Ratgeber „Schneedruck“

Weiße Flockenpracht im Griff

Ratgeber "Schneedruck"

Bildunterschrift: Jetzt im Winter kann sich eine große Menge an Schnee auf einem Dach ansiedeln. Immobilienbesitzer sollte darauf achten, dass notfalls das Dach freizuschaufeln.

München – Die Immobilie: der Traum vieler Bundesbürger. Der „Besitzindex“, eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts forsa im Auftrag der Generali Versicherungen, ergab, dass die eigene Wohnung bzw. das eigene Haus der wichtigste Besitz der Bundesbürger ist. Die Natur stellt das Eigenheim oftmals auf eine harte Probe – jetzt im Winter etwa in Form von Schneemassen, die sich auf dem Dach ansammeln und dieses beschädigen können. Wie sollten Immobilienbesitzer damit umgehen? Die Generali Versicherungen geben Hinweise, was jetzt zu beachten ist.

Die Tonnenlast des Schnees setzt Dachkonstruktionen bei Zeiten unter erheblichen Druck. Als Folge kann das ganze Dach einbrechen, was zu erheblichen Schäden führt. Aber auch ein paar zerbrochene Ziegel lassen das Wasser ungehindert ins Haus und somit ins Mauerwerk eindringen – die Sanierung kann dann teuer werden. Immobilienbesitzer sollten daher bei besonders starkem Schneefall das Dach frühzeitig frei schaufeln.

Bei der Räumung sollten Immobilienbesitzer auf eine nötige Sicherung achten und den Schnee möglichst abschnittsweise und gleichmäßig von den einzelnen Dachflächen entfernen. Wer selbst nicht dazu in der Lage ist, kann sich an ein entsprechendes Unternehmen wie etwa Dachdeckerfirmen wenden. Auch die freiwillige Feuerwehr kann ein guter Ansprechpartner sein.

Zulässige Schneelast prüfen

Die zulässige Menge der Schneelast zu bestimmen, ist pauschal nicht möglich. Denn nicht die Höhe des Schnees ist entscheidend, sondern die Zusammensetzung. Nasser Schnee beispielsweise ist schwerer als Pulverschnee. Hinzu kommt, dass sich aus dem Schnee auf dem Dach Eis bilden kann, das ebenso erheblich schwerer ist. Auch die Dachneigung und -form sowie mögliche Aufbauten wie Gauben haben Einfluss auf die Bestimmung der Schneelast. Die zulässige Schneelast kann dem Standardsicherheitsnachweis für das Gebäude entnommen werden. Hilfsweise liefern auch die untere Baubehörde sowie Ingenieur- oder Architekturbüros Antworten.

Sollten doch einmal Schäden infolge der Tonnenlast der Flocken auftreten, hilft eine Elementarschadenversicherung. Sie kann als Teil der Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden und deckt Schäden an Gebäuden ab, die durch das Gewicht der Schnee- oder Eismassen entstehen. „Bei der Auswahl der Wohngebäudeversicherung können sich Eigenheimbesitzer an Auszeichnungen, etwa von Ratingagenturen, orientieren. Die Wohngebäudeversicherung KomfortPlus-Schutz der Generali Versicherungen etwa wurde von der Ratingagentur Franke und Bornberg mit der Bestnote FFF – hervorragend ausgezeichnet“, erläutert Maximilian Jetzlsperger, Bereichsleiter Geschäftssteuerung Sach-/Unfall-/Haftpflicht der Generali Versicherungen.

Bildrechte: Bildquelle: Thomas Max Müller, pixelio.de/440018.

Die Generali Versicherungen, München (www.generali.de), sind mit Beitragseinnahmen von 5,7 Milliarden Euro und 6 Millionen Kunden Deutschlands fünftgrößter Erstversicherer. Durch seinen Multikanalvertrieb bietet das Unternehmen bedarfsorientierte Angebote gleichermaßen für Privat- und Firmenkunden. Es verwaltet Kapitalanlagen in Höhe von 38,9 Milliarden Euro und ist ein Unternehmen der Generali Deutschland Gruppe.

Kontakt:
Generali Versicherungen
Christian Krause
Adenauerring 7
81737 München
089/5121-2283
christian.krause@generali.de
http://www.generali.de

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