Deutschlands Städte, Kreise und Regionen im Vergleich

Bonn (pressrelations) –

BBSR legt mit CD-ROM „INKAR 2009“ wieder aktuelle Daten über Standort- und Lebensbedingungen vor

Die Haushalte im Landkreis Starnberg verfügen mit durchschnittlich 2300 Euro über das höchste Einkommen in Deutschland. Dort haben männliche Neugeborene mit über 80 Jahren zugleich die höchste Lebenserwartung. Im mecklenburgischen Uecker-Randow liegt das durchschnittliche Haushaltseinkommen dagegen lediglich bei 1100 Euro. Männer werden dort im Durchschnitt 73 Jahre alt. Wer sich über die Standort- und Lebensbedingungen in Deutschlands Städten, Kreisen und Regionen informieren möchte, sollte die aktuelle CD-ROM „INKAR 2009“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zur Hand haben. Die diesjährige Ausgabe der CD-ROM umfasst 450 Indikatoren zu gesellschaftlichen Schlüsselfeldern wie Arbeit, Wirtschaft, Finanzen, Bevölkerung und Bildung. Die Indikatoren basieren auf Daten der amtlichen Statistik des Bundes und der Länder sowie von Forschungseinrichtungen und Verbänden.

INKAR 2009 erlaubt als interaktive Anwendung einen flexiblen Zugang zu den Indikatoren und Raumeinheiten. In wenigen Schritten lassen sich thematische Karten erstellen, beispielsweise zum Anteil der Hochschulabsolventen in einem Landkreis oder einer Region, zur durchschnittlichen Rentenhöhe oder zur Prognose der Schülerzahlen. Die Visualisierung der Indikatorwerte gibt den Anwendern der CD-ROM einen schnellen Überblick über das Ausmaß regionaler Unterschiede. Die Werte der einzelnen Indikatoren sind ebenfalls in einer Tabelle darstellbar. Diese kann für vertiefende Analysen wie Rankings von Kreisen und Regionen dienen. Die Karten, Grafiken und Tabellen können ausgedruckt und in alle gängigen Formate umgewandelt werden.

Mit der CD-ROM bietet das BBSR eine verlässliche Recherchequelle für Medien, Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen, Kreise und Regionen sowie Verbände. Unternehmen können INKAR unter anderem für regionale Marktanalysen nutzen. Für den Geografie- und Gemeinschaftskundeunterricht ist die CD-ROM ein wesentliches didaktisches Arbeitsmittel.

INKAR 2009 ist ein Produkt des räumlichen Informationssystems des BBSR. Weitere Informationen zur Raum- und Stadtentwicklung in Deutschland und Europa bietet das Internet-Portal www.raumbeobachtung.de.

INKAR ? Indikatoren und Karten zur Raum- und Stadtentwicklung
Ausgabe 2009
CD-ROM; ISBN 978-3-87994-931-1
Preis: 45,00 Euro zzgl. Versand.
Bezug: selbstverlag@bbr.bund.deoder über den Buchhandel

Übersicht der Indikatoren und weitere Informationen zur CD-ROM:
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/INKAR/Ausgaben/INKAR2009.html

Presse- und Rezensionsexemplare können angefordert werden bei:
Christian Schlag, Stab Wissenschaftliche Dienste, Tel.: +49(0)22899 401-1484, christian.schlag@bbr.bund.de

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:
Helmut Janich, Referat I 6 ? Raum- und Stadtbeobachtung, Tel.:+49(0)22899 401-2258,
helmut.janich@bbr.bund.de; Petra Kuhlmann, Referat I 6 ? Raum- und Stadtbeobachtung, Tel.:+49(0)22899 401-2263, petra.kuhlmann@bbr.bund.de

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

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IT-Branchenverband SIBB fordert Bildung statt Beton

Berlin (pressrelations) –

IT-Branchenverband fordert Bildung statt Beton

SIBB e. V.: Digitale Kompetenz in den Unterricht!

Berlin – Der IT-Branchenverband SIBB e. V. – http://www.sibb.de/– fordert eine systematische Vermittlung von Medienkompetenz an Berlins und Brandenburgs Schulen. Grund: Die Absolventen an Havel und Spree können zwar Overhead-Folien beschriften und in gebundenen Lexika recherchieren. Bei der Erstellung von digitalen Präsentationen, der qualifizierten Recherche in Online-Medien und dem verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien sieht es allerdings düster aus. Gründe für die katastrophale Situation: Mangelnde technische Ausstattung an vielen Schulen und fehlende Unterstützung bei der Weiterbildung von Berlins und Brandenburgs Lehrern.

Peer-Martin Runge, Geschäftsführer des IT-Branchenverbandes SIBB e. V.:

‚Wenn Berlins und Brandenburgs Schulabgänger heute nicht die erforderliche Medienkompetenz erlernen, haben sie schon bald keine Chance mehr auf einen qualifizierten Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Umfassendes Know-how im Arbeiten mit Software und Online-Plattformen ist für technische, wissenschaftliche und kaufmännische Berufe zwingende Voraussetzung. Die fächerübergreifende Vermittlung von digitaler Kompetenz gehört genauso auf die Tagesordnung wie Rechtschreibung und Mathematik.‘

Hintergrund: Spätestens mit Beginn von Ausbildung oder Studium werden Präsentationen nicht mehr mit Folien gehalten. Spätestens bei der ersten Bewerbung sollten persönliche Profile in sozialen Netzwerken seriös sein und private Urlaubsfotos den beruflichen Einstieg nicht erschweren oder gar verhindern. Spätestens bei der ersten Hausarbeit reicht eine Recherche in der öffentlichen Bibliothek nicht mehr aus. Die aktuellsten Inhalte gibt es mittlerweile häufig nur noch online.

Investition in technische Ausstattung!

Der IT-Branchenverband SIBB e. V. bemängelt die nicht vorhandene – und wenn dann meist veralterte – technische Ausstattung an den allgemeinbildenen Schulen Berlins und Brandenburgs. Uralte Arbeitsplatzrechner, eine unzureichende Anzahl von Computerarbeitsplätzen mit Internetanbindung und fehlende Beamer stehen im krassen Gegensatz zu den bestehenden Rahmenlehrplänen. ‚Moderne Lernumgebungen‘ zu fordern ist eine Sache – das Verhindern jeglicher Entwicklung digitaler Kompetenz durch Steinzeit-Ausstattung die Wirklichkeit. Folge: Der Nachwuchs kümmert sich ausschließlich privat um Online-Aktivitäten. Professionelle Förderung und verantwortungsvolles Verhalten gehen an der Schule komplett vorbei.

Lehrkräfte fit für die Zukunft machen!

Viele Lehrer verfügen nicht über die notwendigen Grundkenntnisse im Umgang mit digitalen Medien. Grund: Die Ausbildung zahlreicher Lehrkräfte liegt Jahrzehnte zurück – aus einer Zeit vor Computer und Internet. Der SIBB e. V. fordert eine massive Investition in die Qualifikation von Lehrkräften – und zwar in alle Lehrkräfte. Es reicht nicht aus, die ’ständige Fortbildung‘ in Gesetzestexten zu verankern – die Bildungsministerien müssen den Lehrkräften auch ausreichend Zeit und Mittel dafür zur Verfügung stellen. Die Vermittlung digitaler Kompetenz darf auf keinen Fall auf den Informatik-Unterricht beschränkt sein. Sie muss Eingang in das gesamte Schulsystem finden.

Eine Pflichtaufgabe für alle Lehrfächer!

Auf Grund der aktuellen Straffung von Lehrplänen und dem Übergang auf ein 12-jähriges Abitur ist die Einführung eines weiteren Schulfachs praktisch ausgeschlossen. Bei ausreichender Weiterbildung der Lehrer ist die Vermittlung digitaler Kompetenz für den fächerübergreifenden Unterricht geradezu prädestiniert. Der SIBB e. V. fordert: Die Gestaltung von Präsentationen gehört auch in den Kunstunterricht, das Erlernen von Präsentationstechniken hat Teil des Deutschunterrichtes zu werden, die Tabellenkalkulation veranschaulicht im Mathemathikunterricht lebendig den Einsatz von komplexen Formeln. ‚Multimedialen und netzbasierten Lernarrangements‘ in Lehrplänen muss endlich die Umsetzung folgen.

Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Fast 4.000 IT-Unternehmen bieten in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg Consulting, Software und IT-Services an. Mehr als 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimieren Geschäftsprozesse, installieren, warten und pflegen IT-Systeme für Produktion, Dienstleistung, Handel, Handwerk und öffentliche Verwaltungen. Laut aktueller Studie ‚Wachstumschancen für Berlin‘ des DIW zählt die IT-Industrie der Hauptstadtregion auf Grund ihrer positiven Beschäftigungsentwicklung zu den zukunftsweisenden Wachstumsbranchen.

Kontakt:
SIBB e. V.
Thomas Keup
kontakt@thomas-keup.de

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