Hausfrieden lieber nicht stören

München (pressrelations) –

Hausfrieden lieber nicht stören

Fristlose Kündigung durch Vermieter möglich

München 28.10.2009 ? Mieter haben in Deutschland einen umfassenden Kündigungsschutz. Bei einer nachhaltigen Störung des Hausfriedens versteht der Gesetzgeber jedoch keinen Spaß. Hier sind fristlose Kündigungen möglich. „In schwerwiegenden Fällen kann der Vermieter sogar auf eine Abmahnung verzichten“, sagt Xaver Kroner, geschäftsführender Vorstand des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern).

Nach § 543 Abs. 1 Satz 1 BGB können sowohl Mieter als auch Vermieter das Mietverhältnis aus wichtigem Grund fristlos kündigen. Eine nachhaltige Störung des Hausfriedens kann eine solche Kündigung rechtfertigen. Im Regelfall ist diese nur nach einer vorausgegangenen erfolglosen Abmahnung möglich. Doch es gibt Ausnahmen.

Nach einer Entscheidung des Landgerichts Coburg darf der Vermieter einem Mieter kündigen, der andere Mietparteien erheblich beleidigt hat. Im vorliegenden Fall auch ohne Abmahnung, da weitere Beschimpfungen zu erwarten waren (LG Coburg Az.: 32 S 85/08).

Auch wiederholte nächtliche Polizeieinsätze wegen eines gewalttätigen Mieters können zur fristlosen Kündigung ohne Abmahnung führen (LG Hamburg Az.: 25 S 81/05).

Für das Amtsgericht Stuttgart war die vertragswidrige Hundehaltung ein Grund zur fristlosen Kündigung, da weitere Mieter und das Mietobjekt selbst beeinträchtigt waren (AG Stuttgart Az.: 4 C 171/08). Dem Mieter war die Hundehaltung wegen wiederholter Verunreinigung des Gemeinschaftsgartens durch Hundekot verboten worden. An dieses Verbot hatte er sich nicht gehalten.

Handelt der Mieter in seiner Wohnanlage mit Heroin, so berechtigt dies den Vermieter zur außerordentlichen fristlosen Kündigung (AG Pinneberg Az.: 68 C 23/02). Für das Gericht war die Störung des Hausfriedens so nachhaltig, dass dem Vermieter eine Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht mehr zugemutet werden konnte.
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Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V. (VdW Bayern)
Stollbergstraße 7, 80539 München
Telefon: (089) 29 00 20-0
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Internet: www.vdwbayern.de
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Ansprechpartner für die Medien:
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Im VdW Bayern sind 470 bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen ? darunter 335 Wohnungsgenossenschaften und 88 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 560.000 Wohnungen, in denen ein Fünftel aller bayerischen Mieter wohnen.
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Online-Erotikbranche sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt

Berlin (pressrelations) –

Online-Erotikbranche sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt

Expertenumfrage: Mehr als zwei Drittel der Teilnehmer sehen langfristig gute bis sehr gute Erlöspotenziale / Branche will sich mit hochwertigen, exklusiven Inhalten und technischen Innovationen von der Konkurrenz kostenloser Inhalte abheben

Berlin, 20. Oktober 2009 ? In der Online-Erotikbranche herrscht weiterhin Optimismus im Hinblick auf die langfristigen wirtschaftlichen Perspektiven. Auf die Konkurrenz durch kostenlose Tube Sites und ausländische Wettbewerber wollen die Unternehmen mit einer Fokussierung auf qualitativ hochwertige und exklusive Inhalte, guten Service sowie mit technischen Innovationen reagieren. Das sind die Ergebnisse einer Expertenumfrage von LOMEX Media, dem führenden Vermarkter von Medienerotik in Deutschland. Das Unternehmen hat wie im Vorjahr eine Trendumfrage unter 51 Führungskräften von Online-Erotikanbietern sowie Publishern durchgeführt, die nach ihren Zukunftseinschätzungen befragt wurden.

Demnach sieht fast die Hälfte der Manager (47,2 Prozent) weiterhin gute oder sehr gute wirtschaftliche Perspektiven für die Online-Erotikbranche. 30,2 Prozent erwarten gleichbleibende Bedingungen, lediglich ein Fünftel der Befragten zeigt sich skeptisch (22,7 Prozent). Der Vergleich mit den Vorjahreswerten deutet zwar auf eine leichte Ernüchterung der Branchenstimmung hin, gleichzeitig wird deutlich, dass sich die Online-Erotikanbieter mit ihren Geschäftsmodellen für die Zukunft gut aufgestellt sehen. Diese Tendenz spiegelt sich auch in den Umsatzprognosen wieder: 29,4 Prozent der Teilnehmer sagen für die Online-Erotikbranche ein Umsatzplus zwischen 1 und 10 Prozent innerhalb der nächsten zwölf Monate voraus, 5,9 Prozent halten sogar ein Wachstum von mehr als 10 Prozent für möglich. Jeder Vierte (25,5 Prozent) erwartet eine gleichbleibende Umsatzentwicklung auf dem heutigen hohen Niveau.

In dieses Bild passt auch die Aussage von gut zwei Dritteln der Befragten, dass „sich mit Blick auf die nächsten 3 bis 5 Jahre gut bis sehr gut Geld mit Online-Erotik verdienen lässt“. Hier herrscht die Überzeugung vor, dass eine breite Masse von Nutzern auch langfristig bereit ist, Geld für legal und sicher erworbene erotische Inhalte auszugeben. Aber: Die größte Herausforderung, der sich die Branche zu stellen hat, ist der Wettbewerb mit den ausländischen Tube-Sites. Das Problem wurde aber offenbar von weiten Teilen der Branche erkannt, eine Qualifizierungsstrategie ist aus Sicht der Experten darauf die beste Antwort. So nennen sie einen zuverlässigen, einwandfreien Service mit großem Abstand als wichtigsten Schlüssel zum Erfolg, gefolgt von einer hohen Qualität möglichst exklusiver Inhalte. Als ähnlich wichtig wird eine hochwertige Gestaltung des Angebots eingestuft.

Außerdem setzt die Branche, die ihren Erfolg im Internet ihrer Innovationskraft zu verdanken hat, auch weiterhin auf technische Neuerungen. So ist das mobile Internet das Zukunftsthema überhaupt ? die meisten Befragten (62,7%) knüpfen große Erwartungen an neue Geschäftsmodelle und Produkte für Smartphones. User Generated Content wird ähnlich wie im Vorjahr als ein weiterer, zunehmend wirtschaftlich bedeutender Trend gehandelt. Besonders weit sind auch Social Media-Angebote auf der Agenda der Manager nach oben gerückt: Communities und Foren werden nach ihrer Auffassung in Zukunft eine noch größere Rolle in der Erotikbranche spielen. Das gilt auch für Video on Demand, das in Verbindung mit der HD- und IPTV-Technologie auch langfristig für Wachstumsimpulse sorgen soll.

Christian Lang, Geschäftsführer LOMEX Media: „Die positive Grundhaltung der Branche stützt sich unter anderem auf gut etablierte Paid-Content-Modelle, die sich im Gegensatz zu anderen Bereichen der Internet-Wirtschaft im Erotikgeschäft wirklich bewährt haben. Deutlich wird auch, dass der Großteil der Anbieter der zunehmenden kostenlosen Konkurrenz der Tube Sites nicht mit Dauerklagen begegnet, sondern die Weiterentwicklung der eigenen Angebote aktiv voran treibt“, so Lang weiter.

Über LOMEX Media GmbH
LOMEX Media ist ein konzernunabhängiges Internet-Unternehmen mit Sitz in Berlin, das 2002 gegründet wurde. Als führender Vermarkter von Medienerotik in Deutschland ist es darauf spezialisiert, Transaktionsmodelle mit erotischen Inhalten für große Medienmarken im Internet zu konzipieren und umzusetzen. Das Unternehmen betreibt erfolgreich eigene Erotik-Portale mit unterschiedlicher Ausrichtung. LOMEX Media legt großen Wert auf Preistransparenz, Vertrauenswürdigkeit, Kundenzufriedenheit und höchste Jugendschutz-Maßstäbe. (http://www.lomexmedia.de/presse/ und http://www.medienerotik.de )

Für Rückfragen:
Frank Plümer
plümer)communications
Tel. +49 (0)40 35 70 13 50
E-Mail: fp@pluemercommunications.de

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SIBB e. V: Neue Bundesregierung sollte sich umgehend von Internet-Sperren verabschieden

Berlin (pressrelations) –

SIBB e. V: Neue Bundesregierung sollte sich umgehend von Internet-Sperren verabschieden

IT-Industrie fordert: Internet-Kompetenz ausbauen und Technologie-Investitionen fördern

Berlin – Der IT-Branchenverband SIBB e. V. – http://www.sibb.de/ – fordert Deutschlands neuen Innenminister Thomas de Maizière (CDU) und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) auf, sich endgültig von Internet-Sperren zu verabschieden. Das ausgesetzte Zugangserschwerungsgesetz sollte bei einer der ersten Kabinettssitzungen auf die Streichliste gesetzt werden. Die IT-Industrie in der Hauptstadtregion Berlin erwartet von der neuen Bundesregierung ein eindeutiges Statement zur Freiheit im Internet und eine internetfreundliche Bundespolitik.

Bernd Völcker, Vorstandsmitglied im IT-Branchenverband SIBB e. V.:

‚Die Initiative von Familienministerin Ursula van der Leyen sollte jetzt vollständig korrigiert werden. Die Stopp-Schild-Idee ist keine wirkungsvolle Methode, vor kriminellen Machenschaften zu schützen. Nur weil illegale Daten womöglich auf CDs per Post verschickt werden, käme niemand auf die Idee, Postboten jeden Brief lesen zu lassen. Leider haben einige Politiker das Internet bis heute noch nicht wirklich verstanden. Offenheit und Vernetzung sind die Grundlage für neue Arbeitsplätze – gerade in der jetzigen Zeit.‘

Ein laut Ex-Innenminister Wolfgang Schäuble handwerklich fehlerhaftes ‚Stoppschildgesetz‘ ist für die fast 4.000 Firmen und ihre rd. 50.000 Beschäftigten an Deutschlands größtem IT-Standort kein wirkungsvolles Instrument. Die neue Bundesregierung sollte stärker auf neue Diplom-Informatiker setzen und den Breitband-Ausbau fördern. Der IT-Branchenverband erwartet, dass die Möglichkeiten im Web berücksichtigt und gefördert werden. Die neue Bundesregierung hat eine gute Chance, mit klugen Entscheidungen Deutschland wirklich in die Wissensgesellschaft zu führen.

Offenheit und Vernetzung schaffen neue Arbeitsplätze

Der überragende Erfolg des Netzes beruht auf den freiwilligen Grundregeln aller Beteiligten weltweit. Ob E-Mail-, Browser- oder Netzwerk-Standards, ob Wikipedia oder soziale Netzwerke – die Verständigung auf das Grundprinzip der Offenheit ist die Basis für Millionen neuer, wissensbasierter Arbeitsplätze in nahezu allen Wirtschaftszweigen. Wer Bildungsrepublik und Wissensgesellschaft als Ziel definiert, muss die Offenheit des Web schützen und weiter ausbauen.

‚Betreten verboten‘ ist kein Ersatz für ‚Law and Order‘

Stopp-Schilder im Internet sind vergleichbar mit ‚Betreten verboten‘-Hinweisen, die juristische Verantwortung abgeben. Kriminelle Gebiete einzuzäunen hat mit konsequenter Strafverfolgung und Schutz unserer Kinder nichts zu tun. Die IT-Industrie der Hauptstadtregion spricht sich unmissverständlich für eine strafrechtliche Verfolgung verantwortlicher Täter von kriminellen Internetseiten und das unmittelbare Löschen gefährlicher Inhalte aus.

Illegale Datentransfers finden weniger im World Wide Web statt, als auf unkontrollierbaren Wegen, wie E-Mail-Versand, Filesharing via BitTorrent-Protokoll oder über Foren im Usenet. Illegaler Content kann jederzeit leicht auf andere Hosts ausweichen. Filter – die technisch Ähnlichkeiten mit Zensursystemen in undemokratischen Staaten wie China haben – tendieren zum ‚Übersperren‘ von Verbindungen, die legal und unbedenklich sind. Dieser Preis würde die weitere Entwicklung des Internet als Zukunftstechnologie gefährden.

Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Fast 4.000 IT-Unternehmen bieten in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg Consulting, Software und IT-Services an. Mehr als 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimieren Geschäftsprozesse, installieren, warten und pflegen IT-Systeme für Produktion, Dienstleistung, Handel, Handwerk und öffentliche Verwaltungen. Laut aktueller Studie ‚Wachstumschancen für Berlin‘ des DIW zählt die IT-Industrie der Hauptstadtregion auf Grund ihrer positiven Beschäftigungsentwicklung zu den zukunftsweisenden Wachstumsbranchen.

Pressekontakt: Thomas Keup
Tel. (030) 23 18 57 18, 0171 – 4 18 00 84
presse@sibb.de

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Business-Socken für Perfektionisten

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Business-Socken für Perfektionisten

Neueröffnung: Der sockinger-Onlineshop

Erfolgreiche Geschäftsleute stellen hohe Ansprüche an Qualität. Und sie haben einen Sinn fürs Detail, doch bleibt ihnen dafür oft wenig Zeit. Dies berücksichtigt der gerade eröffnete Onlineshop „sockinger“. Im Sortiment: speziell auf die Bedürfnisse des hektischen Businessalltags abgestimmte Socken. Die hochwertigen Produkte aus Deutschland lassen sich bequem bestellen und tragen.

Der Onlineshop ist bewusst schlicht gehalten, mit klaren Linien und ohne Spielereien. Firmengründer Stefan Bachmann erläutert: „Alle wichtigen Menüpunkte und Auswahlfenster sind bereits auf der Hauptseite untergebracht. Der Socken-Kauf muss einfach sein, wer will schon endlos durch Flash-Intros und Untermenüs geführt werden, oder sich am Samstag durch überfüllte Warenhäuser kämpfen, um dann vor einer Wand mit 15 verschiedenen Sockentypen zu rätseln, welche denn nun gekauft werden sollen.“

Die Business- und Sportsocken können Geschäftsleute bequem jederzeit und überall im Internet bestellen, ob zwischen Meetings, im Hotel oder vom Zug aus. Dazu wählen sie einfach den Typ Business, Kniestrumpf oder Sport, eine Farbe aus den gängigen Anzugfarben sowie die Größe. Zwei Tage später liegt die Lieferung im Briefkasten ? ab drei Paaren portofrei. Der Versand erfolgt entweder in einer Luftpolstertasche oder ab 4 Paaren in der speziell entworfenen Sockinger-Box, die mittels eines Aufreißfadens problemlos geöffnet werden kann. Die Socken selbst hält eine Papierbanderole zusammen, sie sind nicht getackert, geklebt oder genäht. Somit entfällt das gefährliche Hantieren mit der Nagelschere, oder gar das energische Aufreißen, dem schon etliche neue Socken zum Opfer fielen.

Kunden können sich einen Abo-Service einrichten. Dann erhalten sie automatisch regelmäßig neue Socken und können sich ihrem Business- oder Freizeitleben widmen.

Sockinger bekennt sich klar zum Standort Deutschland. Es werden nur Ökotex zertifizierte Materialien verwendet, die erfahrene Textilarbeiterinnen auf der schwäbischen Alb verarbeiten.

Qualität und Komfort prägen die Sockinger-Produkte. So ist der Saum der Sockenspitze handgekettelt, damit er auch bei längeren Wegen von Büro zu Büro oder durch die Flughafenhalle nicht reibt oder drückt. Der Bund ist einige Zentimeter breiter als bei üblichen Business-Socken ? dies erhöht die Blickdichte bei Meetings, im Zug oder der Airline-Lounge und gibt einfach mehr Sicherheit.

Außerdem sind auf jeder Socke das Sockinger-Logo, die Größe und der Name der Farbe eingewebt. So lassen sich nach dem Waschen die richtigen Paare schnell und einfach zusammenfügen. Ohne Rätselraten, wenn sich zum Beispiel tiefes Blau und Schwarz bei künstlichem oder schlechtem Licht kaum unterscheiden lassen.

Sockinger nimmt für sich in Anspruch das Thema „Business-Socke“ auf die Kernpunkte reduziert zu haben ? durchdacht, nachhaltig und in Deutschland gefertigt.

Weitere Informationen unter: http://www.sockinger.com/

Pressekontakt:
Tobias Ehrhardt
WortFreunde GmbH
Silberburgstraße 159a
70178 Stuttgart
Telefon 0711/505306-11
Telefax 0711/505306-45
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www.wortfreun.de

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