffwechselprozessen zusammen. Die Funktion vieler Proteine ist noch unbekannt ? ebenso, auf welchen Genen sie kodiert sind. Mit einer neuen Technik ist es nun möglich, neue Proteine zu entdecken, ihre Rolle bei Stoffwechselprozessen zu entschlüsseln und auch den entsprechenden Genen im Erbgut zuzuordnen. Der Name der Technik: Reaktom-Array. Sie entstand in einer Zusammenarbeit der Bangor University in Großbritannien, dem Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und dem Institut für Biokatalyse im spanischen Madrid. Das Wissenschaftsmagazin „Science“ stellt die neue Methode in seiner aktuellen Ausgabe vor.

Mit dem Reaktom-Array haben Wissenschaftler nun erstmals die Möglichkeit, die Lücke zu überbrücken, die zwischen den stetig wachsenden Genom-Datenmengen und den dahinter verschlüsselten tatsächlichen Aktivitäten in der Zelle besteht. „Wir können zwar sehr leicht die Elemente beschreiben und katalogisieren, die die DNA-Sequenzen bilden ? die Gene“, sagt Peter Golyshin, Wissenschaftler in der Arbeitsgruppe „Umweltmikrobiologie“ am HZI und Professor für Umweltgenomik an der britischen Bangor University in Wales. „Um ihre Funktion zu klären, mussten Wissenschaftler sie aber in der Vergangenheit mit bestehenden Datenbanken vergleichen, bei denen die Funktion des Gens bereits bekannt war. In gewissem Sinne verglichen sie damit immer nur bekannte Gene und Proteine mit bereits bekannten Funktionen.“

Mit dem Reaktom-Array suchen die Wissenschaftler nicht länger über die Gene nach neuen Proteinen, sondern sind nun in der Lage mit einem Chip auf einen Streich sämtliche Proteine in einer Zellart oder Zellengemeinschaft zu erkennen. Und damit suchen sie nicht länger nur nach bereits bekannten Mustern, sondern können auch bisher unbekannte Proteine finden.

Für ihre Versuche stellen die Wissenschaftler zuerst aus ihrer Zellprobe einen Extrakt der Proteine her. Anschließend bringen sie dieses Gemisch auf den von ihnen entwickelten Chip: Auf einer Glasplatte sind tausende von Molekülen aufgedruckt. Eine Sammlung von etwa 1700 Stoffwechselprodukten aus allen Lebensformen. Der Chip leistet zweierlei: Erstens ist ein Satz dieser Moleküle mit Farbstoffen verbunden. Wenn ein Protein aus dem Probenextrakt mit einem dieser markierten Stoffe reagiert, verfärbt sich der Punkt. „Im Gegensatz zu vielen bisher verwendeten Methoden zeigt dieser neuartige Chip, welche Stoffwechselreaktionen mikrobielle Gemeinschaften in ihrer Umgebung tatsächlich durchführen und wie sie diese letztlich beeinflussen“, sagt Peter Golyshin.

Zweitens sind dieselben 1700 Moleküle noch einmal an winzige Nanopartikel gekoppelt. Auf diese Weise dienen sie als Köder für neue Proteine, die die Wissenschaftler dann aufreinigen und untersuchen. Damit konnten die Wissenschaftler hunderte Proteine einordnen, deren Aufgabe im Zellstoffwechsel sie bisher nicht kannten und vor allem Genen zuordnen.

„Der Reaktom-Array ist ein bahnbrechendes Forschungswerkzeug und für alle Zelltypen anwendbar“, sagt Kenneth N. Timmis, Leiter der Arbeitsgruppe Umweltmikrobiologie am HZI. „Und da er den Stoffwechsel von Zellen, Gewebe oder Organen zum Zeitpunkt der Probenahme darstellt und auch genaue Vergleiche möglich macht, können wir damit den Gesundheitszustand solcher Zellen beurteilen.“ Die Reaktom-Array Technologie ist ein Forschungswerkzeug, das Wissenschaftler in der Grundlagenforschung bis hin zur Wirkstoffentwicklung für die Medizin nutzen können. Ebenso können sie es in den Agrarwissenschaften, der Lebensmittelherstellung, der Landwirtschaft, der Materialwissenschaft und sogar im Biobergbau einsetzen.

Originalartikel: Reactome Array: Forging a Link Between Metabolome and Genome. A Beloqui, ME Guazzaroni, F Pazos, JM Vieites, M Godoy, OV Golyshina, TN Chernikova, A Waliczek, R Silva-Rocha, Y Al-ramahi, V La Cono, C Mendez, JA Salas, R Solano, MM Yakimov, KN Timmis, PN Golyshin, and M Ferrer. Science 9 October 2009: 252-257.

Ihr Ansprechpartner:
Dr. Bastian Dornbach, Pressereferent

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Inhoffenstraße 7
38124 Braunschweig
Tel.: +49 (0) 531 / 6181 1407
Fax.: +49 (0) 531 / 6181 1499

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